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Erfahrungsbericht aus einer KK
Gast
Unregistered
 
#11
09.03.2021, 21:49
(09.03.2021, 21:12)Gast schrieb:  Danke für deinen Bericht, ich hab ihn gerne gelesen :)

Mich würde noch interessieren, wie du direkt an deine eigenen Mandanten gekommen bist - gibt es in der Kanzlei eine Art Geschäftsverteilungsplan? Verlangen die Mandanten ausdrücklich nach dir? Oder bist du die einzige in deinem Rechtsgebiet?

Klar, die Mandanten verlangen den Assessor, der noch nichtmal auf der Homepage steht aber einen exzellenten Ruf als Nicht-Anwalt hat  Cheese

Zum Thema: Danke für den Bericht, aber da fehlen echt die Fakten. Es geht nicht nur um Geld,für 35.000€ würde ich aber nicht jeden Tag bis 8 arbeiten wollen, ganz egal wie nett die Kollegen sind.
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Egon
Unregistered
 
#12
09.03.2021, 22:22
Guter und gelungener Bericht!

Kannst Du vielleicht was zum Notenspektrum und dem Gehaltskorridor erzählen? Würde mich sehr interessieren.

Viel Erfolg Dir weiterhin!
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Gast
Unregistered
 
#13
09.03.2021, 22:48
(09.03.2021, 21:49)Gast schrieb:  
(09.03.2021, 21:12)Gast schrieb:  Danke für deinen Bericht, ich hab ihn gerne gelesen :)

Mich würde noch interessieren, wie du direkt an deine eigenen Mandanten gekommen bist - gibt es in der Kanzlei eine Art Geschäftsverteilungsplan? Verlangen die Mandanten ausdrücklich nach dir? Oder bist du die einzige in deinem Rechtsgebiet?

Klar, die Mandanten verlangen den Assessor, der noch nichtmal auf der Homepage steht aber einen exzellenten Ruf als Nicht-Anwalt hat  Cheese


Deswegen frage ich ja...
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Egon
Unregistered
 
#14
10.03.2021, 16:03
Danke für die Einblicke.  Dein Grundgehalt ist gerade noch so im Rahmen im Verhältnis zu den Arbeitszeiten - ist halt die Frage, wieviel Du nach der Probezeit steigen kannst.
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Gast
Unregistered
 
#15
10.03.2021, 18:30
Ist ein übliches Gehalt, aber wäre für mich (mit Familie) ziemlich genau die Hälfte von R1. Bessere Altersvorsorge etc gar nicht berücksichtigt.
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Gast
Unregistered
 
#16
10.03.2021, 18:56
es ist ein Einstiegsgehalt. R1 steigt nach 20 jahren mal um 1k netto. Als Partner überrundet jeder Anwalt den R1 Richter.
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Gast
Unregistered
 
#17
10.03.2021, 19:25
Ist das so? Hab Einblick in eine gut gehende Kanzlei mit höherem Stundensatz, da bleiben auch nicht mehr als 100k brutto hängen im Jahr. Ist jetzt auch nicht so wahnsinnig viel mehr als ein Richter im gehobenen Alter kriegt, ohne jegliches Risiko. Die meisten Anwälte in kleineren Kanzleien dürften da doch noch wesentlich drunter liegen - allein schon weil deren Stundensätze viel geringer sind.
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Egon
Unregistered
 
#18
10.03.2021, 22:11
(10.03.2021, 19:25)Gast schrieb:  Ist das so? Hab Einblick in eine gut gehende Kanzlei mit höherem Stundensatz, da bleiben auch nicht mehr als 100k brutto hängen im Jahr. Ist jetzt auch nicht so wahnsinnig viel mehr als ein Richter im gehobenen Alter kriegt, ohne jegliches Risiko. Die meisten Anwälte in kleineren Kanzleien dürften da doch noch wesentlich drunter liegen - allein schon weil deren Stundensätze viel geringer sind.

Als ob man in einer kleinen Kanzlei nach einigen Jahren am Markt nicht auch locker 100k brutto Gewinn erwirtschaften würde...entweder keine Mandanten, oder sehr wenig Auslastung. Ansonsten ist das bei entsprechender Routine auch mit RVG zu schaffen. Die Anfangsjahre sind immer hart, aber nach hinten besteht doch viel Potenzial.
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Gast
Unregistered
 
#19
10.03.2021, 22:36
(10.03.2021, 22:11)Egon schrieb:  
(10.03.2021, 19:25)Gast schrieb:  Ist das so? Hab Einblick in eine gut gehende Kanzlei mit höherem Stundensatz, da bleiben auch nicht mehr als 100k brutto hängen im Jahr. Ist jetzt auch nicht so wahnsinnig viel mehr als ein Richter im gehobenen Alter kriegt, ohne jegliches Risiko. Die meisten Anwälte in kleineren Kanzleien dürften da doch noch wesentlich drunter liegen - allein schon weil deren Stundensätze viel geringer sind.

Als ob man in einer kleinen Kanzlei nach einigen Jahren am Markt nicht auch locker 100k brutto Gewinn erwirtschaften würde...entweder keine Mandanten, oder sehr wenig Auslastung. Ansonsten ist das bei entsprechender Routine auch mit RVG zu schaffen. Die Anfangsjahre sind immer hart, aber nach hinten besteht doch viel Potenzial.

Mir würden auf lange Sicht auch 60k brutto reichen, da ich einen Job hab, der mir Spaß macht. Es ist doch kein schönes Leben, wenn man ein dickes Konto hat, was in meiner Sphäre übrigens auch schon mit 60k locker erreicht ist, dafür aber keine Zeit hat es auszugeben und immer nur im Stress der freien Wirtschaft gefangen ist oder als Richter hinter dem Schreibtisch versauert. Finde grade letzteres ziemlich trocken.
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Egon
Unregistered
 
#20
10.03.2021, 23:50
(10.03.2021, 22:36)Gast schrieb:  
(10.03.2021, 22:11)Egon schrieb:  
(10.03.2021, 19:25)Gast schrieb:  Ist das so? Hab Einblick in eine gut gehende Kanzlei mit höherem Stundensatz, da bleiben auch nicht mehr als 100k brutto hängen im Jahr. Ist jetzt auch nicht so wahnsinnig viel mehr als ein Richter im gehobenen Alter kriegt, ohne jegliches Risiko. Die meisten Anwälte in kleineren Kanzleien dürften da doch noch wesentlich drunter liegen - allein schon weil deren Stundensätze viel geringer sind.

Als ob man in einer kleinen Kanzlei nach einigen Jahren am Markt nicht auch locker 100k brutto Gewinn erwirtschaften würde...entweder keine Mandanten, oder sehr wenig Auslastung. Ansonsten ist das bei entsprechender Routine auch mit RVG zu schaffen. Die Anfangsjahre sind immer hart, aber nach hinten besteht doch viel Potenzial.

Mir würden auf lange Sicht auch 60k brutto reichen, da ich einen Job hab, der mir Spaß macht. Es ist doch kein schönes Leben, wenn man ein dickes Konto hat, was in meiner Sphäre übrigens auch schon mit 60k locker erreicht ist, dafür aber keine Zeit hat es auszugeben und immer nur im Stress der freien Wirtschaft gefangen ist oder als Richter hinter dem Schreibtisch versauert. Finde grade letzteres ziemlich trocken.

Klar sind 60k ausreichend für einen guten Lebensstil und ein schönes Leben. Ist halt nur die Frage, ob man sich vom Freundeskreis nicht irgendwann "abgehängt" fühlt, wenn alle ihre Häuser bauen und sich beruflich weiterentwickeln. Der Mensch ist dann manchmal doch ein Neidtier, wobei ich Deine grundsätzliche Einstellung wirklich absolut teile.
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