17.08.2020, 23:16
(17.08.2020, 23:01)Gast schrieb: Meine Enschätzung: Einstellungen in größerem Stil werden vorgenommen werden, noch bevor ein Impfstoff gefunden worden ist. Gelingt es der Wirtschaft, eine Strategie zu finden, die Wirtschaften trotz Pandemie ermöglicht, steigt der Beratungsbedarf und damit der Einstellungsbedarf bei den GKs. Die GKS warten nicht, bis der Impfstoff da ist, sondern der Beratungsbedarf. Erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Besserung gibt es bereits. Setzt sich die Besserung der wirtschaftlichen Lage fort, gibt es mehr Einstellungen ab Beginn des kommenden Jahres.
Noch was zur Zunahme an jüngeren Absolventen: Aufgrund eurer Tätigkeiten, denen ihr jetzt zur Überbrückung nachgeht, werdet ihr gegenüber jüngeren Absolventen nicht schlechter dastehen. Sucht euch am besten Tätikeiten, die in engem Zusammenhang mit eurem Wunschgebiet in der GK stehen. Ich habe eine stelle bei einer renommierten regionalen Mittelstandskanzlei im Bereich Gesellschaftsecht angenommen. Sobald M&A wieder ausgeschrieben wird, bewerbe ich mich damit. Soll ich euch sagen, wo sich dann die jungen Absolventen in der Schlange anstellen. Ganz hinten. Warum? Weil sie ünerhaupt keine einschlägige anwaltliche Berufserfahrung vorzuweisen haben. Corona verpflichtet die GKs, die euch jetzt keine Jobs geben,eure bisherige gesammelte einschlägige Berufserfahrung während der Überbrückungszeit bei einer erneuten Bewerbung anzurechenen. So einfach ist das.
Woraus ergibt sich denn die Verpflichtung, "bisherige gesammelte einschlägige Berufserfahrung während der Überbrückungszeit bei einer erneuten Bewerbung anzurech[nen]?" Denn genauso könnte man eine Verpflichtung zur Vereinbarung des GK-Associate-Jobs mit Familie und Kind konstruieren.
Ich wäre da nicht so optimistisch; die dann frischen Absolventen sind noch formbar. Die jetzigen Absolventen, die übergangsweise irgendwas anderes (passendes) gemacht haben, kann man dann mit dem Argument "die haben beim Mittelständler 9 to 6 gemacht, WE durchgehend frei und werden sich auf den GK-Rhythmus nicht mehr umstellen können/wollen" abwimmeln.
17.08.2020, 23:19
(17.08.2020, 23:16)Grosskreutz schrieb:(17.08.2020, 23:01)Gast schrieb: Meine Enschätzung: Einstellungen in größerem Stil werden vorgenommen werden, noch bevor ein Impfstoff gefunden worden ist. Gelingt es der Wirtschaft, eine Strategie zu finden, die Wirtschaften trotz Pandemie ermöglicht, steigt der Beratungsbedarf und damit der Einstellungsbedarf bei den GKs. Die GKS warten nicht, bis der Impfstoff da ist, sondern der Beratungsbedarf. Erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Besserung gibt es bereits. Setzt sich die Besserung der wirtschaftlichen Lage fort, gibt es mehr Einstellungen ab Beginn des kommenden Jahres.
Noch was zur Zunahme an jüngeren Absolventen: Aufgrund eurer Tätigkeiten, denen ihr jetzt zur Überbrückung nachgeht, werdet ihr gegenüber jüngeren Absolventen nicht schlechter dastehen. Sucht euch am besten Tätikeiten, die in engem Zusammenhang mit eurem Wunschgebiet in der GK stehen. Ich habe eine stelle bei einer renommierten regionalen Mittelstandskanzlei im Bereich Gesellschaftsecht angenommen. Sobald M&A wieder ausgeschrieben wird, bewerbe ich mich damit. Soll ich euch sagen, wo sich dann die jungen Absolventen in der Schlange anstellen. Ganz hinten. Warum? Weil sie ünerhaupt keine einschlägige anwaltliche Berufserfahrung vorzuweisen haben. Corona verpflichtet die GKs, die euch jetzt keine Jobs geben,eure bisherige gesammelte einschlägige Berufserfahrung während der Überbrückungszeit bei einer erneuten Bewerbung anzurechenen. So einfach ist das.
Woraus ergibt sich denn die Verpflichtung, "bisherige gesammelte einschlägige Berufserfahrung während der Überbrückungszeit bei einer erneuten Bewerbung anzurech[nen]?" Denn genauso könnte man eine Verpflichtung zur Vereinbarung des GK-Associate-Jobs mit Familie und Kind konstruieren.
Ich wäre da nicht so optimistisch; die dann frischen Absolventen sind noch formbar. Die jetzigen Absolventen, die übergangsweise irgendwas anderes (passendes) gemacht haben, kann man dann mit dem Argument "die haben beim Mittelständler 9 to 6 gemacht, WE durchgehend frei und werden sich auf den GK-Rhythmus nicht mehr umstellen können/wollen" abwimmeln.
Ich glaube, da redet sich einer die Situation schön. Angerechnet wird nichts.
17.08.2020, 23:23
(17.08.2020, 23:15)Gast schrieb:(17.08.2020, 23:09)Gast schrieb:(17.08.2020, 22:48)heuna schrieb: Also um es mal zu objektivieren: Bei uns in der Ref-Gruppe (Frankfurt) hatten 3 Leute Doppel-VB, und wir sind im April fertig geworden. Bisher hat KEINER einen Job und wollen jetzt entweder einen Master oder Doktor nachlegen, um dann bessere Chancen zu haben. Ich selbst (VB und solides B) habe erst mal mit "Diesel" überbrückt und schaue dann weiter. Meine Chancen werden nicht besser, vielleicht mache ich später noch eine Ausbildung. Dissertation ist nichts für mich.
Das Problem ist ja, dass der Impfstoff erst in zwei Jahren kommt. Bis dahin gibt es wieder jüngere Absolventen. Ist halt schlecht getimed im Moment.
Ne, den Impfstoff soll es in der ersten Jahreshälfte 2021 geben, also nur noch maximal ein Jahr. Sonst kann man auch den aus Russland nehmen, wem das zu lange dauert. Bewerbt euch einfach bei GKs mit Russian Desk und besucht mal die Kollegen in Moskau...
„Soll“ es weiß einfach keiner. Wie der Kollege richtig schreibt geht es darum, dass die Wirtschaft auch in der Pandemie einen Weg findet. Und natürlich dauert es sicherlich noch länger. Einen Impfstoff „haben“ heißt nicht, dass innerhalb von 3 Wochen alle geimpft sind. Dazu gibt es aktuell weltweit überhaupt keine Kapazitäten auch wenn sie aufgebaut werden. Das kann dann nochmals 1 Jahr dauern. Realistisch kann das keiner sagen.
"Biontech aus Mainz steckt schon mitten in dieser kombinierten letzten Phase und testet an weltweit ca. 30.000 Freiwilligen. Die Firma hofft bis Ende des Jahres sogar schon auf eine Zulassung ihres Impfstoffs.
Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, geht davon aus, dass es bis Anfang 2021 einen deutschen Corona-Impfstoff geben könnte. Vielleicht sogar mehrere."
17.08.2020, 23:26
(17.08.2020, 23:16)Grosskreutz schrieb:Tja, würde sagen: DU jedenfalls wirst Pech haben und eine GK niemals von Innen sehen.(17.08.2020, 23:01)Gast schrieb: Meine Enschätzung: Einstellungen in größerem Stil werden vorgenommen werden, noch bevor ein Impfstoff gefunden worden ist. Gelingt es der Wirtschaft, eine Strategie zu finden, die Wirtschaften trotz Pandemie ermöglicht, steigt der Beratungsbedarf und damit der Einstellungsbedarf bei den GKs. Die GKS warten nicht, bis der Impfstoff da ist, sondern der Beratungsbedarf. Erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Besserung gibt es bereits. Setzt sich die Besserung der wirtschaftlichen Lage fort, gibt es mehr Einstellungen ab Beginn des kommenden Jahres.
Noch was zur Zunahme an jüngeren Absolventen: Aufgrund eurer Tätigkeiten, denen ihr jetzt zur Überbrückung nachgeht, werdet ihr gegenüber jüngeren Absolventen nicht schlechter dastehen. Sucht euch am besten Tätikeiten, die in engem Zusammenhang mit eurem Wunschgebiet in der GK stehen. Ich habe eine stelle bei einer renommierten regionalen Mittelstandskanzlei im Bereich Gesellschaftsecht angenommen. Sobald M&A wieder ausgeschrieben wird, bewerbe ich mich damit. Soll ich euch sagen, wo sich dann die jungen Absolventen in der Schlange anstellen. Ganz hinten. Warum? Weil sie ünerhaupt keine einschlägige anwaltliche Berufserfahrung vorzuweisen haben. Corona verpflichtet die GKs, die euch jetzt keine Jobs geben,eure bisherige gesammelte einschlägige Berufserfahrung während der Überbrückungszeit bei einer erneuten Bewerbung anzurechenen. So einfach ist das.
Woraus ergibt sich denn die Verpflichtung, "bisherige gesammelte einschlägige Berufserfahrung während der Überbrückungszeit bei einer erneuten Bewerbung anzurech[nen]?" Denn genauso könnte man eine Verpflichtung zur Vereinbarung des GK-Associate-Jobs mit Familie und Kind konstruieren.
Ich wäre da nicht so optimistisch; die dann frischen Absolventen sind noch formbar. Die jetzigen Absolventen, die übergangsweise irgendwas anderes (passendes) gemacht haben, kann man dann mit dem Argument "die haben beim Mittelständler 9 to 6 gemacht, WE durchgehend frei und werden sich auf den GK-Rhythmus nicht mehr umstellen können/wollen" abwimmeln.
17.08.2020, 23:28
(17.08.2020, 23:26)Gast schrieb:(17.08.2020, 23:16)Grosskreutz schrieb:Tja, würde sagen: DU jedenfalls wirst Pech haben und eine GK niemals von Innen sehen.(17.08.2020, 23:01)Gast schrieb: Meine Enschätzung: Einstellungen in größerem Stil werden vorgenommen werden, noch bevor ein Impfstoff gefunden worden ist. Gelingt es der Wirtschaft, eine Strategie zu finden, die Wirtschaften trotz Pandemie ermöglicht, steigt der Beratungsbedarf und damit der Einstellungsbedarf bei den GKs. Die GKS warten nicht, bis der Impfstoff da ist, sondern der Beratungsbedarf. Erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Besserung gibt es bereits. Setzt sich die Besserung der wirtschaftlichen Lage fort, gibt es mehr Einstellungen ab Beginn des kommenden Jahres.
Noch was zur Zunahme an jüngeren Absolventen: Aufgrund eurer Tätigkeiten, denen ihr jetzt zur Überbrückung nachgeht, werdet ihr gegenüber jüngeren Absolventen nicht schlechter dastehen. Sucht euch am besten Tätikeiten, die in engem Zusammenhang mit eurem Wunschgebiet in der GK stehen. Ich habe eine stelle bei einer renommierten regionalen Mittelstandskanzlei im Bereich Gesellschaftsecht angenommen. Sobald M&A wieder ausgeschrieben wird, bewerbe ich mich damit. Soll ich euch sagen, wo sich dann die jungen Absolventen in der Schlange anstellen. Ganz hinten. Warum? Weil sie ünerhaupt keine einschlägige anwaltliche Berufserfahrung vorzuweisen haben. Corona verpflichtet die GKs, die euch jetzt keine Jobs geben,eure bisherige gesammelte einschlägige Berufserfahrung während der Überbrückungszeit bei einer erneuten Bewerbung anzurechenen. So einfach ist das.
Woraus ergibt sich denn die Verpflichtung, "bisherige gesammelte einschlägige Berufserfahrung während der Überbrückungszeit bei einer erneuten Bewerbung anzurech[nen]?" Denn genauso könnte man eine Verpflichtung zur Vereinbarung des GK-Associate-Jobs mit Familie und Kind konstruieren.
Ich wäre da nicht so optimistisch; die dann frischen Absolventen sind noch formbar. Die jetzigen Absolventen, die übergangsweise irgendwas anderes (passendes) gemacht haben, kann man dann mit dem Argument "die haben beim Mittelständler 9 to 6 gemacht, WE durchgehend frei und werden sich auf den GK-Rhythmus nicht mehr umstellen können/wollen" abwimmeln.
Na wenn "DU" meinst. Deine Vorhersage ist jedenfalls schon durch die Realität eingeholt worden. ;-)
17.08.2020, 23:30
(17.08.2020, 23:23)Gast schrieb:(17.08.2020, 23:15)Gast schrieb:(17.08.2020, 23:09)Gast schrieb:(17.08.2020, 22:48)heuna schrieb: Also um es mal zu objektivieren: Bei uns in der Ref-Gruppe (Frankfurt) hatten 3 Leute Doppel-VB, und wir sind im April fertig geworden. Bisher hat KEINER einen Job und wollen jetzt entweder einen Master oder Doktor nachlegen, um dann bessere Chancen zu haben. Ich selbst (VB und solides B) habe erst mal mit "Diesel" überbrückt und schaue dann weiter. Meine Chancen werden nicht besser, vielleicht mache ich später noch eine Ausbildung. Dissertation ist nichts für mich.
Das Problem ist ja, dass der Impfstoff erst in zwei Jahren kommt. Bis dahin gibt es wieder jüngere Absolventen. Ist halt schlecht getimed im Moment.
Ne, den Impfstoff soll es in der ersten Jahreshälfte 2021 geben, also nur noch maximal ein Jahr. Sonst kann man auch den aus Russland nehmen, wem das zu lange dauert. Bewerbt euch einfach bei GKs mit Russian Desk und besucht mal die Kollegen in Moskau...
„Soll“ es weiß einfach keiner. Wie der Kollege richtig schreibt geht es darum, dass die Wirtschaft auch in der Pandemie einen Weg findet. Und natürlich dauert es sicherlich noch länger. Einen Impfstoff „haben“ heißt nicht, dass innerhalb von 3 Wochen alle geimpft sind. Dazu gibt es aktuell weltweit überhaupt keine Kapazitäten auch wenn sie aufgebaut werden. Das kann dann nochmals 1 Jahr dauern. Realistisch kann das keiner sagen.
"Biontech aus Mainz steckt schon mitten in dieser kombinierten letzten Phase und testet an weltweit ca. 30.000 Freiwilligen. Die Firma hofft bis Ende des Jahres sogar schon auf eine Zulassung ihres Impfstoffs.
Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, geht davon aus, dass es bis Anfang 2021 einen deutschen Corona-Impfstoff geben könnte. Vielleicht sogar mehrere."
Genau. Das weiß ich alles. Aber trotzdem weiß man es nicht. Sorry. So sehr ich das hoffe.
17.08.2020, 23:36
(17.08.2020, 23:30)Gast schrieb:Und das ist doch genau das was ich meinte: Impfstoff haben heißt nicht, dass dann alle geimpft werden können. Das dauert auch noch Monate bis man Impfdosen für Milliarden Menschen hergestellt hat. Mit Deutschen oder EU ist ja keinem geholfen.(17.08.2020, 23:23)Gast schrieb:(17.08.2020, 23:15)Gast schrieb:(17.08.2020, 23:09)Gast schrieb:(17.08.2020, 22:48)heuna schrieb: Also um es mal zu objektivieren: Bei uns in der Ref-Gruppe (Frankfurt) hatten 3 Leute Doppel-VB, und wir sind im April fertig geworden. Bisher hat KEINER einen Job und wollen jetzt entweder einen Master oder Doktor nachlegen, um dann bessere Chancen zu haben. Ich selbst (VB und solides B) habe erst mal mit "Diesel" überbrückt und schaue dann weiter. Meine Chancen werden nicht besser, vielleicht mache ich später noch eine Ausbildung. Dissertation ist nichts für mich.
Das Problem ist ja, dass der Impfstoff erst in zwei Jahren kommt. Bis dahin gibt es wieder jüngere Absolventen. Ist halt schlecht getimed im Moment.
Ne, den Impfstoff soll es in der ersten Jahreshälfte 2021 geben, also nur noch maximal ein Jahr. Sonst kann man auch den aus Russland nehmen, wem das zu lange dauert. Bewerbt euch einfach bei GKs mit Russian Desk und besucht mal die Kollegen in Moskau...
„Soll“ es weiß einfach keiner. Wie der Kollege richtig schreibt geht es darum, dass die Wirtschaft auch in der Pandemie einen Weg findet. Und natürlich dauert es sicherlich noch länger. Einen Impfstoff „haben“ heißt nicht, dass innerhalb von 3 Wochen alle geimpft sind. Dazu gibt es aktuell weltweit überhaupt keine Kapazitäten auch wenn sie aufgebaut werden. Das kann dann nochmals 1 Jahr dauern. Realistisch kann das keiner sagen.
"Biontech aus Mainz steckt schon mitten in dieser kombinierten letzten Phase und testet an weltweit ca. 30.000 Freiwilligen. Die Firma hofft bis Ende des Jahres sogar schon auf eine Zulassung ihres Impfstoffs.
Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, geht davon aus, dass es bis Anfang 2021 einen deutschen Corona-Impfstoff geben könnte. Vielleicht sogar mehrere."
Genau. Das weiß ich alles. Aber trotzdem weiß man es nicht. Sorry. So sehr ich das hoffe.
Und dann bist Du schon bei Ende 2021 im besten Fall.
17.08.2020, 23:37
(17.08.2020, 23:36)Gast schrieb:(Arbeite als Jurist in Pharmabereich und mache die Verträge für klinische Studien)(17.08.2020, 23:30)Gast schrieb:Und das ist doch genau das was ich meinte: Impfstoff haben heißt nicht, dass dann alle geimpft werden können. Das dauert auch noch Monate bis man Impfdosen für Milliarden Menschen hergestellt hat. Mit Deutschen oder EU ist ja keinem geholfen.(17.08.2020, 23:23)Gast schrieb:(17.08.2020, 23:15)Gast schrieb:(17.08.2020, 23:09)Gast schrieb: Ne, den Impfstoff soll es in der ersten Jahreshälfte 2021 geben, also nur noch maximal ein Jahr. Sonst kann man auch den aus Russland nehmen, wem das zu lange dauert. Bewerbt euch einfach bei GKs mit Russian Desk und besucht mal die Kollegen in Moskau...
„Soll“ es weiß einfach keiner. Wie der Kollege richtig schreibt geht es darum, dass die Wirtschaft auch in der Pandemie einen Weg findet. Und natürlich dauert es sicherlich noch länger. Einen Impfstoff „haben“ heißt nicht, dass innerhalb von 3 Wochen alle geimpft sind. Dazu gibt es aktuell weltweit überhaupt keine Kapazitäten auch wenn sie aufgebaut werden. Das kann dann nochmals 1 Jahr dauern. Realistisch kann das keiner sagen.
"Biontech aus Mainz steckt schon mitten in dieser kombinierten letzten Phase und testet an weltweit ca. 30.000 Freiwilligen. Die Firma hofft bis Ende des Jahres sogar schon auf eine Zulassung ihres Impfstoffs.
Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, geht davon aus, dass es bis Anfang 2021 einen deutschen Corona-Impfstoff geben könnte. Vielleicht sogar mehrere."
Genau. Das weiß ich alles. Aber trotzdem weiß man es nicht. Sorry. So sehr ich das hoffe.
Und dann bist Du schon bei Ende 2021 im besten Fall.
18.08.2020, 04:18
Ich habe keine Ahnung vom Pharmabereich oder der Entwicklung von Impfstoffen. Ich gehe da nur mit der gesunden Skepsis dran, die mich auch sonst bei allem berät, was ich so aus den Medien erfahre:
Nur weil irgendwelche Unternehmen behaupten, sie wären "gut dabei" oder "kurz vor dem Durchbruch", musst das noch lange nichts bedeuten. Zum einen werden in den Medien gerne aus kleinen Mücken große Elefanten gemacht. Insbesondere können so Klicks generiert werden. Zum anderen dürften die Unternehmen ein Interesse daran haben, durch Sensationsmeldungen ihren Laden in die Medien zu bekommen. Zugleich dürfte das Investoren anlocken.
Wenn irgendein (gerne deutsches) Biotech-Unternehmen gute Aussichten verkündet, ist die Zuversicht groß. Behauptet irgendeine Regierung irgendeines Landes ähnlich Verheißungsvolles, spricht man schnell von "Propaganda". Unternehmen haben genau wie Regierungen ein Interesse an Aufmerksamkeit und überguter Selbstdarstellung.
Anhand der Medienberichte traue ich mir daher keine Einschätzung zu, wie lange das wohl noch dauert oder ob ein Durchbruch absehbar ist.
Nur weil irgendwelche Unternehmen behaupten, sie wären "gut dabei" oder "kurz vor dem Durchbruch", musst das noch lange nichts bedeuten. Zum einen werden in den Medien gerne aus kleinen Mücken große Elefanten gemacht. Insbesondere können so Klicks generiert werden. Zum anderen dürften die Unternehmen ein Interesse daran haben, durch Sensationsmeldungen ihren Laden in die Medien zu bekommen. Zugleich dürfte das Investoren anlocken.
Wenn irgendein (gerne deutsches) Biotech-Unternehmen gute Aussichten verkündet, ist die Zuversicht groß. Behauptet irgendeine Regierung irgendeines Landes ähnlich Verheißungsvolles, spricht man schnell von "Propaganda". Unternehmen haben genau wie Regierungen ein Interesse an Aufmerksamkeit und überguter Selbstdarstellung.
Anhand der Medienberichte traue ich mir daher keine Einschätzung zu, wie lange das wohl noch dauert oder ob ein Durchbruch absehbar ist.
18.08.2020, 07:37
Zurück zum Thema, bitte.








