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Nebentätigkeit Proberichter
Gast
Unregistered
 
#11
01.11.2020, 23:04
ist die Bezahlung so übel, dass Richter Zweitjobs brauchen??!
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Gast
Unregistered
 
#12
01.11.2020, 23:14
(01.11.2020, 23:04)Gast schrieb:  ist die Bezahlung so übel, dass Richter Zweitjobs brauchen??!


Ja, viele Richter machen das, z.B. als Repetitoren in GKs für die Referendare (selbst erlebt).
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Gast
Unregistered
 
#13
02.11.2020, 00:06
Anstatt selbst in der GK anzufangen...
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Gast
Unregistered
 
#14
02.11.2020, 00:17
Einfach mal Eier in der Hose haben und machen. Wer deswegen besorgt ist, ist für den Richterdienst völlig ungeeignet.
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Gast
Unregistered
 
#15
02.11.2020, 00:42
Zitat:An den meisten mir bekannten Gerichten besteht die Erwartung, dass Proberichter, zumal in den ersten ein bis zwei Jahren, mit ihren Dezernaten hinreichend ausgelastet sind. Wenn Du diese Einschätzung mit der Anzeige einer nicht genehmigungspflichtigen Nebentätigkeit widerlegst, dann kann es passieren, dass das Präsidium auf die Idee kommen könnte, den Zuschnitt Deiner Aufgaben zu ändern. 


Mag ja sein, dass Erwartungen bestehen. Aber das Dezernat sollte schon auf einen Vollzeitjob ausgerichtet sein, der einem noch Freizeit lässt (40 h + notwendige Überstunden aber hoffentlich nichts, was einen tot macht). Wenn man dann beschließt, in seiner Freizeit statt Netflix zu schauen, Klausuren zu korrigieren, heißt das ja nicht, dass man weniger Zeit mit dem Hauptjob verbringt als Leute, die halt 5 Stunden mehr die Woche Netflix schauen...
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Gast
Unregistered
 
#16
02.11.2020, 02:51
Sagt ihr beim Vorstellungsgespräch bei der Frage nach den Hobbies eigentlich auch Netflix gucken oder immer noch Bücher lesen?
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Gast
Unregistered
 
#17
02.11.2020, 08:40
(01.11.2020, 22:43)Der echte Norden schrieb:  
(01.11.2020, 22:38)Gast schrieb:  Öffentliche Arbeitgeber mal wieder, wollen einem alles verbieten.

Genau dieses Zerrbild wird hier verbreitet, gepaart mit dem Bild eines Proberichter der von der Justizverwaltung fertig gemacht wird...zum Glück musste ich das so nicht auch nur im Ansatz kennenlernen. Wer sich selbst als Proberichter wahrnimmt, dem ist schon nicht mehr zu helfen!


Lol, als ob sich ein Proberichter traut gegenüber der Justizverwaltung eine dicke Lippe zu riskieren.
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Gast
Unregistered
 
#18
02.11.2020, 09:38
(02.11.2020, 02:51)Gast schrieb:  Sagt ihr beim Vorstellungsgespräch bei der Frage nach den Hobbies eigentlich auch Netflix gucken oder immer noch Bücher lesen?

Reiten, lesen, Internet.
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Der echte Norden
Unregistered
 
#19
02.11.2020, 11:23
(02.11.2020, 08:40)Gast schrieb:  
(01.11.2020, 22:43)Der echte Norden schrieb:  
(01.11.2020, 22:38)Gast schrieb:  Öffentliche Arbeitgeber mal wieder, wollen einem alles verbieten.

Genau dieses Zerrbild wird hier verbreitet, gepaart mit dem Bild eines Proberichter der von der Justizverwaltung fertig gemacht wird...zum Glück musste ich das so nicht auch nur im Ansatz kennenlernen. Wer sich selbst als Proberichter wahrnimmt, dem ist schon nicht mehr zu helfen!


Lol, als ob sich ein Proberichter traut gegenüber der Justizverwaltung eine dicke Lippe zu riskieren.

Wer nicht seinen eigenen Standpunkt vertreten kann, ist in dem Beruf des Richters völlig falsch. Jede Entscheidung die man in diesem Beruf trifft, führt zu Gegenwind, immer ist mindestens eine Seite unzufrieden und häufig ist der Richter "schuld". Wer nicht mit Kritik und Gegenwind umgehen kann, wird viele schlaflose Nächte haben.

 Zum Zerrbild des Proberichters, welches Du hier zeichnest: Anders als in der freien Wirtschaft, in der die sechsmonatige Probezeit eine "echte" Probezeit ist, gibt es etwas vergleichbares als Richter nicht. Ein Blick in die einschlägige Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte zeigt, dass ein Assessor nach der ersten Beurteilung nahezu nicht mehr entlassen werden kann. Das nervige an der Assessorenzeit ist allein, dass man noch nicht auf einer Planstelle sitzt und auch mal verschoben werden kann. Die Fälle, in denen mal ein Proberichter nicht auf Lebenszeit ernannt wurde sind ungefähr so, wie die Fälle in denen ein GK Anwalt sich wegen der Arbeitsbelastung aus dem Fenster gestürzt hat. Das wird es sicher alles mal gegeben haben, ist aber die absolute Ausnahme und mehr in der Kategorie Horrorgeschichte! 

Klar ist es nicht sonderlich karriereförderlich, wenn man ständig meckert und alles immer nur kritisiert. Das ist aber in jedem Beruf so. Wer nach oben will  sollte nicht zu sehr anecken...anders als in jedem anderen Beruf ist es allerdings so, dass die meisten Richter gar nicht darauf erpicht sind aufzusteigen, da die Gehaltsunterschiede nicht so groß sind und man rein mit Zeitablauf aufsteigt. Daher ist die Zahl der kritischen Geister wohl deutlich höher als in jedem anderen Beruf!
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Gast
Unregistered
 
#20
02.11.2020, 11:28
(02.11.2020, 11:23)Der echte Norden schrieb:  
(02.11.2020, 08:40)Gast schrieb:  
(01.11.2020, 22:43)Der echte Norden schrieb:  
(01.11.2020, 22:38)Gast schrieb:  Öffentliche Arbeitgeber mal wieder, wollen einem alles verbieten.

Genau dieses Zerrbild wird hier verbreitet, gepaart mit dem Bild eines Proberichter der von der Justizverwaltung fertig gemacht wird...zum Glück musste ich das so nicht auch nur im Ansatz kennenlernen. Wer sich selbst als Proberichter wahrnimmt, dem ist schon nicht mehr zu helfen!


Lol, als ob sich ein Proberichter traut gegenüber der Justizverwaltung eine dicke Lippe zu riskieren.

Wer nicht seinen eigenen Standpunkt vertreten kann, ist in dem Beruf des Richters völlig falsch. Jede Entscheidung die man in diesem Beruf trifft, führt zu Gegenwind, immer ist mindestens eine Seite unzufrieden und häufig ist der Richter "schuld". Wer nicht mit Kritik und Gegenwind umgehen kann, wird viele schlaflose Nächte haben.

 Zum Zerrbild des Proberichters, welches Du hier zeichnest: Anders als in der freien Wirtschaft, in der die sechsmonatige Probezeit eine "echte" Probezeit ist, gibt es etwas vergleichbares als Richter nicht. Ein Blick in die einschlägige Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte zeigt, dass ein Assessor nach der ersten Beurteilung nahezu nicht mehr entlassen werden kann. Das nervige an der Assessorenzeit ist allein, dass man noch nicht auf einer Planstelle sitzt und auch mal verschoben werden kann. Die Fälle, in denen mal ein Proberichter nicht auf Lebenszeit ernannt wurde sind ungefähr so, wie die Fälle in denen ein GK Anwalt sich wegen der Arbeitsbelastung aus dem Fenster gestürzt hat. Das wird es sicher alles mal gegeben haben, ist aber die absolute Ausnahme und mehr in der Kategorie Horrorgeschichte! 

Klar ist es nicht sonderlich karriereförderlich, wenn man ständig meckert und alles immer nur kritisiert. Das ist aber in jedem Beruf so. Wer nach oben will  sollte nicht zu sehr anecken...anders als in jedem anderen Beruf ist es allerdings so, dass die meisten Richter gar nicht darauf erpicht sind aufzusteigen, da die Gehaltsunterschiede nicht so groß sind und man rein mit Zeitablauf aufsteigt. Daher ist die Zahl der kritischen Geister wohl deutlich höher als in jedem anderen Beruf!


"auch mal verschoben werden kann" ist eine wirklich nette Formulierung für die Umstände.

Und: Nein, die meisten Richter wollen keine "Karriere", sondern nur mit ihren Kiddies zuhause spielen und dafür gutes Geld kassieren.
Das wird dem Rechtsstaat aber nicht gerecht.
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