16.09.2019, 19:59
Ich habe heute meine schriftlichen Ergebnisse (GPA) erhalten - bestanden, aber mit 5,4 Punkten nicht sonderlich gut abgeschnitten.
Kennt ihr aus eurem Bekanntenkreis jemanden, der es über die mündliche bei ähnlicher Ausgangslage auf 7,5 Punkte geschafft hat?
Über Antworten freue ich mich :-)
LG aus Kiel
Kennt ihr aus eurem Bekanntenkreis jemanden, der es über die mündliche bei ähnlicher Ausgangslage auf 7,5 Punkte geschafft hat?
Über Antworten freue ich mich :-)
LG aus Kiel
Zur Vorbereitung Deiner mündlichen Prüfung solltest Du auf jeden Fall die vielen Infos der Seite Protokolle-Assessorexamen.de nutzen:
https://www.protokolle-assessorexamen.de/
Neben der Möglichkeit, kostenlos die Protokolle Deiner Prüfer herunterzuladen, findest Du auf der Seite eine Sammlung von im Netz abrufbaren Aktenvorträgen. Zudem findest Du dort Hinweise auf aktuelle Rechtsprechung, den "Fall des Monats" für Rechtsreferendare sowie hilfreiche Tools wie den Notenrechner:
https://www.protokolle-assessorexamen.de/infos.php
https://www.protokolle-assessorexamen.de/
Neben der Möglichkeit, kostenlos die Protokolle Deiner Prüfer herunterzuladen, findest Du auf der Seite eine Sammlung von im Netz abrufbaren Aktenvorträgen. Zudem findest Du dort Hinweise auf aktuelle Rechtsprechung, den "Fall des Monats" für Rechtsreferendare sowie hilfreiche Tools wie den Notenrechner:
https://www.protokolle-assessorexamen.de/infos.php
16.09.2019, 20:15
Ich habe im Mai 2017 eine Prüfung gehört, um mich selbst für die Mündliche vorzubereiten. Das waren alles Strafrechtler im Schwerpunkt, u.a. haben Herr Dr. Theege und RiLSG Dr. Breitkreuz geprüft. An die anderen erinnere ich mich nicht mehr.. Da war eine Kandidatin mit 5,3 vorbenotet und ist mit 7,7 raus. Bei der lief der Aktenvortrag super und dann schien die Kommission gewillt, ihr auch in den späteren Prüfungen schwierige Fragen zu geben... Vielleicht bekommst Du über die Protokolle mehr raus.
16.09.2019, 20:17
Nachtrag: hatte selber auch einen Sprung von 1,8, bin aber mit ner 6,3 gestartet
17.09.2019, 08:57
Kurze Anmerkung, ich finde teilweise lächerlich, was für Notensprünge in allen Bundesländern außer BaWü und Bayern so möglich sind. Ein Notensprung von mehr als einem Punkt ist in BaWü und Bayern fast undenkbar.
17.09.2019, 09:13
(17.09.2019, 08:57)GastSüddeutschland schrieb: Kurze Anmerkung, ich finde teilweise lächerlich, was für Notensprünge in allen Bundesländern außer BaWü und Bayern so möglich sind. Ein Notensprung von mehr als einem Punkt ist in BaWü und Bayern fast undenkbar.
Dann hättest halt woanders Ref machen sollen :P
17.09.2019, 09:25
(17.09.2019, 08:57)GastSüddeutschland schrieb: Kurze Anmerkung, ich finde teilweise lächerlich, was für Notensprünge in allen Bundesländern außer BaWü und Bayern so möglich sind. Ein Notensprung von mehr als einem Punkt ist in BaWü und Bayern fast undenkbar.
Ganz ehrlich? Ich weiß zwar nicht, ob das in allen Bundesländern so ist, aber in manchen macht die Mündliche Prüfung nunmal 40% der Gesamtnote aus. Ergo soll damit nicht nur die Schriftliche bestätigt werden. Es ist eine eigenständige Leistung. Hiermit sollen also auch Patzer in der Schriftlichen zumindest minimal ausgebügelt werden können. Oder aber auch ein zufällig gutes Ergebnis etwas nach unten korrigiert werden können.
Was daran ist bitte lächerlich?
Ich verstehe vor allem nicht, dass sich einige sehr bewusst damit rühmen, im Süden das Examen abgelegt zu haben, aber einige davon gleichzeitig dezent "jammern", wie unfair es doch sei.
Jeder weiß im Vorfeld, wie die Spielregeln im jeweiligen Bundesland so sind. Und wenn einem diese nicht zusagen, steht es jedem frei, in einem anderen Bundesland das Ref. zu absolvieren.
17.09.2019, 09:47
Die Highperformer im Norden machen halt 5p schriftlich und holen das Prädikat mit der mündlichen.
17.09.2019, 10:26
(17.09.2019, 09:47)lalalalalan schrieb: Die Highperformer im Norden machen halt 5p schriftlich und holen das Prädikat mit der mündlichen.
Wie süß! Ein Troll...
Wir reden hier bisher von max. 2 P. Verbesserung durch die Mündliche. :sleepy:
Keine Ahnung, von welchem Bundesland du redest, in welchem man mit 5 P. in der Schriftlichen und einem Endergebnis nach der Mündlichen mit insgesamt 7 P. ein Prädikat hätte...
17.09.2019, 10:57
(17.09.2019, 09:25)Gast523 schrieb:(17.09.2019, 08:57)GastSüddeutschland schrieb: Kurze Anmerkung, ich finde teilweise lächerlich, was für Notensprünge in allen Bundesländern außer BaWü und Bayern so möglich sind. Ein Notensprung von mehr als einem Punkt ist in BaWü und Bayern fast undenkbar.
Ganz ehrlich? Ich weiß zwar nicht, ob das in allen Bundesländern so ist, aber in manchen macht die Mündliche Prüfung nunmal 40% der Gesamtnote aus. Ergo soll damit nicht nur die Schriftliche bestätigt werden. Es ist eine eigenständige Leistung. Hiermit sollen also auch Patzer in der Schriftlichen zumindest minimal ausgebügelt werden können. Oder aber auch ein zufällig gutes Ergebnis etwas nach unten korrigiert werden können.
Was daran ist bitte lächerlich?
Ich verstehe vor allem nicht, dass sich einige sehr bewusst damit rühmen, im Süden das Examen abgelegt zu haben, aber einige davon gleichzeitig dezent "jammern", wie unfair es doch sei.
Jeder weiß im Vorfeld, wie die Spielregeln im jeweiligen Bundesland so sind. Und wenn einem diese nicht zusagen, steht es jedem frei, in einem anderen Bundesland das Ref. zu absolvieren.
Empörung über Benachteiligung im Vergleich zu Referendaren anderer Bundesländer ist Pflichtstoff in der Examensvorbereitung.
Bei Kandidaten aus Bayern und BaWü kommt erschwerend hinzu, dass diese seit frühester Jugend in dem Glauben erzogen werden, die anspruchsvollste Bildung in Schule und Studium zu genießen.
Mit Genugtuung liest man dann die Abschaffung dieser einst hohen Standards durch die Landesregierung in BaWü.
Erste "Erfolge" zeigen sich zudem in Uni-Rankings, bei denen etwa Heidelberg und Tübingen abstürzen.
In Bayern wird das noch dauern, ist aber nur eine Frage der Zeit. Aber auch hier lebt etwa die LMU ausschließlich vom Glanz der alten Tage.
Erfreuliches Gegenbeispiel: Bayreuth. Aber das ist ja auch in Franken und damit außerhalb Bayerns.
17.09.2019, 13:45
(17.09.2019, 08:57)GastSüddeutschland schrieb: Kurze Anmerkung, ich finde teilweise lächerlich, was für Notensprünge in allen Bundesländern außer BaWü und Bayern so möglich sind. Ein Notensprung von mehr als einem Punkt ist in BaWü und Bayern fast undenkbar.
Lieber Süddeutscher Gast,
ich finde es schade, dass Du einfach pauschal norddeutsche Examensergebnisse entwertest. Ich hoffe, dass sich die Kandidatinnen nicht ärgern, wenn ich noch ein paar weitere Informationen ergänze:
Die Kandidatin mit dem Notensprung haben wir nämlich später weinend im Treppenhaus gesehen, wie sie sich mit ihrer Mutter (?) unterhielt und ich konnte mitbekommen, dass sie offensichtlich zur Schriftlichen einen Todesfall und dennoch weiter geschrieben hatte... Vielleicht hatte sie also tatsächlich ihr Potential nicht abgerufen...
Im Übrigen wurde in derselben Prüfung eine andere Kandidatin von 7,3 auf 6,2 runter geprüft...
Falls eine der Betroffenen das liest: Ich hoffe es ist bei Euch beiden trotzdem alles gut ausgegangen und ihr habt inzwischen gute Jobs gefunden!










