27.10.2020, 12:50
(27.10.2020, 12:38)Gast schrieb: Ich finde es zum Teil wirklich erschreckend, wie man momentan von den GKs behandelt wird. Nachdem ich zwei Monate auf eine Rückmeldung gewartet hat, kam endlich eine Einladung. Das Gespräch sollte dann nach einem weiteren Monat stattfinden. Eine Rückmeldung zu dem Gespräch wurde mir zeitnah versprochen, es hat dann aber doch einen Monat gedauert. Bei einer anderen GK bekam ich sofort ein Gespräch. Feedback war positiv, ich sollte mich jedoch in zwei Monaten nochmal melden, vorher könnten sie mir eine Einstellung nicht zusagen. Nachdem ich mich dann nach den zwei Monaten gemeldet habe, sollte ich doch nochmal einen Monat warten und nach den drei Monaten konnten sie mich dann ohne Begründung doch nicht einstellen. Und das sind nur zwei Beispiel von vielen bei relativ guten Noten...Es sollte möglich sein, die GKs finanziell zur Kasse zu bitten und an den Kosten der Arbeitslosigkeit zu beteiligen. GKs die sich so ein Bewerbershowlaufen erlauben, geht es wirtschaftlich gut. Mit solch einem Benehmen verstoßen sie gegen ihre sozialstaatliche Verantwortung als Arbeitgeber, Leute in Lohn und Brot zu bringen und damit die Staatskasse zu entlasten.
27.10.2020, 12:56
(27.10.2020, 12:24)Gast schrieb:(27.10.2020, 12:16)Gast schrieb:(27.10.2020, 12:10)Gast schrieb: Ich bin politisch auf Bundesebene vernetzt und werde dafür werben, dass es einen gesetzlichen Einstellungsanspruch gibt - Im Ernst jetzt. Finde es auch unerträglich, was sich manche GK im Umgang mit Bewerbern erlaubt. Da wird das reinste Bewerbershowlaufen über Wochen veranstaltet.
Die GKs als Arbeitgeber haben eine sozialstaatliche Verantwortung. Jeder Bewerber, der abgelehnt wird, kostet den Staat am Ende ALG. Der Staat hat also ein gerechtfertigtes allgemeinwohlinteresse daran, dass stellen die schnell wie möglich besetzt werden. Die finanzielle Stabilität der sozialenSicherungssysteme ist ein vom BVferfG anerkannter Rechtfertigungsgrund für staatliche Eingriffe.
ALG1 wird doch gar nicht vom Staat finanziert?! Ansonsten netter Trollpost
Der Troll bist du, weil du keine Ahnung von der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme hast. Für die GKs wird’s die kommenden Monate extrem ungemütluch:
- Einstellungsanspruch für Bewerber
- Umfangreiche und gerichtlich vollüberprüfbare Begründungspflicht für Ablehnungen
- Schadensersatzpflicht in Höhe von 3 Monatsgehältern bei Verletzung der Begründungspflicht
- Pflicht zur finanziellen Unterstützung abgelehnter Bewerber durch eine Sonderabgabe an die Arbeitslisenversicherung
27.10.2020, 13:16
(27.10.2020, 12:50)Gast schrieb:(27.10.2020, 12:38)Gast schrieb: Ich finde es zum Teil wirklich erschreckend, wie man momentan von den GKs behandelt wird. Nachdem ich zwei Monate auf eine Rückmeldung gewartet hat, kam endlich eine Einladung. Das Gespräch sollte dann nach einem weiteren Monat stattfinden. Eine Rückmeldung zu dem Gespräch wurde mir zeitnah versprochen, es hat dann aber doch einen Monat gedauert. Bei einer anderen GK bekam ich sofort ein Gespräch. Feedback war positiv, ich sollte mich jedoch in zwei Monaten nochmal melden, vorher könnten sie mir eine Einstellung nicht zusagen. Nachdem ich mich dann nach den zwei Monaten gemeldet habe, sollte ich doch nochmal einen Monat warten und nach den drei Monaten konnten sie mich dann ohne Begründung doch nicht einstellen. Und das sind nur zwei Beispiel von vielen bei relativ guten Noten...Es sollte möglich sein, die GKs finanziell zur Kasse zu bitten und an den Kosten der Arbeitslosigkeit zu beteiligen. GKs die sich so ein Bewerbershowlaufen erlauben, geht es wirtschaftlich gut. Mit solch einem Benehmen verstoßen sie gegen ihre sozialstaatliche Verantwortung als Arbeitgeber, Leute in Lohn und Brot zu bringen und damit die Staatskasse zu entlasten.
Ach ja, dann kann der Staat mich auch mal einstellen anstatt mich ständig nur einzuladen und danach abzusagen. Spart sie auch Alg2...es sind nicht nur die GKs, die so ein Bewerbershowlaufen veranstalten. Hatte schon unzählige Behördengespräche.
27.10.2020, 13:30
(27.10.2020, 12:56)Gast schrieb:(27.10.2020, 12:24)Gast schrieb:(27.10.2020, 12:16)Gast schrieb:(27.10.2020, 12:10)Gast schrieb: Ich bin politisch auf Bundesebene vernetzt und werde dafür werben, dass es einen gesetzlichen Einstellungsanspruch gibt - Im Ernst jetzt. Finde es auch unerträglich, was sich manche GK im Umgang mit Bewerbern erlaubt. Da wird das reinste Bewerbershowlaufen über Wochen veranstaltet.
Die GKs als Arbeitgeber haben eine sozialstaatliche Verantwortung. Jeder Bewerber, der abgelehnt wird, kostet den Staat am Ende ALG. Der Staat hat also ein gerechtfertigtes allgemeinwohlinteresse daran, dass stellen die schnell wie möglich besetzt werden. Die finanzielle Stabilität der sozialenSicherungssysteme ist ein vom BVferfG anerkannter Rechtfertigungsgrund für staatliche Eingriffe.
ALG1 wird doch gar nicht vom Staat finanziert?! Ansonsten netter Trollpost
Der Troll bist du, weil du keine Ahnung von der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme hast. Für die GKs wird’s die kommenden Monate extrem ungemütluch:
- Einstellungsanspruch für Bewerber
- Umfangreiche und gerichtlich vollüberprüfbare Begründungspflicht für Ablehnungen
- Schadensersatzpflicht in Höhe von 3 Monatsgehältern bei Verletzung der Begründungspflicht
- Pflicht zur finanziellen Unterstützung abgelehnter Bewerber durch eine Sonderabgabe an die Arbeitslisenversicherung
Neuer Tiefpunkt. Wer ernsthaft eine Einstellungspflicht befürwortet, kann doch kein Diplom- oder gar Volljurist sein. Die Großkanzleien haben jedes Recht, auf Neueinstellungen zu verzichten. Dass der Nachwuchs sich das Verhalten einiger Kanzleien sehr genau merken wird (TW), steht auf einem anderen Blatt...
27.10.2020, 13:33
Dann befürworte ich auch eine staatliche Pflicht zur Einstellung von Arbeitslosen. Die Plätze in GKs, Unternehmen, Kanzleien und Behörden werden nach Warteliste vergeben. Wer am längsten arbeitslos ist, wird zuerst eingestellt, unabhängig von den Noten wie vor 1949.
27.10.2020, 14:22
Was wollt ihr eigentlich? Das Theater der GKs lässt sich keiner mehr gefallen. Die GKs bekommen schon bald ein Personalproblem allein deshalb, weil einige ihrer Partner und Associates krankenhausreif sind.
Die Ablehnung durch eine Behörde ist wenigstens gerichtlich überprüfbar und muss Art. 3GG standhalten.
Die Ablehnung durch eine Behörde ist wenigstens gerichtlich überprüfbar und muss Art. 3GG standhalten.
27.10.2020, 14:25
27.10.2020, 14:26
Gibt es (echte) GKs, die derzeit einstellen? Also nicht Gerüchten zufolge, sondern hat einer von euch das unmittelbar mitbekommen?
Ich habe 2xvb und keine der T1 und T2 Kanzleien hat zugesagt. Die meisten sogar ohne Gespräch abgelehnt, nicht wenige haben gar nicht reagiert.
Ich habe 2xvb und keine der T1 und T2 Kanzleien hat zugesagt. Die meisten sogar ohne Gespräch abgelehnt, nicht wenige haben gar nicht reagiert.
27.10.2020, 14:38
(27.10.2020, 14:26)Gast schrieb: Gibt es (echte) GKs, die derzeit einstellen? Also nicht Gerüchten zufolge, sondern hat einer von euch das unmittelbar mitbekommen?
Ich habe 2xvb und keine der T1 und T2 Kanzleien hat zugesagt. Die meisten sogar ohne Gespräch abgelehnt, nicht wenige haben gar nicht reagiert.
Wo hast du dich beworben? Aus Frankfurt kann ich diese Horrorgeschichten nicht bestätigen. Hier hat sich zwar auch einiges geändert aber zumindest mit guten Noten wird man eingeladen und auch eingestellt.
27.10.2020, 14:57
(27.10.2020, 14:22)Gast schrieb: Was wollt ihr eigentlich? Das Theater der GKs lässt sich keiner mehr gefallen. Die GKs bekommen schon bald ein Personalproblem allein deshalb, weil einige ihrer Partner und Associates krankenhausreif sind.
Die Ablehnung durch eine Behörde ist wenigstens gerichtlich überprüfbar und muss Art. 3GG standhalten.
Klar genau jetzt sind die gk Leute alle krankenhausreif, die letzten Jahrzehnte war es noch nicht soweit. Kleine gk-apokalyptische Verschwörung, i like.








