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Antworten

 
Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs
Gast
Unregistered
 
#201
19.08.2020, 15:37
(19.08.2020, 15:15)Gast schrieb:  Zum Thema Videokonferenz und Einstellung meine Erfahrung: Videokonferenz als erstes Gespräch mit zwei Partner, zweites Gespräch unter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen vor Ort mit Personal und Partnern...Da stand aber die Gehaltsfrage noch aus (kein first year).

Also muss man jetzt sogar zwei Gespräche machen statt einem...
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Gast
Unregistered
 
#202
19.08.2020, 15:40
Ich hoffe so sehr, dass meine beabsichtigte Kanzlei mich noch nimmt... Hab keine Lust, mehrere Monate zu warten, bis ich dort anfangen kann. T1 wird aber insgesamt jetzt wohl noch schwerer, oder weiß da jemand mehr?
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Gast
Unregistered
 
#203
19.08.2020, 15:47
(19.08.2020, 13:57)XYZNRW schrieb:  
(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 10:38)Gast schrieb:  ich kann hier nur für Düsseldorf sprechen, aber das sieht echt finster aus. Entweder melden die sich nicht  auf Bewerbungen oder es kommen nur Absagen. An den Noten liegt es bei mir nicht. Ich verzweifle hier echt noch   :(


Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.
Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt? 

Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.

Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.

I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.

Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....


1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.

2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?

3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.

b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.

c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.

d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.

5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."

Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt.  Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.


Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements  nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.

Welche Punktzahl hattest du denn? Und bei wie vielen Kanzleien hast du dich beworben?
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Gast
Unregistered
 
#204
19.08.2020, 16:01
BTT:
Hab mich, ohne die Noten vom 2. Examen zu haben, ein paar mal beworben. Da kommt wirklich nichts bei rum (NRW, erstes VB). Habs auch fürs erste wieder eingestellt und warte mal ab, zum Glück sinds ja noch 2, 3 Monate, bis ich wirklich am Markt bin. Ggf. ist dann ja besser.
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Gast123
Unregistered
 
#205
19.08.2020, 16:02
(19.08.2020, 15:37)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 15:15)Gast schrieb:  Zum Thema Videokonferenz und Einstellung meine Erfahrung: Videokonferenz als erstes Gespräch mit zwei Partner, zweites Gespräch unter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen vor Ort mit Personal und Partnern...Da stand aber die Gehaltsfrage noch aus (kein first year).

Also muss man jetzt sogar zwei Gespräche machen statt einem...


Zwei Gespräche sind doch normal/kommen oft vor, wenn man als Berufserfahrener wechseln will. Bin vor zwei Jahren gewechselt und in der Mehrzahl hatte ich zwei Gespräche. Schließlich hat man auch ein paar Themen zu besprechen.
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Gast
Unregistered
 
#206
19.08.2020, 16:28
(19.08.2020, 16:02)Gast123 schrieb:  
(19.08.2020, 15:37)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 15:15)Gast schrieb:  Zum Thema Videokonferenz und Einstellung meine Erfahrung: Videokonferenz als erstes Gespräch mit zwei Partner, zweites Gespräch unter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen vor Ort mit Personal und Partnern...Da stand aber die Gehaltsfrage noch aus (kein first year).

Also muss man jetzt sogar zwei Gespräche machen statt einem...


Zwei Gespräche sind doch normal/kommen oft vor, wenn man als Berufserfahrener wechseln will. Bin vor zwei Jahren gewechselt und in der Mehrzahl hatte ich zwei Gespräche. Schließlich hat man auch ein paar Themen zu besprechen.

Eben. Da sind 2 Gespräche Standard. Manchmal sind es sogar 3.
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Gast
Unregistered
 
#207
19.08.2020, 16:51
(19.08.2020, 14:26)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 13:57)XYZNRW schrieb:  
(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 10:38)Gast schrieb:  ich kann hier nur für Düsseldorf sprechen, aber das sieht echt finster aus. Entweder melden die sich nicht  auf Bewerbungen oder es kommen nur Absagen. An den Noten liegt es bei mir nicht. Ich verzweifle hier echt noch   :(


Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.
Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt? 

Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.

Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.

I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.

Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....


1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.

2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?

3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.

b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.

c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.

d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.

5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."

Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt.  Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.


Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements  nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.

Du schreibst hier seitenlang von über reflektieren etc. und regst Dich über andere angeblich sinnfreien, unreflektierten Posts. Dafür ist Deiner ziemlich dürftig und alles, aber nicht etwas Sinnvolles beitragend.

Überflieger einzustellen war schon immer der Anspruch der GK. Die waren auch nicht happy, dass sie auch schon 8,x Leute einstellen mussten, mussten, um den Bedarf zu decken. Jetzt hat dann eben mal der Nicht-Überflieger Pech und die GK kann sich die Leute aussuchen. That's life und war schon immer der Wunsch der GK. Wer sich mit weniger Hoffnungen gemacht hat, brauchte immer schon Glück. Und zu nörgeln, dass der erhoffte Lottogewinn aka das Glück ausbleibt, ist ganz schön vermessen. Die wenigsten gewinnen nun einmal im Lotto und wer seine Lebensplanung allein auf sechsstelliges Gehalt ausrichtet und die Noten nicht hat, hat eben Pech.

Ab wann ist man eigentlich Überflieger? Wie legst Du das fest?

Und wo wurde etwas von 8,x gesagt? Ich konnte nur rauslesen, dass der/die Verf. einen LL.M. und einen Doktortitel, also Zeit und Geld in die Ausbildung gesteckt und auf ein bestimmtes Ziel (in diesem Fall GK) hingearbeitet hat. Da steht nichts von bestimmten Noten. Woraus schließt Du denn, dass es hier ein Lottogewinn gewesen wäre, wenn eine GK gnädigerweise diese Person eingestellt hätte?

Ich kenne einige, die gerade mit Doppelprädikat und guten Arbeitszeugnissen Schwierigkeiten haben. Natürlich gibt es auch welche, bei denen es gerade trotzdem rund läuft. Das wird hier ja immer wieder gepostet und das ist ja auch schön für die, also ganz ernst gemeint. Bei mir hat es nach einigen Absagen auch recht zügig geklappt und das trotz 11,x und 8,x (kein Überflieger, richtig?). Das heißt aber nicht, dass es nicht für sehr viele gerade sehr schwierig ist. Darüber kann man sich doch austauschen und seine Enttäuschung kundtun. Was ist daran vermessen? Es ist sicher der ein oder andere dabei, der vorher etwas überhöhte Vorstellungen hatte, aber das betrifft eben nicht alle. Zumal das "überhöht" auch relativ ist. In den letzten Jahren - bei mir über das komplette Studium und Ref hinweg - sah es eben so aus, als ob es mit nicht ganz so Überflieger-artigen Noten auch gut klappen kann. Wieso die Schadenfreude?


Die Enttäuschung ist doch nachvollziehbar. Es wurde auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet und jetzt sieht es gerade deutlich schlechter aus, als man sich das in den letzten Jahren je hätte vorstellen können. Es ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um mit einer so langen und intensiven Ausbildung fertig zu werden.
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Gast
Unregistered
 
#208
19.08.2020, 17:02
(19.08.2020, 16:51)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 14:26)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 13:57)XYZNRW schrieb:  
(19.08.2020, 11:19)Gast schrieb:  
(19.08.2020, 11:00)Gast schrieb:  Das kann ich bestätigen. Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf, Köln und Umgebung scheint komplett dicht zu sein.
Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt? 

Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.

Mir tut es für jeden leid, der Probleme hat seinen (ersten) Job zu finden. Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut. Und auch für GK erholt sich der Markt wieder und zwar sicher deutlich schneller als in anderen Branchen.

I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter.

Solche Posts verstehe ich echt nicht. Du trägst doch nichts zum Thema des Threads bei und schreibst nur irrelevanten Unsinn. Analysieren wir mal....


1. "Der Arbeitsmarkt (für Juristen) oder der GK-Markt?"
Der Thread heißt "Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs". Warum sollte der vorherige Poster allgemein vom Bewerbungsmarkt für Juristen sprechen? Außerdem ist der Arbeitsmarkt für Juristen auch nicht homogen. Dazu zählen so viele verschiedene Berufe, dass man das schon gar nicht verallgemeinern kann.

2. "Ersteres würde ich so nicht unterschreiben, letzteres möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen."
Warum postest du dann überhaupt irgendwas in diesem Thread, wenn du doch nichts Relevantes zum eigentlichen Thema beitragen kannst?

3. "Wenn es aber nur darum geht, dass man gerne mit 100k aufwärts zum Einstieg vergütet werden will oder als WissMit für ein paar Tage Arbeit im Monat 80k im Jahr verdienen will, ist das Pech und ein Luxusproblem. Willkommen in der Realität, das tut manch einem vermutlich ganz gut."
a. "Luxusprobleme" sind auch Probleme.

b. Du hast nicht zu beurteilen, was für andere Luxusprobleme sind und was nicht, weil du nicht in deren Schuhen steckst. Vielleicht hat jemand Schulden im Studium aufnehmen müssen und muss diese möglichst schnell abbezahlen und ist angewiesen auf ein möglichst hohes Gehalt (ich z.B.). Vielleicht muss jemand seine Familie finanziell in dieser schwierigen Zeit unterstützen und ist ebenfalls auf möglichst viel Geld angewiesen (wieder ich). Vielleicht ist jemand nicht mehr 25 und muss unbedingt zeitnah in die GK, weil sich das Fenster für einen First Year deutlich älteren Semesters rapide schließt (wieder ich). Vielleicht treffen alle oben genannten Aspekte zu.

c. Inwiefern tut es den Menschen, die im Studium, Ref und darüber hinaus malocht haben "gut", wenn ihr Traum vom sehr gut bezahlten GK-Job unverschuldet in weite Ferne rückt? Inwiefern tut es gut, wenn man 5 Jahre lang studiert hat, 2 Jahre Ref gemacht hat, 3 Jahre lang promoviert und 1 Jahr lang LLM gemacht hat, Unmengen an Geld in die Ausbildung gesteckt hat, bis Anfang 30 wie ein Student leben musste und jetzt nicht in seinen Traumjob durchstarten kann und das Geld verdienen, was die Investitionen der letzten Jahre ammortisiert hätte? Niemand, der grds. die Voraussetzungen für die GK mitbringt, hat diese im Lotto gewonnen. Alle haben geackert und Härten + Entbehrungen überstehen müssen. Denen tut so ein Problem nicht "vermutlich ganz gut". Die haben auf ihrem Weg genug davon gehabt.

d. Es ist derzeit doch nicht so, dass man mit 80k oder 100k einsteigt, obwohl man vorher mit 120K eingestiegen wäre. Das Problem ist, dass viele GKs momentan nur absolute Überflieger einstellen und für alle anderen der GK-Markt tot ist. Niemand bietet einem den GK-Job für 100K statt 120K an. Und jeder, der sich etwas auskennt, weiß, dass man nicht in ne mittelständische Kanzlei für 60K gehen kann und dann locker flockig mit der gesammelten "Erfahrung" in die GK wechseln kann, insbesondere wenn man dann schon wieder etwas älter und noch weniger interessant für GKs geworden ist.

5. "I.Ü. ist es besser, zu Beginn etwas Schwierigkeiten zu haben (sind wahrscheinlich ohnehin nur wenige Monate, die man notfalls mit ALG überbrückt bekommt), als z.B. das teure Eigenheim anfinanziert zu haben und dann jetzt den Job zu verlieren. Da findet sich adäquater Ersatz deutlich schlechter."

Was für einen Mehrwert hat dieses Statement? "Besser" ist es, zu Beginn KEINE Schwierigkeiten zu haben, wie es für gute Kandidaten im Februar noch der Fall war. Noch schlimmer ist es, wenn man zB keinen Job findet UND dir ein Hai die Beine abbeißt.  Es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als anderen. Nur weil du offensichtlich dein Eigenheim anfinanziert hast, heißt das nicht, dass die gegenwärtige Situation andere nicht ebenfalls hart treffen kann. Nicht alle kommen single und mit 25 aus dem Ref auf den Arbeitsmarkt und können mal eben ein paar Monate weiter am Existenzminimum leben, wenn das GK-Gehalt zu Recht fest eingeplant war.


Mir geht es nicht darum, hier meine eigene Situation zu beweinen. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Malochen und das beste aus dem machen, was ich habe. Ich habe keine Zweifel, dass es den meisten anderen hier genauso geht. Was mich richtig aufregt sind Leute, wie der Gast, dessen Post ich hier auseinandernehme, die dumm schwätzen, ohne mal kurz innezuhalten und über ihre eigenen Satements  nachzudenken. Wir alle hier sind Juristen und ich erwarte auch bei den Posts ein Mindestmaß an Sinnhaftigkeit und Reflektiertheit. Nur weil man nichtjuristische Freunde und Bekannte mit seinem hohlen Geschwafel beeindrucken kann, heißt das noch lange nicht, dass man sich das in einem Forum voller Profis erlauben darf.

Du schreibst hier seitenlang von über reflektieren etc. und regst Dich über andere angeblich sinnfreien, unreflektierten Posts. Dafür ist Deiner ziemlich dürftig und alles, aber nicht etwas Sinnvolles beitragend.

Überflieger einzustellen war schon immer der Anspruch der GK. Die waren auch nicht happy, dass sie auch schon 8,x Leute einstellen mussten, mussten, um den Bedarf zu decken. Jetzt hat dann eben mal der Nicht-Überflieger Pech und die GK kann sich die Leute aussuchen. That's life und war schon immer der Wunsch der GK. Wer sich mit weniger Hoffnungen gemacht hat, brauchte immer schon Glück. Und zu nörgeln, dass der erhoffte Lottogewinn aka das Glück ausbleibt, ist ganz schön vermessen. Die wenigsten gewinnen nun einmal im Lotto und wer seine Lebensplanung allein auf sechsstelliges Gehalt ausrichtet und die Noten nicht hat, hat eben Pech.

Ab wann ist man eigentlich Überflieger? Wie legst Du das fest?

Und wo wurde etwas von 8,x gesagt? Ich konnte nur rauslesen, dass der/die Verf. einen LL.M. und einen Doktortitel, also Zeit und Geld in die Ausbildung gesteckt und auf ein bestimmtes Ziel (in diesem Fall GK) hingearbeitet hat. Da steht nichts von bestimmten Noten. Woraus schließt Du denn, dass es hier ein Lottogewinn gewesen wäre, wenn eine GK gnädigerweise diese Person eingestellt hätte?

Ich kenne einige, die gerade mit Doppelprädikat und guten Arbeitszeugnissen Schwierigkeiten haben. Natürlich gibt es auch welche, bei denen es gerade trotzdem rund läuft. Das wird hier ja immer wieder gepostet und das ist ja auch schön für die, also ganz ernst gemeint. Bei mir hat es nach einigen Absagen auch recht zügig geklappt und das trotz 11,x und 8,x (kein Überflieger, richtig?). Das heißt aber nicht, dass es nicht für sehr viele gerade sehr schwierig ist. Darüber kann man sich doch austauschen und seine Enttäuschung kundtun. Was ist daran vermessen? Es ist sicher der ein oder andere dabei, der vorher etwas überhöhte Vorstellungen hatte, aber das betrifft eben nicht alle. Zumal das "überhöht" auch relativ ist. In den letzten Jahren - bei mir über das komplette Studium und Ref hinweg - sah es eben so aus, als ob es mit nicht ganz so Überflieger-artigen Noten auch gut klappen kann. Wieso die Schadenfreude?


Die Enttäuschung ist doch nachvollziehbar. Es wurde auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet und jetzt sieht es gerade deutlich schlechter aus, als man sich das in den letzten Jahren je hätte vorstellen können. Es ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um mit einer so langen und intensiven Ausbildung fertig zu werden.


Sehe ich auch so. Ich habe das Gefühl, dass die meisten die hier kommentieren bereits an ihrem Schreibtisch in der GK sitzen und deshalb die Enttäuschung der Betroffenen überhaupt nicht nachvollziehen können. Dann hätte ich auch leicht reden...
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Gast
Unregistered
 
#209
19.08.2020, 17:09
(19.08.2020, 17:02)... schrieb:  [quote pid='60743' dateline='1597848683']
Ab wann ist man eigentlich Überflieger? Wie legst Du das fest?

Und wo wurde etwas von 8,x gesagt? Ich konnte nur rauslesen, dass der/die Verf. einen LL.M. und einen Doktortitel, also Zeit und Geld in die Ausbildung gesteckt und auf ein bestimmtes Ziel (in diesem Fall GK) hingearbeitet hat. Da steht nichts von bestimmten Noten. Woraus schließt Du denn, dass es hier ein Lottogewinn gewesen wäre, wenn eine GK gnädigerweise diese Person eingestellt hätte?

Ich kenne einige, die gerade mit Doppelprädikat und guten Arbeitszeugnissen Schwierigkeiten haben. Natürlich gibt es auch welche, bei denen es gerade trotzdem rund läuft. Das wird hier ja immer wieder gepostet und das ist ja auch schön für die, also ganz ernst gemeint. Bei mir hat es nach einigen Absagen auch recht zügig geklappt und das trotz 11,x und 8,x (kein Überflieger, richtig?). Das heißt aber nicht, dass es nicht für sehr viele gerade sehr schwierig ist. Darüber kann man sich doch austauschen und seine Enttäuschung kundtun. Was ist daran vermessen? Es ist sicher der ein oder andere dabei, der vorher etwas überhöhte Vorstellungen hatte, aber das betrifft eben nicht alle. Zumal das "überhöht" auch relativ ist. In den letzten Jahren - bei mir über das komplette Studium und Ref hinweg - sah es eben so aus, als ob es mit nicht ganz so Überflieger-artigen Noten auch gut klappen kann. Wieso die Schadenfreude?


Die Enttäuschung ist doch nachvollziehbar. Es wurde auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet und jetzt sieht es gerade deutlich schlechter aus, als man sich das in den letzten Jahren je hätte vorstellen können. Es ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um mit einer so langen und intensiven Ausbildung fertig zu werden.


Sehe ich auch so. Ich habe das Gefühl, dass die meisten die hier kommentieren bereits an ihrem Schreibtisch in der GK sitzen und deshalb die Enttäuschung der Betroffenen überhaupt nicht nachvollziehen können. Dann hätte ich auch leicht reden...
[/quote]

Wobei die eigentlich besseres zu tun haben sollten... Es hört sich eher so an, als würden diejenigen hier stänkern, die schon nach dem ersten Examen wussten, dass sie keine Chance auf die GK haben, sich das aber gewünscht hätten. Dieser Schlag Leute erzählt mir seit Ende des Studiums, dass sie ja nie in die GK gehen würden und was daran alles furchtbar ist (ohne je einen Fuß hinein gesetzt zu haben). Ich tippe, dass die gleichen Leute jetzt schadenfroh sind und hier große Töne spucken.

(Und nein, nicht jeder muss in die GK wollen und nicht jeder, der nicht die Noten dafür hat, ist traurig darüber und missgünstig oder gar per se ein schlechter Jurist! Ich beziehe mich explizit auf die Miesepeter, die hier rumstänkern, weil andere enttäuscht über den aktuellen Stellenmarkt sind und Zukunftsängste haben.)
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Gast
Unregistered
 
#210
19.08.2020, 18:23
Ich würde sagen, dass die High Potentials wohl mindestens 20-22 Punkte aus beiden Examina (und beide Prädikat) haben. Zumindest würde ich denken, dass sich bei einem zweistelligen Schnitt was machen lassen sollte. Von den besseren Kandidaten (doppel gut) gibt es viel zu wenige...
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