08.07.2026, 20:09
Ich finde das ganze sehr merkwürdig.
Ich habe mich auf die letzte Ausschreibung beworben und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen (war aber leider krank).
Habe anschließend noch einen Verbesserungsversuch gemacht (der erfolgreich war) und bin seit einem Jahr in der Bundesverwaltung und wurde dieses mal nicht eingeladen... Obwohl ich bessere Qualifikationen mitbringe?
Ich habe mich auf die letzte Ausschreibung beworben und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen (war aber leider krank).
Habe anschließend noch einen Verbesserungsversuch gemacht (der erfolgreich war) und bin seit einem Jahr in der Bundesverwaltung und wurde dieses mal nicht eingeladen... Obwohl ich bessere Qualifikationen mitbringe?
08.07.2026, 21:00
Seid ihr alle im Bereich Doppel VB?
09.07.2026, 07:42
(08.07.2026, 20:09)Lampe schrieb: Ich finde das ganze sehr merkwürdig.
Ich habe mich auf die letzte Ausschreibung beworben und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen (war aber leider krank).
Habe anschließend noch einen Verbesserungsversuch gemacht (der erfolgreich war) und bin seit einem Jahr in der Bundesverwaltung und wurde dieses mal nicht eingeladen... Obwohl ich bessere Qualifikationen mitbringe?
Denke das hängt mit der jeweiligen Auswahlrunde zusammen. Dann haben sich bei der für dich zweiten Bewerbungsrunde so viele gute Leute beworben, dass es trotz besserer Qualifikation nicht gereicht hat?
Gestern, 11:34
Ich glaube, ich habe es hier schon mal im Forum geschrieben:
Die Stellen bei der BT-Verwaltung werden nicht selten mit ehemaligen Mitarbeitern von BT-Abgeordneten besetzt. Extern ausschreiben muss man sie dennoch. Ich hatte 2x das Vergnügen, an einer Bewerbungsrunde teilzunehmen und hatte das Gefühl, nur „Kanonenfutter“ zu sein.
Bestätigt habe ich mich kurz danach gefühlt, als ich einen Flyer von Verdi sah, der eine Besetzung nach Parteibuch, gerade im Wissenschaftlichen Dienst, anprangerte.
Ob dem wirklich so ist, wird man wohl nie erfahren…
Die Stellen bei der BT-Verwaltung werden nicht selten mit ehemaligen Mitarbeitern von BT-Abgeordneten besetzt. Extern ausschreiben muss man sie dennoch. Ich hatte 2x das Vergnügen, an einer Bewerbungsrunde teilzunehmen und hatte das Gefühl, nur „Kanonenfutter“ zu sein.
Bestätigt habe ich mich kurz danach gefühlt, als ich einen Flyer von Verdi sah, der eine Besetzung nach Parteibuch, gerade im Wissenschaftlichen Dienst, anprangerte.
Ob dem wirklich so ist, wird man wohl nie erfahren…
Gestern, 13:09
(Gestern, 11:34)Spencer schrieb: Ich glaube, ich habe es hier schon mal im Forum geschrieben:
Die Stellen bei der BT-Verwaltung werden nicht selten mit ehemaligen Mitarbeitern von BT-Abgeordneten besetzt. Extern ausschreiben muss man sie dennoch. Ich hatte 2x das Vergnügen, an einer Bewerbungsrunde teilzunehmen und hatte das Gefühl, nur „Kanonenfutter“ zu sein.
Bestätigt habe ich mich kurz danach gefühlt, als ich einen Flyer von Verdi sah, der eine Besetzung nach Parteibuch, gerade im Wissenschaftlichen Dienst, anprangerte.
Ob dem wirklich so ist, wird man wohl nie erfahren…
Das wird tendenziell schon so sein, aber wahrscheinlich gar nicht vorrangig wegen Parteibuch: wenn man jemanden kennt und schätzt, muss der nach Aktenlage bessere Konkurrent schon deutlich besser sein, damit man ihn nur auf Grundlage von Zeugnissen und kurzem Vorstellungsgespräch vorzieht. Ähnlich haben wir es manchmal, wenn befristet Beschäftigte aus dem Haus sich auf eine feste Stelle neben Externen bewerben: da weiß man wenigstens, woran man ist. Den Mut, den Kollegen arbeitslos zu machen nur weil jemand im Vorstellungsgespräch etwas besser rüberkam, hat man oft nicht. Vermutlich sind nur wenige Mitarbeiter der Abgeordneten Volljuristen, aber die versuchen sicherlich alle, in die BT-Verwaltung zu kommen und haben erstens einen Wissensvorsprung und sind vermutlich oft auch bekannt und bewährt.
Gestern, 13:53
Das vermute ich auch. Als Externer hat man es gegen (gewollte) Interne bzw. Bekannte und Bewährte bei Ausschreibungen besonders schwer…
Gestern, 15:32
Vielen Dank für die Einordnung! Da fühlt man sich gleich weniger schlecht
Vor 8 Stunden
(Gestern, 15:32)Almöhi schrieb: Vielen Dank für die Einordnung! Da fühlt man sich gleich weniger schlechtGerne! So ging es mir damals auch, als ich den Flyer von Verdi zu dem Thema gesehen habe.
Nach meiner 1. Bewerbung wurde ich Zweiter/Ersatzkandidat, der aber iE nicht zum Zug kam. Einige Wochen später bekam ich den Anruf, ob ich nicht an einem weiteren Bewerbungsverfahren teilnehmen wolle. Auf die Stelle hatte mein Profil aber anders als in der 1. Runde überhaupt nicht gepasst. Man sollte vertiefte IT-Kenntnisse und Berufserfahrung mitbringen. Meine Teilnahme habe ich daher abgesagt.
Bei der 2. Bewerbung einige Jahre später hatte ich dann schon am Anfang das Gefühl, dass ich störe. Die Dame am Telefon meinte damals, ob ich wirklich zum Gespräch kommen wolle, schließlich sei das Ende der Bewerbungsfrist „schon morgen“ ?! Die Frist lief übrigens ganze 14 Tage und die Stelle war ausschließlich auf der Internetseite des BT inseriert. Das Gespräch fand dann in eisiger Atmosphäre statt. Die schriftliche Aufgabe bestand aus der Lösung einer rechtlichen Spezialfrage, die mE nur ein Insider beantworten konnte. Durch einen irren Zufall hatte ich allerdings genau über die gesuchte Entscheidung mit einem Kollegen kurz zuvor in einem anderen Zusammenhang gesprochen.
2 Tage später kam die Absage…
1 Woche später war dieselbe Stelle erneut ausgeschrieben, diesmal komplett ohne Notenvorgabe und Jurist musste man auch nicht mehr sein, Politikstudium reichte auf einmal auch.
Macht euch euren eigenen Reim darauf…









