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  5. Richter mit ausreichend?
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Richter mit ausreichend?
Gast
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#161
15.12.2020, 16:34
(15.12.2020, 16:20)Gast schrieb:  
(15.12.2020, 16:17)Gast schrieb:  Es gibt sie, die Kandidaten, die mündlich und vor allem in der Praxis brillieren - aber in den handschriftlichen Klausuren versagen. Lasst euch das gesagt sein. Handschriftliche Klausuren ohne Recherchemöglichkeit bilden außerdem niemals die Praxis ab.

Für manche hier scheint es aber eben leichter zu sein, das nicht wahrhaben zu wollen...  :D
Also ich bin der Typ mit der langsamen Handschrift von oben...und ich hatte 7 Kommentare zur Recherche dabei im Examen und kann das nur empfehlen. Macht es stellenweise schon leichter.

Es ging vielmehr um Juris und Co. Ein Richter, der sich bei einem Fall hinsichtlich der rechtlichen Lösung nicht sicher ist, gibt sich schließlich auch nicht nur mit den Kommentaren zufrieden. 
Ein Großteil der Ausreichend-Kandidaten wird schon in der Lage sein, die Suchfunktion bei Juris entsprechend zu bedienen...
Urteile werden zudem am PC abgefasst und eben nicht schriftlich. 
Die Welt geht also nicht unter, wenn jemand mit 6 P. Richter wird. Anfangs mag so ein Kandidat eventuell eine längere Einarbeitungszeit benötigen, danach wird er es aber genau so gut hinkriegen wie der Kandidat mit b.
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Gast
Unregistered
 
#162
15.12.2020, 16:35
Ja - es gibt sie nun mal: gute Juristen und schlechte Juristen. Ich weiß nicht, wie man das nicht wahr haben kann. Es ist in allen Bereichen so und völlig natürlich. Nicht jeder Mensch ist gleich begabt. Und da es hier im
Thread um die Frage „Richter mit ausreichend“ geht: ich finde, dass solche Noten dafür sprechen, dass jemand in der Regel NICHT geeignet ist als Richter und deswegen die Anforderungen auch nicht weiter sinken dürfen.
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Gast
Unregistered
 
#163
15.12.2020, 16:38
(15.12.2020, 16:35)Gast schrieb:  Ja - es gibt sie nun mal: gute Juristen und schlechte Juristen. Ich weiß nicht, wie man das nicht wahr haben kann. Es ist in allen Bereichen so und völlig natürlich. Nicht jeder Mensch ist gleich begabt. Und da es hier im
Thread um die Frage „Richter mit ausreichend“ geht: ich finde, dass solche Noten dafür sprechen, dass jemand in der Regel NICHT geeignet ist als Richter und deswegen die Anforderungen auch nicht weiter sinken dürfen.



Nein, nein, nein! Alle Juristen sind gleich gut! Da gibt es gar keine Unterschiede! Ist ja nur juris lesen. Das kann jeder gleich gut, egal ob 2x4 oder 2x10  :D
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Gast Gast
Unregistered
 
#164
15.12.2020, 16:40
(15.12.2020, 16:38)Gast schrieb:  
(15.12.2020, 16:35)Gast schrieb:  Ja - es gibt sie nun mal: gute Juristen und schlechte Juristen. Ich weiß nicht, wie man das nicht wahr haben kann. Es ist in allen Bereichen so und völlig natürlich. Nicht jeder Mensch ist gleich begabt. Und da es hier im
Thread um die Frage „Richter mit ausreichend“ geht: ich finde, dass solche Noten dafür sprechen, dass jemand in der Regel NICHT geeignet ist als Richter und deswegen die Anforderungen auch nicht weiter sinken dürfen.



Nein, nein, nein! Alle Juristen sind gleich gut! Da gibt es gar keine Unterschiede! Ist ja nur juris lesen. Das kann jeder gleich gut, egal ob 2x4 oder 2x10  :D

Zeigt sich ja bereits in den Hausarbeiten im Examen... da hast du auch beck-online und Juris plus genügend Zeit und schreibst am Computer. Deswegen erreichen da auch alle, die sich halbwegs anstrengen, 14 Punkte aufwärts und treffen die Lösungsskizzen perfekt.
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Gast Gast
Unregistered
 
#165
15.12.2020, 16:40
(15.12.2020, 16:40)Gast Gast schrieb:  
(15.12.2020, 16:38)Gast schrieb:  
(15.12.2020, 16:35)Gast schrieb:  Ja - es gibt sie nun mal: gute Juristen und schlechte Juristen. Ich weiß nicht, wie man das nicht wahr haben kann. Es ist in allen Bereichen so und völlig natürlich. Nicht jeder Mensch ist gleich begabt. Und da es hier im
Thread um die Frage „Richter mit ausreichend“ geht: ich finde, dass solche Noten dafür sprechen, dass jemand in der Regel NICHT geeignet ist als Richter und deswegen die Anforderungen auch nicht weiter sinken dürfen.



Nein, nein, nein! Alle Juristen sind gleich gut! Da gibt es gar keine Unterschiede! Ist ja nur juris lesen. Das kann jeder gleich gut, egal ob 2x4 oder 2x10  :D

Zeigt sich ja bereits in den Hausarbeiten im Examen... da hast du auch beck-online und Juris plus genügend Zeit und schreibst am Computer. Deswegen erreichen da auch alle, die sich halbwegs anstrengen, 14 Punkte aufwärts und treffen die Lösungsskizzen perfekt.

Im Studium natürlich, nicht im Examen.
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Gast
Unregistered
 
#166
15.12.2020, 16:43
„Die Welt geht also nicht unter, wenn jemand mit 6 P. Richter wird. Anfangs mag so ein Kandidat eventuelleine längere Einarbeitungszeit benötigen, danach wird er es aber genau so gut hinkriegen wie der Kandidat mit b.“


Wer es nach 8 Jahren (oder gar noch mehr) juristischer Ausbildung nicht hinbekommt, der bekommt es auch nach einer weiteren „Einarbeitungszeit“ nicht hin...  Ihr vergesst, dass Jura nicht nur mit WISSEN zu tun hat, sondern vor allem mit DENKEN. Deshalb gibt es auch noch immense Qualitätsunterschiede, wenn wir mal Juristen kurz vor der Pension vergleichen... die müssten ja nach eurer Logik alle gleich fähig sein nach 30-40 Jahren Jura.

SIND SIE ABER NICHT !!!!!   

WERDEN SIE NIE SEIN !!!!

WAREN SIE NIE !!!
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Gast
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#167
15.12.2020, 16:45
(15.12.2020, 16:43)Gast schrieb:  „Die Welt geht also nicht unter, wenn jemand mit 6 P. Richter wird. Anfangs mag so ein Kandidat eventuelleine längere Einarbeitungszeit benötigen, danach wird er es aber genau so gut hinkriegen wie der Kandidat mit b.“


Wer es nach 8 Jahren (oder gar noch mehr) juristischer Ausbildung nicht hinbekommt, der bekommt es auch nach einer weiteren „Einarbeitungszeit“ nicht hin...  Ihr vergesst, dass Jura nicht nur mit WISSEN zu tun hat, sondern vor allem mit DENKEN. Deshalb gibt es auch noch immense Qualitätsunterschiede, wenn wir mal Juristen kurz vor der Pension vergleichen... die müssten ja nach eurer Logik alle gleich fähig sein nach 30-40 Jahren Jura.

SIND SIE ABER NICHT !!!!!   

WERDEN SIE NIE SEIN !!!!

WAREN SIE NIE !!!

Kann nicht sein! Das ist alles nur die blöde Handschrift schuld!
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Gast
Unregistered
 
#168
15.12.2020, 16:52
Nicht verzagen Leute. Der 2xa Rambo empfiehlt in diesen Fällen ebenfalls, sein a-Examen mit Stolzer Brust vor sich herzutragen (man hat schließlich nicht umsonst im Examen unter Beweis gestellt, zum Richteramt befähigt zu sein) und rät davon ab, mit dieser Punktzahl über jobangebote von weniger als 55k einstiegsgehalt überhaupt nachzudenken. Insofern dürfte der Job als Richter für euch 2xa Exzellenzjuristen sowieso Unterbezahlt und der Weg in die GK eher euer Ziel sein. Dort könnt ihr im Vorstellungsgespräch durch euer selbstbewusstes Auftreten gewiss zu Überzeugen wissen, da die ja nicht so plump auf die note schauen, sondern wissen, woran man gute juristische Fähigkeiten erkennt.




Jetzt mal Spaß bei Seite: Wer im Examen ein VB hat, was ja immerhin heißt, in mehreren Klausuren zu unterschiedlichen Themen gut und schnell zurechtzukommen  hat gezeigt, dass er zumindest ein guter Jurist sein KANN.
Wer im Examen + mündliche bei ausreichend rumdümpelt, hat eben nichts dergleichen gezeigt. Es besteht insofern übermäßiges Bedürfnis, ihn für den Anspruchsvollen Job in der Justiz in Betracht zu ziehen.
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Gast
Unregistered
 
#169
15.12.2020, 16:53
Das mit der Feinmotorik zieht sich bei mir wie ein roter Faden durch's Leben. 
Angefangen von Diktaten in der Grundschule, in denen die Rechtschreibung korrekt war, aber zwischendurch Wörter fehlten, weil man tempomäßig nicht mitgekommen war, über das Abitur, wo die Klausuren auch nicht fertig wurden, aber in der Mündlichen ohne weiteres die 1+ erreicht wurde, über das Studium, wo Hausarbeiten und die Seminararbeit überdurchschnittlich waren, die Klausuren aber nie! fertig wurden, bis zum Ref., in dem die Praxis-Ausbilder von einem begeistert waren, die Arbeitsleistung lobten und vom Prädikat ausgegangen sind... genau wie die AG-Kollegen... Ein fetter roter Faden, der sich trotz Übungen nicht beseitigen ließ.
Im Examen dann natürlich das selbe. Klausuren pfui, Mündliche hui.

Ich schaffe nicht mehr als 17-18 Seiten in fünf Stunden, wenn ich handschriftlich arbeite. Leider habe ich dabei eher eine große Schrifte. Am PC wäre das nicht so. Da tippe ich enorm schnell.
Keine Ahnung, woran das liegt.
Freue mich jedenfalls für alle, die das gleiche Problem haben und dann irgendwann das E-Examen schreiben dürfen. Wird schließlich Zeit.
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Erste Infos zum Bewerbungsverfahren für den Justizdienst findest Du auf den Richter-Infoseiten von Juristenkoffer.de:
https://www.juristenkoffer.de/richter/

Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:

https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
 
Gast
Unregistered
 
#170
15.12.2020, 16:57
(15.12.2020, 16:53)Gast schrieb:  Das mit der Feinmotorik zieht sich bei mir wie ein roter Faden durch's Leben. 
Angefangen von Diktaten in der Grundschule, in denen die Rechtschreibung korrekt war, aber zwischendurch Wörter fehlten, weil man tempomäßig nicht mitgekommen war, über das Abitur, wo die Klausuren auch nicht fertig wurden, aber in der Mündlichen ohne weiteres die 1+ erreicht wurde, über das Studium, wo Hausarbeiten und die Seminararbeit überdurchschnittlich waren, die Klausuren aber nie! fertig wurden, bis zum Ref., in dem die Praxis-Ausbilder von einem begeistert waren, die Arbeitsleistung lobten und vom Prädikat ausgegangen sind... genau wie die AG-Kollegen... Ein fetter roter Faden, der sich trotz Übungen nicht beseitigen ließ.
Im Examen dann natürlich das selbe. Klausuren pfui, Mündliche hui.

Ich schaffe nicht mehr als 17-18 Seiten in fünf Stunden, wenn ich handschriftlich arbeite. Leider habe ich dabei eher eine große Schrifte. Am PC wäre das nicht so. Da tippe ich enorm schnell.
Keine Ahnung, woran das liegt.
Freue mich jedenfalls für alle, die das gleiche Problem haben und dann irgendwann das E-Examen schreiben dürfen. Wird schließlich Zeit.

Nun, dann verrate uns doch deine Noten im ersten Staatsexamen einzeln aufgelistet:

Schwerpunkthausarbeit :
Schwerpunkt mündliche :
Staatsteil mündlich :
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