11.06.2026, 13:30
Hallo,
gesetzt den Fall, man hätte eine Zusage von den folgenden Notarkammern für den Assessordienst: rheinische, Koblenz, Pfalz, Baden-Württemberg.
Welche Kammer ist die beste, wenn man von familiären Gründen (Nähe z. B. zu BaWü) absieht?
Danke für eure Hilfe
gesetzt den Fall, man hätte eine Zusage von den folgenden Notarkammern für den Assessordienst: rheinische, Koblenz, Pfalz, Baden-Württemberg.
Welche Kammer ist die beste, wenn man von familiären Gründen (Nähe z. B. zu BaWü) absieht?
Danke für eure Hilfe
12.06.2026, 10:21
(11.06.2026, 13:30)absderoijasd schrieb: Hallo,
gesetzt den Fall, man hätte eine Zusage von den folgenden Notarkammern für den Assessordienst: rheinische, Koblenz, Pfalz, Baden-Württemberg.
Welche Kammer ist die beste, wenn man von familiären Gründen (Nähe z. B. zu BaWü) absieht?
Danke für eure Hilfe
Du arbeitest später nicht für oder mit der Kammer, sondern bist selbständig. Die Qualität der Kammer spielt deshalb nur eine sehr geringe Rolle.
Falls du dagegen die wirtschaftliche Attraktivität des Kammerbezirks meinst: Schwer zu sagen. Es gibt in der rheinischen Kammer sehr gute Standorte (Düsseldorf, Köln), an die man aber nicht als Erstamt kommt. Zugleich hast du da in schwachen Gebieten auf dem Land auch sehr unattraktive Stellen (die es so in dieser Ausprägung mE in BaWü z.B. wiederum nicht gibt).
Wenn du das Ziel hast, als Heißdüse irgendwann in einer Sozietät in einer Großstadt die großen Deals wegzukloppen, würde ich mich für die rheinische Kammer entscheiden. Wenn das "Schicksal" als Monopolist in einer netten Mittel- bis Kleinstadt dir ebenso zusagt, kann es aber auch jede andere Kammer im Südwesten sein, die geben sich da nicht so viel (nur gefühlt würde ich sagen, dass BaWü vor Koblenz und Pfalz wirtschaftlich einen Ticken die Nase vorn hat - aber da hast du ja zugleich eh deine familiäre Anbindung).
12.06.2026, 22:48
(12.06.2026, 10:21)Greif schrieb:(11.06.2026, 13:30)absderoijasd schrieb: Hallo,
gesetzt den Fall, man hätte eine Zusage von den folgenden Notarkammern für den Assessordienst: rheinische, Koblenz, Pfalz, Baden-Württemberg.
Welche Kammer ist die beste, wenn man von familiären Gründen (Nähe z. B. zu BaWü) absieht?
Danke für eure Hilfe
Du arbeitest später nicht für oder mit der Kammer, sondern bist selbständig. Die Qualität der Kammer spielt deshalb nur eine sehr geringe Rolle.
Falls du dagegen die wirtschaftliche Attraktivität des Kammerbezirks meinst: Schwer zu sagen. Es gibt in der rheinischen Kammer sehr gute Standorte (Düsseldorf, Köln), an die man aber nicht als Erstamt kommt. Zugleich hast du da in schwachen Gebieten auf dem Land auch sehr unattraktive Stellen (die es so in dieser Ausprägung mE in BaWü z.B. wiederum nicht gibt).
Wenn du das Ziel hast, als Heißdüse irgendwann in einer Sozietät in einer Großstadt die großen Deals wegzukloppen, würde ich mich für die rheinische Kammer entscheiden. Wenn das "Schicksal" als Monopolist in einer netten Mittel- bis Kleinstadt dir ebenso zusagt, kann es aber auch jede andere Kammer im Südwesten sein, die geben sich da nicht so viel (nur gefühlt würde ich sagen, dass BaWü vor Koblenz und Pfalz wirtschaftlich einen Ticken die Nase vorn hat - aber da hast du ja zugleich eh deine familiäre Anbindung).
In meiner alten Kanzlei hatten wir viele Verfahren in der Hinter- aber auch Vorderpfalz, in denen wir Grundstücke verkauft haben. Ein paar auch im Norden von BW. Und da hat BaWü nicht nur einen Ticken die Nase vorn. In der Pfalz haben wir nicht selten Hausgrundstücke für niedrige fünfstellige Beträge verkloppt. Das nur als Ergänzung zu dem Beitrag.
17.06.2026, 00:41
Pfalz und Rheinische Kammer sind gute Optionen. Freund aus DD findet es sehr gut. Pfalz ist wie Bayern.
In BaWü ist laut Kollege die Stimmung schlecht. Lange Zeit um Notar zu werden und Unmut bei Kriterien.
Bayern ist perfekt. Hier ist auch die Ausbildung gut. Aber nicht Südwesten...
In BaWü ist laut Kollege die Stimmung schlecht. Lange Zeit um Notar zu werden und Unmut bei Kriterien.
Bayern ist perfekt. Hier ist auch die Ausbildung gut. Aber nicht Südwesten...
17.06.2026, 12:12
Großer Vorteil der Pfalz sind die gut ausgebildeten Kassenangestellten. Auch, dass die Altersversorgung gemeinsam mit der Bayerns über die Notarkasse läuft und ne Absenkung des Ruhegehalts daher eher unwahrscheinlich ist.
Und perfekt ist auch Bayern nicht, wenn auch natürlich sehr gut. Aktuell ist man quasi nie unter 5 Jahre Assessor, bevor man ernannt wird. Früher war das anscheinend häufig kürzer. Grund soll wohl sein, dass während der Coronajahre mehr Assessoren eingestellt wurden und weniger Notarstellen als geplant frei geworden sind. Laut Buschfunk wird das die nächsten Jahre so bleiben wenn nicht gar noch etwas ansteigen...
Und perfekt ist auch Bayern nicht, wenn auch natürlich sehr gut. Aktuell ist man quasi nie unter 5 Jahre Assessor, bevor man ernannt wird. Früher war das anscheinend häufig kürzer. Grund soll wohl sein, dass während der Coronajahre mehr Assessoren eingestellt wurden und weniger Notarstellen als geplant frei geworden sind. Laut Buschfunk wird das die nächsten Jahre so bleiben wenn nicht gar noch etwas ansteigen...









