26.10.2026, 20:38
(26.10.2026, 20:26)kumpelanton schrieb:ahh verstehe - trotzdem super super cool! Viel Erfolg weiterhin!(26.10.2026, 19:55)JuraBW2026 schrieb:(26.10.2026, 18:04)kumpelanton schrieb:hey, ich arbeite auch im Bankaufsichtsrecht und es interessiert mich total, was man da strafrechtlich noch nebenbei machen kann. Spontan fielen mir Geldwäsche Straftaten ein, aber bekommt man da als Einzelanwalt sinnvolle Akten? Oder was bearbeitest du alles? Finde ich sehr cool!(26.10.2026, 17:34)Refex2026 schrieb:(26.10.2026, 17:28)kumpelanton schrieb: wenn du mich meinst: wechsel aus dem job heraus, zuvor arbeitslos weniger als ein halbes jahr nach ref. beim ersten job gabs wenig zu verhandeln, ich habe damals nur 60k als minimum kommuniziert. beim zweiten job entsprach meine vorstellung genau der vorstellung der kanzlei, war zufall oder ich hab zu schlecht verhandelt =)
Ja ich meine dich. Wie erlebst du die heutige Situation? Ich bitte um eine Einschätzung von dir. Ich finde es krass, dass du dich so gesteigert hast. Hast du Tipps für die Jobsuche? Sollte man alles nehmen, was man kriegen kann?
aus dem gk und mk umfeld höre ich von um bis zu 50% verringerten einstellungen pro jahr. diverse branchen bzw unternehmen bauen steigernd stellen ab. die situation müsste demnach schlechter sein als 2024, das ist aber allgemein bekannt. ich arbeite seit berufseinstieg im bankaufsichtsrecht, dieses rechtsgebiet produziert international unendlich arbeit bei allen verpflichteten und folglich gibt es einen enormen markt mit zahlungskräftigen mandanten/arbeitgebern. von der allgemeinen wirtschaftlichen krise merke ich in meiner branche gar nichts.
als berufseinsteiger musst du irgendwann fast alles annehmen, anderes verhalten wäre für deinen lebenslauf schwer nachteilig. idealerweise suchst du dir aber ein gebiet, auf dem man sich in absehbarer zeit spezialisieren kann. die möglichkeit, ein eigenes profil aufzubauen und zu schärfen, ist wichtiger als das einstiegsgehalt. von in-house-stellen, die nur allgemeine vertragsprüfung machen, rate ich ab - schlechte zukunft angesichts ki.
meine starke steigerung beruht auf meiner spezialisierung + überdurchschnittlichen softskills (nebenbei im strafrecht aktiv). das ist aber eine für die freie wirtschaft allgemeingültige aussage, introvertierte und unsichere persönlichkeiten werden regelmäßig nicht wirklich viel verdienen.
vielen dank. meine arbeit im strafrecht ist losgelöst von meiner arbeit im bankaufsichtsrecht. ich bearbeite hin und wieder kleinere gewaltdelikte, betrugsfälle oder btm; für größere sachen habe ich keine zeit. das wäre auch verantwortungslos gegenüber den mandanten.
Gestern, 08:48
(26.10.2026, 17:10)Refex2026 schrieb: Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
um die 60k (in Unternehmen) sind gefühlt (Nahbereichsempirie) schon länger Standard bei mäßigen Noten. Leider hat man damit nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie 2020
Gestern, 11:07
(26.10.2026, 17:16)Jurarebell90 schrieb: Mir wurde in einer mittelständischen Kanzlei 36.000 angeboten.
Erstes Examen: 7,12
Zweites Examen: 8,13
Werde ich aber definitiv ablehnen 😅
Das hab ich tatsächlich auch erlebt. 2021 wurden mir zum Berufseinstieg 30k angeboten für Vollzeit in einer kleineren, sehr spezialisierten Kanzlei. Das fand ich fast schon beleidigend. Das hab ich auch abgelehnt. Dieses Jahr wurde mir mit 5 Jahren Berufserfahrung dann in einer Kanzlei 42k brutto im Jahr angeboten. Hab ich auch abgelehnt. Fand die Gehaltsvorstellungen und Arbeitsbedingungen in meiner Stadt dann so frustrierend, dass ich in den ÖD gewechselt bin. 😅
Gestern, 11:57
(Gestern, 08:48)Bescheid schrieb:Glaubst du das Gehalt steigt mit den Jahren und die Noten werden unwichtiger?(26.10.2026, 17:10)Refex2026 schrieb: Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
um die 60k (in Unternehmen) sind gefühlt (Nahbereichsempirie) schon länger Standard bei mäßigen Noten. Leider hat man damit nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie 2020
Gestern, 12:22
(Gestern, 11:57)Refex2026 schrieb:(Gestern, 08:48)Bescheid schrieb:Glaubst du das Gehalt steigt mit den Jahren und die Noten werden unwichtiger?(26.10.2026, 17:10)Refex2026 schrieb: Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
um die 60k (in Unternehmen) sind gefühlt (Nahbereichsempirie) schon länger Standard bei mäßigen Noten. Leider hat man damit nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie 2020
Gehalt steigt und Noten werden bisschen unwichtiger aber nicht viel.
Gestern, 13:01
(Gestern, 12:22)HamburgLaw schrieb:Meine Schwester verdient 60k ohne Studium. Ich bereue es sehr.(Gestern, 11:57)Refex2026 schrieb:(Gestern, 08:48)Bescheid schrieb:Glaubst du das Gehalt steigt mit den Jahren und die Noten werden unwichtiger?(26.10.2026, 17:10)Refex2026 schrieb: Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
um die 60k (in Unternehmen) sind gefühlt (Nahbereichsempirie) schon länger Standard bei mäßigen Noten. Leider hat man damit nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie 2020
Gehalt steigt und Noten werden bisschen unwichtiger aber nicht viel.
Gestern, 15:07
(Gestern, 13:01)Refex2026 schrieb:(Gestern, 12:22)HamburgLaw schrieb:Meine Schwester verdient 60k ohne Studium. Ich bereue es sehr.(Gestern, 11:57)Refex2026 schrieb:(Gestern, 08:48)Bescheid schrieb:Glaubst du das Gehalt steigt mit den Jahren und die Noten werden unwichtiger?(26.10.2026, 17:10)Refex2026 schrieb: Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
um die 60k (in Unternehmen) sind gefühlt (Nahbereichsempirie) schon länger Standard bei mäßigen Noten. Leider hat man damit nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie 2020
Gehalt steigt und Noten werden bisschen unwichtiger aber nicht viel.
Was macht sie denn? Ich hab auch einige Freunde, die mit einem Bachelorabschluss mehr verdienen als ich als Anwältin mit meinen beiden Examen und das bei besseren Arbeitsbedingungen
Gestern, 16:10
(Gestern, 15:07)Neuorientierung schrieb:Sachbearbeitung in einem Unternehmen. Sie kriegt netto 3180€. Was verdienst du?(Gestern, 13:01)Refex2026 schrieb:(Gestern, 12:22)HamburgLaw schrieb:Meine Schwester verdient 60k ohne Studium. Ich bereue es sehr.(Gestern, 11:57)Refex2026 schrieb:(Gestern, 08:48)Bescheid schrieb: um die 60k (in Unternehmen) sind gefühlt (Nahbereichsempirie) schon länger Standard bei mäßigen Noten. Leider hat man damit nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie 2020Glaubst du das Gehalt steigt mit den Jahren und die Noten werden unwichtiger?
Gehalt steigt und Noten werden bisschen unwichtiger aber nicht viel.
Was macht sie denn? Ich hab auch einige Freunde, die mit einem Bachelorabschluss mehr verdienen als ich als Anwältin mit meinen beiden Examen und das bei besseren Arbeitsbedingungen
Gestern, 16:54
(Gestern, 11:57)Refex2026 schrieb:Je niedriger man anfängt, desto größer sind die potenziellen Sprünge nach oben(Gestern, 08:48)Bescheid schrieb:Glaubst du das Gehalt steigt mit den Jahren und die Noten werden unwichtiger?(26.10.2026, 17:10)Refex2026 schrieb: Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
um die 60k (in Unternehmen) sind gefühlt (Nahbereichsempirie) schon länger Standard bei mäßigen Noten. Leider hat man damit nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie 2020

Das Gehalt kann wie in jedem Bereich steigen, wenn du etwas zu bieten hast, das sehr gefragt ist, du dich selbst gut verkaufen kannst und dein Lebenslauf Stationen hat, die für sich sprechen.
Ein Freund von mir ist mit schlechten Noten wegen des roten Fadens im Lebenslauf (Schwerpunkt und Ref-Stationen) in einem großen Konzern gelandet und hat kürzlich noch einmal gewechselt und ist nach nur 2 Berufsjahren ein gutes Stück weg von den angesprochenen 60k.
Ein Anwalt aus dem Bekanntenkreis hat ziemlich bescheidene Examina, dafür ein umso besseres Auftreten und macht durch Prozessoptimierung in einem Rechtsgebiet mit vielen Standardfällen und fähigen, gut ausgebildeten Angestellten sehr hohe Umsätze.
Gibt aber auch Leute, die mit 50k angefangen haben und auch nach 5 Jahren inflationsbereinigt dasselbe verdienen.
Geht alles.
Gestern, 17:48
(Gestern, 16:54)Bescheid schrieb:(Gestern, 11:57)Refex2026 schrieb:(Gestern, 08:48)Bescheid schrieb:Glaubst du das Gehalt steigt mit den Jahren und die Noten werden unwichtiger?(26.10.2026, 17:10)Refex2026 schrieb: Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
um die 60k (in Unternehmen) sind gefühlt (Nahbereichsempirie) schon länger Standard bei mäßigen Noten. Leider hat man damit nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie 2020
Ein Freund von mir ist mit schlechten Noten wegen des roten Fadens im Lebenslauf (Schwerpunkt und Ref-Stationen) in einem großen Konzern gelandet und hat kürzlich noch einmal gewechselt und ist nach nur 2 Berufsjahren ein gutes Stück weg von den angesprochenen 60k.
in welchem Rechtsbereich? :)









