18.11.2020, 12:35
Mal zum obigen Thema.
Warum sind da die Anforderungen an Noten so niedrig und die Gehälter so hoch? Und warum sagt man, dass eine solche Tätigkeit im Lebenslauf nicht gut aussieht?
Fände es eigentlich nicht uninteressant zum Einstieg und zum Geld verdienen.
Vielleicht habt ihr ja auch selbst Erfahrungen damit gemacht.?
Warum sind da die Anforderungen an Noten so niedrig und die Gehälter so hoch? Und warum sagt man, dass eine solche Tätigkeit im Lebenslauf nicht gut aussieht?
Fände es eigentlich nicht uninteressant zum Einstieg und zum Geld verdienen.
Vielleicht habt ihr ja auch selbst Erfahrungen damit gemacht.?
18.11.2020, 12:50
Anforderungen sind niedrig, weil die Arbeit eher mechanisch als intellektuell herausfordernd ist. Bezahlt ist aufgrund einer Vielzahl von Gründen gut (auch mechanische Arbeit muss gut sein (Gehalt als Anreiz), ggfs GK Prestige, sonst will's keiner machen).
Es wird als schlecht für den CV angesehen, weil du nach Ansicht einiger dich (überspitzt formuliert) unter deinem Wert / Würde verkaufst angesichts der eher wenig anspruchsvollen Arbeit. Die typischen Vorteile (Prestige im CV, networking in der GK etc.) bestehen in der Regel nicht, weil du als Projekt Associate oftmals als Jurist 2. Klasse gesehen wirst, zumindest von Anwälten in der GK.
Dh. Für den Lebenslauf lohnt es sich meistens nicht, zur Überbrückung wenn du Kohle brauchst eventuell.
Es wird als schlecht für den CV angesehen, weil du nach Ansicht einiger dich (überspitzt formuliert) unter deinem Wert / Würde verkaufst angesichts der eher wenig anspruchsvollen Arbeit. Die typischen Vorteile (Prestige im CV, networking in der GK etc.) bestehen in der Regel nicht, weil du als Projekt Associate oftmals als Jurist 2. Klasse gesehen wirst, zumindest von Anwälten in der GK.
Dh. Für den Lebenslauf lohnt es sich meistens nicht, zur Überbrückung wenn du Kohle brauchst eventuell.
18.11.2020, 12:56
(18.11.2020, 12:50)Gast schrieb: Anforderungen sind niedrig, weil die Arbeit eher mechanisch als intellektuell herausfordernd ist. Bezahlt ist aufgrund einer Vielzahl von Gründen gut (auch mechanische Arbeit muss gut sein (Gehalt als Anreiz), ggfs GK Prestige, sonst will's keiner machen).
Es wird als schlecht für den CV angesehen, weil du nach Ansicht einiger dich (überspitzt formuliert) unter deinem Wert / Würde verkaufst angesichts der eher wenig anspruchsvollen Arbeit. Die typischen Vorteile (Prestige im CV, networking in der GK etc.) bestehen in der Regel nicht, weil du als Projekt Associate oftmals als Jurist 2. Klasse gesehen wirst, zumindest von Anwälten in der GK.
Dh. Für den Lebenslauf lohnt es sich meistens nicht, zur Überbrückung wenn du Kohle brauchst eventuell.
Bei mir war es genau andersherum. Alle in der Projektabteilung haben innerlich die anderen ausgelacht. Jeden Tag 3h Überstunden. Wir haben pünktlich den Stift fallen gelassen. Ein gehaltsvergleich pro Stunde auf Excel runtergerechnet kam zum Ergebnis: super finanzieller deal
18.11.2020, 13:01
Sage ich ja, finanziell kann es sich lohnen. Ob du deine persönliche Karriere damit foerderst wage ich aber zu bezweifeln (wobei ich persönlich die ganze Sache auch nicht als Nachteil sehe im Gegensatz zu anderen hier). Ich komme aber ehrlich gesagt auch nicht auf die Idee, mein Gehalt immer im Verhältnis zu meinen Stunden auszurechnen. Das interessiert mich einfach nicht.
18.11.2020, 13:05
(18.11.2020, 13:01)Gast schrieb: Sage ich ja, finanziell kann es sich lohnen. Ob du deine persönliche Karriere damit foerderst wage ich aber zu bezweifeln (wobei ich persönlich die ganze Sache auch nicht als Nachteil sehe im Gegensatz zu anderen hier). Ich komme aber ehrlich gesagt auch nicht auf die Idee, mein Gehalt immer im Verhältnis zu meinen Stunden auszurechnen. Das interessiert mich einfach nicht.
Du kaufst dann auch Immobilien ohne nachzurechnen, ob du es dir leisten kannst, bzw. Ob es eine wirtschaftliche Kapitalanlage ist?
?
18.11.2020, 13:07
(18.11.2020, 13:01)Gast schrieb: Sage ich ja, finanziell kann es sich lohnen. Ob du deine persönliche Karriere damit foerderst wage ich aber zu bezweifeln (wobei ich persönlich die ganze Sache auch nicht als Nachteil sehe im Gegensatz zu anderen hier). Ich komme aber ehrlich gesagt auch nicht auf die Idee, mein Gehalt immer im Verhältnis zu meinen Stunden auszurechnen. Das interessiert mich einfach nicht.
Sonst kann man doch gar nicht wissen, ob man dort or woanders mehr verdient
18.11.2020, 13:07
(18.11.2020, 13:05)Gast schrieb:(18.11.2020, 13:01)Gast schrieb: Sage ich ja, finanziell kann es sich lohnen. Ob du deine persönliche Karriere damit foerderst wage ich aber zu bezweifeln (wobei ich persönlich die ganze Sache auch nicht als Nachteil sehe im Gegensatz zu anderen hier). Ich komme aber ehrlich gesagt auch nicht auf die Idee, mein Gehalt immer im Verhältnis zu meinen Stunden auszurechnen. Das interessiert mich einfach nicht.
Du kaufst dann auch Immobilien ohne nachzurechnen, ob du es dir leisten kannst, bzw. Ob es eine wirtschaftliche Kapitalanlage ist?
?
Ich möchte mir keine Immobilie kaufen. Und jetzt lenk bitte nicht vom Thema ab. Es geht nicht um dich oder mich sondern um die Frage des Themenerstellers.
Tschöö
18.11.2020, 13:27
Schonmal danke. Und wie sind die Chancen übernommen zu werden danach als fester Ra? Jemand Erfahrungsberichte?
18.11.2020, 13:30
Dazu habe ich keine persönlichen Erfahrungen. Zumindest bei den grossen Buden ist laut Flurfunk die Wahrscheinlichkeit gering.
18.11.2020, 13:55
(18.11.2020, 13:27)Gast schrieb: Schonmal danke. Und wie sind die Chancen übernommen zu werden danach als fester Ra? Jemand Erfahrungsberichte?
Was ich so erlebt habe, sehr gering. Vereinzelt gibt es unter den Projektjuristen natürlich auch Top-Performer und wer dort (fiktiv) ständig 130% schafft und auch sonst positiv auffällt, der kann später auch mal ein Angebot erhalten. Die Idee der Kanzleien ist aber, dass man sich grundsätzlich Leute für eine begrenzte Zeit für ein begrenztes Projekt holt und diese danach weiterziehen lässt.









