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Gutes Abitur = Gute Examen
Gast
Unregistered
 
#71
28.06.2021, 14:41
(28.06.2021, 13:03)Gast schrieb:  
(28.06.2021, 12:46)Gast schrieb:  Wüsste nicht, warum die Mathenote mit den Fähigkeiten im Jurastudium zusammenhängen soll. Schließlich betreibt man in der Schule bloße Rechnerei und das hat rein gar nichts, mit Jura zu tun. Auch aus meinem Bekanntenkreis waren die meisten Prädikatsjuristen eher mittelmäßig bis schlecht in Mathe.

Eine gewisse Korrelation zwischen der Mathenote (und der Abiturnote allgemein) und dem Examen ist doch längst klar nachgewiesen. Der Zusammenhang ist doch auch irgendwie offensichtlich, gewisse Faktoren (zB Intelligenz oder Fleiß) wirken sich positiv sowohl auf Schulnoten (bei fast allen Fächern) aus, als auch auf Noten im Studium.


Komisch, dass immer nur Mathe erwähnt wird, das Fach, dass meistens nur Männern liegt.
Ich habe gelesen, dass ebenso die Korrelation zwischen der ersten Fremdsprache und Juraerfolg entscheidend ist, der Erfolg in Latein aber nicht trotz der paar lateinischen Fachwörter in Jura.
Unsere erste Fremdsprache ist Englisch und da hatte ich in der Oberstufe nur 1en.
Ich kenne auch Leute, die überall im Zeugnis eine 2 haben und nur in Mathe eine 5. Die sind auch nicht weniger intelligent. Frauen sind meistens sprachbegabt, deshalb kann man bei diesen die Englischnote heranziehen. Die ist bei Männern auch oft schlechter.
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Gast
Unregistered
 
#72
28.06.2021, 14:49
Ca. 10 % der Bevölkerung haben auch mindestens eine leichte Rechenschwäche (Dyskalkulie) und da ist bekannt, dass sich das nicht auf die Intelligenz auswirkt. Mein Vater hat Nawis studiert, IQ 130, aber mäßige Mathenoten.
Meine Mutter hatte sogar Rechenschwäche, wurde aber nicht erkannt damals. Wurde in der Schule immer ausgelacht, weil sie nicht Kopfrechnen konnte. Mir fällt das auch schwer ohne TR. Heute ist aber bekannt, dass sich Dyskalkulie nicht auf den IQ auswirkt und man rechnet die Mathenote bei Betroffenen raus.
Hatte im Abi auch am Ende eine 2+ in Mathe (davor zwischen 3 und 4). Habe dafür aber auch lernen müssen. Leicht fiel mir Mathe noch nie. Habe auch kein Talent dafür geerbt.
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Gast.....
Unregistered
 
#73
28.06.2021, 14:51
(28.06.2021, 09:29)Gast Gast schrieb:  
(27.06.2021, 23:12)Gast schrieb:  
(27.06.2021, 21:49)Gast schrieb:  Ich fasse zusammen. Du könntest trotz 1er Abi in Jura scheitern. Das wirst du erst nach 5 Jahren merken, wenn es zu spät und dein Baföganspruch verbraucht ist, weil nur die Examensnoten aus 2 Wochen am Ende eine Rolle spielen. Da sind schon Leute mit guten Noten aus dem Studium gescheitert.
Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst und du später auch mal (gut bezahlt) arbeiten willst, dann nimm Medizin, BWL oder Lehramt mit Verbeamtungsfächern. 
Wenn du nicht 2 x vb hast am Ende (15 % oder weniger), dann wirst du mal für 2300 Euro netto 50 Std. die Woche in einer MK arbeiten oder für 1800 Euro netto (minus 130 Euro Bafög monatlich) Vollzeit als Schadenssachbearbeiter oder Anwalt in einer Kleinkanzlei. Dafür kann man auch ne kürzere Ausbildung machen.

Ergo für den TE: Medizin>MINT>Lehramt>BWL>Jura

MINT? Um dann festzustellen, dass Maschinenbau auch nicht mehr der hottest shit ist und eigentlich alle nur noch Informatiker und noch ein paar E-Techniker suchen. Medizin, wo man zwar gut verdient aber dafür gerade am Anfang 24 Stunden Schichten schiebt und der Krankenhausbetrieb komplett auf den Verschleiß der Assistenzärzte ausgelegt ist? Lehramt? Um dann als Lehrer in Anstellung ohne Beamtenstatus den Sozialarbeiter für eine Gruppe Teenager zu spielen und dann bekommst du noch ein paar verhaltensauffällige Inklusionsfälle zugewiesen, viel Spaß. BWL? Um am Ende irgendein Sachbearbeiter zu sein, weil du dummerweise nicht das richtige Netzwerk (über deine Eltern) aufgebaut hast?

Ihr seht, man kann alles irgendwie schlecht reden. Ich kenne keinen Arzt, der genauso gerne Anwalt geworden wäre. Keinen Lehrer, der genauso gerne Arzt wäre. Und keinen Anwalt, der genauso gerne Lehrer geworden wäre. 

Entweder macht einem etwas Spaß oder nicht, die Rahmenbedingungen können den Spaß auf jeden Fall nur teilweise beeinflussen. 

@TE: Als Jurist kann man ein sehr gutes Auskommen schaffen und wer gut lernen kann (siehe Abi), sollte auch im Studium gut durchkommen. Gibt dazu sogar eine Studie, die zeigt, dass 1er Abiturienten überdurchschnittlich oft Prädikatsexamen schreiben.

Wer hier hingegen sagt, dass man 2.300 netto verdienen würde, wenn man keine 2x vb hat, hat keine Ahnung vom Markt (oder hat es selbst einfach nur total verbockt).


Man kann alles schlechtreden. Das gilt auch für Jura. 

Kann gut laufen, aber auch ziemlich blöd wie für viele Absolventen. 
Kannst als Schadenssachbearbeiter enden, als RA in der KK oder sich selbstständig machen à la Existenzminimum - Gehalt. 
((Gibt aber natürlich auch Leute die erfolgreich werden))
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Gast
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#74
28.06.2021, 15:03
Ich habe gelesen die Abinote entscheidet nur in 20 % der Fälle über den Juraerfolg. Es gibt einfach zu viele Unwägbarkeiten. Ich hatte nur einmal eine gute Note im Examen (Erstversuch, wo ich durchgefallen bin) und das war, weil ich in einem frei verkäuflichen Übungsklausuren Buch eine ähnliche Aufgabe gesehen habe. Auf die Lösung wäre man sonst nicht so leicht gekommen. Deshalb glaube ich, dass beim bezahlten Rep fast identische Examensklausuren verteilt werden (Jörg L. hat sogar mal Examensklausuren an ein bezahltes Rep gegeben), ob es jetzt Zufall ist oder nicht, und dass deshalb so viele gut bestehen, die beim Rep waren. 
Es hat also auch mit Zufall zu tun, welche Übungsklausurentypen man gelesen hat und wie nah diese an der Musterlösung sind.
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Gast
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#75
28.06.2021, 15:18
(28.06.2021, 13:05)GK Partner schrieb:  
(28.06.2021, 12:47)Gast schrieb:  
(28.06.2021, 12:22)GK Partner schrieb:  
(28.06.2021, 10:58)guga schrieb:  Für gute Examina muss man intelligent und fleißig sein.
Wenn du ohne lernen und Aufwand ein 1er Abi raushaust dann bist du schon einmal intelligent.
Wenn du endlos gelernt hast fürs 1er Abi dann bist du schon einmal fleißig.
Ob man die zweite entsprechende Eigenschaft hat, muss man herausfinden.

Wer trotz lernen ein kack Abi hat, der ist nicht so intelligent. Der sollte sich keine großen Hoffnungen machen. Wer ohne lernen ein kack Abi hatte, der kann sich zumindest noch Hoffnungen machen.


Oder man ist einfach ein etwas schüchterner Mensch, der sich gerne überhaupt nicht meldet. Dies beeinflusst die Notengebung um 60%, also mehr als deine schriftlichen Herausgaben. Ich habe mal beispielsweise 14 Punkte in einer Chemie Klausur geschrieben, und trotzdem nur 7 Punkte auf dem Zeugnis erhalten. Und es gab nur die eine Klausur.

Auf welcher Schule ist das bitte der Fall?
Und sich überhaupt nicht melden bedeutet doch niemals unter 5 Punkte mündlich, das lag glaube ich nicht unbedingt nur an deinem Gemüt.

Zumal eine extreme Introvertiertheit in der Juristerei nicht wirklich von Vorteil ist, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Bein uns war das der Fall. Und selbst wenn du dich nicht meldest, landest du mündlich unter 5 Punkten. 

Ganz introvertiert bin ich nicht. Es hat sich auch schon viel verbessert, es lag daran, dass wenn ich mal ausversehen was falsches gesagt habe, der ganze Kurs lautstark über mich lachte. Dieses ,,Runterziehen" in Kombination mit der Tatsache, dass ich nie wirklich Freunde hatte, verleiht einen dazu, sich nicht mehr melden zu wollen.

Es besteht einfach die Sorge, etwas falsches zu sagen, und dann höchstwahrscheinlich komische Blicke oder einen doofen Spruch zu bekommen.

Meine Güte, das klingt doch irgendwo dramatisch. Aber dann suche dir doch bitte endlich Freunde in der Uni und begreife, dass die soziale Welt gar nicht so schlimm ist anstatt hier immer wieder Referendare mit deinen zusammengelesenen theoretischen Thesen zu nerven.
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Gast
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#76
28.06.2021, 15:18
In meinem Bekanntenkreis scheint zwischen Abinote und gutem Examen eine Korrelation zu bestehen: Sämtliche Bekannte von mir, die ein Abi von 1,1-1,5 hingelegt haben, haben auch alle in min. einem der Examina ein VB oder besser erreicht. 
Ich selbst hatte ein 2er Abi und hab zwei durchschnittliche Examina gemacht (A im 1. und B im 2.). :)
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Gast
Unregistered
 
#77
28.06.2021, 16:01
(28.06.2021, 14:41)Gast schrieb:  
(28.06.2021, 13:03)Gast schrieb:  
(28.06.2021, 12:46)Gast schrieb:  Wüsste nicht, warum die Mathenote mit den Fähigkeiten im Jurastudium zusammenhängen soll. Schließlich betreibt man in der Schule bloße Rechnerei und das hat rein gar nichts, mit Jura zu tun. Auch aus meinem Bekanntenkreis waren die meisten Prädikatsjuristen eher mittelmäßig bis schlecht in Mathe.

Eine gewisse Korrelation zwischen der Mathenote (und der Abiturnote allgemein) und dem Examen ist doch längst klar nachgewiesen. Der Zusammenhang ist doch auch irgendwie offensichtlich, gewisse Faktoren (zB Intelligenz oder Fleiß) wirken sich positiv sowohl auf Schulnoten (bei fast allen Fächern) aus, als auch auf Noten im Studium.


Komisch, dass immer nur Mathe erwähnt wird, das Fach, dass meistens nur Männern liegt.
Ich habe gelesen, dass ebenso die Korrelation zwischen der ersten Fremdsprache und Juraerfolg entscheidend ist, der Erfolg in Latein aber nicht trotz der paar lateinischen Fachwörter in Jura.
Unsere erste Fremdsprache ist Englisch und da hatte ich in der Oberstufe nur 1en.
Ich kenne auch Leute, die überall im Zeugnis eine 2 haben und nur in Mathe eine 5. Die sind auch nicht weniger intelligent. Frauen sind meistens sprachbegabt, deshalb kann man bei diesen die Englischnote heranziehen. Die ist bei Männern auch oft schlechter.

Worauf stützen sich diese Behauptungen? Ich wüsste nicht, dass Mathe "meistens nur Männern liegt", genauso wenig, dass Frauen in Englisch generell besser sind. Fakt ist halt, dass sowohl die Mathenote, als auch andere Noten und die Abiturnote insgesamt im etwa gleichen Maße mit der Examensnote korrelieren. Dass es auch (extreme) Ausnahmen gibt ist logisch, sonst hätten wir eine Korrelation von -1, und nicht wie tatsächlich -0,4 bis -0,5.
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Gast
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#78
28.06.2021, 16:59
(28.06.2021, 15:18)Gast schrieb:  In meinem Bekanntenkreis scheint zwischen Abinote und gutem Examen eine Korrelation zu bestehen: Sämtliche Bekannte von mir, die ein Abi von 1,1-1,5 hingelegt haben, haben auch alle in min. einem der Examina ein VB oder besser erreicht. 
Ich selbst hatte ein 2er Abi und hab zwei durchschnittliche Examina gemacht (A im 1. und B im 2.). :)

Wohnen deine Bekannten zufällig in München oder Hamburg? Da haben alle bessere Noten in den Examen.
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Gast
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#79
28.06.2021, 17:00
(28.06.2021, 16:59)Gast schrieb:  
(28.06.2021, 15:18)Gast schrieb:  In meinem Bekanntenkreis scheint zwischen Abinote und gutem Examen eine Korrelation zu bestehen: Sämtliche Bekannte von mir, die ein Abi von 1,1-1,5 hingelegt haben, haben auch alle in min. einem der Examina ein VB oder besser erreicht. 
Ich selbst hatte ein 2er Abi und hab zwei durchschnittliche Examina gemacht (A im 1. und B im 2.). :)

Wohnen deine Bekannten zufällig in München oder Hamburg? Da haben alle bessere Noten in den Examen.

In Hessen auch, weil sie in Frankfurt viel Bedarf haben.
SH ist am miesesten benotet, weil es da wenig Stellen gibt (armer Norden, alle ziehen zum Arbeiten nach Hamburg).
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Gast
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#80
28.06.2021, 18:03
(28.06.2021, 17:00)Gast schrieb:  
(28.06.2021, 16:59)Gast schrieb:  
(28.06.2021, 15:18)Gast schrieb:  In meinem Bekanntenkreis scheint zwischen Abinote und gutem Examen eine Korrelation zu bestehen: Sämtliche Bekannte von mir, die ein Abi von 1,1-1,5 hingelegt haben, haben auch alle in min. einem der Examina ein VB oder besser erreicht. 
Ich selbst hatte ein 2er Abi und hab zwei durchschnittliche Examina gemacht (A im 1. und B im 2.). :)

Wohnen deine Bekannten zufällig in München oder Hamburg? Da haben alle bessere Noten in den Examen.

In Hessen auch, weil sie in Frankfurt viel Bedarf haben.
SH ist am miesesten benotet, weil es da wenig Stellen gibt (armer Norden, alle ziehen zum Arbeiten nach Hamburg).

Weder noch; Berlin.
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