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Notenverfall in der Justiz
Gast
Unregistered
 
#141
08.09.2020, 08:07
(08.09.2020, 08:07)Gast schrieb:  Wer es letztlich nur auf 4P bringt, wird auch einige Defizite haben. So einfach ist das.

Einer der wenigen weiterführenden Beiträge hier.
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Gast
Unregistered
 
#142
08.09.2020, 08:23
(08.09.2020, 08:07)Gast schrieb:  
(08.09.2020, 08:07)Gast schrieb:  Wer es letztlich nur auf 4P bringt, wird auch einige Defizite haben. So einfach ist das.

Einer der wenigen weiterführenden Beiträge hier.

Defizite im Schreiben von Klausuren. Korrekt.
 
Und nein, nicht jede Prüfungskommission in der Mündlichen ist gewillt, Kandidaten mit schlechten schriftlichen Noten eine anhebende mündliche Note zu geben, selbst wenn die Leistung an dem Tag besonders gut war. Vielleicht, weil man den Schriftlichen logischerweise mehr Aussagekraft zuspricht und keine "Verzerrung" durch die Mündliche wünscht. 
Das ist dann natürlich nicht nur bei den Personen mit einem ausreichend so, sondern erstreckt sich auf das gesamte Notenspektrum und alle Kandidaten.
Ansonsten gäbe es wohl kaum Prüfer, die über Jahrzehnte hinweg einen gewissen Ruf haben ;)
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Gast
Unregistered
 
#143
26.09.2020, 18:29
(05.09.2020, 09:38)Gast schrieb:  Die Absolventen wurden im Schnitt einfach schlechter. Jetzt wird Jura studiert, weil es halt gut klingt, oder weil der Papa das gemacht hat oder weil man sonst nichts anderes hat. Das Referendariat wird gemacht, weil man da auch noch Geld bekommt und am Ende kann man es ja mal versuchen, ob man das Examen besteht. Man verliert ja nichts. Früher hat man noch für den Beruf gebrannt. Der Beruf des Richters wurde nicht am Einkommen, sondern an den Möglichkeiten, dem Prestige gemessen. Die Besten wurden Richter; heute ist es bestenfalls noch das halbwegs annehmbare Mittelmaß. Die Guten wollen Geld verdienen in den Großkanzleien. 

Man kann nur hoffen, dass Corona nachhaltig wieder härtere Notenmaßstäbe bewirkt, weil die Anforderungen wieder steigen und man nicht mit zwei mal ausreichend durchstarten kann. Ein Richter, der nicht zwei mal mindestens vollbefriedigend hat, ist ein besserer Rechtshelfer, kein Richter. 

Summa summarum: Die niedrigeren Ergebnisse liegen nicht an den Anforderungen, sondern den laxen Absolventen, wobei Corona vielleicht ein Umdenken bewirkt, da wirklich Wichtiges wieder als wichtiger wahrgenommen werden könnte.

Selten so viel Quatsch gelesen.

1. Die Examina werden immer schwieriger. Früher mal eben drei Klausuren schreiben + Seminararbeit, das sieht heute anders aus.
2. Jeder, der heute Richter werden möchte, macht das aus Überzeugung. Die Notenanforderungen in den Kanzleien sind gesunken, gleichzeitig ist das Gehalt dort gestiegen. Die Gehälter in der Justiz stagnieren seit Jahren. Gleichzeitig muss man dort mittlerweile in vielen Bundesländern aber  immer mehr arbeiten. Man entscheidet sich also, für erheblich weniger Geld fast genauso viel zu arbeiten. Klar, man ist unabhängig. Faktisch sieht es da ja aber auch oft anders aus, insbesondere wenn man in einer Kammer sitzt.

Ich frage mich echt, warum so viele kluge Menschen, die in der Justiz arbeiten, immer noch nicht verstehen, dass sich etwas ändern muss, wenn sie irgendwie konkurrenzfähig bleiben wollen. Es steht eine Pensionierungswelle bevor, vielleicht sollte man sich mal um Bewerber bemühen.
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Gast
Unregistered
 
#144
26.09.2020, 19:43
(26.09.2020, 18:29)Gast schrieb:  
(05.09.2020, 09:38)Gast schrieb:  Die Absolventen wurden im Schnitt einfach schlechter. Jetzt wird Jura studiert, weil es halt gut klingt, oder weil der Papa das gemacht hat oder weil man sonst nichts anderes hat. Das Referendariat wird gemacht, weil man da auch noch Geld bekommt und am Ende kann man es ja mal versuchen, ob man das Examen besteht. Man verliert ja nichts. Früher hat man noch für den Beruf gebrannt. Der Beruf des Richters wurde nicht am Einkommen, sondern an den Möglichkeiten, dem Prestige gemessen. Die Besten wurden Richter; heute ist es bestenfalls noch das halbwegs annehmbare Mittelmaß. Die Guten wollen Geld verdienen in den Großkanzleien. 

Man kann nur hoffen, dass Corona nachhaltig wieder härtere Notenmaßstäbe bewirkt, weil die Anforderungen wieder steigen und man nicht mit zwei mal ausreichend durchstarten kann. Ein Richter, der nicht zwei mal mindestens vollbefriedigend hat, ist ein besserer Rechtshelfer, kein Richter. 

Summa summarum: Die niedrigeren Ergebnisse liegen nicht an den Anforderungen, sondern den laxen Absolventen, wobei Corona vielleicht ein Umdenken bewirkt, da wirklich Wichtiges wieder als wichtiger wahrgenommen werden könnte.

Selten so viel Quatsch gelesen.

1. Die Examina werden immer schwieriger. Früher mal eben drei Klausuren schreiben + Seminararbeit, das sieht heute anders aus.
2. Jeder, der heute Richter werden möchte, macht das aus Überzeugung. Die Notenanforderungen in den Kanzleien sind gesunken, gleichzeitig ist das Gehalt dort gestiegen. Die Gehälter in der Justiz stagnieren seit Jahren. Gleichzeitig muss man dort mittlerweile in vielen Bundesländern aber  immer mehr arbeiten. Man entscheidet sich also, für erheblich weniger Geld fast genauso viel zu arbeiten. Klar, man ist unabhängig. Faktisch sieht es da ja aber auch oft anders aus, insbesondere wenn man in einer Kammer sitzt.

Ich frage mich echt, warum so viele kluge Menschen, die in der Justiz arbeiten, immer noch nicht verstehen, dass sich etwas ändern muss, wenn sie irgendwie konkurrenzfähig bleiben wollen. Es steht eine Pensionierungswelle bevor, vielleicht sollte man sich mal um Bewerber bemühen.

Die Leute, die in die Justiz gehen, haben einfach keinen Bock auf GK Arbeitszeiten, sind gerne ihr eigener Herr, auch bei der Einteilung der Arbeitszeit (R1 geht um 1) und sind scharf auf die Beamtenbezüge, weil sie sich nicht zutrauen in der freien Wirtschaft dauerhaft zu bestehen oder Angst vor einer Ü50-Kündigung haben. 

Die Justiz wird immer genug Leute finden. Es gibt ja genug, die in den Staatsdienst wollen und deshalb auch E10 als Rechtspfleger in Köln oder Ddorf oder in der Verwaltung in München als Volljurist in Kauf nehmen, hauptsache sicher und ÖD(e).
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Gast
Unregistered
 
#145
26.09.2020, 19:51
Wer nichts wird, wird Beamter.
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Gast
Unregistered
 
#146
26.09.2020, 19:57
Jeder Job hat Vor- und Nachteile. Die Justiz muss nur mit den Noten runter, dann bewerben sich Tausende.
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Gast
Unregistered
 
#147
26.09.2020, 20:06
Richtig. Man verdient schon ganz i.O., mehr als viele andere Juristen. In der Verwaltung ist das Leben aber leichter.
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Gast32
Unregistered
 
#148
26.09.2020, 20:34
(26.09.2020, 18:29)Gast schrieb:  
(05.09.2020, 09:38)Gast schrieb:  Die Absolventen wurden im Schnitt einfach schlechter. Jetzt wird Jura studiert, weil es halt gut klingt, oder weil der Papa das gemacht hat oder weil man sonst nichts anderes hat. Das Referendariat wird gemacht, weil man da auch noch Geld bekommt und am Ende kann man es ja mal versuchen, ob man das Examen besteht. Man verliert ja nichts. Früher hat man noch für den Beruf gebrannt. Der Beruf des Richters wurde nicht am Einkommen, sondern an den Möglichkeiten, dem Prestige gemessen. Die Besten wurden Richter; heute ist es bestenfalls noch das halbwegs annehmbare Mittelmaß. Die Guten wollen Geld verdienen in den Großkanzleien. 

Man kann nur hoffen, dass Corona nachhaltig wieder härtere Notenmaßstäbe bewirkt, weil die Anforderungen wieder steigen und man nicht mit zwei mal ausreichend durchstarten kann. Ein Richter, der nicht zwei mal mindestens vollbefriedigend hat, ist ein besserer Rechtshelfer, kein Richter. 

Summa summarum: Die niedrigeren Ergebnisse liegen nicht an den Anforderungen, sondern den laxen Absolventen, wobei Corona vielleicht ein Umdenken bewirkt, da wirklich Wichtiges wieder als wichtiger wahrgenommen werden könnte.


Ich frage mich echt, warum so viele kluge Menschen, die in der Justiz arbeiten, immer noch nicht verstehen, dass sich etwas ändern muss, wenn sie irgendwie konkurrenzfähig bleiben wollen. Es steht eine Pensionierungswelle bevor, vielleicht sollte man sich mal um Bewerber bemühen.

Ich würde allerdings gerne zu Bedenken geben, dass die Gerichtsverwaltungen nur sehr eníngeschränkt etwas an den Bedingungen ändern können. Am Ende geht es ja (bei Gehalt und Ausstattung) ums Geld. Und darüber entscheiden nicht die Präsidien der OLG oder LG, sondern "die Politik" in Ministerium und Landtag. Und da sitzen leider nicht nur Leute, denen die Konkurrenzfähigkeit der Justiz das größte Anliegen ist.
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Gast
Unregistered
 
#149
26.09.2020, 21:24
das Problem ist die Kopplung von R1 an A13. Eine Aufstockung ist unendlich teuer wegen den ganzen Lehrern. Mittelfristig werden da keine großen Sprünge gemacht werden.
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Gast
Unregistered
 
#150
26.09.2020, 21:58
Was für eine Koppelung??
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