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  Ref in Berlin oder Hessen?

Geschrieben von: ama030069
18.03.2024, 14:12
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (3)

Hallo liebe Leute,

habe mein erstes Examen in Berlin gemacht, komme aber aus dem Rhein-Main-Gebiet und stehe nun vor der Entscheidung, ob ich das zweite Examen in Berlin oder Hessen absolvieren möchte. 

Wichtigstes Kriterium, so blöd sich das anhört, ist natürlich möglichst das vb. Gibt es da Tendenzen, wo es "leichter" ist?

Fachlich gab es in Berlin kein Arbeitsrecht, weshalb mir die AWR-Klausur später etwas Sorgen bereiten könnte. Andererseits habe ich das Gefühl, dass das Drumherum in Hessen für mich etwas einfacher ist.

Habt ihr Empfehlungen bzw. weitere Tipps in Bezug auf die Wahl des Ortes für das Ref.

LG

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  1. Examen 2 Jahre her - Womit materielles Recht auffrischen?

Geschrieben von: Mr. Brightside
18.03.2024, 10:10
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (9)

Hallo zusammen,

die letzten zwei Jahre habe ich rein gar nichts mit Jura am Hut gehabt und ich muss zugeben, dass ich zum 1. Examen auch nicht gerade viel materielles Wissen hatte.
Ich kann leider mein Wissen auch nicht mit Zusammenfassungen oder Karteikarten aus dem 1. Examen auffrischen, weil ich keine habe. Ich habe zwar noch meine Unterlagen aus dem Rep, aber jetzt mit Fällen fürs 1. Examen zu lernen, erscheint mir wenig zielführend. 

Also, was tun? Ich habe mal den Markt sondiert und folgende Möglichkeiten in Betracht gezogen: 

- Jurafuchs
- Hemmer Shorties oder Überblickskarteikarten 
- Juriq Skripte (da sie mir kürzer und mehr auf Basics gerichtet erscheinen, als die der großen Reps)
- Kaiser Skripte zum materiellen Recht

Ich bezweifle einerseits, dass es Sinn macht, jetzt zu lernen, als würde ich ein 1. Examen schreiben, andererseits weiß ich aber nicht, ob die Kaiser Skripte ohne eine entsprechende Basis an Wissen überhaupt Sinn machen. 
Jurafuchs habe ich mal ein paar Tage ausprobiert, macht echt Spaß und geht leicht von der Hand. Aber ob das wohl reicht? 

Und wie würdet ihr das Wissen wiederholen? Nochmal Karteikarten schreiben wie vor dem 1. Examen oder ist das Zeitverschwendung, weil ich noch nicht weiß, auf welche Aspekte des materiellen Wissens es im 2. Examen ankommt? 

Ich frage mich auch, welche Fächer ich nur ganz überblicksartig wiederholen oder sogar ganz auslassen könnte. Europarecht? Staatsorga? 

Ich würde gerne eure Meinung hören!

Grüße 
Mr. Brightside

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  Richtig lernen

Geschrieben von: Sandra951992
13.03.2024, 18:46
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (1)

Hallo an alle,

Wie sehen eure Lernmethoden im Ref aus? Im 1. Examen habe ich durch ständiges Lesen Und Wiederholen den Stoff reingekriegt. Dazu reicht die Zeit im Ref aber nicht aus. Zusammenfassungen schreiben endet bei mir meistens damit, dass ich fast den gesamten Text aus einem Buch abschreibe, was auch nicht zielführend ist. Klausuren schreiben ich eine pro Woche. 
Könnt ihr mir Tipps zum richtigen Lernen geben?

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  Alternative zu Speyer

Geschrieben von: wartezeitanrechnung
13.03.2024, 11:59
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (2)

Gemäß 5b III 2 DRiG kann nicht nur eine Ausbildung in Speyer, sondern auch sonst an einer rechtswissenschaftlichen Fakultät angerechnet werden. Staats schreibt dazu in seinem Kommentar zum DRiG, dass die Länder den Referendaren diese Möglichkeit nicht gänzlich vorenthalten dürfen. Jedoch schreibt er auch, dass nur vertiefende Studien, die speziell den praktischen Zweck des Referendariats berücksichtigen, eine Teilnahme am unmittelbaren Berufsleben sei aber nicht erforderlich.
Kennt ihr irgendeine Möglichkeit, wie man hiervon Gebrauch machen kann?
Vielen Dank im Voraus!

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  Wartezeit durch Ausbildung faktisch verkürzen

Geschrieben von: wartezeitanrechnung
13.03.2024, 11:58
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (3)

5c DRiG eröffnet die Möglichkeit,  dass eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Umfang von bis zu 6 Monaten auf das Referendariat angerechnet werden kann. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit schnell so eine Ausbildung zu machen, um so faktisch die Wartezeit zu verkürzen?
Meine Überlegung war ob das vielleicht mit einem Fachhochschulstudiengang der als Ausbildung für den gehobenen Dienst gelten könnte, ginge.
Vielen Dank im Voraus!

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  Titelgegenklage - Teilnichtigkeit?

Geschrieben von: Hohenheim
09.03.2024, 20:26
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (3)

Hallo ihr Lieben,

ich hab vor kurzem eine Klausur geschrieben, in der es unter anderem um eine Titelgegenklage ging. Die war bezogen auf einen Vergleich zwischen den Parteien, von denen einige Teile problematisch waren (es ging um Unbestimmbarkeit verschiedener Nummern in diesem Vergleich). Ich dachte mir in der Klausur, dass wenn ein Teil des Vergleichs unbestimmt und deswegen unwirksam wäre, ich den anderen Teil nicht entscheiden müsste, weil Teilnichtigkeit zu Gesamtnichtigkeit führen würde, also § 139 BGB. Offensichtlich war das Unsinn, ich kann aber nicht so richtig erkennen warum. Habt ihr da Ideen? Vielen Dank bereits im Voraus für eure Ideen :).

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  Prüfung sofortige Beschwerde

Geschrieben von: LSAREF
08.03.2024, 00:36
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (3)

Hey Leute,

ich steh gerade aufm Schlauch und finde durch googeln nichts brauchbares.

Wie schreibt man den "Tatbestand" also I. im Rahmen einer sofortigen Beschwerde nach § 567 ZPO?

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  Ref in SH, Examensnote für Lübeck

Geschrieben von: Lilli
04.03.2024, 11:27
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (1)

Hallo

Vielleicht gibt es hier Referendare, die in Lübeck stationiert sind und mir helfen können:
Auf der Leistungsliste finden sich ja leider nur Angaben, die sich auf Itzehoe/Lübeck und Kiel/Flensburg gemeinsam beziehen. 
Kann hier jemand berichten, welche Note erforderlich ist, um mit einer eingeschränkten Bewerbung für den Standort Lübeck angenommen zu werden? 

Vielen Dank  Smile

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  Ref in Mecklenburg-Vorpormmern (Rostock)

Geschrieben von: mersa
03.03.2024, 01:13
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (3)

Grüße euch, 

habe frisch die erste staatliche Pflichtfachprüfung hinter mich gebracht und würde gerne mein Referendariat in Rostock absolvieren. Meine Frage: Wird man sicher dem Wunschort zugeteilt? hat da jemand schonmal was in Erfahrung gebracht?

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  Referendariat als Betroffene/r von sexueller Gewalt

Geschrieben von: hyaene_mit_hut
02.03.2024, 16:14
Forum: Allgemeines zum Referendariat
- Antworten (12)

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Thread schreiben und das Angebot machen soll, und habe mich letztlich dafür entschieden. 
Nutzt ihn umsichtig, wenn ihr ihn nutzt.

Aktuelle Studien gehen von einer Betroffenheit von 2 von 3 Frauen aus, die in ihrem Leben Opfer von häuslicher, partnerschaftlicher und/oder sexueller Gewalt werden. Wer will, darf gerne mal seine weiblichen Bekannten in Gedanken durchgehen und sich fragen, hinter welche Namen alles ein Kreuz gemacht werden muss.
Hinter meinen in jedem Fall. Und weil es dazu unzählige Arztberichte und eine handfeste Folgeerkrankung (PTBS vom komplexen Typus) gibt, war klar, dass ich keine Chance habe, das im Referendariat zu verheimlichen. Ob ich wollte oder nicht, ich musste das bei der Einstellungsuntersuchung offenlegen.
Das OLG Hamm hatte noch keinen solchen Fall wie meinen. (Unter Garantie haben bereits Menschen mit ähnlichen Erfahrungen das Ref durchlaufen, nur war es eben noch nie offenkundig.) Das heißt, dass ich ein Präzedenzfall bin/war, und sowohl die Ref-Leitung als auch ich erstmal herausfinden mussten, wie wir das organisieren wollen.

Und obwohl das OLG Hamm, insbesondere Frau P als übergeordnete Ref-Leitung für den OLG Bezirk Hamm, unglaublich einfühlsam und offen für die Thematik war, ebenso Frau W als Ref-Leitung am LG Dortmund, ist unfassbar viel schiefgelaufen. 
"Sie ebnen den Weg für andere", wurde mir ein mal gesagt, als ich mal wieder heulend in einem der Büros saß.
Das wollte ich nicht.
Ich hätte gerne jemanden gehabt, bei dem ich Rat suchen kann, der wenigstens halbwegs versteht, wo die Schwierigkeiten liegen. Der Erfahrung damit hat, wie man etwas gegenüber der Ausbildungsleitung anspricht, und wie nicht. Oder dass jemand für mich spricht.

Nun, den/diejenigen gab es nicht.
Aber ich kann jetzt diese Person für andere sein.

Ich hab den Weg hinter mir (auch wenn der EVD noch kommt). Ich hab so ziemlich jede Scherbe mitnehmen müssen, in die man treten kann. Und auch, wenn ich sicherlich niemanden vor negativen Erfahrungen während/im Zusammenhang mit dem Dienst bewahren kann, kann ich jedenfalls zuhören, helfen, nach Lösungen zu suchen, und habe auch keinerlei Probleme damit, mich auf Wunsch der ratsuchenden Person mit einzuschalten.

Ich möchte keine Öffentlichkeit. Mir geht es darum, die Leute zu unterstützen, die überlegen, ob sie sich dem Ref stellen wollen und können, eben wegen solcher Erlebnisse.
Meine E-Mailadresse kann im Refbüro der OLG Hamm erfragt werden. Fragt einfach nach dem Kontakt der "Hyäne mit Hut". Ich unterrichte nächste Woche die Ref-Leitung dort über mein Einverständnis damit, kontaktiert zu werden, bis es bei den Sachbearbeitern angekommen ist, kann es womöglich dauern.

Ich möchte darum bitten, den Kontakt erst AB MAI aufzunehmen. Im April sind die Examensklausuren, und auch, wenn ich die erste Runde "schmeiße" und auf den Wiederholungsversuch setze, ist es trotzdem eine sehr stressige Zeit. Ab Mai habe ich Kapazitäten, mich Anfragen zu widmen - sofern überhaupt welche kommen. 

Wieso poste ich den Thread dann jetzt schon? Weil erfahrungsgemäß Menschen sehr lange überlegen und innere Widerstände überwinden müssen, ehe sie sich jemandem offenbaren. Diese Zeit können wir abkürzen, wenn ich es jetzt schon anbiete. 

Es ist mir egal, welches Geschlecht oder welche Identität die Person hat, die sich meldet. 

So. That's it.

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