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  5. Notarassessor bei welcher Notarkammer im Südwesten?
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Notarassessor bei welcher Notarkammer im Südwesten?
absderoijasd
Junior Member
**
Beiträge: 1
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2026
#1
11.06.2026, 13:30
Hallo,

gesetzt den Fall, man hätte eine Zusage von den folgenden Notarkammern für den Assessordienst: rheinische, Koblenz, Pfalz, Baden-Württemberg.

Welche Kammer ist die beste, wenn man von familiären Gründen (Nähe z. B. zu BaWü) absieht?

Danke für eure Hilfe
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Greif
Member
***
Beiträge: 204
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2023
#2
Gestern, 10:21
(11.06.2026, 13:30)absderoijasd schrieb:  Hallo,

gesetzt den Fall, man hätte eine Zusage von den folgenden Notarkammern für den Assessordienst: rheinische, Koblenz, Pfalz, Baden-Württemberg.

Welche Kammer ist die beste, wenn man von familiären Gründen (Nähe z. B. zu BaWü) absieht?

Danke für eure Hilfe

Du arbeitest später nicht für oder mit der Kammer, sondern bist selbständig. Die Qualität der Kammer spielt deshalb nur eine sehr geringe Rolle.

Falls du dagegen die wirtschaftliche Attraktivität des Kammerbezirks meinst: Schwer zu sagen. Es gibt in der rheinischen Kammer sehr gute Standorte (Düsseldorf, Köln), an die man aber nicht als Erstamt kommt. Zugleich hast du da in schwachen Gebieten auf dem Land auch sehr unattraktive Stellen (die es so in dieser Ausprägung mE in BaWü z.B. wiederum nicht gibt). 

Wenn du das Ziel hast, als Heißdüse irgendwann in einer Sozietät in einer Großstadt die großen Deals wegzukloppen, würde ich mich für die rheinische Kammer entscheiden. Wenn das "Schicksal" als Monopolist in einer netten Mittel- bis Kleinstadt dir ebenso zusagt, kann es aber auch jede andere Kammer im Südwesten sein, die geben sich da nicht so viel (nur gefühlt würde ich sagen, dass BaWü vor Koblenz und Pfalz wirtschaftlich einen Ticken die Nase vorn hat - aber da hast du ja zugleich eh deine familiäre Anbindung).
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Äfes
Senior Member
****
Beiträge: 363
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#3
Vor 2 Stunden
(Gestern, 10:21)Greif schrieb:  
(11.06.2026, 13:30)absderoijasd schrieb:  Hallo,

gesetzt den Fall, man hätte eine Zusage von den folgenden Notarkammern für den Assessordienst: rheinische, Koblenz, Pfalz, Baden-Württemberg.

Welche Kammer ist die beste, wenn man von familiären Gründen (Nähe z. B. zu BaWü) absieht?

Danke für eure Hilfe

Du arbeitest später nicht für oder mit der Kammer, sondern bist selbständig. Die Qualität der Kammer spielt deshalb nur eine sehr geringe Rolle.

Falls du dagegen die wirtschaftliche Attraktivität des Kammerbezirks meinst: Schwer zu sagen. Es gibt in der rheinischen Kammer sehr gute Standorte (Düsseldorf, Köln), an die man aber nicht als Erstamt kommt. Zugleich hast du da in schwachen Gebieten auf dem Land auch sehr unattraktive Stellen (die es so in dieser Ausprägung mE in BaWü z.B. wiederum nicht gibt). 

Wenn du das Ziel hast, als Heißdüse irgendwann in einer Sozietät in einer Großstadt die großen Deals wegzukloppen, würde ich mich für die rheinische Kammer entscheiden. Wenn das "Schicksal" als Monopolist in einer netten Mittel- bis Kleinstadt dir ebenso zusagt, kann es aber auch jede andere Kammer im Südwesten sein, die geben sich da nicht so viel (nur gefühlt würde ich sagen, dass BaWü vor Koblenz und Pfalz wirtschaftlich einen Ticken die Nase vorn hat - aber da hast du ja zugleich eh deine familiäre Anbindung).

In meiner alten Kanzlei hatten wir viele Verfahren in der Hinter- aber auch Vorderpfalz, in denen wir Grundstücke verkauft haben. Ein paar auch im Norden von BW. Und da hat BaWü nicht nur einen Ticken die Nase vorn. In der Pfalz haben wir nicht selten Hausgrundstücke für niedrige fünfstellige Beträge verkloppt. Das nur als Ergänzung zu dem Beitrag.
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