19.10.2026, 22:04
(17.10.2026, 10:45)Noname1211 schrieb: 7 Monate Vollzeit selbständig und aktuell bei ca. 10.000 monatlich Gewinn (quasi Brutto-Einkommen), 22.000 Umsatz im Schnitt über die letzten 4 Monate, für November und Dezember perspektivisch eher 30.000. Das soll kein Flex sein sondern Beruhigung. Das wichtigste ist Marketing, damit sollte man keinesfalls geizig sein (Kostenanteil von etwa 30-40% bei mir). Dann kommt Spezialisierung und Lead-Qualifizierung um nicht überlastet zu sein mit unlukrativer Arbeit. Ich werde jetzt Personal (Berufsträger und Assistenz) einstellen. Damit wächst das Umsatzziel und sinkt der Gewinn zunächst, sollte sich durch erhöhte Kapazität aber sehr schnell amortisieren. 1,5 Netto halte ich für eher fernliegend, außer man verlässt sich auf Kanzleischild und gelbe Seiten. Ein abschließbares Büro in einem halbwegs repräsentativen Coworking und MS Teams reichen als Infrastruktur aus, sodass man sich locker 1500 EUR Miete für Räumlichkeiten sparen kann, gerade zum Beginn.
Vielen Dank für deinen Input. Das beruhigt mich wirklich sehr. Warst du vorher angestellt oder hast du dich direkt nach dem Ref selbstständig gemacht?
Ich verstehe deine Angabe nicht als Flex. Ich bin dir sehr dankbar, dass du einen Einblick gibst. In meinem privaten Umfeld kenne ich nur eine Freundin, die bereits fertig ist als Anwältin und ein für mich (aus armen Verhältnissen) sehr gutes Gehalt von ~ 3.500 netto erhält. Aber sie ist bisher auch die einzige. Ich kenne sonst niemanden privat, der mich da beruhigen konnte.
19.10.2026, 22:07
(17.10.2026, 10:45)Noname1211 schrieb: 7 Monate Vollzeit selbständig und aktuell bei ca. 10.000 monatlich Gewinn (quasi Brutto-Einkommen), 22.000 Umsatz im Schnitt über die letzten 4 Monate, für November und Dezember perspektivisch eher 30.000. Das soll kein Flex sein sondern Beruhigung. Das wichtigste ist Marketing, damit sollte man keinesfalls geizig sein (Kostenanteil von etwa 30-40% bei mir). Dann kommt Spezialisierung und Lead-Qualifizierung um nicht überlastet zu sein mit unlukrativer Arbeit. Ich werde jetzt Personal (Berufsträger und Assistenz) einstellen. Damit wächst das Umsatzziel und sinkt der Gewinn zunächst, sollte sich durch erhöhte Kapazität aber sehr schnell amortisieren. 1,5 Netto halte ich für eher fernliegend, außer man verlässt sich auf Kanzleischild und gelbe Seiten. Ein abschließbares Büro in einem halbwegs repräsentativen Coworking und MS Teams reichen als Infrastruktur aus, sodass man sich locker 1500 EUR Miete für Räumlichkeiten sparen kann, gerade zum Beginn.Vielen
Dank fü deinen Einblick ! Mit welchen Rechtsgebieten hast du dich spezialisiert ? Bist du nach Interesse oder Marktrecherche gegangen ? 🤔
19.10.2026, 22:07
(16.10.2026, 15:17)Egal_ schrieb: Quatsch, wer hat dir das denn erzählt? Davon habe ich ja noch nie gehört. Ich habe selbst 2014 für sehr wenig Geld angefangen, da ich nicht lange arbeitslos sein wollte und die erste Zusage angenommen habe, aber das war nur für 1 1/2 Jahre. Ich kenne niemanden, der nach 15 Jahren als Angestellter bei 1.500 Euro netto liegt und halte diese Story für eine Geschichte aus dem Paulanergarten.Schön wäre es. Das hört man leider durchaus mal. Wie bereits geschrieben, habe ich privat keine Berührungspunkte mit Anwälten (oder generell bereits lange im Berufsleben stehende Juristen) weshalb es mich verunsichert, wenn ich so etwas höre. Ich werde kein Doppelprädikat bekommen, weshalb auch Justiz und GK definitiv rausfallen mit transparenten Entgelten.
19.10.2026, 23:41
(19.10.2026, 22:07)DieRechtsbar schrieb:(16.10.2026, 15:17)Egal_ schrieb: Quatsch, wer hat dir das denn erzählt? Davon habe ich ja noch nie gehört. Ich habe selbst 2014 für sehr wenig Geld angefangen, da ich nicht lange arbeitslos sein wollte und die erste Zusage angenommen habe, aber das war nur für 1 1/2 Jahre. Ich kenne niemanden, der nach 15 Jahren als Angestellter bei 1.500 Euro netto liegt und halte diese Story für eine Geschichte aus dem Paulanergarten.Schön wäre es. Das hört man leider durchaus mal. Wie bereits geschrieben, habe ich privat keine Berührungspunkte mit Anwälten (oder generell bereits lange im Berufsleben stehende Juristen) weshalb es mich verunsichert, wenn ich so etwas höre. Ich werde kein Doppelprädikat bekommen, weshalb auch Justiz und GK definitiv rausfallen mit transparenten Entgelten.
und wo hörst du dann so etwas und viel wichtiger noch, warum schenkst du dem Glauben und lässt dich davon derart verunsichern? also sorry, aber der ganze Beitrag riecht doch nach Troll.
20.10.2026, 09:56
(19.10.2026, 23:41)maxiref schrieb:(19.10.2026, 22:07)DieRechtsbar schrieb:(16.10.2026, 15:17)Egal_ schrieb: Quatsch, wer hat dir das denn erzählt? Davon habe ich ja noch nie gehört. Ich habe selbst 2014 für sehr wenig Geld angefangen, da ich nicht lange arbeitslos sein wollte und die erste Zusage angenommen habe, aber das war nur für 1 1/2 Jahre. Ich kenne niemanden, der nach 15 Jahren als Angestellter bei 1.500 Euro netto liegt und halte diese Story für eine Geschichte aus dem Paulanergarten.Schön wäre es. Das hört man leider durchaus mal. Wie bereits geschrieben, habe ich privat keine Berührungspunkte mit Anwälten (oder generell bereits lange im Berufsleben stehende Juristen) weshalb es mich verunsichert, wenn ich so etwas höre. Ich werde kein Doppelprädikat bekommen, weshalb auch Justiz und GK definitiv rausfallen mit transparenten Entgelten.
und wo hörst du dann so etwas und viel wichtiger noch, warum schenkst du dem Glauben und lässt dich davon derart verunsichern? also sorry, aber der ganze Beitrag riecht doch nach Troll.
Lieber Maxi,
Wie ich bereits geschrieben habe:
Ich komme aus einer armen Familie und kenne niemanden, der länger als ein halbes Jahr (angestellter) Rechtsanwalt ist. Woher soll ich also wissen, was realistisch ist?
Hast du privat Kontakt zu Architekten, Physiotherapeuten etc. und kannst einschätzen, wie viel die später verdienen?
Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Ich habe keinerlei Berührungspunkte privat mit Anwälten und in der Station fragt man wohl kaum die Ausbilderin mit der man per "Sie" ist, wie viel sie denn so am Ende hat. Käme sicherlich gut.
Also tut mir leid, dass ich für dich ein Troll bin.
Ich wollte einfach mal die Anonymität des Forums nutzen und mal fragen. ob das wirklich realistisch ist.
Übrigens erzählen das Ref-Kollegen, die auch selber aus Arbeiterfamilien kommen. Keiner in meiner AG hat Juristen als Eltern und keiner hat Einblicke in die Vergütung von Kanzleien. Also tut mir leid, dass ich als Arbeiterkind vom Dorf nicht einschätzen kann, ob meine Entscheidung für Jura nicht doch am Ende (finanziell) die schlechteste Entscheidung war.
Also vielen Dank für deinen Input.
20.10.2026, 11:10
Ich habe zum Berufseinstieg einige Vorstellungsgespräche geführt und dabei sehr unterschiedliche Angebote erhalten.
Unter 48k brutto (und das war schon extrem frech) lag keines. 60-70k brutto sollten zum Einstieg realistisch sein.
Der mit dem Angebot von 48k sucht jetzt auch schon zwei Jahre und hat noch keinen gefunden...
Unter 48k brutto (und das war schon extrem frech) lag keines. 60-70k brutto sollten zum Einstieg realistisch sein.
Der mit dem Angebot von 48k sucht jetzt auch schon zwei Jahre und hat noch keinen gefunden...
20.10.2026, 13:05
(20.10.2026, 11:10)KissingSpines schrieb: Ich habe zum Berufseinstieg einige Vorstellungsgespräche geführt und dabei sehr unterschiedliche Angebote erhalten.
Unter 48k brutto (und das war schon extrem frech) lag keines. 60-70k brutto sollten zum Einstieg realistisch sein.
Der mit dem Angebot von 48k sucht jetzt auch schon zwei Jahre und hat noch keinen gefunden...
Ich hatte dieses Jahr Bewerbungsgespräche, da wurde mir mit 5 Jahren Berufserfahrung teilweise noch 42k brutto angeboten. Das fand ich frech.
20.10.2026, 16:24
(20.10.2026, 13:05)Neuorientierung schrieb:(20.10.2026, 11:10)KissingSpines schrieb: Ich habe zum Berufseinstieg einige Vorstellungsgespräche geführt und dabei sehr unterschiedliche Angebote erhalten.
Unter 48k brutto (und das war schon extrem frech) lag keines. 60-70k brutto sollten zum Einstieg realistisch sein.
Der mit dem Angebot von 48k sucht jetzt auch schon zwei Jahre und hat noch keinen gefunden...
Ich hatte dieses Jahr Bewerbungsgespräche, da wurde mir mit 5 Jahren Berufseinstieg teilweise noch 42k brutto angeboten. Das fand ich frech.
Das ist beleidigend. Wenn Anwälte mit 5 Jahren BE das verdienen sollen, wo stehen dann ReFa, WissMits etc.? Absurd.
Gestern, 22:01
Ich bin sehr spezialisiert im Bereich Arbeitsrecht und IT-Recht und merke, dass gerade die Schnittstelle gerade gefragt ist, v.a. in Bezug zu KI. Dazu noch das ein oder andere Nischenthema. Ich war vorher zwei Jahre in einer Wirtschaftskanzlei angestellt und habe die Selbständigkeit im Rahmen einer zulässigen Nebentätigkeit erst einmal "hobbymäßig" nebenbei beginnen können. Ich habe mittlerweile aber eine 60-70 Stunden Woche und Wochenendarbeit ist in den letzten Wochen leider auch selbstverständlich geworden. Auf der anderen Seite kann ich theoretisch meine Umsatzprognose für das Restjahr alleine auf Grund dieses Monats noch einmal um 15K nach oben korrigieren.
Fakt ist aber, das bei guter und nach außen getragener Positionierung Mandate relativ sicher kommen, wenn man die Positionierung menschlich und v.a. auch fachlich-qualitativ überzeugend vertreten kann.
Fakt ist aber, das bei guter und nach außen getragener Positionierung Mandate relativ sicher kommen, wenn man die Positionierung menschlich und v.a. auch fachlich-qualitativ überzeugend vertreten kann.
Heute, 08:57
(Gestern, 22:01)Noname1211 schrieb: Ich bin sehr spezialisiert im Bereich Arbeitsrecht und IT-Recht und merke, dass gerade die Schnittstelle gerade gefragt ist, v.a. in Bezug zu KI. Dazu noch das ein oder andere Nischenthema. Ich war vorher zwei Jahre in einer Wirtschaftskanzlei angestellt und habe die Selbständigkeit im Rahmen einer zulässigen Nebentätigkeit erst einmal "hobbymäßig" nebenbei beginnen können. Ich habe mittlerweile aber eine 60-70 Stunden Woche und Wochenendarbeit ist in den letzten Wochen leider auch selbstverständlich geworden. Auf der anderen Seite kann ich theoretisch meine Umsatzprognose für das Restjahr alleine auf Grund dieses Monats noch einmal um 15K nach oben korrigieren.Klingt spannend, wenn du an einem Austausch interessiert wärst, schreib mir gern eine Mail
Fakt ist aber, das bei guter und nach außen getragener Positionierung Mandate relativ sicher kommen, wenn man die Positionierung menschlich und v.a. auch fachlich-qualitativ überzeugend vertreten kann.









