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Selbständiger Anwalt: wieviel Verdienst realistisch?
anwaltsfreund
Unregistered
 
#1
07.10.2020, 16:28
Ich würde gerne wissen, ob hier jemand von euch nebenberuflich als Anwalt tätig ist ("Wohnzimmerkanzlei") und wenn ja, was er damit verdient? Ich überlege, ob das für mich eine Möglichkeit sein kann noch etwas dazu zu verdienen (arbeite aktuell im Hauptjob eh nur 70%).
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Gast
Unregistered
 
#2
07.10.2020, 16:40
(07.10.2020, 16:28)anwaltsfreund schrieb:  Ich würde gerne wissen, ob hier jemand von euch nebenberuflich als Anwalt tätig ist ("Wohnzimmerkanzlei") und wenn ja, was er damit verdient? Ich überlege, ob das für mich eine Möglichkeit sein kann noch etwas dazu zu verdienen (arbeite aktuell im Hauptjob eh nur 70%).
Kenne einen der wohl nach eigener Aussage (glaub ich ihm aber auch) so um die 90-95k bei 50h wöchentlich macht (Arbeitsrecht und Miet - und Wohneigentumsrecht). Ist aber auch schon paar Jahre dabei und hat zu Beginn wirklich lange kein Land  gesehen. 
Der macht es nunmal aber auch hauptberuflich und ne Weile, was da jz auf die schnelle und in Nebentätigkeit zu holen ist ist unmöglich vorherzusehen.
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anwaltsfreund
Unregistered
 
#3
07.10.2020, 16:50
Hmm, ok danke. Bei mir wäre es ja tatsächlich nur ein Zuverdienst und (auch aufgrund der zu zahlenden Steuern) wäre es halt schön monatlich so 1500-2000 Euro zu machen - aber ich kann grad absolut nicht einschätzen, wie realistisch dass "nebenbei" ist (klar, kommt auf die Mandate/Streitwerte drauf an, aber trotzdem).
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Gast 123
Unregistered
 
#4
07.10.2020, 16:55
(07.10.2020, 16:50)anwaltsfreund schrieb:  Hmm, ok danke. Bei mir wäre es ja tatsächlich nur ein Zuverdienst und (auch aufgrund der zu zahlenden Steuern) wäre es halt schön monatlich so 1500-2000 Euro zu machen - aber ich kann grad absolut nicht einschätzen, wie realistisch dass "nebenbei" ist (klar, kommt auf die Mandate/Streitwerte drauf an, aber trotzdem).


Ja Meister, das hängt eben davon ab, was du für Mandanten gewinnen kannst. Wenn nur einmal pro Monat ein Kollege mit einem OWi-Mandat oder einer kleinen Mietminderung um die Ecke kommt, machst du vllt 500 Euro Umsatz im Monat. Wenn du hingegen lukrative Sachen bekommst, können auch 2-3.000 Euro rumkommen. Aber das ist wirklich total (!) individuell. 

Genauso könnte man fragen, wie viel kostet ein Auto?
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Gast
Unregistered
 
#5
07.10.2020, 16:56
Wie kommt man als nebenberuflicher Einzelanwalt denn an Mandate? Bekanntenkreis?
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Gast
Unregistered
 
#6
07.10.2020, 19:24
Man hat halt kaum Kosten, das ist nice..
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Gast
Unregistered
 
#7
07.10.2020, 21:53
Problem bei der Wohnzimmerkanzlei ist, dass man kaum Mandanten dort empfangen kann. Wenn allerdings sowieso hauptsächlich online mit den Mandanten kommuniziert wird, kann es sich durchaus lohnen. Für nen professionelleren Eindruck kann man dann auch auf ein virtuelles Sekretariat zurückgreifen.
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Verbandsjurist
Unregistered
 
#8
07.10.2020, 22:53
(07.10.2020, 16:56)Gast schrieb:  Wie kommt man als nebenberuflicher Einzelanwalt denn an Mandate? Bekanntenkreis?

Ich war eine Zeit lang Verbandsjurist und „nebenbei“ Anwalt. 

Im Schnitt hatte ich ein Mandat pro Monat nebenbei, ohne Werbung / Homepage pp.

Die Mandanten kamen dann tatsächlich aus dem Nahbereichsumfeld. 

Das Schöne ist, dass man nicht davon leben muss und die Bekannten aus dem Nahbereich natürlich bessere Zahlungsmoral haben.

Ca. 7.000,00 - 10.000,00 konnte ich so im Jahr „nebenher“ verdienen.
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Hajajsjsjskskdkskdkskssk
Unregistered
 
#9
07.10.2020, 23:32
(07.10.2020, 22:53)Verbandsjurist schrieb:  
(07.10.2020, 16:56)Gast schrieb:  Wie kommt man als nebenberuflicher Einzelanwalt denn an Mandate? Bekanntenkreis?

Ich war eine Zeit lang Verbandsjurist und „nebenbei“ Anwalt. 

Im Schnitt hatte ich ein Mandat pro Monat nebenbei, ohne Werbung / Homepage pp.

Die Mandanten kamen dann tatsächlich aus dem Nahbereichsumfeld. 

Das Schöne ist, dass man nicht davon leben muss und die Bekannten aus dem Nahbereich natürlich bessere Zahlungsmoral haben.

Ca. 7.000,00 - 10.000,00 konnte ich so im Jahr „nebenher“ verdienen.


Oh, das ist be Menge für einen Nebenverdienst!
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Gast
Unregistered
 
#10
07.10.2020, 23:45
(07.10.2020, 21:53)Gast schrieb:  Problem bei der Wohnzimmerkanzlei ist, dass man kaum Mandanten dort empfangen kann. Wenn allerdings sowieso hauptsächlich online mit den Mandanten kommuniziert wird, kann es sich durchaus lohnen. Für nen professionelleren Eindruck kann man dann auch auf ein virtuelles Sekretariat zurückgreifen.

Bei Corona kommt eh keiner mehr in dein Büro.
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