11.12.2020, 22:01
(11.12.2020, 17:33)Gast schrieb: Das bisschen Jura ist mit den beiden Abschlüssen belegt. Richter mit guten Noten haben die Bestenauslese entwickelt, um ihre Kollegen mit 2 x a als Fußabtreter in die Tonne zu hauen, damit sie im Richterberuf und anderen Eliteberufen ja keine Konkurrenz auch noch von den "Schlechten" haben. Einstellung nur nach Note steht auch nirgendwo, wurde aber von den gut benoteten so ausgelegt durch die Rspr.
Genau !!!
Man lässt die „Schlechten“ nicht in den Berufsstand, weil man Angst vor der schlechten Konkurrenz hat !!!
Es sind die Schlechten vor denen man sich fürchten muss, die sind nämlich so schlecht, dass sie meine Beförderungschancen schmälern !!!
11.12.2020, 22:16
(11.12.2020, 21:56)Gast schrieb:(11.12.2020, 21:50)Gast schrieb: Vorschlag: was haltet ihr von einer Reform
des Auswahlverfahrens dergestalt, dass statt auf die Noten in den Examina darauf abgestellt wird, dass jeder Bewerber für ein Richteramt für drei Monate (ähnlich wie eine Station im Ref) eine strenge Erprobung durchläuft an verschiedenen Gerichten, die ausschließlich die fachliche und persönliche Eignung als Richter zum Gegenstand hat und mit den Prädikaten „uneingeschränkte Empfehlung für eine Einstellung als Richter“, „eingeschränkte Empfehlung“ oder „wird nicht befürwortet“ bewertet wird?
Wozu ein Auswahlverfahren durchführen, wenn das Examen bereits exakt diese Funktion erfüllt? Ganz zu schweigen von dem erheblichen Aufwand, potentiell Hunderte Bewerber über Monate genauestens zu beobachten und beurteilen.
Hunderte Bewerber ??? Schön wärs.
Abgesehen davon gehts mit Referendaren ja auch.
Das Examen prüft nicht die Praxiseignung nebst Sozialkompetenz als Richter. Und das Ref ist zu oberflächlich.
11.12.2020, 22:21
(11.12.2020, 22:16)Gast schrieb:(11.12.2020, 21:56)Gast schrieb:(11.12.2020, 21:50)Gast schrieb: Vorschlag: was haltet ihr von einer Reform
des Auswahlverfahrens dergestalt, dass statt auf die Noten in den Examina darauf abgestellt wird, dass jeder Bewerber für ein Richteramt für drei Monate (ähnlich wie eine Station im Ref) eine strenge Erprobung durchläuft an verschiedenen Gerichten, die ausschließlich die fachliche und persönliche Eignung als Richter zum Gegenstand hat und mit den Prädikaten „uneingeschränkte Empfehlung für eine Einstellung als Richter“, „eingeschränkte Empfehlung“ oder „wird nicht befürwortet“ bewertet wird?
Wozu ein Auswahlverfahren durchführen, wenn das Examen bereits exakt diese Funktion erfüllt? Ganz zu schweigen von dem erheblichen Aufwand, potentiell Hunderte Bewerber über Monate genauestens zu beobachten und beurteilen.
Hunderte Bewerber ??? Schön wärs.
Abgesehen davon gehts mit Referendaren ja auch.
Das Examen prüft nicht die Praxiseignung nebst Sozialkompetenz als Richter. Und das Ref ist zu oberflächlich.
Wer gute Examina hinlegen kann, kann gute Urteile schreiben. Praxiseignung besteht.
Sozialkompetenz wird im Interview festgestellt.
11.12.2020, 22:29
Kurz kann sich jeder verstellen und da man als Richter unabhängig ist, kann man nach der Ernennung machen was man will und sich wegen der Unkündbarkeit auch wie ein Berserker vor den Prozessparteien verhalten, wenn einem eine Laus über die Leber gelaufen ist.
11.12.2020, 22:37
(11.12.2020, 22:21)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:16)Gast schrieb:(11.12.2020, 21:56)Gast schrieb:(11.12.2020, 21:50)Gast schrieb: Vorschlag: was haltet ihr von einer Reform
des Auswahlverfahrens dergestalt, dass statt auf die Noten in den Examina darauf abgestellt wird, dass jeder Bewerber für ein Richteramt für drei Monate (ähnlich wie eine Station im Ref) eine strenge Erprobung durchläuft an verschiedenen Gerichten, die ausschließlich die fachliche und persönliche Eignung als Richter zum Gegenstand hat und mit den Prädikaten „uneingeschränkte Empfehlung für eine Einstellung als Richter“, „eingeschränkte Empfehlung“ oder „wird nicht befürwortet“ bewertet wird?
Wozu ein Auswahlverfahren durchführen, wenn das Examen bereits exakt diese Funktion erfüllt? Ganz zu schweigen von dem erheblichen Aufwand, potentiell Hunderte Bewerber über Monate genauestens zu beobachten und beurteilen.
Hunderte Bewerber ??? Schön wärs.
Abgesehen davon gehts mit Referendaren ja auch.
Das Examen prüft nicht die Praxiseignung nebst Sozialkompetenz als Richter. Und das Ref ist zu oberflächlich.
Wer gute Examina hinlegen kann, kann gute Urteile schreiben. Praxiseignung besteht.
Sozialkompetenz wird im Interview festgestellt.
Ich frage mich immer warum überhaupt jemand diesen komischen Job machen will. Man verdient nix und arbeitet je nach Kammer auch echt viel.
Nach meiner Meinung ist Richter einer der schlechten Jobs, die man machen kann. Lasst es einfach und macht stattdessen euer Ding.
11.12.2020, 22:41
Eben, lasst diese Jobs doch für die ausreichend Leute. Die freuen sich und ihr kriegt in der GK mehr Geld mit euren Topnoten.
11.12.2020, 22:56
(11.12.2020, 22:37)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:21)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:16)Gast schrieb:(11.12.2020, 21:56)Gast schrieb:(11.12.2020, 21:50)Gast schrieb: Vorschlag: was haltet ihr von einer Reform
des Auswahlverfahrens dergestalt, dass statt auf die Noten in den Examina darauf abgestellt wird, dass jeder Bewerber für ein Richteramt für drei Monate (ähnlich wie eine Station im Ref) eine strenge Erprobung durchläuft an verschiedenen Gerichten, die ausschließlich die fachliche und persönliche Eignung als Richter zum Gegenstand hat und mit den Prädikaten „uneingeschränkte Empfehlung für eine Einstellung als Richter“, „eingeschränkte Empfehlung“ oder „wird nicht befürwortet“ bewertet wird?
Wozu ein Auswahlverfahren durchführen, wenn das Examen bereits exakt diese Funktion erfüllt? Ganz zu schweigen von dem erheblichen Aufwand, potentiell Hunderte Bewerber über Monate genauestens zu beobachten und beurteilen.
Hunderte Bewerber ??? Schön wärs.
Abgesehen davon gehts mit Referendaren ja auch.
Das Examen prüft nicht die Praxiseignung nebst Sozialkompetenz als Richter. Und das Ref ist zu oberflächlich.
Wer gute Examina hinlegen kann, kann gute Urteile schreiben. Praxiseignung besteht.
Sozialkompetenz wird im Interview festgestellt.
Ich frage mich immer warum überhaupt jemand diesen komischen Job machen will. Man verdient nix und arbeitet je nach Kammer auch echt viel.
Nach meiner Meinung ist Richter einer der schlechten Jobs, die man machen kann. Lasst es einfach und macht stattdessen euer Ding.
Komischer Job ??? Einer der klassischsten juristischen Traditionsberufe, wo man für Gerechtigkeit sorgen kann und Verantwortung für die Menschen in diesem Land übernehmen darf... wieso gehts euch immer nur ums Geld ??
Geld ist nichts wert. Geld ist nichts im Vergleich zu der nachhaltigen Befriedigung, einen wirklich sinnstiftenden Beruf auszuüben, der einem so viel zurück gibt ... gepaart mit der richterlichen Unabhängigkeit: immer noch ein äußerst attraktiver Beruf !!!!
11.12.2020, 22:58
(11.12.2020, 22:56)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:37)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:21)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:16)Gast schrieb:(11.12.2020, 21:56)Gast schrieb: Wozu ein Auswahlverfahren durchführen, wenn das Examen bereits exakt diese Funktion erfüllt? Ganz zu schweigen von dem erheblichen Aufwand, potentiell Hunderte Bewerber über Monate genauestens zu beobachten und beurteilen.
Hunderte Bewerber ??? Schön wärs.
Abgesehen davon gehts mit Referendaren ja auch.
Das Examen prüft nicht die Praxiseignung nebst Sozialkompetenz als Richter. Und das Ref ist zu oberflächlich.
Wer gute Examina hinlegen kann, kann gute Urteile schreiben. Praxiseignung besteht.
Sozialkompetenz wird im Interview festgestellt.
Ich frage mich immer warum überhaupt jemand diesen komischen Job machen will. Man verdient nix und arbeitet je nach Kammer auch echt viel.
Nach meiner Meinung ist Richter einer der schlechten Jobs, die man machen kann. Lasst es einfach und macht stattdessen euer Ding.
Komischer Job ??? Einer der klassischsten juristischen Traditionsberufe, wo man für Gerechtigkeit sorgen kann und Verantwortung für die Menschen in diesem Land übernehmen darf... wieso gehts euch immer nur ums Geld ??
Geld ist nichts wert. Geld ist nichts im Vergleich zu der nachhaltigen Befriedigung, einen wirklich sinnstiftenden Beruf auszuüben, der einem so viel zurück gibt ... gepaart mit der richterlichen Unabhängigkeit: immer noch ein äußerst attraktiver Beruf !!!!
Das deutsche Streben nach einer gerechten Welt... Einfach albern. :rolleyes: (Im Rest stimme ich aber zu)
11.12.2020, 23:06
(11.12.2020, 22:58)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:56)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:37)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:21)Gast schrieb:(11.12.2020, 22:16)Gast schrieb: Hunderte Bewerber ??? Schön wärs.
Abgesehen davon gehts mit Referendaren ja auch.
Das Examen prüft nicht die Praxiseignung nebst Sozialkompetenz als Richter. Und das Ref ist zu oberflächlich.
Wer gute Examina hinlegen kann, kann gute Urteile schreiben. Praxiseignung besteht.
Sozialkompetenz wird im Interview festgestellt.
Ich frage mich immer warum überhaupt jemand diesen komischen Job machen will. Man verdient nix und arbeitet je nach Kammer auch echt viel.
Nach meiner Meinung ist Richter einer der schlechten Jobs, die man machen kann. Lasst es einfach und macht stattdessen euer Ding.
Komischer Job ??? Einer der klassischsten juristischen Traditionsberufe, wo man für Gerechtigkeit sorgen kann und Verantwortung für die Menschen in diesem Land übernehmen darf... wieso gehts euch immer nur ums Geld ??
Geld ist nichts wert. Geld ist nichts im Vergleich zu der nachhaltigen Befriedigung, einen wirklich sinnstiftenden Beruf auszuüben, der einem so viel zurück gibt ... gepaart mit der richterlichen Unabhängigkeit: immer noch ein äußerst attraktiver Beruf !!!!
Das deutsche Streben nach einer gerechten Welt... Einfach albern. :rolleyes: (Im Rest stimme ich aber zu)
Was ist daran bitte albern?
11.12.2020, 23:18
Na ja, ob Zivilrecht am Amtsgericht jetzt so sinnstiftend ist, dass man dafür auf ein GK Gehalt verzichtet mit guten Noten...
Vielen Leuten drückt man als Richter mit Gerichts- und Gutachtenkosten noch mehr Sorgen auf.
Und gerecht sind Urteile auch nicht immer.
Schon mal was von 242 BGB (analog) gehört? Viele Richter wenden den Billigkeitsparagraphen einfach nicht oft genug an.
Vielen Leuten drückt man als Richter mit Gerichts- und Gutachtenkosten noch mehr Sorgen auf.
Und gerecht sind Urteile auch nicht immer.
Schon mal was von 242 BGB (analog) gehört? Viele Richter wenden den Billigkeitsparagraphen einfach nicht oft genug an.

