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Quinn Emanuel
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#21
27.04.2025, 20:38
(27.04.2025, 20:29)Patenter Gast schrieb:  
(27.04.2025, 18:16)LawyerTN schrieb:  Nach meiner Beobachtung stehen derzeit bei größeren MKs und Boutiquen, die Einstiegsgehälter um 100k zahlen, die Zeichen auf Wachstum. Dort werden momentan viele Leute im Notenbereich 8-9 Punkte eingestellt, die auf dem GK-Markt derzeit Schwierigkeiten haben. Das hängt sicher auch mit der Sparneigung der Mandanten zusammen, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten statt 450€ pro Stunde lieber nur 280€ zahlen. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei der Jobsuche derzeit solche Kanzleien ins Auge zu fassen. Die Partnerchancen sind dort auf jeden Fall deutlich höher als in der echten GK.

Exakt. Ich frage mich - als jemand auf der Arbeitgeberseite - bei diesen ganzen Horror-Beiträgen immer, wo denn diese top Bewerber sein sollen, die wir ablehnen sollen  Happywide bei uns bewerben sich definitiv nicht ständig 2xvb Bewerber. Vielmehr laden wir auch darunter zum VG ein und wir zahlen >100k und sind Tier 1/2 gelistet in unserem Bereich.

Wer sich natürlich ausschließlich bei den Top 10 GKs im M&A in Frankfurt bewirbt, hat es schwer. Ebenso, wer sich etwa im Patentrecht in einer GK bewirbt, die dort vielleicht alle zwei Jahre mal einen Associate einstellt. Da muss man als Berufseinsteiger den Markt etwas breiter sondieren.
Ich glaube den meisten Leuten in der GK-Welt geht es auch um das Gehalt, wenn du schon nur 100+ schreibst bist du für viele potentielle AN definitiv nicht im Tier1 Bereich unterwegs, die liegen aktuell bei 140-180k + Bonus, Beispiel: Linklaters, Freshfields, A&O  usw.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2025, 20:38 von ForumBenutzer.)
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#22
27.04.2025, 20:41
(27.04.2025, 18:16)LawyerTN schrieb:  Nach meiner Beobachtung stehen derzeit bei größeren MKs und Boutiquen, die Einstiegsgehälter um 100k zahlen, die Zeichen auf Wachstum. Dort werden momentan viele Leute im Notenbereich 8-9 Punkte eingestellt, die auf dem GK-Markt derzeit Schwierigkeiten haben. Das hängt sicher auch mit der Sparneigung der Mandanten zusammen, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten statt 450€ pro Stunde lieber nur 280€ zahlen. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei der Jobsuche derzeit solche Kanzleien ins Auge zu fassen. Die Partnerchancen sind dort auf jeden Fall deutlich höher als in der echten GK.

Die Profitieren knallhart von der aktuellen Marktlage, Adressen von man vor einem Jahr noch mit 7,5P vielleicht eine Chance hat werden einem heute die Plätze mit Leute genommen die 8-9P haben, welche bei den Topanlaufstellen von den "Elite"-Leuten mit 10P+ / LLM etc. ausgestochen werden. Die zahlen meist zwischen 80-110k und man arbeitet nicht so viel weniger, wenn überhaupt.


Hast du mal die Lebensläufe der Leute gesehen die in solchen Läden Partner sind? Davon kommen 80% von großen Namen also Senior/Counsel und steigen als Partner ein (Karrierewechsel nach unten). Die wenigstens kommen aus dem eigenen Nachwuchs von Associates.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2025, 20:43 von ForumBenutzer.)
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LawyerTN
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#23
27.04.2025, 21:35
(27.04.2025, 20:41)ForumBenutzer schrieb:  Hast du mal die Lebensläufe der Leute gesehen die in solchen Läden Partner sind? Davon kommen 80% von großen Namen also Senior/Counsel und steigen als Partner ein (Karrierewechsel nach unten). Die wenigstens kommen aus dem eigenen Nachwuchs von Associates.

Kommt darauf an. In Kanzleien der Größenordnung Rittershaus, Kümmerlein oder Menold Bezler (nur als Beispiele) ist ein „Wechsel von oben“ sicher nicht erforderlich, um Karriere zu machen. Spricht man dagegen eher von Oppenhoff, GSK Stockmann oder Flick Gocke Schaumburg, ist die Lage natürlich eine andere. Aber letztere zählen wohl eher zu den „T4“-Großkanzleien und dürften von der aktuellen Mandats- und Neueinstellungsflaute in ähnlicher Weise betroffen sein wie die ganz großen Namen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2025, 21:35 von LawyerTN.)
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#24
27.04.2025, 22:12
(27.04.2025, 21:35)LawyerTN schrieb:  
(27.04.2025, 20:41)ForumBenutzer schrieb:  Hast du mal die Lebensläufe der Leute gesehen die in solchen Läden Partner sind? Davon kommen 80% von großen Namen also Senior/Counsel und steigen als Partner ein (Karrierewechsel nach unten). Die wenigstens kommen aus dem eigenen Nachwuchs von Associates.

Kommt darauf an. In Kanzleien der Größenordnung Rittershaus, Kümmerlein oder Menold Bezler (nur als Beispiele) ist ein „Wechsel von oben“ sicher nicht erforderlich, um Karriere zu machen. Spricht man dagegen eher von Oppenhoff, GSK Stockmann oder Flick Gocke Schaumburg, ist die Lage natürlich eine andere. Aber letztere zählen wohl eher zu den „T4“-Großkanzleien und dürften von der aktuellen Mandats- und Neueinstellungsflaute in ähnlicher Weise betroffen sein wie die ganz großen Namen.

Hätte nicht gedacht, dass die von dir genannten T4 sind, die zahlen ja auch laut Azur 120k+ und sind in ihren Gebieten ganz schöne Experten... was ist dann T2 oder T3?
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LawyerTN
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#25
27.04.2025, 22:27
Völlig unabhängig davon, welche Kanzlei nun zu T2, T3 oder T4 gehört, gilt derzeit jedenfalls, dass das Modell "mit zwei knappen VB drei Jahre in der Top-Kanzlei Vermögen anhäufen und danach im Staatsdienst die ruhige Kugel schieben" in den meisten Fällen nicht mehr funktioniert. Das heißt aber gerade nicht, dass man keine Karriere als Anwalt in Angriff nehmen kann. Wenn man etwas länger dabei bleibt, kann es sich auch finanziell lohnen, trotz der aktuellen Arbeitsmarktlage.
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LawyerTN
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#26
27.04.2025, 22:31
(27.04.2025, 22:12)ForumBenutzer schrieb:  Hätte nicht gedacht, dass die von dir genannten T4 sind, die zahlen ja auch laut Azur 120k+ und sind in ihren Gebieten ganz schöne Experten... was ist dann T2 oder T3?

Ausdrücken wollte ich damit eigentlich: Die Kanzleien, die derzeit auf Wachstumskurs sind und verstärkt Leute mit 8 bis 9 Punkten nehmen, sind eher nicht identisch mit denen, in denen man als Eigengewächs kein Partner werden kann.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2025, 22:31 von LawyerTN.)
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Ref2010
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#27
27.04.2025, 22:31
@MichaelJordan und @HessExmn, habt ihr Euch denn beworben? Falls ja: Hat es geklappt, mit welchen Noten?
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#28
27.04.2025, 22:38
(27.04.2025, 22:31)LawyerTN schrieb:  
(27.04.2025, 22:12)ForumBenutzer schrieb:  Hätte nicht gedacht, dass die von dir genannten T4 sind, die zahlen ja auch laut Azur 120k+ und sind in ihren Gebieten ganz schöne Experten... was ist dann T2 oder T3?

Ausdrücken wollte ich damit eigentlich: Die Kanzleien, die derzeit auf Wachstumskurs sind und verstärkt Leute mit 8 bis 9 Punkten nehmen, sind eher nicht identisch mit denen, in denen man als Eigengewächs kein Partner werden kann.
Ab welchen Noten hat man denn bei zB Rittershaus eine Chance aktuell? Wenn die schon zum Einstieg 105k zahlen laut der Website, konkuriert man da ja schon mit Leuten um die 9-10P? wenn man dort sonst mit 7-8 ne Chance hatte?
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Jona
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#29
27.04.2025, 23:07
Also ich habe mit fast 24 Punkten aus 2 eine Absage von denen erhalten, die Anforderungen scheinen schon ziemlich hoch zu sein...

Kann natürlich auch sein, dass man mich einfach als Person nicht sympathisch fand o.Ä.

Mir wurde gegen Ende des Bewerbungsgesprächs gesagt, dass ich mich sofort melden soll, wenn mir eine andere Kanzlei ein konkretes Jobangebot macht und mir "die Pistole auf die Brust setzt", weil sie auf gar keinen Fall wollen, dass ich einfach woanders unterschreibe, ohne nochmal mit ihnen zu sprechen... hatte das schon als halbe Zusage aufgefasst und paar Tage später hab ich dann eine Einzeiler-Absage erhalten... war nicht amused
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ForumBenutzer
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Registriert seit: Feb 2023
#30
27.04.2025, 23:52
(27.04.2025, 23:07)Jona schrieb:  Also ich habe mit fast 24 Punkten aus 2 eine Absage von denen erhalten, die Anforderungen scheinen schon ziemlich hoch zu sein...

Kann natürlich auch sein, dass man mich einfach als Person nicht sympathisch fand o.Ä.

Mir wurde gegen Ende des Bewerbungsgesprächs gesagt, dass ich mich sofort melden soll, wenn mir eine andere Kanzlei ein konkretes Jobangebot macht und mir "die Pistole auf die Brust setzt", weil sie auf gar keinen Fall wollen, dass ich einfach woanders unterschreibe, ohne nochmal mit ihnen zu sprechen... hatte das schon als halbe Zusage aufgefasst und paar Tage später hab ich dann eine Einzeiler-Absage erhalten... war nicht amused

Vorausgesetzt deine Noten stimmen, ich glaube es liegt an der aktuellen Marktlage… es schwimmen seit Monaten so viele Bewerber in den Markt und es werden zu wenige eingestellt. Als ob eine Kanzlei freiwillig jemand mit den Noten ablehnt, da musst du schon den Partner beleidigen… oder die glauben du gehst sobald du woanders ne Zusage hast und es lohnt sich nicht dich einzuarbeiten. Aber selbst das ist ja Quatsch.
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