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  5. Notengrenze für Richter/ StA in Thüringen
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Notengrenze für Richter/ StA in Thüringen
RechtBW
Member
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Beiträge: 76
Themen: 0
Registriert seit: Nov 2021
#11
04.12.2021, 14:43
Es macht irgendwie Angst, dass der Staat schon Leute unter 8 Punkten einstellt. Und die verdienen dann gleich wenig wie der 11 oder 12 Punkte Jurist also Einsteiger.... da läuft einiges schief
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Gast
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#12
04.12.2021, 14:45
(04.12.2021, 14:43)RechtBW schrieb:  Es macht irgendwie Angst, dass der Staat schon Leute unter 8 Punkten einstellt. Und die verdienen dann gleich wenig wie der 11 oder 12 Punkte Jurist also Einsteiger.... da läuft einiges schief

Cool Story bro. 

Wenn die Arbeit am Ende passt, ist es doch ok. 

Und was soll der Staat machen? Nach Noten bei der Besoldung als Richter differenzieren?
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GastThüringen
Unregistered
 
#13
04.12.2021, 14:48
(04.12.2021, 05:56)Gast291 schrieb:  In Thüringen werden gerade für die Sta Leute eingestellt, die hart an der angegebenen Grenze kratzen. 
Man kann sich hier nicht ausschließlich für die StA einstellen lassen, klar gibt es ein paar Ausnahmen die das von Anfang an so kommunizieren, dass sie ausschließlich zur StA wollen und dann auch tatsächlich nicht zum Gericht wechseln, das ist aber die Ausnahme und wird auch nur Leuten gewährt, die da auch gut abliefern.
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Gast6
Unregistered
 
#14
04.12.2021, 14:56
(04.12.2021, 14:43)RechtBW schrieb:  Es macht irgendwie Angst, dass der Staat schon Leute unter 8 Punkten einstellt. Und die verdienen dann gleich wenig wie der 11 oder 12 Punkte Jurist also Einsteiger.... da läuft einiges schief

Puh. Ja vielleicht. Allerdings muss sich der Staat da einige Dinge selbst fragen. Wenn die Pensionswelle kommt (die ja schon voll im Gange ist), dann muss die Justiz das Angebot eben attraktiver machen. Und da gehen meines Erachtens zur Zeit nur zwei Dinge: Einstellungsvoraussetzungen senken oder vermögenswirksame Leistungen anheben. Zu letzterem ist der Staat ja aber schon Jahre nicht bereit.
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Gast
Unregistered
 
#15
04.12.2021, 15:13
(04.12.2021, 14:43)RechtBW schrieb:  Es macht irgendwie Angst, dass der Staat schon Leute unter 8 Punkten einstellt. Und die verdienen dann gleich wenig wie der 11 oder 12 Punkte Jurist also Einsteiger.... da läuft einiges schief

Verstehe das Geldargument nicht. Beim Staat verdient auch der 8-Punkte-Jurist gleich viel wie der mit 12. Es geht um amtsangemessene Besoldung, dabei ist die Note des Amtsträgers (vorausgesetzt Mindestnote, um überhaupt Amtsträger zu werden) irrelevant.
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RechtBW
Member
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Beiträge: 76
Themen: 0
Registriert seit: Nov 2021
#16
04.12.2021, 17:45
(04.12.2021, 15:13)Gast schrieb:  
(04.12.2021, 14:43)RechtBW schrieb:  Es macht irgendwie Angst, dass der Staat schon Leute unter 8 Punkten einstellt. Und die verdienen dann gleich wenig wie der 11 oder 12 Punkte Jurist also Einsteiger.... da läuft einiges schief

Verstehe das Geldargument nicht. Beim Staat verdient auch der 8-Punkte-Jurist gleich viel wie der mit 12. Es geht um amtsangemessene Besoldung, dabei ist die Note des Amtsträgers (vorausgesetzt Mindestnote, um überhaupt Amtsträger zu werden) irrelevant.


Ja eben, aber wenn der Staat die Mindestnote beliebig absenken kann, wird die Besoldung der erforderlichen Eignung natürlich immer eher gerechter. Aber das wäre ja Witzlos
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Gast
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#17
04.12.2021, 18:02
(04.12.2021, 17:45)RechtBW schrieb:  
(04.12.2021, 15:13)Gast schrieb:  
(04.12.2021, 14:43)RechtBW schrieb:  Es macht irgendwie Angst, dass der Staat schon Leute unter 8 Punkten einstellt. Und die verdienen dann gleich wenig wie der 11 oder 12 Punkte Jurist also Einsteiger.... da läuft einiges schief

Verstehe das Geldargument nicht. Beim Staat verdient auch der 8-Punkte-Jurist gleich viel wie der mit 12. Es geht um amtsangemessene Besoldung, dabei ist die Note des Amtsträgers (vorausgesetzt Mindestnote, um überhaupt Amtsträger zu werden) irrelevant.


Ja eben, aber wenn der Staat die Mindestnote beliebig absenken kann, wird die Besoldung der erforderlichen Eignung natürlich immer eher gerechter. Aber das wäre ja Witzlos

Wegen des Geldes geht keiner zum Staat. Die Leute, die da anfangen, könnten notentechnisch in der Wirtschaft weitaus mehr verdienen, aber dass der Staat das nicht bieten kann ist jedem klar.
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Gast
Unregistered
 
#18
04.12.2021, 18:37
(04.12.2021, 14:43)RechtBW schrieb:  Es macht irgendwie Angst, dass der Staat schon Leute unter 8 Punkten einstellt. Und die verdienen dann gleich wenig wie der 11 oder 12 Punkte Jurist also Einsteiger.... da läuft einiges schief
Was ist mit dir?!

Ich habe 11,x im1.  und 9,x in der schriftlichen Vornote im 2. (also top 5%) und bin schon alles Ri eingestellt. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, dass die Kollegen mit 2x8 (das sind auch die besten 20%) nicht dasselbe verdienen sollten.

Ist doch bei der GK nicht anders. Gleicher Job, gleiches Geld!
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Gast
Unregistered
 
#19
04.12.2021, 22:21
Naja, der Kollege hat zumindest insoweit Recht, als es beängstigend ist, dass demnächst Leute mit fraglicher Qualifikation über teils erhebliche Konsequenzen entscheiden sollen/dürfen. Klar, es gibt noch das Rechtsmittel, aber beruhigend ist dieser Zustand aus rechtsstaatlicher Sicht nicht. 

Und bitte fangt keine Diskussion über die Eignung an. Wenn ich jemals angeklagt werde/gekündigt werde/etc. will ich, dass ein tauglicher Jurist über mein Schicksal befindet. Diese Chance ist bei dem Doppel VB Richter jedenfalls höher.
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Gast
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#20
04.12.2021, 23:12
Es ging aber doch um das Gehalt
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