15.01.2021, 23:40
(15.01.2021, 22:48)Gast schrieb:(15.01.2021, 20:12)Gast schrieb:(15.01.2021, 19:49)Gast schrieb:(15.01.2021, 17:37)Gast schrieb:(15.01.2021, 17:34)Gast schrieb: Das Testament löst keine Steuerpflicht aus. Sondern ein Vermögenszuwachs.Gemeint ist auch nicht das Testament als solches, wie du richtigerweise verstanden hast.
Mannomann
Er ist nur Anwaltsnotar, habe etwas Nachsicht.
Eben, die können alles aber nichts richtig.
Das Nurnotariat gabs nie in Berlin und wird’s nicht geben. War damals überhaupt keine Diskussion.
Bin froh, dass ich Eigentumswohnungen mit schönen Werten und Unternehmen auf dem Schreibtisch habe. Beneide keineswegs die Kollegen Nurnotare aus Provinzdeutschland, die wegen Patientenverfügungen und dem Vererben von Einfamilienhäusern bemüht werden.
Schon misst, wenn man als sog. Freiberufler örtlich in Ketten liegt und sich stagnierenden Immobilienpreisen und einer überalterten Bevölkerung erfreuen darf. So macht Unternehmertum Spaß.
Die Provokation hat gefruchtet, wie immer bei dir.
Zur Sache: Jeder Provinznotar in Bayern erwirtschaftet ein Vielfaches von dem, was du als „Notar“ und RA kombiniert erzielst.
16.01.2021, 02:02
Leute, Notar ist Notar. Der Unterschied liegt woanders: Die einen dürfen nichts anderes machen, die anderen dürfen mehrere Berufe ausüben.
Was das Erwirtschaften angeht, können Anwaltsnotare bei ordentlichen Werten ebenso ein Vielfaches erwirtschaften.
Anwalt und Notar zu sein hat halt noch den Vorteil, dass kein schmerzhafter Kompromiss bei der Ortswahl notwendig wird, sondern eine Ernennung am Sitz der Kanzlei erfolgt. Und das ist dann eben die Frankfurter Innenstadt oder Berlin down town vom Ku’damm übern Potsdamer Platz bis Gendarmenmarkt.
Bayern ist auch nicht so toll. Hat schon einen Grund, warum eine Stelle in Rhön/Grabfeld mit landeseigenen Assessoren nicht besetzt werden konnte. Und der heißt Einkommensergänzung mangels Nummern in der Urkundenrolle.
Was das Erwirtschaften angeht, können Anwaltsnotare bei ordentlichen Werten ebenso ein Vielfaches erwirtschaften.
Anwalt und Notar zu sein hat halt noch den Vorteil, dass kein schmerzhafter Kompromiss bei der Ortswahl notwendig wird, sondern eine Ernennung am Sitz der Kanzlei erfolgt. Und das ist dann eben die Frankfurter Innenstadt oder Berlin down town vom Ku’damm übern Potsdamer Platz bis Gendarmenmarkt.
Bayern ist auch nicht so toll. Hat schon einen Grund, warum eine Stelle in Rhön/Grabfeld mit landeseigenen Assessoren nicht besetzt werden konnte. Und der heißt Einkommensergänzung mangels Nummern in der Urkundenrolle.
16.01.2021, 02:34
(15.01.2021, 23:40)Gast schrieb:(15.01.2021, 22:48)Gast schrieb:(15.01.2021, 20:12)Gast schrieb:(15.01.2021, 19:49)Gast schrieb:(15.01.2021, 17:37)Gast schrieb: Gemeint ist auch nicht das Testament als solches, wie du richtigerweise verstanden hast.
Er ist nur Anwaltsnotar, habe etwas Nachsicht.
Eben, die können alles aber nichts richtig.
Das Nurnotariat gabs nie in Berlin und wird’s nicht geben. War damals überhaupt keine Diskussion.
Bin froh, dass ich Eigentumswohnungen mit schönen Werten und Unternehmen auf dem Schreibtisch habe. Beneide keineswegs die Kollegen Nurnotare aus Provinzdeutschland, die wegen Patientenverfügungen und dem Vererben von Einfamilienhäusern bemüht werden.
Schon misst, wenn man als sog. Freiberufler örtlich in Ketten liegt und sich stagnierenden Immobilienpreisen und einer überalterten Bevölkerung erfreuen darf. So macht Unternehmertum Spaß.
Die Provokation hat gefruchtet, wie immer bei dir.
Zur Sache: Jeder Provinznotar in Bayern erwirtschaftet ein Vielfaches von dem, was du als „Notar“ und RA kombiniert erzielst.
Der lässt sich von alles und jedem triggern, ist doch nichts Neues. :rolleyes: Hat einfach krasse Komplexe, der Gute.
16.01.2021, 07:42
(16.01.2021, 02:02)Gast schrieb: Leute, Notar ist Notar. Der Unterschied liegt woanders: Die einen dürfen nichts anderes machen, die anderen dürfen mehrere Berufe ausüben.
Was das Erwirtschaften angeht, können Anwaltsnotare bei ordentlichen Werten ebenso ein Vielfaches erwirtschaften.
Anwalt und Notar zu sein hat halt noch den Vorteil, dass kein schmerzhafter Kompromiss bei der Ortswahl notwendig wird, sondern eine Ernennung am Sitz der Kanzlei erfolgt. Und das ist dann eben die Frankfurter Innenstadt oder Berlin down town vom Ku’damm übern Potsdamer Platz bis Gendarmenmarkt.
Bayern ist auch nicht so toll. Hat schon einen Grund, warum eine Stelle in Rhön/Grabfeld mit landeseigenen Assessoren nicht besetzt werden konnte. Und der heißt Einkommensergänzung mangels Nummern in der Urkundenrolle.
Man kann ja inhaltlich von den Beiträgen halten, was man will, aber lustig und gut geschrieben sind sie.
16.01.2021, 17:11
(15.01.2021, 16:17)Gast schrieb: Will eigentlich irgendjemand aus interesse an der sache notar werden? Also weil ihm der job als solcher spaß macht? Irgendwie habe ich nämlich den Eindruck bei den meisten, die notar werden wollen, geht es immer um die gleichen sachen:
Geld, Unabhängigkeit, arbeitszeiten und status, weil oft die Notenvoraussetzungen hoch sind.
Macht jemandem auch die eigentliche Tätigkeit Spaß? Leute zu den immer gleichen sachen beraten, immer ähnliche Entwürfe verfassen, viel vorlesen? Und das viel im erbrecht und familienrecht, sowie grundstücksrecht?
Kein juristischer job macht immer nur spaß aber in anderen bereichen kann man immerhin noch echtes jura machen, streitfälle entscheiden. Außerdem kann man auch spannendere Rechtsgebiete machen.
... in der Tat, man kann sich schon wundern, dass Leute , oft mit 1er Abi, Hochbegabtenstipendien , Dr, sehr guten Examen, LLM an Eliteunis,
um Notar zu werden, min. 3Jahre als Notarassessor irgentwo, dann min 5Jahre auf der 1.Notarstelle-wer weiß wo - auf sich nehmen, bis sie dann immer noch nicht sicher, an ihrem Wunschort landen.
was ist am Notarberuf so attraktiv?
16.01.2021, 18:33
Ganz einfach: Man ist sein eigener Herr, macht Kernjura rauf und runter in einer Breite wie sonst in keinem anderen Bereich und hat außerdem im Schnitt deutlich mehr Kohle als ein Richter.
16.01.2021, 18:54
500k € pro Jahr Durchschnittseinkommen sind finde ich ein gutes Argument. Wo wird man sonst ohne Risiko, Glück und Überarbeitung locker Millionär?
16.01.2021, 19:26
(16.01.2021, 18:54)Gast schrieb: 500k € pro Jahr Durchschnittseinkommen sind finde ich ein gutes Argument. Wo wird man sonst ohne Risiko, Glück und Überarbeitung locker Millionär?Stimmt so nicht. Es hängt von der Örtlichkeit ab. Gibt Nurnotar, die netto nicht mehr als ein First year raushaben. Die bedenken des Kollegen nicht zu wissen, wo man landet sind daher völlig berechtigt.
Es gilt eisern: „man lebt am Ort vom Ort“, ohne Einfluss auf die Vermögenswerte, die mandatenstruktur, die gebühren
16.01.2021, 19:37
(16.01.2021, 19:26)Gast schrieb:Wenn du Glück hast landest du auf einem Fleck mit florierendem Immobilienmarkt, wo Eigentumswohnungen und Bauland gefragt sind. Wenn du Pech hast, landest du auf einem Fleck mit hoher Leerstandsquote und überalterter Bevölkerung. Dann sind Testamente und Patientenverfügungen gefragt.(16.01.2021, 18:54)Gast schrieb: 500k € pro Jahr Durchschnittseinkommen sind finde ich ein gutes Argument. Wo wird man sonst ohne Risiko, Glück und Überarbeitung locker Millionär?Stimmt so nicht. Es hängt von der Örtlichkeit ab. Gibt Nurnotar, die netto nicht mehr als ein First year raushaben. Die bedenken des Kollegen nicht zu wissen, wo man landet sind daher völlig berechtigt.
Es gilt eisern: „man lebt am Ort vom Ort“, ohne Einfluss auf die Vermögenswerte, die mandatenstruktur, die gebühren
16.01.2021, 19:41
(16.01.2021, 19:37)Gast schrieb:Gebührenhandel ist nicht. Sind die Grundstückpreise vor Ort im Keller, ist’s dein Einkommen auch. Ein Familien- oder Erbrechtlichen Fliegenschiss kann einen hohen Arbeitsaufwand erfordern, für den du nur eine geringe Gebühr verlangen kannst. Ein Standardgrundstückskaufvertrag mit einem ordentlichen Kaufpreis lässt dagegen die Kasse klingeln. Klingelingeling.(16.01.2021, 19:26)Gast schrieb:Wenn du Glück hast landest du auf einem Fleck mit florierendem Immobilienmarkt, wo Eigentumswohnungen und Bauland gefragt sind. Wenn du Pech hast, landest du auf einem Fleck mit hoher Leerstandsquote und überalterter Bevölkerung. Dann sind Testamente und Patientenverfügungen gefragt.(16.01.2021, 18:54)Gast schrieb: 500k € pro Jahr Durchschnittseinkommen sind finde ich ein gutes Argument. Wo wird man sonst ohne Risiko, Glück und Überarbeitung locker Millionär?Stimmt so nicht. Es hängt von der Örtlichkeit ab. Gibt Nurnotar, die netto nicht mehr als ein First year raushaben. Die bedenken des Kollegen nicht zu wissen, wo man landet sind daher völlig berechtigt.
Es gilt eisern: „man lebt am Ort vom Ort“, ohne Einfluss auf die Vermögenswerte, die mandatenstruktur, die gebühren

