15.10.2026, 15:52
(15.10.2026, 14:40)Spencer schrieb: Damals ging es sehr schnell, innerhalb 1 Woche kam der Anruf vom VG und schon wenige Tage später waren die Gespräche in den VGs und im OVG. Und nur wenige Stunden nach dem Gespräch beim OVG rief mich der Personalreferent schon an.
Wegen der Asylwelle, die noch nicht wirklich vorbei ist, war und ist ordentlich Druck dahinter, freie Stellen schnellstmöglich zu besetzen. Zumal längst nicht jeder zum Gespräch eingeladene Bewerber später auch eingestellt wird. Münster leistet es sich immer noch, wählerisch zu sein.
Danke für die Infos! Habe mich für ein VG beworben, wo ich weiß, dass erst zum Jahreswechsel was frei wird. Dann werde ich sicherlich länger warten müssen.
Inwieweit ist man dort denn wählerisch - wegen der persönlichen Eignung zum Richteramt oder mangelnder Kompetenz im ÖR oder sonstiges? In der Ordentlichen wird man ja in aller Regel eingestellt, soweit ich weiß, wenn man es im Vorstellungstermin nicht ganz in den Sand setzt.
15.10.2026, 17:17
(15.10.2026, 15:52)NRWJurist schrieb:Fachliches wurde da so gut wie nichts gefragt. Es ging in den Gesprächen darum, sich ein Bild von der Persönlichkeit des Bewerbers zu machen. Was man glaube ich nicht will, sind allzu verkopfte Menschen, die aus jeder Entscheidung eine Diss machen oder Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen haben. Da fielen in manchen Runden dem Vernehmen nach wohl schon erstaunlich viele durch das Raster.(15.10.2026, 14:40)Spencer schrieb: Damals ging es sehr schnell, innerhalb 1 Woche kam der Anruf vom VG und schon wenige Tage später waren die Gespräche in den VGs und im OVG. Und nur wenige Stunden nach dem Gespräch beim OVG rief mich der Personalreferent schon an.
Wegen der Asylwelle, die noch nicht wirklich vorbei ist, war und ist ordentlich Druck dahinter, freie Stellen schnellstmöglich zu besetzen. Zumal längst nicht jeder zum Gespräch eingeladene Bewerber später auch eingestellt wird. Münster leistet es sich immer noch, wählerisch zu sein.
Danke für die Infos! Habe mich für ein VG beworben, wo ich weiß, dass erst zum Jahreswechsel was frei wird. Dann werde ich sicherlich länger warten müssen.
Inwieweit ist man dort denn wählerisch - wegen der persönlichen Eignung zum Richteramt oder mangelnder Kompetenz im ÖR oder sonstiges? In der Ordentlichen wird man ja in aller Regel eingestellt, soweit ich weiß, wenn man es im Vorstellungstermin nicht ganz in den Sand setzt.
16.10.2026, 09:06
(15.10.2026, 17:17)Spencer schrieb:(15.10.2026, 15:52)NRWJurist schrieb:Fachliches wurde da so gut wie nichts gefragt. Es ging in den Gesprächen darum, sich ein Bild von der Persönlichkeit des Bewerbers zu machen. Was man glaube ich nicht will, sind allzu verkopfte Menschen, die aus jeder Entscheidung eine Diss machen oder Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen haben. Da fielen in manchen Runden dem Vernehmen nach wohl schon erstaunlich viele durch das Raster.(15.10.2026, 14:40)Spencer schrieb: Damals ging es sehr schnell, innerhalb 1 Woche kam der Anruf vom VG und schon wenige Tage später waren die Gespräche in den VGs und im OVG. Und nur wenige Stunden nach dem Gespräch beim OVG rief mich der Personalreferent schon an.
Wegen der Asylwelle, die noch nicht wirklich vorbei ist, war und ist ordentlich Druck dahinter, freie Stellen schnellstmöglich zu besetzen. Zumal längst nicht jeder zum Gespräch eingeladene Bewerber später auch eingestellt wird. Münster leistet es sich immer noch, wählerisch zu sein.
Danke für die Infos! Habe mich für ein VG beworben, wo ich weiß, dass erst zum Jahreswechsel was frei wird. Dann werde ich sicherlich länger warten müssen.
Inwieweit ist man dort denn wählerisch - wegen der persönlichen Eignung zum Richteramt oder mangelnder Kompetenz im ÖR oder sonstiges? In der Ordentlichen wird man ja in aller Regel eingestellt, soweit ich weiß, wenn man es im Vorstellungstermin nicht ganz in den Sand setzt.
Korrekt. Davon gibt es schon genügend Altlasten ;)
16.10.2026, 09:48
(16.10.2026, 09:06)Pontifex Maximus schrieb:(15.10.2026, 17:17)Spencer schrieb:(15.10.2026, 15:52)NRWJurist schrieb:Fachliches wurde da so gut wie nichts gefragt. Es ging in den Gesprächen darum, sich ein Bild von der Persönlichkeit des Bewerbers zu machen. Was man glaube ich nicht will, sind allzu verkopfte Menschen, die aus jeder Entscheidung eine Diss machen oder Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen haben. Da fielen in manchen Runden dem Vernehmen nach wohl schon erstaunlich viele durch das Raster.(15.10.2026, 14:40)Spencer schrieb: Damals ging es sehr schnell, innerhalb 1 Woche kam der Anruf vom VG und schon wenige Tage später waren die Gespräche in den VGs und im OVG. Und nur wenige Stunden nach dem Gespräch beim OVG rief mich der Personalreferent schon an.
Wegen der Asylwelle, die noch nicht wirklich vorbei ist, war und ist ordentlich Druck dahinter, freie Stellen schnellstmöglich zu besetzen. Zumal längst nicht jeder zum Gespräch eingeladene Bewerber später auch eingestellt wird. Münster leistet es sich immer noch, wählerisch zu sein.
Danke für die Infos! Habe mich für ein VG beworben, wo ich weiß, dass erst zum Jahreswechsel was frei wird. Dann werde ich sicherlich länger warten müssen.
Inwieweit ist man dort denn wählerisch - wegen der persönlichen Eignung zum Richteramt oder mangelnder Kompetenz im ÖR oder sonstiges? In der Ordentlichen wird man ja in aller Regel eingestellt, soweit ich weiß, wenn man es im Vorstellungstermin nicht ganz in den Sand setzt.
Korrekt. Davon gibt es schon genügend Altlasten ;)
Okay, da habe ich bei mir zum Glück keine Bedenken ;) Ihr beide scheint ja in der Verwaltungsgerichtsbarkeit unterwegs zu sein, daher würde ich gerne noch etwas weiter nachfragen, wenn das okay ist.
Wie laufen die Gespräche denn generell ab? Sind es "klassische" Bewerbungsgespräche oder eher ein Assessment Center wie in der ordentlichen Gerichtsbarkeit, wo auch Rollenspiele und Co. gemacht werden?
Und habt ihr ggf. Einblicke in die aktuelle Einstellungs- und Notensituation? Ich gehe mit 11 Punkten im 2. Examen und 9,x im 1. Examen ins Rennen
16.10.2026, 10:32
Die Gespräche bei den VGs sind ganz unterschiedlich. In aller Regel hat man einen Termin mit der Hausleitung, dem Personaldezernenten und ggf. der Gleichstellungsbeauftragten und unterhält sich ein wenig mit denen. Die schauen eher, ob man grds. an das Gericht passt. Beim OVG sitzt man dann einer Auswahlkommission gegenüber.
Die Chancen mit deinen Noten dürften eigentlich recht gut sein. Wie gesagt, hängt ein wenig davon ab, zu welchen VGs du gehen würdest und wie die Mitbewerber so sind. In aller Regel wird derzeit nicht ohne Doppel-Prädikat eingestellt. Aber das hast du ja.
Die Chancen mit deinen Noten dürften eigentlich recht gut sein. Wie gesagt, hängt ein wenig davon ab, zu welchen VGs du gehen würdest und wie die Mitbewerber so sind. In aller Regel wird derzeit nicht ohne Doppel-Prädikat eingestellt. Aber das hast du ja.
16.10.2026, 12:43
(16.10.2026, 09:06)Pontifex Maximus schrieb:(15.10.2026, 17:17)Spencer schrieb:(15.10.2026, 15:52)NRWJurist schrieb:Fachliches wurde da so gut wie nichts gefragt. Es ging in den Gesprächen darum, sich ein Bild von der Persönlichkeit des Bewerbers zu machen. Was man glaube ich nicht will, sind allzu verkopfte Menschen, die aus jeder Entscheidung eine Diss machen oder Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen haben. Da fielen in manchen Runden dem Vernehmen nach wohl schon erstaunlich viele durch das Raster.(15.10.2026, 14:40)Spencer schrieb: Damals ging es sehr schnell, innerhalb 1 Woche kam der Anruf vom VG und schon wenige Tage später waren die Gespräche in den VGs und im OVG. Und nur wenige Stunden nach dem Gespräch beim OVG rief mich der Personalreferent schon an.
Wegen der Asylwelle, die noch nicht wirklich vorbei ist, war und ist ordentlich Druck dahinter, freie Stellen schnellstmöglich zu besetzen. Zumal längst nicht jeder zum Gespräch eingeladene Bewerber später auch eingestellt wird. Münster leistet es sich immer noch, wählerisch zu sein.
Danke für die Infos! Habe mich für ein VG beworben, wo ich weiß, dass erst zum Jahreswechsel was frei wird. Dann werde ich sicherlich länger warten müssen.
Inwieweit ist man dort denn wählerisch - wegen der persönlichen Eignung zum Richteramt oder mangelnder Kompetenz im ÖR oder sonstiges? In der Ordentlichen wird man ja in aller Regel eingestellt, soweit ich weiß, wenn man es im Vorstellungstermin nicht ganz in den Sand setzt.
Korrekt. Davon gibt es schon genügend Altlasten ;)
22.10.2026, 15:38
Vielleicht für die, die es interessiert: mit 11 Punkten im 2. (und 9,x im 1.) wird es jedenfalls in Köln/Düsseldorf gerade nichts
22.10.2026, 17:14
Irre… Vor 10 Jahren reichten in Köln sogar in einem mir bekannten Fall 8,x P. im Zweiten.
Eventuell spielt das OVG aber auch nicht mit offenen Karten und versucht, Leute an die weniger beliebten VGs umzuleiten. Düsseldorf und Köln bekommt man schließlich auch in Boom-Zeiten besetzt.
Eventuell spielt das OVG aber auch nicht mit offenen Karten und versucht, Leute an die weniger beliebten VGs umzuleiten. Düsseldorf und Köln bekommt man schließlich auch in Boom-Zeiten besetzt.
22.10.2026, 17:43
(22.10.2026, 17:14)Spencer schrieb: Irre… Vor 10 Jahren reichten in Köln sogar in einem mir bekannten Fall 8,x P. im Zweiten.
Eventuell spielt das OVG aber auch nicht mit offenen Karten und versucht, Leute an die weniger beliebten VGs umzuleiten. Düsseldorf und Köln bekommt man schließlich auch in Boom-Zeiten besetzt.
Ja, da gehe ich auch von aus. Mal schauen, vielleicht ergibt sich irgendwann etwas, ich bin ja jetzt im Bewerberpool.
Aber finde es auch Wahnsinn, was für Noten die Justiz wieder aufrufen kann
22.10.2026, 23:06
(22.10.2026, 17:43)NRWJurist schrieb:Das ist auch für die schlecht, die es in die Justiz schaffen oder schon länger dabei sind. Der Dienstherr hat es jetzt noch weniger als früher nötig, etwas an den Arbeitsumständen und der Besoldung zu verbessern, wenn ihm die Bewerber eh die Tür einrennen. Es tut auch der Justiz auf Dauer nicht gut, wenn sie zwar Top-Leute einstellen kann, diese aber unzufrieden werden.(22.10.2026, 17:14)Spencer schrieb: Irre… Vor 10 Jahren reichten in Köln sogar in einem mir bekannten Fall 8,x P. im Zweiten.
Eventuell spielt das OVG aber auch nicht mit offenen Karten und versucht, Leute an die weniger beliebten VGs umzuleiten. Düsseldorf und Köln bekommt man schließlich auch in Boom-Zeiten besetzt.
Ja, da gehe ich auch von aus. Mal schauen, vielleicht ergibt sich irgendwann etwas, ich bin ja jetzt im Bewerbertool.
Aber finde es auch Wahnsinn, was für Noten die Justiz wieder aufrufen kann









