17.07.2022, 21:01
(17.07.2022, 20:40)GK Associate schrieb:(17.07.2022, 19:48)Berti schrieb:(17.07.2022, 19:41)Gast schrieb:(17.07.2022, 19:39)Berti schrieb: Grund meiner Wechselgendanken: die Mär von der Work-Life-Balance. Ich arbeite nahezu 60h pro Woche, regelmäßig auch am Wochenende und das für gerade mal 3.900 EUR netto. Aussicht auf B6 besteht zwar, wären aber auch "nur" ca. 7.500 EUR netto. Das ist ungefähr das, was Freunde von mir jetzt schon als (Senior) Associates verdienen. Das "Preis-Leistungs"-Verhältnis stimmt hier einfach hinten und vorne nicht und wenn ich schon so viel arbeiten muss, dann soll das auch entsprechend entlohnt werden.
MC und US-Schuppen kommen für mich - allein schon wegen meiner Noten, aber auch schon deshalb - nicht in Betracht, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es dort vor 22 Uhr eher selten etwas mit Feierabend wird. Daher meine Frage, ob es denn in der 2. bzw. 3. Reihe verlässlichere Arbeitszeiten gibt. Einzelne Arbeitsspitzen sind kein Problem, allerdings solltem es einzelne sein und kein Dauerzustand.
:D Aussicht auf B6... ja..
Alle meine Vorgänger sind B6 geworden und auch in meinem Fall sollte zumindest theoretisch nichts schiefgehen.
Sorry, das kapiere ich nicht. Wenn Du relativ hohe Aussichten hast, auf eine B6-Stelle mit 7.5k netto zu kommen, warum machst Du das nicht?
Mag ja sein, dass Du als Senior Associate nach einigen Jahren bei T2/T3 inkl. Bonus so auf ca. 200k brutto (= 9-9.5k netto im Monat) kommst, aber da hast Du eben nicht die Unkündbarkeit und die Pension später.
Du würdest ja in der GK wohl erstmal als 1st year mit so 100-130k einsteigen (was halt im T2/T3 so an 1st years gezahlt wird...) und der Senior Associate ist auch kein Selbstläufer. Die drei-vier Jahre in der GK bis dahin übersteht nicht jeder.
Also: Wenn ich seit mehreren Jahren Verwaltungsjurist wäre und eine gewisse Aussicht auf B6 hätte, würde ich bleiben. Vor allem, wenn die Alternative der Rookie in der GK ist. Und ich bin eigentlich nicht überaus risikoscheu...
Aber ist freilich Deine Entscheidung.
Danke für Dein Feedback. Ich mache mir die Entscheidung auch echt nicht einfach, deshalb wollte ich mal fragen, wie die Einschätzung der Forum-User so ist. Kurz zum Argument der Unkündbarkeit: das war damals tatsächich einer der Beweggründe, warum ich mich für den Staat entschieden habe. Aber mal ehrlich: für Volljuristin mit mE schon über 15 Punkten in Summe ist das eher ein Scheinargument, weil die immer einen anderen Job finden werden. Argument "Pension": klar, das wiegt schon ordentlich; zurzeit sind es - meine ich - 71,25% der letzten Besoldung, was - sollte ich wirklich mal B6 werden - rd. 7k brutto ausmachen dürfte. Das ist eine Ansage, definitiv.
17.07.2022, 21:03
(17.07.2022, 20:58)Bittewas7271 schrieb:(17.07.2022, 19:39)Berti schrieb: Grund meiner Wechselgendanken: die Mär von der Work-Life-Balance. Ich arbeite nahezu 60h pro Woche, regelmäßig auch am Wochenende und das für gerade mal 3.900 EUR netto. Aussicht auf B6 besteht zwar, wären aber auch "nur" ca. 7.500 EUR netto. Das ist ungefähr das, was Freunde von mir jetzt schon als (Senior) Associates verdienen. Das "Preis-Leistungs"-Verhältnis stimmt hier einfach hinten und vorne nicht und wenn ich schon so viel arbeiten muss, dann soll das auch entsprechend entlohnt werden.
MC und US-Schuppen kommen für mich - allein schon wegen meiner Noten, aber auch schon deshalb - nicht in Betracht, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es dort vor 22 Uhr eher selten etwas mit Feierabend wird. Daher meine Frage, ob es denn in der 2. bzw. 3. Reihe verlässlichere Arbeitszeiten gibt. Einzelne Arbeitsspitzen sind kein Problem, allerdings solltem es einzelne sein und kein Dauerzustand.
Wo in der Verwaltung arbeitet man bitte 60h?
Ich will mich nicht individualisierbar machen, deshalb will ich darauf nicht näher eingehen, aber diese Referentenstellen gibt es - trust me on that one. Deshalb ist auch die Aussicht auf B6 so hoch.
17.07.2022, 21:24
(17.07.2022, 21:01)Berti schrieb:(17.07.2022, 20:40)GK Associate schrieb:(17.07.2022, 19:48)Berti schrieb:(17.07.2022, 19:41)Gast schrieb:(17.07.2022, 19:39)Berti schrieb: Grund meiner Wechselgendanken: die Mär von der Work-Life-Balance. Ich arbeite nahezu 60h pro Woche, regelmäßig auch am Wochenende und das für gerade mal 3.900 EUR netto. Aussicht auf B6 besteht zwar, wären aber auch "nur" ca. 7.500 EUR netto. Das ist ungefähr das, was Freunde von mir jetzt schon als (Senior) Associates verdienen. Das "Preis-Leistungs"-Verhältnis stimmt hier einfach hinten und vorne nicht und wenn ich schon so viel arbeiten muss, dann soll das auch entsprechend entlohnt werden.
MC und US-Schuppen kommen für mich - allein schon wegen meiner Noten, aber auch schon deshalb - nicht in Betracht, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es dort vor 22 Uhr eher selten etwas mit Feierabend wird. Daher meine Frage, ob es denn in der 2. bzw. 3. Reihe verlässlichere Arbeitszeiten gibt. Einzelne Arbeitsspitzen sind kein Problem, allerdings solltem es einzelne sein und kein Dauerzustand.
:D Aussicht auf B6... ja..
Alle meine Vorgänger sind B6 geworden und auch in meinem Fall sollte zumindest theoretisch nichts schiefgehen.
Sorry, das kapiere ich nicht. Wenn Du relativ hohe Aussichten hast, auf eine B6-Stelle mit 7.5k netto zu kommen, warum machst Du das nicht?
Mag ja sein, dass Du als Senior Associate nach einigen Jahren bei T2/T3 inkl. Bonus so auf ca. 200k brutto (= 9-9.5k netto im Monat) kommst, aber da hast Du eben nicht die Unkündbarkeit und die Pension später.
Du würdest ja in der GK wohl erstmal als 1st year mit so 100-130k einsteigen (was halt im T2/T3 so an 1st years gezahlt wird...) und der Senior Associate ist auch kein Selbstläufer. Die drei-vier Jahre in der GK bis dahin übersteht nicht jeder.
Also: Wenn ich seit mehreren Jahren Verwaltungsjurist wäre und eine gewisse Aussicht auf B6 hätte, würde ich bleiben. Vor allem, wenn die Alternative der Rookie in der GK ist. Und ich bin eigentlich nicht überaus risikoscheu...
Aber ist freilich Deine Entscheidung.
Danke für Dein Feedback. Ich mache mir die Entscheidung auch echt nicht einfach, deshalb wollte ich mal fragen, wie die Einschätzung der Forum-User so ist. Kurz zum Argument der Unkündbarkeit: das war damals tatsächich einer der Beweggründe, warum ich mich für den Staat entschieden habe. Aber mal ehrlich: für Volljuristin mit mE schon über 15 Punkten in Summe ist das eher ein Scheinargument, weil die immer einen anderen Job finden werden. Argument "Pension": klar, das wiegt schon ordentlich; zurzeit sind es - meine ich - 71,25% der letzten Besoldung, was - sollte ich wirklich mal B6 werden - rd. 7k brutto ausmachen dürfte. Das ist eine Ansage, definitiv.
Ich bin wie gesagt nicht so ganz überzeugt davon, dass Dein Plan so goldrichtig ist, auch wenn ich Deine Beweggründe verstehe.
Derzeit hat man ab 15-16 Punkten in der freien Wirtschaft (= Kanzleien, Unternehmen) sicherlich gute Chancen auf ein 6-stelliges Brutto (oder zumindest knapp darunter und nach 2-3 Jahren im Beruf darüber).
Aber nur mal als Beispiel: Ein Kumpel von mir (rund 16 aus 2 + US-LL.M., kein VB) war vor ziemlich genau zwei Jahren fertig und hat dann was mit recht stumpfer Tätigkeit für 60-65k gefunden. In München, viel Besseres gab es auch zu Corona-Zeiten nicht. Inzwischen ist er auf einer anderen Stelle und hat sich auch vom Gehalt und den Aufgaben deutlich gesteigert. Freie Wirtschaft ist natürlich nicht Sodom und Gomorrha, aber du verlässt hier schon eine ziemlich warme Höhle aufs freie Feld, wo es auch ziemlich windig werden kann.
Und das soll jetzt hier kein Interview werden, aber es liest sich für mich ("Volljuristin"), als seiest du weiblich? Dann kommt evtl. noch ein Kinderwunsch, und ja, auch wenn sich in der GK-Welt einiges in puncto Familientauglichkeit getan hat, ist das immer noch meilenweit hinter Justiz und Staat.
17.07.2022, 21:34
(17.07.2022, 21:01)Berti schrieb:(17.07.2022, 20:40)GK Associate schrieb:(17.07.2022, 19:48)Berti schrieb:(17.07.2022, 19:41)Gast schrieb:(17.07.2022, 19:39)Berti schrieb: Grund meiner Wechselgendanken: die Mär von der Work-Life-Balance. Ich arbeite nahezu 60h pro Woche, regelmäßig auch am Wochenende und das für gerade mal 3.900 EUR netto. Aussicht auf B6 besteht zwar, wären aber auch "nur" ca. 7.500 EUR netto. Das ist ungefähr das, was Freunde von mir jetzt schon als (Senior) Associates verdienen. Das "Preis-Leistungs"-Verhältnis stimmt hier einfach hinten und vorne nicht und wenn ich schon so viel arbeiten muss, dann soll das auch entsprechend entlohnt werden.
MC und US-Schuppen kommen für mich - allein schon wegen meiner Noten, aber auch schon deshalb - nicht in Betracht, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es dort vor 22 Uhr eher selten etwas mit Feierabend wird. Daher meine Frage, ob es denn in der 2. bzw. 3. Reihe verlässlichere Arbeitszeiten gibt. Einzelne Arbeitsspitzen sind kein Problem, allerdings solltem es einzelne sein und kein Dauerzustand.
:D Aussicht auf B6... ja..
Alle meine Vorgänger sind B6 geworden und auch in meinem Fall sollte zumindest theoretisch nichts schiefgehen.
Sorry, das kapiere ich nicht. Wenn Du relativ hohe Aussichten hast, auf eine B6-Stelle mit 7.5k netto zu kommen, warum machst Du das nicht?
Mag ja sein, dass Du als Senior Associate nach einigen Jahren bei T2/T3 inkl. Bonus so auf ca. 200k brutto (= 9-9.5k netto im Monat) kommst, aber da hast Du eben nicht die Unkündbarkeit und die Pension später.
Du würdest ja in der GK wohl erstmal als 1st year mit so 100-130k einsteigen (was halt im T2/T3 so an 1st years gezahlt wird...) und der Senior Associate ist auch kein Selbstläufer. Die drei-vier Jahre in der GK bis dahin übersteht nicht jeder.
Also: Wenn ich seit mehreren Jahren Verwaltungsjurist wäre und eine gewisse Aussicht auf B6 hätte, würde ich bleiben. Vor allem, wenn die Alternative der Rookie in der GK ist. Und ich bin eigentlich nicht überaus risikoscheu...
Aber ist freilich Deine Entscheidung.
Danke für Dein Feedback. Ich mache mir die Entscheidung auch echt nicht einfach, deshalb wollte ich mal fragen, wie die Einschätzung der Forum-User so ist. Kurz zum Argument der Unkündbarkeit: das war damals tatsächich einer der Beweggründe, warum ich mich für den Staat entschieden habe. Aber mal ehrlich: für Volljuristin mit mE schon über 15 Punkten in Summe ist das eher ein Scheinargument, weil die immer einen anderen Job finden werden. Argument "Pension": klar, das wiegt schon ordentlich; zurzeit sind es - meine ich - 71,25% der letzten Besoldung, was - sollte ich wirklich mal B6 werden - rd. 7k brutto ausmachen dürfte. Das ist eine Ansage, definitiv.
Dir sollte allerdings bewusst sein, dass es derzeit 71,25% sind und das zu unseren Zeiten deutlich weniger sein wird. Außerdem ist das die Maximalpension nach 40 Jahren.
Und ehrlich gesagt ist es schon sehr naiv, davon auszugehen, dass Du (als Berufsanfänger) in ein paar Jahren B6 wirst, nur weil Deine deutlich älteren Vorgänger das irgendwann geworden sind. Das zeugt schon von sehr wenig Ahnung, was sich innerhalb einiger Jahre in einem Ministerium oder einer anderen Behörde abspielen kann und nach welchen Prinzipien Posten besetzt werden.
Abgesehen davon gilt, was einige andere schon geschrieben haben. In der Verwaltung/Ministerium ist idR deutlich weniger und deutlich andere Tätigkeit erforderlich als in einer GK. Nach 3-4 Jahren dort hat eine GK idR kein Interesse mehr an Dir. Da kannst Du Dich dann vielleicht später mit B-Besoldung melden, wenn Du gute und interessante Kontakte hast- in bestimmten Positionen interessieren Kanzleien Deine Vortätigkeiten nicht mehr, sondern nur Dein bekannter Name und die Connections, denn die versprechen Umsätze.
17.07.2022, 21:40
(17.07.2022, 20:58)Bittewas7271 schrieb:(17.07.2022, 19:39)Berti schrieb: Grund meiner Wechselgendanken: die Mär von der Work-Life-Balance. Ich arbeite nahezu 60h pro Woche, regelmäßig auch am Wochenende und das für gerade mal 3.900 EUR netto. Aussicht auf B6 besteht zwar, wären aber auch "nur" ca. 7.500 EUR netto. Das ist ungefähr das, was Freunde von mir jetzt schon als (Senior) Associates verdienen. Das "Preis-Leistungs"-Verhältnis stimmt hier einfach hinten und vorne nicht und wenn ich schon so viel arbeiten muss, dann soll das auch entsprechend entlohnt werden.
MC und US-Schuppen kommen für mich - allein schon wegen meiner Noten, aber auch schon deshalb - nicht in Betracht, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es dort vor 22 Uhr eher selten etwas mit Feierabend wird. Daher meine Frage, ob es denn in der 2. bzw. 3. Reihe verlässlichere Arbeitszeiten gibt. Einzelne Arbeitsspitzen sind kein Problem, allerdings solltem es einzelne sein und kein Dauerzustand.
Wo in der Verwaltung arbeitet man bitte 60h?
Hatte ich jetzt auch zwei Wochen und sonst sind es regelmäßig zwischen 46-54h. Mein oberster Dienstherr ist übrigens unser Protz-Minister.
17.07.2022, 21:56
Nochmal an die/den TE:
Es ist jetzt nicht völlig aussichtslos, sich bei T2/T3-GKs zu bewerben. Das wäre es mit zwei Mal 4.x...
Dass Du kein VB im Zweiten hast - geschenkt. Könnte allenfalls in manchen Teams im T1 oder den US-GKs, die in München 3-4 Nasen pro Jahr einstellen, zum Stolperstein werden. Könnte... und Du willst da ja nicht mal hin.
Aber worauf Du dich auf jeden Fall vorbereiten solltest, ist darzulegen, warum Du jetzt unbedingt in die Anwaltschaft willst und dazu noch Corporate M&A? Unternehmenskäufe haben ja mit Verwaltungsrecht im weiteren Sinne nun gar nichts zu tun. Wäre dein Ziel jetzt irgendwas im Regulatory-Bereich oder im Steuerrecht und Du gerade in der Finanzverwaltung, okay, aber das ist wirklich Äpfel und Birnen.
Wie gesagt, höre in Dich hinein und überlege Dir, ob Du da eine gute Story zusammenbekommst. Zu verlieren hast Du ja mit einer Bewerbung in GKs nichts. Selbst wenn Deine Dienstvorgesetzten davon über drei Ecken Wind bekommen sollten (und das ist wohl so im Bereich von < 0.00001% Wahrscheinlichkeit), jo mei, also ein Dienstvergehen ist das sicher nicht... ;-)
Es ist jetzt nicht völlig aussichtslos, sich bei T2/T3-GKs zu bewerben. Das wäre es mit zwei Mal 4.x...
Dass Du kein VB im Zweiten hast - geschenkt. Könnte allenfalls in manchen Teams im T1 oder den US-GKs, die in München 3-4 Nasen pro Jahr einstellen, zum Stolperstein werden. Könnte... und Du willst da ja nicht mal hin.
Aber worauf Du dich auf jeden Fall vorbereiten solltest, ist darzulegen, warum Du jetzt unbedingt in die Anwaltschaft willst und dazu noch Corporate M&A? Unternehmenskäufe haben ja mit Verwaltungsrecht im weiteren Sinne nun gar nichts zu tun. Wäre dein Ziel jetzt irgendwas im Regulatory-Bereich oder im Steuerrecht und Du gerade in der Finanzverwaltung, okay, aber das ist wirklich Äpfel und Birnen.
Wie gesagt, höre in Dich hinein und überlege Dir, ob Du da eine gute Story zusammenbekommst. Zu verlieren hast Du ja mit einer Bewerbung in GKs nichts. Selbst wenn Deine Dienstvorgesetzten davon über drei Ecken Wind bekommen sollten (und das ist wohl so im Bereich von < 0.00001% Wahrscheinlichkeit), jo mei, also ein Dienstvergehen ist das sicher nicht... ;-)
17.07.2022, 22:27
Ich würde beim Staat bleiben.
17.07.2022, 22:33
Ich glaube, Dir fehlt die Vorstellung davon, was Corporate/M&A bedeutet und welche Leute dort sind. Ich mache das und ich habe wirklich gute Noten und eine einschlägige Diss, trotzdem komme ich immer wieder an meine Grenzen. Man braucht in dem Bereich auch Spezialwissen, das man sich erst aneignen muss. Das fehlt dir natürlich erstmal. Du würdest bei null anfangen. Ich würde es lassen. Ich weiß, das klingt alles verlockend, schillernd, interessant, big business und big money, aber eigentlich ist es ein sehr harter Job, bei dem man zeitweise kaum Freizeit hat. Mit dem Staatsdienst ist das nicht zu vergleichen. Arbeitszeit bei Transaktionen oft 100 std/Woche….auch inhaltlich mE schwieriger, man muss sich sehr gut im Gesellschaftsrecht und Schuldrecht auskennen…ich denke nicht, dass das der richtige Weg ist. Zumal bei dir keine intrinsische Motivation erkennbar ist.
17.07.2022, 22:46
Nirgendwo in der Verwaltung arbeitet man auf Dauer 60 Stunden auf einer Referentenstelle, weil man die Überstunden nämlich wieder abbauen müsste. Allenfalls als Zentralstellenleiter/in, und da wird man danach Referatsleiter und nicht AL. Du solltest also unbedingt wechseln, denn irgendwas stimmt auf Deiner Stelle nicht.
17.07.2022, 23:03
Woher wissen alle, dass sie keine Ahnung hat? Vielleicht ist sie Referentin bei der Landeskartellbehörde in Hessen?
TE:
Wenn dein Job dich nicht glücklich macht, geh. Aber frag besser nicht hier im Forum, wo die Leute einfach keine Ahnung haben. Schau nur, zu welchen Zeiten hier in anderen threads unter der Woche geschrieben wird, wie hart das GK Leben ist (gern gegen 16/17 uhr). Entweder sind die alle nicht in der GK oder die Arbeit dort ist nicht so hart.
Wenn du den Auftieg zur Ministeridirigentin anstrebst (B6), dann in einer Kanzlei wohl auch die Partnerschaft? Da würde dir eher raten, für dich zu prüfen, ob du bock auf diese Tätigkeit und den entsprechenden Stress und die Aquise hast.
TE:
Wenn dein Job dich nicht glücklich macht, geh. Aber frag besser nicht hier im Forum, wo die Leute einfach keine Ahnung haben. Schau nur, zu welchen Zeiten hier in anderen threads unter der Woche geschrieben wird, wie hart das GK Leben ist (gern gegen 16/17 uhr). Entweder sind die alle nicht in der GK oder die Arbeit dort ist nicht so hart.
Wenn du den Auftieg zur Ministeridirigentin anstrebst (B6), dann in einer Kanzlei wohl auch die Partnerschaft? Da würde dir eher raten, für dich zu prüfen, ob du bock auf diese Tätigkeit und den entsprechenden Stress und die Aquise hast.









