05.01.2026, 14:34
Schade. Ein Psychologe oder Arzt verdient ja auch E 13. Das find ich dann aber generell sehr unfair geregelt in Deutschland. Schade
05.01.2026, 14:47
(05.01.2026, 14:34)Agnieschka schrieb: Schade. Ein Psychologe oder Arzt verdient ja auch E 13. Das find ich dann aber generell sehr unfair geregelt in Deutschland. Schade
Das ist nicht unfair. Deine (sehr hohe) Qualifikation wäre für die von dir angestrebte Position nicht nötig. Für die benötigte Qualifikation ist E11/E12 fair.
05.01.2026, 15:15
Ja aber wozu dann das ganze Studium? Ich habe ja im Studium nichts verdient, im Gegenteil noch Bafög aufgenommen und möchte auch eine normale Bezahlung. Ich wae associate in einer Großkanzlei. Mir ist das klar, dass ich dieses Gehalt nicht erzielen kann aber mir wäre es lieb, wenigstens ein bisschen vergütet zu werden.
05.01.2026, 15:20
(05.01.2026, 15:15)Agnieschka schrieb: Ja aber wozu dann das ganze Studium? Ich habe ja im Studium nichts verdient, im Gegenteil noch Bafög aufgenommen und möchte auch eine normale Bezahlung. Ich wae associate in einer Großkanzlei. Mir ist das klar, dass ich dieses Gehalt nicht erzielen kann aber mir wäre es lieb, wenigstens ein bisschen vergütet zu werden.
Du wirst nach deiner Tätigkeit (Job) bezahlt und nicht nach deiner Qualifikation. Deine Qualifikation ermöglicht dir den Zugang zu bestimmten Berufen und Stellen - u.a. eben auch dem höheren Verwaltungs- oder Justizdienst. Dass juristische Berufe grundsätzlich viel mit Schreibtischarbeit zu tun haben, sollte einem vorher bekannt sein. In der Verwaltung ist man in der Regel als Jurist Führungskraft (höherer Dienst). Sachbearbeitung erfolgt in der Regel auf Ebene des mittleren und/oder gehobenen Dienstes (A6-A12 bzw. entsprechende tarifliche Stellen bis E11/E12).
05.01.2026, 15:22
(05.01.2026, 15:15)Agnieschka schrieb: Ja aber wozu dann das ganze Studium? Ich habe ja im Studium nichts verdient, im Gegenteil noch Bafög aufgenommen und möchte auch eine normale Bezahlung. Ich wae associate in einer Großkanzlei. Mir ist das klar, dass ich dieses Gehalt nicht erzielen kann aber mir wäre es lieb, wenigstens ein bisschen vergütet zu werden.
Du kannst ja auch in eine Behörde, dort verbeamtet werden und mit Leitungsfunktion bekommst du A14. Nur bist du dann natürlich nicht mehr "draußen auf der Straße" und hilft den Menschen mit sozialer Arbeit, sondern macht eben wieder viel Schreibtischarbeit (dann eben in der entsprechenden Behörde).
05.01.2026, 15:35
(05.01.2026, 15:15)Agnieschka schrieb: Ja aber wozu dann das ganze Studium? Ich habe ja im Studium nichts verdient, im Gegenteil noch Bafög aufgenommen und möchte auch eine normale Bezahlung. Ich wae associate in einer Großkanzlei. Mir ist das klar, dass ich dieses Gehalt nicht erzielen kann aber mir wäre es lieb, wenigstens ein bisschen vergütet zu werden.
Im Ausgangspost meintest du, dass du dir auch eine Ausbildung in der Pflege oder PTA oder ein duales Studium soziale Arbeit vorstellen könntest. Würde dir das denn dann gehaltstechnisch kurz- und langfristig reichen? Wenn du schon meinst, dass du E 12 schon als sehr wenig bei der Qualifikation empfindest...
05.01.2026, 16:02
Ja Pflege ist ja gut bezahlt. Hätte gern so 2000 netto raus das passt für mich. Ich würde auch sehr gerne nochmak studieren nur ist das finanziell sehr schwierig. Danke für die hilfreichen Rückmeldungen
05.01.2026, 16:45
(05.01.2026, 16:02)Agnieschka schrieb: Ja Pflege ist ja gut bezahlt. Hätte gern so 2000 netto raus das passt für mich. Ich würde auch sehr gerne nochmak studieren nur ist das finanziell sehr schwierig. Danke für die hilfreichen Rückmeldungen
Hast Du doch selbst mit E11 locker?
Nichts für ungut, aber mir erscheinen deine ganzen Überlegungen insgesamt etwas unausgegoren.
05.01.2026, 20:08
Nochmal ein anderer Aspekt: durch Deine Ausbildung wirst Du, wenn Du nicht Widersprüche bearbeitest, in der Sozialverwaltung eine Führungsposition haben. Da hast Du mehr mit Menschen zu tun, als Du dir vielleicht wünschst. Deine Hauptaufgabe ist dann nämlich, eine Vielzahl von Sachbearbeitern dazu zu bewegen, dass sie überhaupt und dann auch noch qualitativ hochwertig arbeiten. Mittelbar wirkt das sich natürlich auch wieder auf alle aus, die auf die Leistungen der Behörde angewiesen sind. Vielleicht sogar viel stärker, als wenn Du selbst auf der Straße arbeiten würdest. Wenn Du dir Personalverantwortung zutraust, hast Du da unbegrenzte Möglichkeiten, dich für Dein Team einzusetzen.
05.01.2026, 21:00
also nochmal neu als Pflegekraft durchstarten halte ich für eine schlechte Idee. Ein Kollege von mir arbeitet in der häuslichen Pflege, der hat super wenig Zeit für die einzelnen Menschen und kontrolliert eher das die nicht tot in der Ecke liegen, als das der denen den Tag angenehmer gestaltet. Von daher würde ich hier erstmal vertiefte Infos einholen, nicht das man das aus der Ferne romantisiert.
ME gibt es auch als Jurist genügend Jobs, bei denen man kommunikativ tätig werden und für die "gute Sache" arbeiten kann. Beispielsweise hat das BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zuletzt Juristen gesucht, ansonsten hast du auch als Vollzugsjurist einen großen Austausch mit Medizinern und Psychologen etc.
ME gibt es auch als Jurist genügend Jobs, bei denen man kommunikativ tätig werden und für die "gute Sache" arbeiten kann. Beispielsweise hat das BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zuletzt Juristen gesucht, ansonsten hast du auch als Vollzugsjurist einen großen Austausch mit Medizinern und Psychologen etc.


