28.10.2026, 23:55
(28.10.2026, 23:42)Judi94 schrieb:(28.10.2026, 23:22)juritia.37 schrieb:(28.10.2026, 22:40)Judi94 schrieb: Ein kleines Update, da mich eure Nachrichten im Juni sehr beruhigten und dies motivierend für andere sein könnte.Herzlichen Glückwunsch, das freut mich wirklich sehr für dich!
Trotz meines so unglaublich schlechten Gefühls und der geringen Seitenanzahl im Vergleich zu anderen habe ich alle Klausuren bestanden und bin bereits im schriftlichen Examen bei einem befriedigend gelandet.
Ich danke euch für den Zuspruch und wünsche allen auf dem Weg bis dahin Nerven aus Stahl
Dein Update beruhigt mich auch ein wenig. Ich habe jetzt im Oktober geschrieben und habe seit zwei Wochen kaum geschlafen, weil mir immer mehr Fehler auffallen.
Würdest du sagen, dass du im materiellen Recht fit warst? Darf ich fragen wie dein 1. Examen war? Hattest du jetzt im 2. Staatsexamen auch „grobe“ Fehler drin, bei denen du dir sicher warst durchgefallen zu sein?
Ich habe vor allem im Strafrecht ein unglaublich schlechtes Gefühl. Bei uns kam wider Erwarten als 1. ein Urteil dran und ich hatte so unglaubliche Schwierigkeiten damit, dass ich wirklich nur ein paar Sätze zur Strafzumessung geschrieben habe.
Vielen Dank! Das tut mir sehr leid für dich, denn ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mir hat da leider auch nur absolute Ablenkung geholfen und zu sagen, ab nächsten Monat kann ich wieder dran denken, dass ich das Examen nicht bestanden habe. Aber dieser Monat nach dem Examen muss ich meinem Kopf Urlaub geben.
Ich habe im 1. Examen ein gutes VB, aber ich bin absolut nicht fit im materiellen Recht. Weder sitzen bei mir Definitionen noch Schemata. Ich habe beispielsweise erst im Referendariat den einstweiligen Rechtsschutz im Verwaltungsrecht gelernt bzw. verstanden (was die Sinnlosigkeit des bisherigen Ausbildungs- und Benotungssystems untermauern dürfte).
Ich habe definitiv und gerade auch im Strafrecht sehr sehr grobe Fehler gemacht und es war dennoch nicht schlimm genug, um die Leistung gänzlich als unbrauchbar zu bewerten.
Zu deiner Urteilsklausur: Ich bin mir sicher, alle anderen werden sich ebenfalls nicht akribisch auf eine Urteilsklausurvorbereitet haben. Du musst "nur" im Vergleich zu den anderen auf dem Stapel bestehen. Da drücke ich dir sehr die Daumen!!
Vielen Dank, das ist sehr lieb! 🙏
Was für grobe Fehler zB? (Sofern du das teilen möchtest, wenn nicht, ist das natürlich auch nicht schlimm). Ich kam leider auch in der Revisionsklausur nicht gut zu Recht und habe wenn überhaupt die Zulässigkeit sauber lösen können. Gerade im Strafrecht habe ich teilweise ganz andere Sachen (Delikte) geprüft als meine mitprüflinge.
In meinem Durchgang sind sehr viele, sehr stark. Allein in meiner AG hatte über die Hälfte ein VB im ersten Examen. Ich war leider nur bei einem ausreichen, was mir sehr Angst macht
29.10.2026, 07:43
(28.10.2026, 23:55)juritia.37 schrieb:(28.10.2026, 23:42)Judi94 schrieb:(28.10.2026, 23:22)juritia.37 schrieb:(28.10.2026, 22:40)Judi94 schrieb: Ein kleines Update, da mich eure Nachrichten im Juni sehr beruhigten und dies motivierend für andere sein könnte.Herzlichen Glückwunsch, das freut mich wirklich sehr für dich!
Trotz meines so unglaublich schlechten Gefühls und der geringen Seitenanzahl im Vergleich zu anderen habe ich alle Klausuren bestanden und bin bereits im schriftlichen Examen bei einem befriedigend gelandet.
Ich danke euch für den Zuspruch und wünsche allen auf dem Weg bis dahin Nerven aus Stahl
Dein Update beruhigt mich auch ein wenig. Ich habe jetzt im Oktober geschrieben und habe seit zwei Wochen kaum geschlafen, weil mir immer mehr Fehler auffallen.
Würdest du sagen, dass du im materiellen Recht fit warst? Darf ich fragen wie dein 1. Examen war? Hattest du jetzt im 2. Staatsexamen auch „grobe“ Fehler drin, bei denen du dir sicher warst durchgefallen zu sein?
Ich habe vor allem im Strafrecht ein unglaublich schlechtes Gefühl. Bei uns kam wider Erwarten als 1. ein Urteil dran und ich hatte so unglaubliche Schwierigkeiten damit, dass ich wirklich nur ein paar Sätze zur Strafzumessung geschrieben habe.
Vielen Dank! Das tut mir sehr leid für dich, denn ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mir hat da leider auch nur absolute Ablenkung geholfen und zu sagen, ab nächsten Monat kann ich wieder dran denken, dass ich das Examen nicht bestanden habe. Aber dieser Monat nach dem Examen muss ich meinem Kopf Urlaub geben.
Ich habe im 1. Examen ein gutes VB, aber ich bin absolut nicht fit im materiellen Recht. Weder sitzen bei mir Definitionen noch Schemata. Ich habe beispielsweise erst im Referendariat den einstweiligen Rechtsschutz im Verwaltungsrecht gelernt bzw. verstanden (was die Sinnlosigkeit des bisherigen Ausbildungs- und Benotungssystems untermauern dürfte).
Ich habe definitiv und gerade auch im Strafrecht sehr sehr grobe Fehler gemacht und es war dennoch nicht schlimm genug, um die Leistung gänzlich als unbrauchbar zu bewerten.
Zu deiner Urteilsklausur: Ich bin mir sicher, alle anderen werden sich ebenfalls nicht akribisch auf eine Urteilsklausurvorbereitet haben. Du musst "nur" im Vergleich zu den anderen auf dem Stapel bestehen. Da drücke ich dir sehr die Daumen!!
Vielen Dank, das ist sehr lieb! 🙏
Was für grobe Fehler zB? (Sofern du das teilen möchtest, wenn nicht, ist das natürlich auch nicht schlimm). Ich kam leider auch in der Revisionsklausur nicht gut zu Recht und habe wenn überhaupt die Zulässigkeit sauber lösen können. Gerade im Strafrecht habe ich teilweise ganz andere Sachen (Delikte) geprüft als meine mitprüflinge.
In meinem Durchgang sind sehr viele, sehr stark. Allein in meiner AG hatte über die Hälfte ein VB im ersten Examen. Ich war leider nur bei einem ausreichen, was mir sehr Angst macht
Deine AG ist aber ggf auch nicht der Standard. Es gibt ja noch andere die geschrieben haben oder nicht? Du wirst nicht nur mit deiner AG verglichen
29.10.2026, 09:42
(28.10.2026, 23:55)juritia.37 schrieb:(28.10.2026, 23:42)Judi94 schrieb:(28.10.2026, 23:22)juritia.37 schrieb:(28.10.2026, 22:40)Judi94 schrieb: Ein kleines Update, da mich eure Nachrichten im Juni sehr beruhigten und dies motivierend für andere sein könnte.Herzlichen Glückwunsch, das freut mich wirklich sehr für dich!
Trotz meines so unglaublich schlechten Gefühls und der geringen Seitenanzahl im Vergleich zu anderen habe ich alle Klausuren bestanden und bin bereits im schriftlichen Examen bei einem befriedigend gelandet.
Ich danke euch für den Zuspruch und wünsche allen auf dem Weg bis dahin Nerven aus Stahl
Dein Update beruhigt mich auch ein wenig. Ich habe jetzt im Oktober geschrieben und habe seit zwei Wochen kaum geschlafen, weil mir immer mehr Fehler auffallen.
Würdest du sagen, dass du im materiellen Recht fit warst? Darf ich fragen wie dein 1. Examen war? Hattest du jetzt im 2. Staatsexamen auch „grobe“ Fehler drin, bei denen du dir sicher warst durchgefallen zu sein?
Ich habe vor allem im Strafrecht ein unglaublich schlechtes Gefühl. Bei uns kam wider Erwarten als 1. ein Urteil dran und ich hatte so unglaubliche Schwierigkeiten damit, dass ich wirklich nur ein paar Sätze zur Strafzumessung geschrieben habe.
Vielen Dank! Das tut mir sehr leid für dich, denn ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mir hat da leider auch nur absolute Ablenkung geholfen und zu sagen, ab nächsten Monat kann ich wieder dran denken, dass ich das Examen nicht bestanden habe. Aber dieser Monat nach dem Examen muss ich meinem Kopf Urlaub geben.
Ich habe im 1. Examen ein gutes VB, aber ich bin absolut nicht fit im materiellen Recht. Weder sitzen bei mir Definitionen noch Schemata. Ich habe beispielsweise erst im Referendariat den einstweiligen Rechtsschutz im Verwaltungsrecht gelernt bzw. verstanden (was die Sinnlosigkeit des bisherigen Ausbildungs- und Benotungssystems untermauern dürfte).
Ich habe definitiv und gerade auch im Strafrecht sehr sehr grobe Fehler gemacht und es war dennoch nicht schlimm genug, um die Leistung gänzlich als unbrauchbar zu bewerten.
Zu deiner Urteilsklausur: Ich bin mir sicher, alle anderen werden sich ebenfalls nicht akribisch auf eine Urteilsklausurvorbereitet haben. Du musst "nur" im Vergleich zu den anderen auf dem Stapel bestehen. Da drücke ich dir sehr die Daumen!!
Vielen Dank, das ist sehr lieb! 🙏
Was für grobe Fehler zB? (Sofern du das teilen möchtest, wenn nicht, ist das natürlich auch nicht schlimm). Ich kam leider auch in der Revisionsklausur nicht gut zu Recht und habe wenn überhaupt die Zulässigkeit sauber lösen können. Gerade im Strafrecht habe ich teilweise ganz andere Sachen (Delikte) geprüft als meine mitprüflinge.
In meinem Durchgang sind sehr viele, sehr stark. Allein in meiner AG hatte über die Hälfte ein VB im ersten Examen. Ich war leider nur bei einem ausreichen, was mir sehr Angst macht
In der Revisionsklausur war beispielsweise Revision auf eine Berufung hin und ich war felsenfester Meinung, sofern da im Berufungsverfahren nicht die Anklage verlesen wurde, liegt ein Revisionsgrund vor etc.
Ist wohl ein Klassiker, aber ich war nicht ganz dabei, als dieser Klassiker mal zur Sprache kam. Bei der sachlichen Rüge auch mindestens ein Delikt gar nicht geprüft, worauf die Klausur ganz eindeutig hinwies... Ich kann dir aus erste Quelle sagen, dass das nichts zu heißen hat! Du wirst mit deinem gesamten Jahrgang gemeinsam geprüft. Diese Ausbildung so schon anstrengend genug und mit Aufopferung verbunden. Nicht auch noch die Psyche und das Selbstvertrauen nehmen lassen und hör auf die Kollegen hier
29.10.2026, 18:41
Hi, ich möchte Dir auch nochmal kurz Mut zusprechen. Ich habe nach 7/8 Klausuren geheult. Ich stand völlig neben mir. Ich habe total wenig geschrieben (großer Fehler hinzuhören, was andere da erzählen, wie viele Seiten sie schreiben). Ich hab zum Teil 5 Seiten getippt und bin durch die Klausur gekommen.
Ich war der festen Überzeugung, dass ich durchgefallen bin und ich bin auch keine Person von denen, die sagt "oh es war so schlimm", dabei war es insgeheim gut. Ich hab tatsächlich bestanden! Zwar nicht gut, aber ich habe bestanden. Du schaffst das. Auch grobe Schnitzer bedeuten noch nicht zwangsläufig das Ende. Ich fühle mit Dir!!
Liebe Grüße
Ich war der festen Überzeugung, dass ich durchgefallen bin und ich bin auch keine Person von denen, die sagt "oh es war so schlimm", dabei war es insgeheim gut. Ich hab tatsächlich bestanden! Zwar nicht gut, aber ich habe bestanden. Du schaffst das. Auch grobe Schnitzer bedeuten noch nicht zwangsläufig das Ende. Ich fühle mit Dir!!
Liebe Grüße
29.10.2026, 20:38
(29.10.2026, 18:41)Essi schrieb: Hi, ich möchte Dir auch nochmal kurz Mut zusprechen. Ich habe nach 7/8 Klausuren geheult. Ich stand völlig neben mir. Ich habe total wenig geschrieben (großer Fehler hinzuhören, was andere da erzählen, wie viele Seiten sie schreiben). Ich hab zum Teil 5 Seiten getippt und bin durch die Klausur gekommen.
Ich war der festen Überzeugung, dass ich durchgefallen bin und ich bin auch keine Person von denen, die sagt "oh es war so schlimm", dabei war es insgeheim gut. Ich hab tatsächlich bestanden! Zwar nicht gut, aber ich habe bestanden. Du schaffst das. Auch grobe Schnitzer bedeuten noch nicht zwangsläufig das Ende. Ich fühle mit Dir!!
Liebe Grüße
Hast du echt nur 5 Seiten getippt? Ich hoffe ich bestehe auch. Die Nerven liegen bei mir blank und ich will endlich das Leben genießen
30.10.2026, 08:18
(29.10.2026, 20:38)Refex2026 schrieb:(29.10.2026, 18:41)Essi schrieb: Hi, ich möchte Dir auch nochmal kurz Mut zusprechen. Ich habe nach 7/8 Klausuren geheult. Ich stand völlig neben mir. Ich habe total wenig geschrieben (großer Fehler hinzuhören, was andere da erzählen, wie viele Seiten sie schreiben). Ich hab zum Teil 5 Seiten getippt und bin durch die Klausur gekommen.
Ich war der festen Überzeugung, dass ich durchgefallen bin und ich bin auch keine Person von denen, die sagt "oh es war so schlimm", dabei war es insgeheim gut. Ich hab tatsächlich bestanden! Zwar nicht gut, aber ich habe bestanden. Du schaffst das. Auch grobe Schnitzer bedeuten noch nicht zwangsläufig das Ende. Ich fühle mit Dir!!
Liebe Grüße
Hast du echt nur 5 Seiten getippt? Ich hoffe ich bestehe auch. Die Nerven liegen bei mir blank und ich will endlich das Leben genießen
Ja, wirklich, in der Zwangsvollstreckungsklausur.
30.10.2026, 08:20
(29.10.2026, 18:41)Essi schrieb: Hi, ich möchte Dir auch nochmal kurz Mut zusprechen. Ich habe nach 7/8 Klausuren geheult. Ich stand völlig neben mir. Ich habe total wenig geschrieben (großer Fehler hinzuhören, was andere da erzählen, wie viele Seiten sie schreiben). Ich hab zum Teil 5 Seiten getippt und bin durch die Klausur gekommen.
Ich war der festen Überzeugung, dass ich durchgefallen bin und ich bin auch keine Person von denen, die sagt "oh es war so schlimm", dabei war es insgeheim gut. Ich hab tatsächlich bestanden! Zwar nicht gut, aber ich habe bestanden. Du schaffst das. Auch grobe Schnitzer bedeuten noch nicht zwangsläufig das Ende. Ich fühle mit Dir!!
Liebe Grüße
Ich bin wieder seit 4 wach weil ich wieder über die Klausuren nachdenke. Und dabei muss ich bis Februar warten, ich könnte heulen 😭
Das ist super lieb von dir, danke. Wie warst du Notentechnisch im Ref generell? Ich habe oft das Gefühl dass viele vorher zB richtig gute Noten oder im 1. Examen schon ein VB hatten. Das ist dann leider gar nicht mit mir vergleichbar weil mein 1. Examen leider schon nicht so gut war.
Generell habe ich das Gefühl dass mein „Ich denke ich bin durchgefallen“ überhaupt nicht mit der Aussage anderer vergleichbar ist. Erinnert mich fast schon an die 1er Schüler die damals geheult haben, nur um dann doch eine 1 zu bekommen.
Ich habe wirklich so viele Fehler gemacht. In der 1. ZR habe ich einen Schwerpunkt gar nicht bearbeitet. Ich denke ununterbrochen an diese Klausuren und weiß nicht, wie das zum bestehen reichen soll. Im Ref waren meine Noten auch nur Durchschnitt
30.10.2026, 08:29
(29.10.2026, 07:43)Riecko schrieb:Tatsächlich ist der Durchgang generell sehr stark. In der anderen AG an meinem Standort (Koblenz) sind auch mehr als die Hälfte Prädikatsjuristen. In Mainz und Bad Kreuznach ist bekannt, dass da fast nur Leute mit guten zugelassen werden. Wie es in Trier ist weiß ich nicht. Das waren aber schon alle vier Standorte, von denen 3 auf jeden Fall über dem Schnitt liegen(28.10.2026, 23:55)juritia.37 schrieb:(28.10.2026, 23:42)Judi94 schrieb:(28.10.2026, 23:22)juritia.37 schrieb:(28.10.2026, 22:40)Judi94 schrieb: Ein kleines Update, da mich eure Nachrichten im Juni sehr beruhigten und dies motivierend für andere sein könnte.Herzlichen Glückwunsch, das freut mich wirklich sehr für dich!
Trotz meines so unglaublich schlechten Gefühls und der geringen Seitenanzahl im Vergleich zu anderen habe ich alle Klausuren bestanden und bin bereits im schriftlichen Examen bei einem befriedigend gelandet.
Ich danke euch für den Zuspruch und wünsche allen auf dem Weg bis dahin Nerven aus Stahl
Dein Update beruhigt mich auch ein wenig. Ich habe jetzt im Oktober geschrieben und habe seit zwei Wochen kaum geschlafen, weil mir immer mehr Fehler auffallen.
Würdest du sagen, dass du im materiellen Recht fit warst? Darf ich fragen wie dein 1. Examen war? Hattest du jetzt im 2. Staatsexamen auch „grobe“ Fehler drin, bei denen du dir sicher warst durchgefallen zu sein?
Ich habe vor allem im Strafrecht ein unglaublich schlechtes Gefühl. Bei uns kam wider Erwarten als 1. ein Urteil dran und ich hatte so unglaubliche Schwierigkeiten damit, dass ich wirklich nur ein paar Sätze zur Strafzumessung geschrieben habe.
Vielen Dank! Das tut mir sehr leid für dich, denn ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mir hat da leider auch nur absolute Ablenkung geholfen und zu sagen, ab nächsten Monat kann ich wieder dran denken, dass ich das Examen nicht bestanden habe. Aber dieser Monat nach dem Examen muss ich meinem Kopf Urlaub geben.
Ich habe im 1. Examen ein gutes VB, aber ich bin absolut nicht fit im materiellen Recht. Weder sitzen bei mir Definitionen noch Schemata. Ich habe beispielsweise erst im Referendariat den einstweiligen Rechtsschutz im Verwaltungsrecht gelernt bzw. verstanden (was die Sinnlosigkeit des bisherigen Ausbildungs- und Benotungssystems untermauern dürfte).
Ich habe definitiv und gerade auch im Strafrecht sehr sehr grobe Fehler gemacht und es war dennoch nicht schlimm genug, um die Leistung gänzlich als unbrauchbar zu bewerten.
Zu deiner Urteilsklausur: Ich bin mir sicher, alle anderen werden sich ebenfalls nicht akribisch auf eine Urteilsklausurvorbereitet haben. Du musst "nur" im Vergleich zu den anderen auf dem Stapel bestehen. Da drücke ich dir sehr die Daumen!!
Vielen Dank, das ist sehr lieb! 🙏
Was für grobe Fehler zB? (Sofern du das teilen möchtest, wenn nicht, ist das natürlich auch nicht schlimm). Ich kam leider auch in der Revisionsklausur nicht gut zu Recht und habe wenn überhaupt die Zulässigkeit sauber lösen können. Gerade im Strafrecht habe ich teilweise ganz andere Sachen (Delikte) geprüft als meine mitprüflinge.
In meinem Durchgang sind sehr viele, sehr stark. Allein in meiner AG hatte über die Hälfte ein VB im ersten Examen. Ich war leider nur bei einem ausreichen, was mir sehr Angst macht
Deine AG ist aber ggf auch nicht der Standard. Es gibt ja noch andere die geschrieben haben oder nicht? Du wirst nicht nur mit deiner AG verglichen
30.10.2026, 10:13
(30.10.2026, 08:20)juritia.37 schrieb:(29.10.2026, 18:41)Essi schrieb: Hi, ich möchte Dir auch nochmal kurz Mut zusprechen. Ich habe nach 7/8 Klausuren geheult. Ich stand völlig neben mir. Ich habe total wenig geschrieben (großer Fehler hinzuhören, was andere da erzählen, wie viele Seiten sie schreiben). Ich hab zum Teil 5 Seiten getippt und bin durch die Klausur gekommen.
Ich war der festen Überzeugung, dass ich durchgefallen bin und ich bin auch keine Person von denen, die sagt "oh es war so schlimm", dabei war es insgeheim gut. Ich hab tatsächlich bestanden! Zwar nicht gut, aber ich habe bestanden. Du schaffst das. Auch grobe Schnitzer bedeuten noch nicht zwangsläufig das Ende. Ich fühle mit Dir!!
Liebe Grüße
Ich bin wieder seit 4 wach weil ich wieder über die Klausuren nachdenke. Und dabei muss ich bis Februar warten, ich könnte heulen 😭
Das ist super lieb von dir, danke. Wie warst du Notentechnisch im Ref generell? Ich habe oft das Gefühl dass viele vorher zB richtig gute Noten oder im 1. Examen schon ein VB hatten. Das ist dann leider gar nicht mit mir vergleichbar weil mein 1. Examen leider schon nicht so gut war.
Generell habe ich das Gefühl dass mein „Ich denke ich bin durchgefallen“ überhaupt nicht mit der Aussage anderer vergleichbar ist. Erinnert mich fast schon an die 1er Schüler die damals geheult haben, nur um dann doch eine 1 zu bekommen.
Ich habe wirklich so viele Fehler gemacht. In der 1. ZR habe ich einen Schwerpunkt gar nicht bearbeitet. Ich denke ununterbrochen an diese Klausuren und weiß nicht, wie das zum bestehen reichen soll. Im Ref waren meine Noten auch nur Durchschnitt
Ich schicke dir wirklich ganz ganz viel Kraft für diese Zeit und wünschte, dass ich dir kurz meinen Kopf aufmachen könnte, damit du siehst, dass das ich es wirklich wirklich ernst meinte, wenn ich sage, ich kann materiell-rechtlich fast nichts mehr. Du bist damit absolut nicht alleine und du bekommst in dieser Ausbildung von den meisten nur ihre Erfolge präsentiert. Du musst dich zwingend ablenken, dich dazu zwingen, nichts mehr nachzulesen, ansonsten schadest du deiner Psyche massig damit. Such dir heute noch eine komplett neue Sportart, die du versuchst, ein neues Hobby, etwas, was du im Red interessant fandest, aber nie "die Zeit für" hattest: Malen, ins Tierheim und mit Hunden spazieren etc. Dein Kopf muss zwingend zur Ruhe kommen.
So wie du dich fühlst hat derzeit nichts mit deiner individuellen Verhasstheit zutun, sondern ist ein systemisches Problem der Ausbildung. DU bist damit nicht alleine!
Aber jetzt hilft eben nur Abwarten und indem du dich wieder psychisch fit machst/bzw. hältst, garantierst du auch weiterhin den Erfolg in der Ausbildung. Von fremder Person zu fremder Person: Achte jetzt auf dich selbst! <3
30.10.2026, 10:43
Psychologische hilft es sich einmal konkret vorzustellen, was wäre wenn ich tatsächlich durchgefallen bin? Was ist dann zu tun, wo für eVD melden, wie ist der strunturiert usw.
Wie bei Ängsten generell merkt man dann, selbst im "worst Case" geht das Leben weiter und man ist weiterhin Akteur.
Wenn man das einmal gemacht hat, ist die Angst meist deutlich beherrschbarer und man kann sich auf produktive Dinge (mündliche Prüfung) konzentrieren da einem bewusst ist, selbst wenn es nicht geklappt haben sollte weiß ich was zu tun ist
Wie bei Ängsten generell merkt man dann, selbst im "worst Case" geht das Leben weiter und man ist weiterhin Akteur.
Wenn man das einmal gemacht hat, ist die Angst meist deutlich beherrschbarer und man kann sich auf produktive Dinge (mündliche Prüfung) konzentrieren da einem bewusst ist, selbst wenn es nicht geklappt haben sollte weiß ich was zu tun ist









