11.03.2021, 12:15
(11.03.2021, 01:28)Gast schrieb:(10.03.2021, 23:50)Egon schrieb:(10.03.2021, 22:36)Gast schrieb:(10.03.2021, 22:11)Egon schrieb:(10.03.2021, 19:25)Gast schrieb: Ist das so? Hab Einblick in eine gut gehende Kanzlei mit höherem Stundensatz, da bleiben auch nicht mehr als 100k brutto hängen im Jahr. Ist jetzt auch nicht so wahnsinnig viel mehr als ein Richter im gehobenen Alter kriegt, ohne jegliches Risiko. Die meisten Anwälte in kleineren Kanzleien dürften da doch noch wesentlich drunter liegen - allein schon weil deren Stundensätze viel geringer sind.
Als ob man in einer kleinen Kanzlei nach einigen Jahren am Markt nicht auch locker 100k brutto Gewinn erwirtschaften würde...entweder keine Mandanten, oder sehr wenig Auslastung. Ansonsten ist das bei entsprechender Routine auch mit RVG zu schaffen. Die Anfangsjahre sind immer hart, aber nach hinten besteht doch viel Potenzial.
Mir würden auf lange Sicht auch 60k brutto reichen, da ich einen Job hab, der mir Spaß macht. Es ist doch kein schönes Leben, wenn man ein dickes Konto hat, was in meiner Sphäre übrigens auch schon mit 60k locker erreicht ist, dafür aber keine Zeit hat es auszugeben und immer nur im Stress der freien Wirtschaft gefangen ist oder als Richter hinter dem Schreibtisch versauert. Finde grade letzteres ziemlich trocken.
Klar sind 60k ausreichend für einen guten Lebensstil und ein schönes Leben. Ist halt nur die Frage, ob man sich vom Freundeskreis nicht irgendwann "abgehängt" fühlt, wenn alle ihre Häuser bauen und sich beruflich weiterentwickeln. Der Mensch ist dann manchmal doch ein Neidtier, wobei ich Deine grundsätzliche Einstellung wirklich absolut teile.
was hast du denn bitte für freundekling so als würdest du gerne beeindrucken - doch solche freunde brauch ich nicht.
Lesekompetenz? Meine Freunde sind super - trotzdem entwickeln sich alle weiter. Mit 60k in einer Großstadt und Umzüge ins Umland verändern sich nur irgendwann die Lebenssphären. Vielleicht möchte man dann ja auch gerne ein Haus in der Nähe der engsten haben. Mit 60k wird das z.B. recht schwierig.
11.03.2021, 17:06
(11.03.2021, 12:15)Egon schrieb:(11.03.2021, 01:28)Gast schrieb:(10.03.2021, 23:50)Egon schrieb:(10.03.2021, 22:36)Gast schrieb:(10.03.2021, 22:11)Egon schrieb: Als ob man in einer kleinen Kanzlei nach einigen Jahren am Markt nicht auch locker 100k brutto Gewinn erwirtschaften würde...entweder keine Mandanten, oder sehr wenig Auslastung. Ansonsten ist das bei entsprechender Routine auch mit RVG zu schaffen. Die Anfangsjahre sind immer hart, aber nach hinten besteht doch viel Potenzial.
Mir würden auf lange Sicht auch 60k brutto reichen, da ich einen Job hab, der mir Spaß macht. Es ist doch kein schönes Leben, wenn man ein dickes Konto hat, was in meiner Sphäre übrigens auch schon mit 60k locker erreicht ist, dafür aber keine Zeit hat es auszugeben und immer nur im Stress der freien Wirtschaft gefangen ist oder als Richter hinter dem Schreibtisch versauert. Finde grade letzteres ziemlich trocken.
Klar sind 60k ausreichend für einen guten Lebensstil und ein schönes Leben. Ist halt nur die Frage, ob man sich vom Freundeskreis nicht irgendwann "abgehängt" fühlt, wenn alle ihre Häuser bauen und sich beruflich weiterentwickeln. Der Mensch ist dann manchmal doch ein Neidtier, wobei ich Deine grundsätzliche Einstellung wirklich absolut teile.
was hast du denn bitte für freundekling so als würdest du gerne beeindrucken - doch solche freunde brauch ich nicht.
Lesekompetenz? Meine Freunde sind super - trotzdem entwickeln sich alle weiter. Mit 60k in einer Großstadt und Umzüge ins Umland verändern sich nur irgendwann die Lebenssphären. Vielleicht möchte man dann ja auch gerne ein Haus in der Nähe der engsten haben. Mit 60k wird das z.B. recht schwierig.
naja dann änder doch deine einstellung. wer immer schaut was andere haben ohne die nachteile zu kennen...
ich will auch nicht in eine großstadt und meine partnerin verdient ähnlich stark oder auch noch etwas besser, wenn es so weit ist.
wer 2 erwachsene und 2 kinder mit 120k+ nicht durchbekommt, der hat seine prios nicht richtig oder meint in völlig überteuerten verhältnissen leben zu müssen.
so eine einstellung wäre sehr herablassend gegenüber normalverdienern, denn mit 60k ist man schon gehörig über dem durchschnitt, der bei c.a. 4k brutto liegt. bereits als berufsanfänger zudem für 3.5k anzufangen ist in anbetracht dessen eine tolle sache - und das als durchschnittsabsolvent wohlgemerkt.
11.03.2021, 17:11
(11.03.2021, 17:06)Gast schrieb:(11.03.2021, 12:15)Egon schrieb:(11.03.2021, 01:28)Gast schrieb:(10.03.2021, 23:50)Egon schrieb:(10.03.2021, 22:36)Gast schrieb: Mir würden auf lange Sicht auch 60k brutto reichen, da ich einen Job hab, der mir Spaß macht. Es ist doch kein schönes Leben, wenn man ein dickes Konto hat, was in meiner Sphäre übrigens auch schon mit 60k locker erreicht ist, dafür aber keine Zeit hat es auszugeben und immer nur im Stress der freien Wirtschaft gefangen ist oder als Richter hinter dem Schreibtisch versauert. Finde grade letzteres ziemlich trocken.
Klar sind 60k ausreichend für einen guten Lebensstil und ein schönes Leben. Ist halt nur die Frage, ob man sich vom Freundeskreis nicht irgendwann "abgehängt" fühlt, wenn alle ihre Häuser bauen und sich beruflich weiterentwickeln. Der Mensch ist dann manchmal doch ein Neidtier, wobei ich Deine grundsätzliche Einstellung wirklich absolut teile.
was hast du denn bitte für freundekling so als würdest du gerne beeindrucken - doch solche freunde brauch ich nicht.
Lesekompetenz? Meine Freunde sind super - trotzdem entwickeln sich alle weiter. Mit 60k in einer Großstadt und Umzüge ins Umland verändern sich nur irgendwann die Lebenssphären. Vielleicht möchte man dann ja auch gerne ein Haus in der Nähe der engsten haben. Mit 60k wird das z.B. recht schwierig.
naja dann änder doch deine einstellung. wer immer schaut was andere haben ohne die nachteile zu kennen...
ich will auch nicht in eine großstadt und meine partnerin verdient ähnlich stark oder auch noch etwas besser, wenn es so weit ist.
wer 2 erwachsene und 2 kinder mit 120k+ nicht durchbekommt, der hat seine prios nicht richtig oder meint in völlig überteuerten verhältnissen leben zu müssen.
so eine einstellung wäre sehr herablassend gegenüber normalverdienern, denn mit 60k ist man schon gehörig über dem durchschnitt, der bei c.a. 4k brutto liegt. bereits als berufsanfänger zudem für 3.5k anzufangen ist in anbetracht dessen eine tolle sache - und das als durchschnittsabsolvent wohlgemerkt.
Es geht ja gerade nicht darum, dass man nur oder ausschließlich auf andere schaut. Es ist einfach die Lebensrealität in teuren Städten, dass man für Hausfinanzierung etc. mit 60k Gehalt kaum auskommt. Ursprunsaussage war ja sinngemäß, dass man mit diesem Niveau dauerhaft zufrieden sei, sprich keine Steigerung. Spätestens mit Ende 30, Mitte 40 und Familie (und vielleicht einer Frau die nichts oder wesentlich weniger verdient) wird man es mit so einem Gehalt schwer haben. Das hat wenig mit Neid, eher mit dem Faktischen zu tun.
Und das Hauptproblem sind dabei leider tatsächlich Mieten und Grundsstückspreis. Und klar, man kann immer in Regionen ziehen, die unbeliebter sind. Will man aber vielleicht nicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt z.B. zwei Jahrzehnte in der Big City hatte.
11.03.2021, 18:35
(11.03.2021, 17:11)Egon schrieb:(11.03.2021, 17:06)Gast schrieb:(11.03.2021, 12:15)Egon schrieb:(11.03.2021, 01:28)Gast schrieb:(10.03.2021, 23:50)Egon schrieb: Klar sind 60k ausreichend für einen guten Lebensstil und ein schönes Leben. Ist halt nur die Frage, ob man sich vom Freundeskreis nicht irgendwann "abgehängt" fühlt, wenn alle ihre Häuser bauen und sich beruflich weiterentwickeln. Der Mensch ist dann manchmal doch ein Neidtier, wobei ich Deine grundsätzliche Einstellung wirklich absolut teile.
was hast du denn bitte für freundekling so als würdest du gerne beeindrucken - doch solche freunde brauch ich nicht.
Lesekompetenz? Meine Freunde sind super - trotzdem entwickeln sich alle weiter. Mit 60k in einer Großstadt und Umzüge ins Umland verändern sich nur irgendwann die Lebenssphären. Vielleicht möchte man dann ja auch gerne ein Haus in der Nähe der engsten haben. Mit 60k wird das z.B. recht schwierig.
naja dann änder doch deine einstellung. wer immer schaut was andere haben ohne die nachteile zu kennen...
ich will auch nicht in eine großstadt und meine partnerin verdient ähnlich stark oder auch noch etwas besser, wenn es so weit ist.
wer 2 erwachsene und 2 kinder mit 120k+ nicht durchbekommt, der hat seine prios nicht richtig oder meint in völlig überteuerten verhältnissen leben zu müssen.
so eine einstellung wäre sehr herablassend gegenüber normalverdienern, denn mit 60k ist man schon gehörig über dem durchschnitt, der bei c.a. 4k brutto liegt. bereits als berufsanfänger zudem für 3.5k anzufangen ist in anbetracht dessen eine tolle sache - und das als durchschnittsabsolvent wohlgemerkt.
Es geht ja gerade nicht darum, dass man nur oder ausschließlich auf andere schaut. Es ist einfach die Lebensrealität in teuren Städten, dass man für Hausfinanzierung etc. mit 60k Gehalt kaum auskommt. Ursprunsaussage war ja sinngemäß, dass man mit diesem Niveau dauerhaft zufrieden sei, sprich keine Steigerung. Spätestens mit Ende 30, Mitte 40 und Familie (und vielleicht einer Frau die nichts oder wesentlich weniger verdient) wird man es mit so einem Gehalt schwer haben. Das hat wenig mit Neid, eher mit dem Faktischen zu tun.
Und das Hauptproblem sind dabei leider tatsächlich Mieten und Grundsstückspreis. Und klar, man kann immer in Regionen ziehen, die unbeliebter sind. Will man aber vielleicht nicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt z.B. zwei Jahrzehnte in der Big City hatte.
Bis du Ende 30/Mitte 40 bist, ist der Traum vom EFH in der BigCity vermutlich noch wesentlich teurer als jetzt schon, weil diese Häuser, mangels Baugenehmigung für neue EFH, zu irren Preisen verkauft werden. Aber vielleicht hat deine Frau dann den 100k+ Job und dann kommt ihr mit deinen 60k auch hin.
11.03.2021, 18:39
(11.03.2021, 18:35)Gast schrieb:(11.03.2021, 17:11)Egon schrieb:(11.03.2021, 17:06)Gast schrieb:(11.03.2021, 12:15)Egon schrieb:(11.03.2021, 01:28)Gast schrieb: was hast du denn bitte für freundekling so als würdest du gerne beeindrucken - doch solche freunde brauch ich nicht.
Lesekompetenz? Meine Freunde sind super - trotzdem entwickeln sich alle weiter. Mit 60k in einer Großstadt und Umzüge ins Umland verändern sich nur irgendwann die Lebenssphären. Vielleicht möchte man dann ja auch gerne ein Haus in der Nähe der engsten haben. Mit 60k wird das z.B. recht schwierig.
naja dann änder doch deine einstellung. wer immer schaut was andere haben ohne die nachteile zu kennen...
ich will auch nicht in eine großstadt und meine partnerin verdient ähnlich stark oder auch noch etwas besser, wenn es so weit ist.
wer 2 erwachsene und 2 kinder mit 120k+ nicht durchbekommt, der hat seine prios nicht richtig oder meint in völlig überteuerten verhältnissen leben zu müssen.
so eine einstellung wäre sehr herablassend gegenüber normalverdienern, denn mit 60k ist man schon gehörig über dem durchschnitt, der bei c.a. 4k brutto liegt. bereits als berufsanfänger zudem für 3.5k anzufangen ist in anbetracht dessen eine tolle sache - und das als durchschnittsabsolvent wohlgemerkt.
Es geht ja gerade nicht darum, dass man nur oder ausschließlich auf andere schaut. Es ist einfach die Lebensrealität in teuren Städten, dass man für Hausfinanzierung etc. mit 60k Gehalt kaum auskommt. Ursprunsaussage war ja sinngemäß, dass man mit diesem Niveau dauerhaft zufrieden sei, sprich keine Steigerung. Spätestens mit Ende 30, Mitte 40 und Familie (und vielleicht einer Frau die nichts oder wesentlich weniger verdient) wird man es mit so einem Gehalt schwer haben. Das hat wenig mit Neid, eher mit dem Faktischen zu tun.
Und das Hauptproblem sind dabei leider tatsächlich Mieten und Grundsstückspreis. Und klar, man kann immer in Regionen ziehen, die unbeliebter sind. Will man aber vielleicht nicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt z.B. zwei Jahrzehnte in der Big City hatte.
Bis du Ende 30/Mitte 40 bist, ist der Traum vom EFH in der BigCity vermutlich noch wesentlich teurer als jetzt schon, weil diese Häuser, mangels Baugenehmigung für neue EFH, zu irren Preisen verkauft werden. Aber vielleicht hat deine Frau dann den 100k+ Job und dann kommt ihr mit deinen 60k auch hin.
Äh ne, kommt man heute schon nicht, nichtmal wenn man das x 2 nimmt? Habt ihr eigentlich ne Vorstellung, was ein EFH in einem guten Viertel in HH oder MUC kostet? Das ist auch für "einfache" Millionäre außerhalb der Preisrange. Ohne geerbtes Vermögen könnt ihr das einfach komplett vergessen, am besten gar nicht dran denken.
11.03.2021, 18:49
(11.03.2021, 18:39)Gast schrieb:(11.03.2021, 18:35)Gast schrieb:(11.03.2021, 17:11)Egon schrieb:(11.03.2021, 17:06)Gast schrieb:(11.03.2021, 12:15)Egon schrieb: Lesekompetenz? Meine Freunde sind super - trotzdem entwickeln sich alle weiter. Mit 60k in einer Großstadt und Umzüge ins Umland verändern sich nur irgendwann die Lebenssphären. Vielleicht möchte man dann ja auch gerne ein Haus in der Nähe der engsten haben. Mit 60k wird das z.B. recht schwierig.
naja dann änder doch deine einstellung. wer immer schaut was andere haben ohne die nachteile zu kennen...
ich will auch nicht in eine großstadt und meine partnerin verdient ähnlich stark oder auch noch etwas besser, wenn es so weit ist.
wer 2 erwachsene und 2 kinder mit 120k+ nicht durchbekommt, der hat seine prios nicht richtig oder meint in völlig überteuerten verhältnissen leben zu müssen.
so eine einstellung wäre sehr herablassend gegenüber normalverdienern, denn mit 60k ist man schon gehörig über dem durchschnitt, der bei c.a. 4k brutto liegt. bereits als berufsanfänger zudem für 3.5k anzufangen ist in anbetracht dessen eine tolle sache - und das als durchschnittsabsolvent wohlgemerkt.
Es geht ja gerade nicht darum, dass man nur oder ausschließlich auf andere schaut. Es ist einfach die Lebensrealität in teuren Städten, dass man für Hausfinanzierung etc. mit 60k Gehalt kaum auskommt. Ursprunsaussage war ja sinngemäß, dass man mit diesem Niveau dauerhaft zufrieden sei, sprich keine Steigerung. Spätestens mit Ende 30, Mitte 40 und Familie (und vielleicht einer Frau die nichts oder wesentlich weniger verdient) wird man es mit so einem Gehalt schwer haben. Das hat wenig mit Neid, eher mit dem Faktischen zu tun.
Und das Hauptproblem sind dabei leider tatsächlich Mieten und Grundsstückspreis. Und klar, man kann immer in Regionen ziehen, die unbeliebter sind. Will man aber vielleicht nicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt z.B. zwei Jahrzehnte in der Big City hatte.
Bis du Ende 30/Mitte 40 bist, ist der Traum vom EFH in der BigCity vermutlich noch wesentlich teurer als jetzt schon, weil diese Häuser, mangels Baugenehmigung für neue EFH, zu irren Preisen verkauft werden. Aber vielleicht hat deine Frau dann den 100k+ Job und dann kommt ihr mit deinen 60k auch hin.
Äh ne, kommt man heute schon nicht, nichtmal wenn man das x 2 nimmt? Habt ihr eigentlich ne Vorstellung, was ein EFH in einem guten Viertel in HH oder MUC kostet? Das ist auch für "einfache" Millionäre außerhalb der Preisrange. Ohne geerbtes Vermögen könnt ihr das einfach komplett vergessen, am besten gar nicht dran denken.
Es muss ja nicht das beste Viertel sein. Aber selbst Viertel außerhalb sind mittlerweile in Range von einer Millionen. Bei 60k dauerhaft wird das schwer mit Kredit.
11.03.2021, 18:50
(11.03.2021, 18:35)Gast schrieb:(11.03.2021, 17:11)Egon schrieb:(11.03.2021, 17:06)Gast schrieb:(11.03.2021, 12:15)Egon schrieb:(11.03.2021, 01:28)Gast schrieb: was hast du denn bitte für freundekling so als würdest du gerne beeindrucken - doch solche freunde brauch ich nicht.
Lesekompetenz? Meine Freunde sind super - trotzdem entwickeln sich alle weiter. Mit 60k in einer Großstadt und Umzüge ins Umland verändern sich nur irgendwann die Lebenssphären. Vielleicht möchte man dann ja auch gerne ein Haus in der Nähe der engsten haben. Mit 60k wird das z.B. recht schwierig.
naja dann änder doch deine einstellung. wer immer schaut was andere haben ohne die nachteile zu kennen...
ich will auch nicht in eine großstadt und meine partnerin verdient ähnlich stark oder auch noch etwas besser, wenn es so weit ist.
wer 2 erwachsene und 2 kinder mit 120k+ nicht durchbekommt, der hat seine prios nicht richtig oder meint in völlig überteuerten verhältnissen leben zu müssen.
so eine einstellung wäre sehr herablassend gegenüber normalverdienern, denn mit 60k ist man schon gehörig über dem durchschnitt, der bei c.a. 4k brutto liegt. bereits als berufsanfänger zudem für 3.5k anzufangen ist in anbetracht dessen eine tolle sache - und das als durchschnittsabsolvent wohlgemerkt.
Es geht ja gerade nicht darum, dass man nur oder ausschließlich auf andere schaut. Es ist einfach die Lebensrealität in teuren Städten, dass man für Hausfinanzierung etc. mit 60k Gehalt kaum auskommt. Ursprunsaussage war ja sinngemäß, dass man mit diesem Niveau dauerhaft zufrieden sei, sprich keine Steigerung. Spätestens mit Ende 30, Mitte 40 und Familie (und vielleicht einer Frau die nichts oder wesentlich weniger verdient) wird man es mit so einem Gehalt schwer haben. Das hat wenig mit Neid, eher mit dem Faktischen zu tun.
Und das Hauptproblem sind dabei leider tatsächlich Mieten und Grundsstückspreis. Und klar, man kann immer in Regionen ziehen, die unbeliebter sind. Will man aber vielleicht nicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt z.B. zwei Jahrzehnte in der Big City hatte.
Bis du Ende 30/Mitte 40 bist, ist der Traum vom EFH in der BigCity vermutlich noch wesentlich teurer als jetzt schon, weil diese Häuser, mangels Baugenehmigung für neue EFH, zu irren Preisen verkauft werden. Aber vielleicht hat deine Frau dann den 100k+ Job und dann kommt ihr mit deinen 60k auch hin.
Du hast schon verstanden, dass mich das Szenario "dauerhaft 60k" selber nicht betrifft, sondern es in Frage gestellt habe - je nach Lebensrealität. Ich verdiene deutlich mehr als die in Rede stehenden 60k und meine Partnerin ebenfalls.
11.03.2021, 18:53
(11.03.2021, 18:49)Egon schrieb:(11.03.2021, 18:39)Gast schrieb:(11.03.2021, 18:35)Gast schrieb:(11.03.2021, 17:11)Egon schrieb:(11.03.2021, 17:06)Gast schrieb: naja dann änder doch deine einstellung. wer immer schaut was andere haben ohne die nachteile zu kennen...
ich will auch nicht in eine großstadt und meine partnerin verdient ähnlich stark oder auch noch etwas besser, wenn es so weit ist.
wer 2 erwachsene und 2 kinder mit 120k+ nicht durchbekommt, der hat seine prios nicht richtig oder meint in völlig überteuerten verhältnissen leben zu müssen.
so eine einstellung wäre sehr herablassend gegenüber normalverdienern, denn mit 60k ist man schon gehörig über dem durchschnitt, der bei c.a. 4k brutto liegt. bereits als berufsanfänger zudem für 3.5k anzufangen ist in anbetracht dessen eine tolle sache - und das als durchschnittsabsolvent wohlgemerkt.
Es geht ja gerade nicht darum, dass man nur oder ausschließlich auf andere schaut. Es ist einfach die Lebensrealität in teuren Städten, dass man für Hausfinanzierung etc. mit 60k Gehalt kaum auskommt. Ursprunsaussage war ja sinngemäß, dass man mit diesem Niveau dauerhaft zufrieden sei, sprich keine Steigerung. Spätestens mit Ende 30, Mitte 40 und Familie (und vielleicht einer Frau die nichts oder wesentlich weniger verdient) wird man es mit so einem Gehalt schwer haben. Das hat wenig mit Neid, eher mit dem Faktischen zu tun.
Und das Hauptproblem sind dabei leider tatsächlich Mieten und Grundsstückspreis. Und klar, man kann immer in Regionen ziehen, die unbeliebter sind. Will man aber vielleicht nicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt z.B. zwei Jahrzehnte in der Big City hatte.
Bis du Ende 30/Mitte 40 bist, ist der Traum vom EFH in der BigCity vermutlich noch wesentlich teurer als jetzt schon, weil diese Häuser, mangels Baugenehmigung für neue EFH, zu irren Preisen verkauft werden. Aber vielleicht hat deine Frau dann den 100k+ Job und dann kommt ihr mit deinen 60k auch hin.
Äh ne, kommt man heute schon nicht, nichtmal wenn man das x 2 nimmt? Habt ihr eigentlich ne Vorstellung, was ein EFH in einem guten Viertel in HH oder MUC kostet? Das ist auch für "einfache" Millionäre außerhalb der Preisrange. Ohne geerbtes Vermögen könnt ihr das einfach komplett vergessen, am besten gar nicht dran denken.
Es muss ja nicht das beste Viertel sein. Aber selbst Viertel außerhalb sind mittlerweile in Range von einer Millionen. Bei 60k dauerhaft wird das schwer mit Kredit.
Auch hier: das ist noch untertrieben. Das Haus meiner Eltern aufm Dorf ca. 50 km von Hamburg, dass sie vor 30 Jahren für den Gegenwert von etwa 200 000 Euro gekauft haben, ist mittlerweile nach jüngster Gutachterschätzung sehr nahe an der Million. IN Hamburg ein freistehendes EFH mit sowas wie Garten und nicht komplett verrottet unter 1 Mio? Würde ich außerhalb von Ghettovierteln gerne sehen.
12.03.2021, 00:16
Findet ihr ne Überstunden Abgeltungsklausel bei ner KK normal oder würde das für euch eher heißen "Finger weg"? Es ginge um 5 Stunden/Woche, Einstiegsgehalt 3,5, soll aber nach der Probezeit auf 4 gehen. Meine Noten sind a+b. De facto heißt das ja, ich arbeite jede Woche 45 Stunden, ohne dafür mehr zu kriegen...
12.03.2021, 01:49
(11.03.2021, 18:53)Gast schrieb:(11.03.2021, 18:49)Egon schrieb:(11.03.2021, 18:39)Gast schrieb:(11.03.2021, 18:35)Gast schrieb:(11.03.2021, 17:11)Egon schrieb: Es geht ja gerade nicht darum, dass man nur oder ausschließlich auf andere schaut. Es ist einfach die Lebensrealität in teuren Städten, dass man für Hausfinanzierung etc. mit 60k Gehalt kaum auskommt. Ursprunsaussage war ja sinngemäß, dass man mit diesem Niveau dauerhaft zufrieden sei, sprich keine Steigerung. Spätestens mit Ende 30, Mitte 40 und Familie (und vielleicht einer Frau die nichts oder wesentlich weniger verdient) wird man es mit so einem Gehalt schwer haben. Das hat wenig mit Neid, eher mit dem Faktischen zu tun.
Und das Hauptproblem sind dabei leider tatsächlich Mieten und Grundsstückspreis. Und klar, man kann immer in Regionen ziehen, die unbeliebter sind. Will man aber vielleicht nicht, wenn man seinen Lebensmittelpunkt z.B. zwei Jahrzehnte in der Big City hatte.
Bis du Ende 30/Mitte 40 bist, ist der Traum vom EFH in der BigCity vermutlich noch wesentlich teurer als jetzt schon, weil diese Häuser, mangels Baugenehmigung für neue EFH, zu irren Preisen verkauft werden. Aber vielleicht hat deine Frau dann den 100k+ Job und dann kommt ihr mit deinen 60k auch hin.
Äh ne, kommt man heute schon nicht, nichtmal wenn man das x 2 nimmt? Habt ihr eigentlich ne Vorstellung, was ein EFH in einem guten Viertel in HH oder MUC kostet? Das ist auch für "einfache" Millionäre außerhalb der Preisrange. Ohne geerbtes Vermögen könnt ihr das einfach komplett vergessen, am besten gar nicht dran denken.
Es muss ja nicht das beste Viertel sein. Aber selbst Viertel außerhalb sind mittlerweile in Range von einer Millionen. Bei 60k dauerhaft wird das schwer mit Kredit.
Auch hier: das ist noch untertrieben. Das Haus meiner Eltern aufm Dorf ca. 50 km von Hamburg, dass sie vor 30 Jahren für den Gegenwert von etwa 200 000 Euro gekauft haben, ist mittlerweile nach jüngster Gutachterschätzung sehr nahe an der Million. IN Hamburg ein freistehendes EFH mit sowas wie Garten und nicht komplett verrottet unter 1 Mio? Würde ich außerhalb von Ghettovierteln gerne sehen.
na umso besser. dann ist es ja egal was man macht, denn dafür reicht höchstens lebenslang in einer GK - und ganz ehrlich, wer dann später12h pro tag ackert, der braucht kein haus oder eine familie, denn die sieht man dann eh so gut wie nie
bin ich doch goldrichtig









kling so als würdest du gerne beeindrucken - doch solche freunde brauch ich nicht.