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  5. "Normale" Privatwirtschaft ggü Beamtentum noch kompetitiv?
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"Normale" Privatwirtschaft ggü Beamtentum noch kompetitiv?
Egal_
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Registriert seit: Feb 2022
#11
14.09.2026, 08:56
(13.09.2026, 16:39)Praktiker schrieb:  
(13.09.2026, 16:12)Egal_ schrieb:  Ehrlich gesagt verstehe ich immer nicht, dass es manchen komplett egal zu sein scheint, wo und wie sie arbeiten. Ich habe letztens erst in einem Thread darauf hingewiesen, dass sich die Arbeitsweisen komplett unterscheiden. Ich selbst würde in einer Behörde niemals glücklich werden, nachdem, was ich mitbekommen habe. Deswegen habe ich mich in einer Bewerbungsphase vor ein paar Jahren, als ich wieder den Arbeitgeber wechselte und zwei konkrete Zusagen hatte, gegen den öD und für die Privatwirtschaft entschieden. Alleine das Bewerbungsverfahren war ein Unterschied wie Tag und Nacht und offenbarte zahlreiche Probleme des öD.

Ist euch das wirklich egal und das Rechtsgebiet auch? Es gibt so große Unterschiede und es geht doch nicht nur ums Geld, dass ich das nicht glauben kann. Es ist viel wichtiger, dass man mit seinem Job zufrieden ist, er nimmt schließlich einen Großteil des Tages ein. Wenn ihr euch dann jeden Tag nur mit Mühe zur Arbeit schleppt und keinen Spaß habt, nützt euch das beste Gehalt nichts. Ich wiederhole mich daher gerne: überlegt, was euch Spaß macht und entscheidet danach.

Ich hätte Dich gerne als Kollegin. Du würdest bei uns ziemlich sicher gut ins Team passen, so wie Du ja auch für dieses Forum wertvoll bist. Es gibt auch im öD sehr unterschiedliche Einheiten...
Mit allem anderen hast Du dagegen natürlich vollkommen Recht.

Danke  Smile
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Patenter Gast
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Registriert seit: Oct 2022
#12
14.09.2026, 09:11
(13.09.2026, 14:02)advocatus diaboli schrieb:  
(13.09.2026, 13:07)Patenter Gast schrieb:  Im Übrigen gilt, es gibt solche und solche Stellen im Beamtentum. Und gleichzeitig gibt es solche und solche Stellen in der freien Wirtschaft. Ich habe auch Kollegen, die sind Legal Team Lead, schicker Dienstwagen, so 120k Gehalt, viel HO und effektiv arbeiten die 4-5 Stunden am Tag und Betriebsrente gibt es auch. 

Ich würde sagen, Privatwirtschaft und Beamtentum sind sehr nahbeieinander und die primäre Frage ist, wo man eben eher arbeiten will.

Derartige Stellen sind in der Privatwirtschaft aber eher die Ausnahme als die Regel. Demgegenüber sind die vom TE beschriebenen Stellen in der Verwaltung schon deutlich eher anzutreffen. Gerade in der Privatwirtschaft sind sich die Arbeitgeber ihrer neu gewonnenen Stärke bewusst. Da wird vom Vorstand die sinkende Mitarbeiterzufriedenheit auch gern mal damit kommentiert, dass das alles nur Nörgler seien und diese sich bitte einen neuen Job suchen sollen. Und dabei bin ich in einer Branche tätig, der es noch ziemlich gut geht.

Naja, krasse Aussnahmen sind es jedenfalls nicht. In meinem Freundeskreis sind solche Stellen tatsächlich eher die Regel als die Ausanahme. Natürlich nicht zum Einstieg, aber mit zehn Jahren BE.

Das Forum hier neigt immer zur Überdramatisierung. Vor vier Jahren war die freie Wirtschaft das Non-Plus-Ultra und man hat sich gefragt, wer überhaupt noch in den öD will bei dem absolut miesen Gesamtpaket und dem unterirdischen Gehalten. Jetzt wird so getan, als ob der öD das Land ist, in dem Milch und Honig fließt und man in der freien Wirtschaft schon glücklich sein muss, wenn man morgens vom Chef nicht angespuckt wird...
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Praktiker
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Beiträge: 2.309
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Registriert seit: Apr 2021
#13
14.09.2026, 09:21
(14.09.2026, 08:56)Egal_ schrieb:  
(13.09.2026, 16:39)Praktiker schrieb:  
(13.09.2026, 16:12)Egal_ schrieb:  Ehrlich gesagt verstehe ich immer nicht, dass es manchen komplett egal zu sein scheint, wo und wie sie arbeiten. Ich habe letztens erst in einem Thread darauf hingewiesen, dass sich die Arbeitsweisen komplett unterscheiden. Ich selbst würde in einer Behörde niemals glücklich werden, nachdem, was ich mitbekommen habe. Deswegen habe ich mich in einer Bewerbungsphase vor ein paar Jahren, als ich wieder den Arbeitgeber wechselte und zwei konkrete Zusagen hatte, gegen den öD und für die Privatwirtschaft entschieden. Alleine das Bewerbungsverfahren war ein Unterschied wie Tag und Nacht und offenbarte zahlreiche Probleme des öD.

Ist euch das wirklich egal und das Rechtsgebiet auch? Es gibt so große Unterschiede und es geht doch nicht nur ums Geld, dass ich das nicht glauben kann. Es ist viel wichtiger, dass man mit seinem Job zufrieden ist, er nimmt schließlich einen Großteil des Tages ein. Wenn ihr euch dann jeden Tag nur mit Mühe zur Arbeit schleppt und keinen Spaß habt, nützt euch das beste Gehalt nichts. Ich wiederhole mich daher gerne: überlegt, was euch Spaß macht und entscheidet danach.

Ich hätte Dich gerne als Kollegin. Du würdest bei uns ziemlich sicher gut ins Team passen, so wie Du ja auch für dieses Forum wertvoll bist. Es gibt auch im öD sehr unterschiedliche Einheiten...
Mit allem anderen hast Du dagegen natürlich vollkommen Recht.

Danke  Smile

Bitte! Musste schon länger mal gesagt werden 😉
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advocatus diaboli
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Beiträge: 216
Themen: 1
Registriert seit: May 2023
#14
14.09.2026, 15:22
(14.09.2026, 09:11)Patenter Gast schrieb:  
(13.09.2026, 14:02)advocatus diaboli schrieb:  
(13.09.2026, 13:07)Patenter Gast schrieb:  Im Übrigen gilt, es gibt solche und solche Stellen im Beamtentum. Und gleichzeitig gibt es solche und solche Stellen in der freien Wirtschaft. Ich habe auch Kollegen, die sind Legal Team Lead, schicker Dienstwagen, so 120k Gehalt, viel HO und effektiv arbeiten die 4-5 Stunden am Tag und Betriebsrente gibt es auch. 

Ich würde sagen, Privatwirtschaft und Beamtentum sind sehr nahbeieinander und die primäre Frage ist, wo man eben eher arbeiten will.

Derartige Stellen sind in der Privatwirtschaft aber eher die Ausnahme als die Regel. Demgegenüber sind die vom TE beschriebenen Stellen in der Verwaltung schon deutlich eher anzutreffen. Gerade in der Privatwirtschaft sind sich die Arbeitgeber ihrer neu gewonnenen Stärke bewusst. Da wird vom Vorstand die sinkende Mitarbeiterzufriedenheit auch gern mal damit kommentiert, dass das alles nur Nörgler seien und diese sich bitte einen neuen Job suchen sollen. Und dabei bin ich in einer Branche tätig, der es noch ziemlich gut geht.

Naja, krasse Aussnahmen sind es jedenfalls nicht. In meinem Freundeskreis sind solche Stellen tatsächlich eher die Regel als die Ausanahme. Natürlich nicht zum Einstieg, aber mit zehn Jahren BE.

Du bist also der Meinung, dass es die Regel ist, dass Unternehmensjuristen mit 10 Jahren BE 120k verdienen, einen Dienstwagen haben und lediglich 4-5 Stunden am Tag arbeiten müssen? 

Entweder du hast einen sehr privilegierten Freundeskreis oder du legst die Schilderungen deiner Freunde sehr großzügig aus. Die Regle wird das aber auf keinen Fall sein. 

Aber selbst, wenn man deine Argumentation als zutreffend unterstellt, muss der Jurist erstmal 10 BE ansammeln, bevor er diese Privilegien erreicht. Demgegenüber hast du die Vorteile der öffentlichen Verwaltung direkt bei Berufseintritt. Außerdem dürfte durch KI der Druck auf die inhouse Juristen deutlich steigen. Ein Druck, den du in der Behörde in dieser Form schlichtweg nicht oder wenn überhaupt deutlich verzögert haben wirst.
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Patenter Gast
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Beiträge: 784
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Registriert seit: Oct 2022
#15
14.09.2026, 16:35
(14.09.2026, 15:22)advocatus diaboli schrieb:  
(14.09.2026, 09:11)Patenter Gast schrieb:  
(13.09.2026, 14:02)advocatus diaboli schrieb:  
(13.09.2026, 13:07)Patenter Gast schrieb:  Im Übrigen gilt, es gibt solche und solche Stellen im Beamtentum. Und gleichzeitig gibt es solche und solche Stellen in der freien Wirtschaft. Ich habe auch Kollegen, die sind Legal Team Lead, schicker Dienstwagen, so 120k Gehalt, viel HO und effektiv arbeiten die 4-5 Stunden am Tag und Betriebsrente gibt es auch. 

Ich würde sagen, Privatwirtschaft und Beamtentum sind sehr nahbeieinander und die primäre Frage ist, wo man eben eher arbeiten will.

Derartige Stellen sind in der Privatwirtschaft aber eher die Ausnahme als die Regel. Demgegenüber sind die vom TE beschriebenen Stellen in der Verwaltung schon deutlich eher anzutreffen. Gerade in der Privatwirtschaft sind sich die Arbeitgeber ihrer neu gewonnenen Stärke bewusst. Da wird vom Vorstand die sinkende Mitarbeiterzufriedenheit auch gern mal damit kommentiert, dass das alles nur Nörgler seien und diese sich bitte einen neuen Job suchen sollen. Und dabei bin ich in einer Branche tätig, der es noch ziemlich gut geht.

Naja, krasse Aussnahmen sind es jedenfalls nicht. In meinem Freundeskreis sind solche Stellen tatsächlich eher die Regel als die Ausanahme. Natürlich nicht zum Einstieg, aber mit zehn Jahren BE.

Du bist also der Meinung, dass es die Regel ist, dass Unternehmensjuristen mit 10 Jahren BE 120k verdienen, einen Dienstwagen haben und lediglich 4-5 Stunden am Tag arbeiten müssen? 

Entweder du hast einen sehr privilegierten Freundeskreis oder du legst die Schilderungen deiner Freunde sehr großzügig aus. Die Regle wird das aber auf keinen Fall sein. 

Aber selbst, wenn man deine Argumentation als zutreffend unterstellt, muss der Jurist erstmal 10 BE ansammeln, bevor er diese Privilegien erreicht. Demgegenüber hast du die Vorteile der öffentlichen Verwaltung direkt bei Berufseintritt. Außerdem dürfte durch KI der Druck auf die inhouse Juristen deutlich steigen. Ein Druck, den du in der Behörde in dieser Form schlichtweg nicht oder wenn überhaupt deutlich verzögert haben wirst.

Na, wenn du das meinst. Es steht ja zum Glück jedem frei, wenn er/sie die entsprechenden Noten hat, sich sein Berufsumfeld frei zu wählen.

Und wie ich meinte, nicht alles im öD sind zwingend Vorteile. Viele Dinge, die angesprochen wurden, sind eher Dinge, die man im Alltag nicht spürt. Beispielsweise Jobsicherheit, Versorgung bei Krankheit genauso. Das ist ein abstrakter Vorteil, von dem du, solange es dir gut geht, im Alltag nichts spürst.
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kumpelanton
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Beiträge: 125
Themen: 0
Registriert seit: Feb 2024
#16
14.09.2026, 17:12
(14.09.2026, 16:35)Patenter Gast schrieb:  
(14.09.2026, 15:22)advocatus diaboli schrieb:  
(14.09.2026, 09:11)Patenter Gast schrieb:  
(13.09.2026, 14:02)advocatus diaboli schrieb:  
(13.09.2026, 13:07)Patenter Gast schrieb:  Im Übrigen gilt, es gibt solche und solche Stellen im Beamtentum. Und gleichzeitig gibt es solche und solche Stellen in der freien Wirtschaft. Ich habe auch Kollegen, die sind Legal Team Lead, schicker Dienstwagen, so 120k Gehalt, viel HO und effektiv arbeiten die 4-5 Stunden am Tag und Betriebsrente gibt es auch. 

Ich würde sagen, Privatwirtschaft und Beamtentum sind sehr nahbeieinander und die primäre Frage ist, wo man eben eher arbeiten will.

Derartige Stellen sind in der Privatwirtschaft aber eher die Ausnahme als die Regel. Demgegenüber sind die vom TE beschriebenen Stellen in der Verwaltung schon deutlich eher anzutreffen. Gerade in der Privatwirtschaft sind sich die Arbeitgeber ihrer neu gewonnenen Stärke bewusst. Da wird vom Vorstand die sinkende Mitarbeiterzufriedenheit auch gern mal damit kommentiert, dass das alles nur Nörgler seien und diese sich bitte einen neuen Job suchen sollen. Und dabei bin ich in einer Branche tätig, der es noch ziemlich gut geht.

Naja, krasse Aussnahmen sind es jedenfalls nicht. In meinem Freundeskreis sind solche Stellen tatsächlich eher die Regel als die Ausanahme. Natürlich nicht zum Einstieg, aber mit zehn Jahren BE.

Du bist also der Meinung, dass es die Regel ist, dass Unternehmensjuristen mit 10 Jahren BE 120k verdienen, einen Dienstwagen haben und lediglich 4-5 Stunden am Tag arbeiten müssen? 

Entweder du hast einen sehr privilegierten Freundeskreis oder du legst die Schilderungen deiner Freunde sehr großzügig aus. Die Regle wird das aber auf keinen Fall sein. 

Aber selbst, wenn man deine Argumentation als zutreffend unterstellt, muss der Jurist erstmal 10 BE ansammeln, bevor er diese Privilegien erreicht. Demgegenüber hast du die Vorteile der öffentlichen Verwaltung direkt bei Berufseintritt. Außerdem dürfte durch KI der Druck auf die inhouse Juristen deutlich steigen. Ein Druck, den du in der Behörde in dieser Form schlichtweg nicht oder wenn überhaupt deutlich verzögert haben wirst.

Na, wenn du das meinst. Es steht ja zum Glück jedem frei, wenn er/sie die entsprechenden Noten hat, sich sein Berufsumfeld frei zu wählen.

Und wie ich meinte, nicht alles im öD sind zwingend Vorteile. Viele Dinge, die angesprochen wurden, sind eher Dinge, die man im Alltag nicht spürt. Beispielsweise Jobsicherheit, Versorgung bei Krankheit genauso. Das ist ein abstrakter Vorteil, von dem du, solange es dir gut geht, im Alltag nichts spürst.

na, wenn du das meinst. würde aber gerne wissen, welches versagerunternehmen legal team leads 120k + homeoffice + dienstwagen bei effektiv 25 wochenstunden rauslässt. sind die schon insolvent oder kann ich mich da noch bewerben? würde auch 40h arbeiten. völlig überdrehtes beispiel deinerseits, um diese komische diskussion zu gewinnen.

ganz offenkunding bietet der öd aktuell ein unschlagbares paket für berufseinsteiger, sonst wäre er nicht so begehrt.
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Sesselpupser
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#17
14.09.2026, 17:17
Die Schieflage wurde hier ja schon oft genug ausdiskutiert. Sicherlich kann man in der FW mit viel Aufwand mehr Geld verdienen, z.B. in der GK. Dass der Aufwand/Ertrag im öD oft im besseren Verhältnis steht, dürfte klar sein.
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Homer S.
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#18
14.09.2026, 19:48
Ich glaube nicht das es eine strukturelle Schieflage gibt.

Ja, man kann im ÖD stellenweise eine ruhige Kugel schieben. Aber: Ich habe niemanden kennengelernt, der es mit dieser ruhigen Kugel zu irgendetwas gebracht hat. Auch im ÖD muss man sich reinhängen um etwas zu werden. Und es gibt wirklich schmerzhafte Nachteile.ZB ob Überstunden ausgezahlt werden ist einfach keine Verhandlungssache. Mir wurden schon oft Stunden gekappt. Das sind dann schnell mal 40-60h die nicht vergütet werden und einfach weg sind. Für mich ist der Deal trotzdem gut, aber die Gleichung öd= ruhige Kugel und beständiger Aufstieg ist ebenso Unsinn, wie das in der freien Wirtschaft nur highpeformer unterwegs sind. Wenn ich mich mit befreundeten Jursiten aus Unternehmen unterhalte, bin ich immer wieder erstaunt wie ähnlich die Tätigkeit und Abläufe sind.

Für mich ist es eher:
Pension / Firmenwagen
Sicherheit / Flexibilität 
...

Und wenn jemand im ÖD ein fauler Beamter werden will, der mit jedem aneckt, weil man sich auf ihn nicht verlassen kann, der beruflich stagniert und keine Ahnung hat, weil er sich nicht reinhängt: viel spaß bei den nächsten 35 Jahren
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RRalf
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Beiträge: 58
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Registriert seit: Sep 2025
#19
14.09.2026, 23:54
(14.09.2026, 17:12)kumpelanton schrieb:  ganz offenkunding bietet der öd aktuell ein unschlagbares paket für berufseinsteiger, sonst wäre er nicht so begehrt.

Wenn das ganz offenkundig der Fall wäre, hätte der öD nicht sukzessive die Notengrenzen senken müssen. 

Schau dir auch mal Diskussionen zu dem Thema an, die nur wenige Jahre alt sind, der Tenor war völlig gegenteilig. Da ging es ziemlich arrogant eher darum, ob man sich dazu herablassen sollte, seine wertvolle Zeit im öD zu verschwenden und wie sie zu diesen Bedingungen überhaupt noch Nachwuchs finden wollen.

Kaum schwächelt der Arbeitsmarkt ein wenig, soll der öD plötzlich das Schlaraffenland sein. Genau solche Glücksritter versucht man im Auswahlverfahren auszusortieren.
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Egal_
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Beiträge: 1.556
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Registriert seit: Feb 2022
#20
15.09.2026, 03:38
An die Diskussionen vor ein paar Jahren erinnere ich mich auch noch. Hier im Forum wurde auf diejenigen von oben herabgeschaut, die in den öD wollten.
Ich kann allerdings nicht bestätigen, dass man in der Privatwirtschaft keine Sicherheit hat. Hire & Fire haben wir hier in Deutschland zum Glück nicht und aufgrund eines starken Arbeitnehmerarbeitsrechts ist der Job auch in der freien Wirtschaft relativ sicher. Man hat zwar keine Unkündbarkeit, aber zwschen dieser und einer Hire&Fire-Mentalität liegen auch noch diverse Zwischenabstufungen. Krank sollte man in der Privatwirtschaft nicht werden, das ist richtig. Auch das Abschließen einer Berufsunfähigkeitsversicherung wurde hier vor ein paar Jahren noch von einigen als unnötig bezeichnet. Mittlerweile habe ich im Bekanntenkreis einige Fälle mitbekommen, die krank geworden sind und Probleme haben, einen neuen Job nicht zu finden, aber zu behalten. Da ist in der freien Wirtschaft auch bei den umgänglichsten Arbeitgebern irgendwann Schluss und sie versuchen, den Mitarbeiter loszuwerden. Ich bin daher froh, inzwischen in einem großen Konzern mit starkem Betiebsrat zu sein. Unkündbarkeit haben wir hier auch fast, wenn man nicht, wie ich vor gut 2 Jahren vom Vorgesetzen aus dem Job gemobbt wird. Das kann dir aber auch im öD passieren. Beamte versetzt man dann meist aufs Abstellgleis auf irgendeine irrelevante Stelle.
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