19.08.2020, 13:57
(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb:Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?(19.08.2020, 10:38)Gast schrieb: ich kann hier nur für Düsseldorf sprechen, aber das sieht echt finster aus. Entweder melden die sich nicht auf Bewerbungen oder es kommen nur Absagen. An den Noten liegt es bei mir nicht. Ich verzweifle hier echt noch :(
Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.
Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.
I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.
Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....
1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.
2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?
3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.
b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.
c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.
d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.
5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."
Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt. Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.
Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.
19.08.2020, 14:03
(19.08.2020, 13:57)XYZNRW schrieb:(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb:Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?(19.08.2020, 10:38)Gast schrieb: ich kann hier nur für Düsseldorf sprechen, aber das sieht echt finster aus. Entweder melden die sich nicht auf Bewerbungen oder es kommen nur Absagen. An den Noten liegt es bei mir nicht. Ich verzweifle hier echt noch :(
Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.
Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.
I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.
Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....
1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.
2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?
3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.
b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.
c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.
d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.
5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."
Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt. Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.
Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.
Kann man einfach nur so unterschreiben.
19.08.2020, 14:03
(19.08.2020, 13:55)Gast schrieb: Und, hast du schon mal ne Zusage aufgrund ner Videokonferenz gekriegt oder wird das als nicht vollwertig angesehen und es kriegen nur die, die beim Gespräch waren ne Zusage? Dass man zum Gespräch kommt ist dann der erste Charaktertest: die sinnlose Gefährdung zur Prüfung der Risikobereitschaft oder als Mutprobe...
Es waren vier Gespräche, aber aber bei 3 Kanzleien. Das eine April-Gespräch Gespräch vor Ort bei meinem jetzigen AG war das Folgegespräch eines Video-Gesprächs. Hab dort dann auch den Vertrag vor Ort unterzeichnet.
Aber man sollte jetzt wegen Corona auch nicht völlig hysterisch sein, als ob man sein Todesurteil unterschreibt, wenn man mal in einem großen Raum mit Fenstern eine Stunde mit 2-3 Leuten redet, die jeder fast 2m entfernt sitzen. Ich bin sogar mit dem ÖPNV dorthin gefahren und nutze den immer noch gelegentlich. Maske, Abstand, Händewaschen und alles ist kein Problem.
19.08.2020, 14:06
Also ich (Doppel-Prädikat, 21 Punkte in Summe) hatte keine Probleme beim Einstieg
19.08.2020, 14:26
(19.08.2020, 13:57)XYZNRW schrieb:(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb:Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?(19.08.2020, 10:38)Gast schrieb: ich kann hier nur für Düsseldorf sprechen, aber das sieht echt finster aus. Entweder melden die sich nicht auf Bewerbungen oder es kommen nur Absagen. An den Noten liegt es bei mir nicht. Ich verzweifle hier echt noch :(
Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.
Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.
I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.
Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....
1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.
2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?
3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.
b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.
c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.
d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.
5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."
Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt. Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.
Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.
Du schreibst hier seitenlang von über reflektieren etc. und regst Dich über andere angeblich sinnfreien, unreflektierten Posts. Dafür ist Deiner ziemlich dürftig und alles, aber nicht etwas Sinnvolles beitragend.
Überflieger einzustellen war schon immer der Anspruch der GK. Die waren auch nicht happy, dass sie auch schon 8,x Leute einstellen mussten, mussten, um den Bedarf zu decken. Jetzt hat dann eben mal der Nicht-Überflieger Pech und die GK kann sich die Leute aussuchen. That's life und war schon immer der Wunsch der GK. Wer sich mit weniger Hoffnungen gemacht hat, brauchte immer schon Glück. Und zu nörgeln, dass der erhoffte Lottogewinn aka das Glück ausbleibt, ist ganz schön vermessen. Die wenigsten gewinnen nun einmal im Lotto und wer seine Lebensplanung allein auf sechsstelliges Gehalt ausrichtet und die Noten nicht hat, hat eben Pech.
19.08.2020, 14:37
(19.08.2020, 14:03)Gast schrieb:(19.08.2020, 13:57)XYZNRW schrieb:(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb:Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?(19.08.2020, 10:38)Gast schrieb: ich kann hier nur für Düsseldorf sprechen, aber das sieht echt finster aus. Entweder melden die sich nicht auf Bewerbungen oder es kommen nur Absagen. An den Noten liegt es bei mir nicht. Ich verzweifle hier echt noch :(
Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.
Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.
I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.
Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....
1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.
2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?
3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.
b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.
c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.
d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.
5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."
Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt. Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.
Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.
Kann man einfach nur so unterschreiben.
Wer schreibt "...wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war." kann wirklich nicht ernst genommen werden. Ihr habt ziemlich überheblich angenommen, dass Ihr einen Anspruch auf ein extrem überdurchschnittliches Gehalt habt und wundert Euch, dass potentielle Arbeitgeber Euch offensichtlich doch nicht so großartig finden, dass sie bereit sind Euch derzeit einzustellen. Aber andere Leute blöd anmachen.
19.08.2020, 15:15
Zum Thema Videokonferenz und Einstellung meine Erfahrung: Videokonferenz als erstes Gespräch mit zwei Partner, zweites Gespräch unter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen vor Ort mit Personal und Partnern...Da stand aber die Gehaltsfrage noch aus (kein first year).
19.08.2020, 15:25
(19.08.2020, 13:57)XYZNRW schrieb:(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb:Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?(19.08.2020, 10:38)Gast schrieb: ich kann hier nur für Düsseldorf sprechen, aber das sieht echt finster aus. Entweder melden die sich nicht auf Bewerbungen oder es kommen nur Absagen. An den Noten liegt es bei mir nicht. Ich verzweifle hier echt noch :(
Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.
Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.
I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.
Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....
1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.
2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?
3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.
b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.
c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.
d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.
5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."
Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt. Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.
Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.
Du sprichst mir aus der Seele !
19.08.2020, 15:27
(19.08.2020, 14:37)Gast schrieb:(19.08.2020, 14:03)Gast schrieb:(19.08.2020, 13:57)XYZNRW schrieb:(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb: Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?
Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.
I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.
Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....
1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.
2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?
3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.
b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.
c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.
d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.
5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."
Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt. Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.
Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.
Kann man einfach nur so unterschreiben.
Wer schreibt "...wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war." kann wirklich nicht ernst genommen werden. Ihr habt ziemlich überheblich angenommen, dass Ihr einen Anspruch auf ein extrem überdurchschnittliches Gehalt habt und wundert Euch, dass potentielle Arbeitgeber Euch offensichtlich doch nicht so großartig finden, dass sie bereit sind Euch derzeit einzustellen. Aber andere Leute blöd anmachen.
Wenn 4 Punkte Kandidaten ihren Frust rauslassen müssen ...
19.08.2020, 15:32
Wieso nehmen so viele hier Beiträge anderer so persönlich?
Bitte weniger Emotionen, mehr Tatsachen und vor allem näher zurück an das Ursprungsthema.
Danke :)
Bitte weniger Emotionen, mehr Tatsachen und vor allem näher zurück an das Ursprungsthema.
Danke :)








