10.08.2026, 19:16
Moin! Ich wollte immer in die Justiz, aber dieser Traum ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider ausgeträumt (NRW, 7,93 nach Verbesserung). Ich schäme mich ein wenig für die Note, aber so ist es halt. Ging es noch jemandem von Euch so, dass er seine komplette berufliche Zielsetzung neu „planen“ musste? Wie seid ihr damit umgegangen? Unternehmen/MKs sind ja bei der aktuellen Lage auch schwierig.
10.08.2026, 19:25
Thüringen, Sachsen-anhalt oder Sachsen keine Option?
10.08.2026, 20:38
(10.08.2026, 19:16)HLLM schrieb: Moin! Ich wollte immer in die Justiz, aber dieser Traum ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider ausgeträumt (NRW, 7,93 nach Verbesserung). Ich schäme mich ein wenig für die Note, aber so ist es halt. Ging es noch jemandem von Euch so, dass er seine komplette berufliche Zielsetzung neu „planen“ musste? Wie seid ihr damit umgegangen? Unternehmen/MKs sind ja bei der aktuellen Lage auch schwierig.
Mir ging es ähnlich. Hatte in meinem 1. Versuch 8,61 Punkte und damit bekam ich leider keine Stelle bei uns in der Justiz, wegziehen geht nicht und E13 Stellen im Verwaltungsdienst auch schwierig. Beginne jetzt eine Stelle in einem Ministerium nach dem Verbesserungsversuch. Aber der VV hat mich ziemlich runtergezogen. Klausuren liefen gut, die mündliche war aber leider ne Katastrophe von der Bewertung her, sodass es keine Verbesserung wurde. Wollte eigentlich Verwaltungsrichterin werden, aber das werde ich wohl ganz vergessen können. Verstehe daher deine Gefühlslage 🥲 Keine Ahnung, ob sich die Situation irgendwann bessert
10.08.2026, 21:31
(10.08.2026, 19:16)HLLM schrieb: Moin! Ich wollte immer in die Justiz, aber dieser Traum ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider ausgeträumt (NRW, 7,93 nach Verbesserung). Ich schäme mich ein wenig für die Note, aber so ist es halt. Ging es noch jemandem von Euch so, dass er seine komplette berufliche Zielsetzung neu „planen“ musste? Wie seid ihr damit umgegangen? Unternehmen/MKs sind ja bei der aktuellen Lage auch schwierig.Aber wieso sollte der Traum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeträumt sein? Ich zitiere: „Zwingende formale Mindestvoraussetzung für eine Bewerbung und Einladung zum Auswahlgespräch in Nordrhein-Westfalen sind jedoch mindestens 7,76 Punkte im zweiten Examen plus besondere persönliche oder schulisch-akademische Zusatzqualifikationen.“
11.08.2026, 04:54
(10.08.2026, 21:31)BayJur00 schrieb:Ich bin familiär (Einzelkind/Partnerin ist Landesbeamtin) an die Region Ruhrgebiet/Westfalen gebunden. In dieser Region ist es laut Auskunft der Mitarbeiterinnen des OLG nahezu ausgeschlossen, dass man mit meiner Note genommen wird. Außerdem werden die Einstellungszahlen eher sinken als steigen, sodass evtl. sogar die abgesenkte Notenschwelle aufgehoben wird.(10.08.2026, 19:16)HLLM schrieb: Moin! Ich wollte immer in die Justiz, aber dieser Traum ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider ausgeträumt (NRW, 7,93 nach Verbesserung). Ich schäme mich ein wenig für die Note, aber so ist es halt. Ging es noch jemandem von Euch so, dass er seine komplette berufliche Zielsetzung neu „planen“ musste? Wie seid ihr damit umgegangen? Unternehmen/MKs sind ja bei der aktuellen Lage auch schwierig.Aber wieso sollte der Traum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeträumt sein? Ich zitiere: „Zwingende formale Mindestvoraussetzung für eine Bewerbung und Einladung zum Auswahlgespräch in Nordrhein-Westfalen sind jedoch mindestens 7,76 Punkte im zweiten Examen plus besondere persönliche oder schulisch-akademische Zusatzqualifikationen.“
Ehrlicherweise ist es im Rahmen des aktuellen Arbeitsmarkts in ganz NRW unrealistisch damit in der Justiz genommen zu werden. Dafür ist die Note einfach zu schlecht. Ich habe mittlerweile sogar Angst, dass ich keine Stelle mehr finde bzw. nur Jobs, die mir keinerlei Freude im Leben bereiten.
11.08.2026, 05:39
(11.08.2026, 04:54)HLLM schrieb:(10.08.2026, 21:31)BayJur00 schrieb:Ich bin familiär (Einzelkind/Partnerin ist Landesbeamtin) an die Region Ruhrgebiet/Westfalen gebunden. In dieser Region ist es laut Auskunft der Mitarbeiterinnen des OLG nahezu ausgeschlossen, dass man mit meiner Note genommen wird. Außerdem werden die Einstellungszahlen eher sinken als steigen, sodass evtl. sogar die abgesenkte Notenschwelle aufgehoben wird.(10.08.2026, 19:16)HLLM schrieb: Moin! Ich wollte immer in die Justiz, aber dieser Traum ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider ausgeträumt (NRW, 7,93 nach Verbesserung). Ich schäme mich ein wenig für die Note, aber so ist es halt. Ging es noch jemandem von Euch so, dass er seine komplette berufliche Zielsetzung neu „planen“ musste? Wie seid ihr damit umgegangen? Unternehmen/MKs sind ja bei der aktuellen Lage auch schwierig.Aber wieso sollte der Traum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeträumt sein? Ich zitiere: „Zwingende formale Mindestvoraussetzung für eine Bewerbung und Einladung zum Auswahlgespräch in Nordrhein-Westfalen sind jedoch mindestens 7,76 Punkte im zweiten Examen plus besondere persönliche oder schulisch-akademische Zusatzqualifikationen.“
Ehrlicherweise ist es im Rahmen des aktuellen Arbeitsmarkts in ganz NRW unrealistisch damit in der Justiz genommen zu werden. Dafür ist die Note einfach zu schlecht. Ich habe mittlerweile sogar Angst, dass ich keine Stelle mehr finde bzw. nur Jobs, die mir keinerlei Freude im Leben bereiten.
Bist Du frisch raus oder ist schon etwas her? Ich bin letzten Monat mit fast der gleichen Note raus und bin nur noch fertig.
11.08.2026, 06:12
(11.08.2026, 04:54)HLLM schrieb:(10.08.2026, 21:31)BayJur00 schrieb:Ich bin familiär (Einzelkind/Partnerin ist Landesbeamtin) an die Region Ruhrgebiet/Westfalen gebunden. In dieser Region ist es laut Auskunft der Mitarbeiterinnen des OLG nahezu ausgeschlossen, dass man mit meiner Note genommen wird. Außerdem werden die Einstellungszahlen eher sinken als steigen, sodass evtl. sogar die abgesenkte Notenschwelle aufgehoben wird.(10.08.2026, 19:16)HLLM schrieb: Moin! Ich wollte immer in die Justiz, aber dieser Traum ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider ausgeträumt (NRW, 7,93 nach Verbesserung). Ich schäme mich ein wenig für die Note, aber so ist es halt. Ging es noch jemandem von Euch so, dass er seine komplette berufliche Zielsetzung neu „planen“ musste? Wie seid ihr damit umgegangen? Unternehmen/MKs sind ja bei der aktuellen Lage auch schwierig.Aber wieso sollte der Traum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeträumt sein? Ich zitiere: „Zwingende formale Mindestvoraussetzung für eine Bewerbung und Einladung zum Auswahlgespräch in Nordrhein-Westfalen sind jedoch mindestens 7,76 Punkte im zweiten Examen plus besondere persönliche oder schulisch-akademische Zusatzqualifikationen.“
Ehrlicherweise ist es im Rahmen des aktuellen Arbeitsmarkts in ganz NRW unrealistisch damit in der Justiz genommen zu werden. Dafür ist die Note einfach zu schlecht. Ich habe mittlerweile sogar Angst, dass ich keine Stelle mehr finde bzw. nur Jobs, die mir keinerlei Freude im Leben bereiten.
Und wieso musst du dann deinen Traum begraben? Kannst du dich nicht dennoch im Nachbarbundesland bewerben und deine Partnerin Wechselt auch das Bundesland in eine dortige Behörde?
Auch Einzelkinder sind nicht an die Geburtsstadt gebunden, sondern freie Menschen.
17.08.2026, 21:52
(11.08.2026, 04:54)HLLM schrieb:(10.08.2026, 21:31)BayJur00 schrieb:Ich bin familiär (Einzelkind/Partnerin ist Landesbeamtin) an die Region Ruhrgebiet/Westfalen gebunden. In dieser Region ist es laut Auskunft der Mitarbeiterinnen des OLG nahezu ausgeschlossen, dass man mit meiner Note genommen wird. Außerdem werden die Einstellungszahlen eher sinken als steigen, sodass evtl. sogar die abgesenkte Notenschwelle aufgehoben wird.(10.08.2026, 19:16)HLLM schrieb: Moin! Ich wollte immer in die Justiz, aber dieser Traum ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider ausgeträumt (NRW, 7,93 nach Verbesserung). Ich schäme mich ein wenig für die Note, aber so ist es halt. Ging es noch jemandem von Euch so, dass er seine komplette berufliche Zielsetzung neu „planen“ musste? Wie seid ihr damit umgegangen? Unternehmen/MKs sind ja bei der aktuellen Lage auch schwierig.Aber wieso sollte der Traum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeträumt sein? Ich zitiere: „Zwingende formale Mindestvoraussetzung für eine Bewerbung und Einladung zum Auswahlgespräch in Nordrhein-Westfalen sind jedoch mindestens 7,76 Punkte im zweiten Examen plus besondere persönliche oder schulisch-akademische Zusatzqualifikationen.“
Ehrlicherweise ist es im Rahmen des aktuellen Arbeitsmarkts in ganz NRW unrealistisch damit in der Justiz genommen zu werden. Dafür ist die Note einfach zu schlecht. Ich habe mittlerweile sogar Angst, dass ich keine Stelle mehr finde bzw. nur Jobs, die mir keinerlei Freude im Leben bereiten.
Eine Frage dazu: Ist die Aussage, die Einstellungszahlen würden sinken und die gesenkte Notengrenze aufgehoben, deine persönliche Vermutung oder wurde dir das am OLG so erklärt? Ehrlich gesagt, kann ich es mir angesichts der galoppierenden Pensionswelle nicht vorstellen, dass da zukünftig sogar weniger eingestellt wird.
In puncto Note habe ich zudem die Erfahrung, dass es nicht am aktuellen Arbeitsmarkt liegt. Mit 7,93 war es auch vor einigen Jahren enorm kompliziert; die Note liegt eben nur sehr knapp über der Mindestgrenze und du hast selbst bei Kandidaten ohne VB noch einen ganzen Pulk mit mittlerem/oberen 8,X vor dir. Ich würde es an deiner Stelle aber weiterhin probieren.
18.08.2026, 12:05
Wenn dich eine richterliche oder richterähnliche Tätigkeit reizt, gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten. Als Anwalt kannst du zum Beispiel auch Mitglied im Anwaltsgericht werden. In der Verwaltung gibt es z.B. die Vergabekammern, die zwar formal eine Verwaltungsbehörde sind, aber praktisch fast genau wie ein Gericht arbeiten.
18.08.2026, 13:26
Es kommt auch in vielen Bundesländern maßgeblich mit auf die Note im ersten Examen an. Wenn man da über 9 Punkte war, geht schon gut was, auch wenn das zweite Examen schwächer ist. In NRW in der Sozialgerichtsbarkeit wird auch eine Gesamtnote gebildet.










