13.12.2020, 22:17
(13.12.2020, 18:29)jsksksls schrieb:(13.12.2020, 17:57)Gast schrieb: bestes Beispiel: Richter Jörg L., der Examensaufgaben verkaufte
auch ein nettes Beispiel:
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/l...ung-tiere/
Inwiefern sind in den Fällen die Examensnoten bekannt?
Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
13.12.2020, 22:29
(13.12.2020, 22:17)Gast schrieb:(13.12.2020, 18:29)jsksksls schrieb:(13.12.2020, 17:57)Gast schrieb: bestes Beispiel: Richter Jörg L., der Examensaufgaben verkaufte
auch ein nettes Beispiel:
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/l...ung-tiere/
Inwiefern sind in den Fällen die Examensnoten bekannt?
Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
In der Presse stand damals btw, dass keiner der Käufer von Jörg L. Richter oder StA wurde.
14.12.2020, 12:00
(13.12.2020, 22:29)Gast schrieb:(13.12.2020, 22:17)Gast schrieb:(13.12.2020, 18:29)jsksksls schrieb:(13.12.2020, 17:57)Gast schrieb: bestes Beispiel: Richter Jörg L., der Examensaufgaben verkaufte
auch ein nettes Beispiel:
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/l...ung-tiere/
Inwiefern sind in den Fällen die Examensnoten bekannt?
Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
In der Presse stand damals btw, dass keiner der Käufer von Jörg L. Richter oder StA wurde.
Doch. Genau das stand im Falle eines Staatsanwalts da.
14.12.2020, 13:38
Wenn eine Richterin am AG in ihr Urteil sinngemäß schreibt, man könne den Entlastungszeugen nicht glauben, weil sie wie der Angeklagte Türken seien, dann ist es mit der Bestenauswahl in diesem Land ohnehin nicht weit her.
Die Revision war dann übrigens erfolgreich. Danach musste dann der Direktor die Sache neu aufrollen, der aber jahrelang nur Zivilrecht gemacht hat. Angeklagter wurde natürlich wieder verurteilt. Revision erfolgreich, Verfahren eingestellt.
Sorry, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Examensnote irgendeine Schluss auf das Können zulässt. Vielleicht für Überflieger ab 10 Punkten. Der Rest landet irgendwo zwischen 5 und 8 Punkten, was sich problemlos über einen guten Tag in der Mündlichen holen lässt.
Die Revision war dann übrigens erfolgreich. Danach musste dann der Direktor die Sache neu aufrollen, der aber jahrelang nur Zivilrecht gemacht hat. Angeklagter wurde natürlich wieder verurteilt. Revision erfolgreich, Verfahren eingestellt.
Sorry, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Examensnote irgendeine Schluss auf das Können zulässt. Vielleicht für Überflieger ab 10 Punkten. Der Rest landet irgendwo zwischen 5 und 8 Punkten, was sich problemlos über einen guten Tag in der Mündlichen holen lässt.
14.12.2020, 16:37
Geschichten aus dem Paulanergarten
14.12.2020, 16:47
(13.12.2020, 22:29)Gast schrieb:(13.12.2020, 22:17)Gast schrieb:(13.12.2020, 18:29)jsksksls schrieb:(13.12.2020, 17:57)Gast schrieb: bestes Beispiel: Richter Jörg L., der Examensaufgaben verkaufte
auch ein nettes Beispiel:
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/l...ung-tiere/
Inwiefern sind in den Fällen die Examensnoten bekannt?
Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
In der Presse stand damals btw, dass keiner der Käufer von Jörg L. Richter oder StA wurde.
Stimmt nicht. Mindestens ein expliziter Fall ist bekannt, wo einer der Käufer StA (oder Strafrichter, bin nicht mehr ganz sicher) in NRW geworden ist und wohl auch aufgefallen ist, weil er bei rel. einfachen Delikten ziemlich lange für die Bearbeitung gebraucht hat. War Zweitversuch-Kandidat + hat er einen immensen Notensprung nach oben hingelegt (von Durchgefallen auf mind. 8+), sodass es kumuliert aufgefallen ist und dann wohl auch einer der bestätigten Fälle ist. Quelle: Zeit Verbrechen Folge zu dem Fall Jörg L. ;)
Stimmte dem aber zu, dass es sicher eine Dunkelziffer gibt, die nicht bekannt ist. Über Tipps für die Liebingsreferendare bishin zu bewusstem Mitteilen des Prüfungsstoffs. Ist ja schon im Ersten in der Mündl. z.B. so - zum. mir bekannt - dass Profs einfach ihre Stud. HKs geprüft haben mit teilw. absurden Noten, damit diese auf das VB kommen und dann lustigerweise die offene Stelle als WissMit stopfen, die genau dieser Prof hatte... Warum sollten Richter also bessere Menschen sein bei diesen Dingen? Gibt auch genug ehem. Kommilitonen, die am Gerichtsbezirk von Mami bzw. Papi ihr Ref absolviert haben.
14.12.2020, 19:20
(14.12.2020, 16:47)Interessent schrieb:(13.12.2020, 22:29)Gast schrieb:(13.12.2020, 22:17)Gast schrieb:(13.12.2020, 18:29)jsksksls schrieb:(13.12.2020, 17:57)Gast schrieb: bestes Beispiel: Richter Jörg L., der Examensaufgaben verkaufte
auch ein nettes Beispiel:
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/l...ung-tiere/
Inwiefern sind in den Fällen die Examensnoten bekannt?
Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
In der Presse stand damals btw, dass keiner der Käufer von Jörg L. Richter oder StA wurde.
Stimmt nicht. Mindestens ein expliziter Fall ist bekannt, wo einer der Käufer StA (oder Strafrichter, bin nicht mehr ganz sicher) in NRW geworden ist und wohl auch aufgefallen ist, weil er bei rel. einfachen Delikten ziemlich lange für die Bearbeitung gebraucht hat. War Zweitversuch-Kandidat + hat er einen immensen Notensprung nach oben hingelegt (von Durchgefallen auf mind. 8+), sodass es kumuliert aufgefallen ist und dann wohl auch einer der bestätigten Fälle ist. Quelle: Zeit Verbrechen Folge zu dem Fall Jörg L. ;)
Das kann nach allgemeiner Lesart hier in dem Forum doch gar nicht sein. Danach ist doch jeder mit zwei knappen ausreichend mindestens genausp gut geeignet, Richter zu werden, wie ein Kandidat mit Doppelprädikat...
14.12.2020, 23:23
(14.12.2020, 19:20)Gast schrieb:Mit 2xa ist man sogar weit besser geeignet, weil - wie allgemein bekannt - ein solcher Bewerber stets über mehr Empathie und sonstige sozialen Fähigkeiten verfügt.(14.12.2020, 16:47)Interessent schrieb:(13.12.2020, 22:29)Gast schrieb:(13.12.2020, 22:17)Gast schrieb:(13.12.2020, 18:29)jsksksls schrieb: Inwiefern sind in den Fällen die Examensnoten bekannt?
Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
In der Presse stand damals btw, dass keiner der Käufer von Jörg L. Richter oder StA wurde.
Stimmt nicht. Mindestens ein expliziter Fall ist bekannt, wo einer der Käufer StA (oder Strafrichter, bin nicht mehr ganz sicher) in NRW geworden ist und wohl auch aufgefallen ist, weil er bei rel. einfachen Delikten ziemlich lange für die Bearbeitung gebraucht hat. War Zweitversuch-Kandidat + hat er einen immensen Notensprung nach oben hingelegt (von Durchgefallen auf mind. 8+), sodass es kumuliert aufgefallen ist und dann wohl auch einer der bestätigten Fälle ist. Quelle: Zeit Verbrechen Folge zu dem Fall Jörg L. ;)
Das kann nach allgemeiner Lesart hier in dem Forum doch gar nicht sein. Danach ist doch jeder mit zwei knappen ausreichend mindestens genausp gut geeignet, Richter zu werden, wie ein Kandidat mit Doppelprädikat...
Als Beispiel belegt man dies mit reiner Nahbereichsempirie, die zT frei erfunden ist. Abschließend sollte man allen mit VB chronische Arroganz unterstellen. #ZurletztenInstanzinanutshell
Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
14.12.2020, 23:43
(14.12.2020, 23:23)Gast schrieb:(14.12.2020, 19:20)Gast schrieb:Mit 2xa ist man sogar weit besser geeignet, weil - wie allgemein bekannt - ein solcher Bewerber stets über mehr Empathie und sonstige sozialen Fähigkeiten verfügt.(14.12.2020, 16:47)Interessent schrieb:(13.12.2020, 22:29)Gast schrieb:(13.12.2020, 22:17)Gast schrieb: Wenn man auch Richter mit einem ausreichend nehmen würde, müsste sich keiner die Noten kaufen.
Jörg L. ist vielleicht nur die Spitze eines Eisbergs.
In der Presse stand damals btw, dass keiner der Käufer von Jörg L. Richter oder StA wurde.
Stimmt nicht. Mindestens ein expliziter Fall ist bekannt, wo einer der Käufer StA (oder Strafrichter, bin nicht mehr ganz sicher) in NRW geworden ist und wohl auch aufgefallen ist, weil er bei rel. einfachen Delikten ziemlich lange für die Bearbeitung gebraucht hat. War Zweitversuch-Kandidat + hat er einen immensen Notensprung nach oben hingelegt (von Durchgefallen auf mind. 8+), sodass es kumuliert aufgefallen ist und dann wohl auch einer der bestätigten Fälle ist. Quelle: Zeit Verbrechen Folge zu dem Fall Jörg L. ;)
Das kann nach allgemeiner Lesart hier in dem Forum doch gar nicht sein. Danach ist doch jeder mit zwei knappen ausreichend mindestens genausp gut geeignet, Richter zu werden, wie ein Kandidat mit Doppelprädikat...
Als Beispiel belegt man dies mit reiner Nahbereichsempirie, die zT frei erfunden ist. Abschließend sollte man allen mit VB chronische Arroganz unterstellen. #ZurletztenInstanzinanutshell
:D
14.12.2020, 23:54
Nicht umsonst zahlt die Wirtschaft (nur) für 2xa-Leute mindestens 60T Einstiegsgehalt!


