19.10.2026, 10:36
Wie hast du weiter gemacht?
19.10.2026, 10:41
(19.10.2026, 10:36)NDS. 2.StE voraussichtlich Dez. 2025 ✅ schrieb: Ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation. Mir wird die Entlassung auf eigenen Antrag Nähe gelegt. Nicht wegen der fehlenden rechtl. Kompetenz, sondern weil ich zu viele Flüchtigkeitsfehler mache. Wie hast du weiter gemacht? Ich weiß überhaupt, was ich machen soll. Meint ihr man kann es in einem anderen Bundesland nochmal versuchen? Aber die nehmen ja auch Einsicht in die Personalakte...
Ich komme nicht aus der Justiz, sondern aus der Verwaltung, aber ich kenne es so, dass man dir die Freiwilligkeit nahelegt und im Gegenzug die Personalakte sauber bleibt.
Wenn du nicht freiwillig gehst, werden die nächsten Beurteilungen entsprechend schlecht ausfallen, um dich nicht auf Lebenszeit übernehmen zu müssen.
19.10.2026, 15:29
(19.10.2026, 10:36)NDS. 2.StE voraussichtlich Dez. 2025 ✅ schrieb: Ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation. Mir wird die Entlassung auf eigenen Antrag Nähe gelegt. Nicht wegen der fehlenden rechtl. Kompetenz, sondern weil ich zu viele Flüchtigkeitsfehler mache. Wie hast du weiter gemacht? Ich weiß überhaupt, was ich machen soll. Meint ihr man kann es in einem anderen Bundesland nochmal versuchen? Aber die nehmen ja auch Einsicht in die Personalakte...
Was sind das denn für Flüchtigkeitsfehler, die man dir vorwirft? Schwer vorstellbar bei jemandem mit zwei zweistelligen Examina (laut früheren Beiträgen von dir)
Und bist du nicht auch erst seit ein paar Monaten im Job, damit also auch in deiner ersten Station?
19.10.2026, 19:13
Ich will jetzt nicht zur Spekulation anregen, ob das hier der Fall des Threaderstellers ist, aber ich habe das heute im Newsletter gesehen und gleich an die Konstellation gedacht:
https://www.beck-aktuell.de/rechtsbranch...2026-10-19
So richtig wird man daraus aber auch nicht schlau, finde ich. Jedenfalls wird nicht sehr präzise beschrieben, was nun die (schweren) Verstöße waren, die zur schlechten Beurteilung führten.
https://www.beck-aktuell.de/rechtsbranch...2026-10-19
So richtig wird man daraus aber auch nicht schlau, finde ich. Jedenfalls wird nicht sehr präzise beschrieben, was nun die (schweren) Verstöße waren, die zur schlechten Beurteilung führten.
Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
19.10.2026, 20:44
(19.10.2026, 19:13)21_23 schrieb: Ich will jetzt nicht zur Spekulation anregen, ob das hier der Fall des Threaderstellers ist, aber ich habe das heute im Newsletter gesehen und gleich an die Konstellation gedacht:
https://www.beck-aktuell.de/rechtsbranch...2026-10-19
So richtig wird man daraus aber auch nicht schlau, finde ich. Jedenfalls wird nicht sehr präzise beschrieben, was nun die (schweren) Verstöße waren, die zur schlechten Beurteilung führten.
Ich hab das auch bei beck gesehen und tatsächlich auch direkt an diesen Thread hier gedacht.
19.10.2026, 21:11
Mich würde es einfach interessieren, wie Pers. weiter gemacht haben, die in ähnlichen Situationen steckten.
19.10.2026, 21:25
Die Art der Fehler ist sehr relevant für die Frage, wie man weitermachen soll. Es gibt ja bei dieser Art von Rückmeldung nur zwei Wege: Kämpfen, dass man sich an anderer Stelle nochmal beweisen darf (insbesondere wenn es möglicherweise persönlich nicht passt) oder das Angebot annehmen. Wie bei jeder Prüfung ist auch hier aus der Ferne nicht zu beurteilen, ob es am Geprüften oder am Prüfer liegt, dass die Leistung schlecht bewertet wird. Wenn Du aber nicht einmal sagst, was genau man Dir vorwirft, können wir überhaupt nicht helfen.
19.10.2026, 21:29
Warst du denn schonmal in einer ähnlichen Situation und magst berichten? 😊
19.10.2026, 22:26
(19.10.2026, 21:11)NDS. 2.StE voraussichtlich Dez. 2025 ✅ schrieb: Nein, das bin ich nicht.
Ja, genau. Ich bin erst seit ein paar Monaten im Job. Die Art der Flüchtigkeitsfehler ist doch nun irrelevant. Und ja offenbar passieren Sie auch einer Person mit guten Noten im Examen... und das leider zu häufig. 😓Mich würde es einfach interessieren, wie Pers. weiter gemacht haben, die in ähnlichen Situationen steckten.
Wir meinen den Threadersteller (Kaslimon) von vor 2 Jahren, nicht dich.
Ich glaube aber, du musst wirklich ein paar mehr Infos berichten zu deinen Flüchtigkeitsfehlern und zu dem Umständen - welche Gerichtsbarkeit bist du, ist dir das in deiner ersten Beurteilung eröffnet worden oder nebenbei mal gefallen als Hinweis, machst du immer wieder ähnliche Fehler in der Dezernatsarbeit/ Verfügungen oder passieren dir berufungserhebliche Fehler in Urteilen? Hast du einen guten Draht zu deiner Geschäftsstelle? Würde hier auch mal Rücksprache halten, was du verbessern kannst.
Ansonsten als allgemeine Tipps:
Checklisten schreiben und schauen, dass du Dinge eine gewisse Zeit lang doppelt und dreifach checkst, bevor sie raus gehen. Manchmal auch ein Urteil schreiben, einen oder zwei Tage liegen lassen und dann am Tag vor dem VT noch ein letztes Mal in Ruhe lesen - das schaltet die Betriebsblindheit ab und dann liest man seinen finalen Entwurf nochmal mit neuen, bzw einem quasi "zweiten" Paar Augen im "Vier-Augen-Prinzip", das man ja sonst nicht hat als Richter.
20.10.2026, 09:25
(19.10.2026, 21:29)NDS. 2.StE voraussichtlich Dez. 2025 ✅ schrieb: Warst du denn schonmal in einer ähnlichen Situation und magst berichten? 😊
Wie wär's, wenn du erstmal berichtest? Denn ob hier jemand in einer ähnlichen Situation war, lässt sich anhand deiner bisher nur unkonkret geschilderten Situation nicht vergleichen









