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Aktueller Arbeitsmarkt
Sincju
Member
***
Beiträge: 52
Themen: 0
Registriert seit: Jan 2026
#341
25.04.2026, 15:06
(25.04.2026, 14:48)Bro schrieb:  Habe kürzlich meine zweite Bewerbungsrunde gestartet, nachdem die erste Runde (beginnend September letzten Jahres) nicht besonders gut lief (3 Interviews bei ca. 20 Bewerbungen). Habe mich jetzt auf ein anderes Rechtsgebiet beworben. In 3 von 3 Kanzleien wurde ich sofort eingeladen (Frankfurt).

Falls es nicht allzu speziell ist und du es verraten möchtest: welches Rechtsgebiet?
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Bro
Member
***
Beiträge: 129
Themen: 11
Registriert seit: Oct 2022
#342
25.04.2026, 16:42
(25.04.2026, 15:06)Sincju schrieb:  
(25.04.2026, 14:48)Bro schrieb:  Habe kürzlich meine zweite Bewerbungsrunde gestartet, nachdem die erste Runde (beginnend September letzten Jahres) nicht besonders gut lief (3 Interviews bei ca. 20 Bewerbungen). Habe mich jetzt auf ein anderes Rechtsgebiet beworben. In 3 von 3 Kanzleien wurde ich sofort eingeladen (Frankfurt).

Falls es nicht allzu speziell ist und du es verraten möchtest: welches Rechtsgebiet?

Habe mich jetzt im Bereich Transaktionen (M&A / PE) beworben.
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Bln2024
Member
***
Beiträge: 99
Themen: 4
Registriert seit: Jun 2024
#343
27.04.2026, 09:51
Also bei uns wird gerade nur eingestellt, wenn (a) jemand geht und (b) dadurch tatsächlich auch echter Bedarf an einer Neueinstellung entsteht. Einige Teams sind bei Weggang einfach kleiner geworden bzw. die Partner lassen ihr Team mit einem Associate weniger schlicht (wesentlich) mehr arbeiten, statt schnell nachzubesetzen -  das ist, was mir seit Neujahr auffällt. 

Ich bewerbe mich Richtung Boutique weg, aber dort bestehen meiner Empfindung nach sehr hohe Anforderungen (habe 4/4, werde trotzdem kaum eingeladen).
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Patenter Gast
Posting Freak
*****
Beiträge: 751
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2022
#344
27.04.2026, 10:29
Ich war letzte Woche mit einem Freund essen, der Partner bei einer deutschen GK ist. Er meinte, er sucht gerade einen weiteren Berufseinsteiger für sein Team, weil es so viel Arbeit ist.

Ich glaube, der Arbeitsmarkt ist aktuell auf einem Normalniveau bis minimal unter normal. Weder gibt es Einstellungsstopps (wie während Corona) noch den krassen Arbeitnehmermarkt (wie nach Corona).
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AET19
Junior Member
**
Beiträge: 34
Themen: 18
Registriert seit: Jun 2023
#345
27.04.2026, 10:38
Ich finde den Arbeitsmarkt einfach nur schrecklich. Die GK/MK stellen kaum jemanden als Berufseinsteiger ein. Spätestens im Vorstellungsgespräch ist man ohne Berufserfahrung raus. Selbes Spiel im öffentlichen Dienst. Die meisten ausgeschriebenen Stellen richten sich an Berufserfahrene und selbst wenn es eine Stelle für Berufseinsteiger gibt, ist man oft ohne Doppel-VB raus. Diese Erfahrung haben auch andere in meinem Umfeld gemacht und wir haben recht gute Noten, d.h. VB&B und teilweise sogar besondere Lebensläufe. Habe von eineigen GK auch bereits gehört, dass Stellen aufgrund der Wirtschaft und kommenden KI abgebaut bzw. nicht mehr ausgeschrieben werden. Kandidaten bewerben sich daher vermehrt im öffentlichen Dienst. In der Justiz macht sich das bereits bemerkbar, da teilweise die Notenanforderungen langsam steigen.
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Juristenglatze
Junior Member
**
Beiträge: 8
Themen: 0
Registriert seit: Jul 2022
#346
27.04.2026, 18:39
(23.04.2026, 18:37)RRalf schrieb:  
(23.04.2026, 18:15)Greif schrieb:  
(23.04.2026, 16:43)Engstirn Bräsigmann schrieb:  Ich hab leider mit 8,5 (gesamt, staatlich nur unteres B) + 6,8 Pkten. und auf dem Papier guten Stationen (WissMit + Anwaltsstation GK, Großkonzern) bislang kein Glück gehabt. Suche in BaWü und dort gibt es ohnehin nur sehr wenige Ausschreibungen, wenn man Sachbearbeiter-Stellen (die auch für LL.B.-Absolventen oder BWLer ausgeschrieben werden) und "Ich bin 93 Jahre alt, mache alle Rechtsgebiete und keins richtig, willst du meine Kanzlei in Hintertupfingen haben?" abzieht.

Alles, was halbwegs spezialisiert ist (Fachanwälte und nicht 100 Rechtsgebiete auf fünf Anwälte verteilt), schreibt nicht aus oder sagt ab. Problem ist bei mir primär, dass ich bisher ausschließlich in Großkanzleien war (auch in den Praktika), auf diese weder Lust noch eine Chance auf Einstieg habe und zudem GK-typische Rechtsgebiete gemacht habe, auf die ich keine Lust habe. Trotz Hochglanz-CV (den ich bewusst runterspiele) bin ich halt schlechter qualifiziert als jemand mit vergleichbaren Noten, der im Schwerpunkt oder in den Stationen Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht oder sonstwas gemacht hat.

Mache mir langsam wirklich Gedanken, da ich nur noch ein halbes Jahr ALG bekomme und siegessicher vor kurzem erst mit dem Bewerben begonnen habe - selbst schuld.

Wer noch was verändern kann: Wenn das erste Examen staatlich nicht so top war, dann schaut euch lieber im Ref schonmal nach etwas Bodenständigerem um, um in diesem Arbeitsmarkt (fängt ja gerade erst an, Stichwort Hormus) einen Fuß in die Tür zu bekommen, statt - wie ich - vor allem auf Prestige und die Stationsvergütung zu schauen.

Ernstgemeinte Rückfrage: Warum warst du bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage und 2xb "siegessicher"?

Weil außerhalb der dauernegativen Online-Bubble zig Leute solide Jobs mit 2x B finden.

E13 sollte damit bei etwas Flexibilität drin sein, bei vielen Behörden wird dann zeitnahe verbeamtet.

Kenne auch mehrere im Steuerrecht, bei denen ist der Arbeitsmarkt nach wie vor gut. Der Einstieg ist meist etwas schwächer, man arbeitet eben zu Beginn auf die Doppelqualifikation zum StB hin, aber danach bist du auch flott sechsstellig.

Im Steuerrecht gibt es ja nicht gerade viele Kanzleien oder? welche meinst du dabei oder sind deine Kollegen bei den Big4? Den Deal finde ich nicht besonders attraktiv…
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JurMUC
Member
***
Beiträge: 115
Themen: 1
Registriert seit: May 2022
#347
29.04.2026, 09:49
(27.04.2026, 18:39)Juristenglatze schrieb:  
(23.04.2026, 18:37)RRalf schrieb:  
(23.04.2026, 18:15)Greif schrieb:  
(23.04.2026, 16:43)Engstirn Bräsigmann schrieb:  Ich hab leider mit 8,5 (gesamt, staatlich nur unteres B) + 6,8 Pkten. und auf dem Papier guten Stationen (WissMit + Anwaltsstation GK, Großkonzern) bislang kein Glück gehabt. Suche in BaWü und dort gibt es ohnehin nur sehr wenige Ausschreibungen, wenn man Sachbearbeiter-Stellen (die auch für LL.B.-Absolventen oder BWLer ausgeschrieben werden) und "Ich bin 93 Jahre alt, mache alle Rechtsgebiete und keins richtig, willst du meine Kanzlei in Hintertupfingen haben?" abzieht.

Alles, was halbwegs spezialisiert ist (Fachanwälte und nicht 100 Rechtsgebiete auf fünf Anwälte verteilt), schreibt nicht aus oder sagt ab. Problem ist bei mir primär, dass ich bisher ausschließlich in Großkanzleien war (auch in den Praktika), auf diese weder Lust noch eine Chance auf Einstieg habe und zudem GK-typische Rechtsgebiete gemacht habe, auf die ich keine Lust habe. Trotz Hochglanz-CV (den ich bewusst runterspiele) bin ich halt schlechter qualifiziert als jemand mit vergleichbaren Noten, der im Schwerpunkt oder in den Stationen Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht oder sonstwas gemacht hat.

Mache mir langsam wirklich Gedanken, da ich nur noch ein halbes Jahr ALG bekomme und siegessicher vor kurzem erst mit dem Bewerben begonnen habe - selbst schuld.

Wer noch was verändern kann: Wenn das erste Examen staatlich nicht so top war, dann schaut euch lieber im Ref schonmal nach etwas Bodenständigerem um, um in diesem Arbeitsmarkt (fängt ja gerade erst an, Stichwort Hormus) einen Fuß in die Tür zu bekommen, statt - wie ich - vor allem auf Prestige und die Stationsvergütung zu schauen.

Ernstgemeinte Rückfrage: Warum warst du bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage und 2xb "siegessicher"?

Weil außerhalb der dauernegativen Online-Bubble zig Leute solide Jobs mit 2x B finden.

E13 sollte damit bei etwas Flexibilität drin sein, bei vielen Behörden wird dann zeitnahe verbeamtet.

Kenne auch mehrere im Steuerrecht, bei denen ist der Arbeitsmarkt nach wie vor gut. Der Einstieg ist meist etwas schwächer, man arbeitet eben zu Beginn auf die Doppelqualifikation zum StB hin, aber danach bist du auch flott sechsstellig.

Im Steuerrecht gibt es ja nicht gerade viele Kanzleien oder? welche meinst du dabei oder sind deine Kollegen bei den Big4? Den Deal finde ich nicht besonders attraktiv…

Wie in allen Rechtsgebieten gibt es mehr als GK und Big4. Auch im Steuerrecht gibt es sehr (!) viele Kanzleien in allen Größen. IM MK-Bereich oft eine gemischte Steuer- und Rechtsberatung.
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Sonnenschein
Member
***
Beiträge: 115
Themen: 3
Registriert seit: Apr 2025
#348
Gestern, 10:25
Da es grade um Steuerrecht und Steuerberatung geht: Derzeit arbeite ich im ersten Jahr nach dem 2. Stx als Syndikus für ein mittelständisches Unternehmen, überwiegend Vertragsrecht, Corporate Housekeeping... Es gibt dort für mich keine echten Aufstiegsmöglichkeiten ohne einen Wechsel des AG, die Aufgaben werden auch gleich bleiben (vermutlich leider auch das Gehalt). Deshalb bewerbe ich mich aktuell immer mal wenn ich eine spannende Anzeige finde. Bislang hatte ich mit Steuerrecht gar nichts zu tun, immer nur mit Gesellschaftsrecht. Jetzt habe ich ein erstes Bewerbungsgespräch bei einer überregional tätigen Steuerberatungsesellschaft (sowas wie RSM) gehabt als Anwalt für Steuer/Gesellschaftsrecht und es besteht Interesse. Die Details wie Gehalt und HO etc. werden erst im zweiten Gespräch besprochen, sind aber nicht meine Hauptmotivation, da ich bislang auch nur "normal" verdiene mit 65k. Vorausgesetzt man würde sich diesbezüglich auch einig werden, ist ein solcher "Richtungswechsel" denn zu empfehlen? Ich erhoffe mir etwas mehr juristisches Arbeiten und auch Mandatsarbeit, evtl. fachliche Weiterbildungen. Man hat mir angeboten, dass der Lehrgang zum StB oder Fachanwalt schon gewünscht wäre langfristig. Nachteil ist wohl im Vergleich zu einer klassischen Kanzlei, dass es sehr an die Beratung im Steuerrecht bzw. der Steuerberater angepasst ist und das natürlich die Hauptaufträge inhouse sein werden. Ich sollte auch erwähnen, dass meine Stx, insb. mein zweites leider nicht so gut ausgefallen ist (befr./ausr.) und ich deshalb nicht die Wahl habe doch bei einer GK für 160k einzusteigen, oder bei einer "namenhaften" MK... Letztlich wäre mein Wunsch einfach fachlich im Wirtschaftsrecht mich zu entwickeln um dann langfristig vielleicht auch mal in Gehaltsregionen von 80-100k zu kommen bspw. durch einen In-House Wechsel nach 3-5 Jahren zu einer "besseren" Firma als derzeit. Natürlich nicht unter dauerhafter Aufgabe der "Work Life Balance", ich arbeite derzeit nur 40h mit Überstundenerfassung und Gleitzeit. Über Erfahrungen oder Feedback würde ich mich freuen.
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advocatus diaboli
Member
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Beiträge: 175
Themen: 1
Registriert seit: May 2023
#349
Gestern, 11:01
Deinen Schilderungen entnehme ich, dass du bei dem Wechsel primär ein steuerrechtliches Fachwissen aufbauen würdest. Deine Jobchancen wären dann wohl bei einem weiteren Wechsel vor allem auch in dem Bereich gut. Ein Wechsel zu anderen Kanzleien in dem Bereich wären dann sicherlich gut möglich.

Ich kenne mich ehrlich gesagt aber nicht so gut mit den Jobchancen aus, wenn man im Steuerrecht In-house arbeiten möchte. Bei uns im Unternehmen sind in der Steuerabteilung tatsächlich fast gar keine Volljuristen tätig. Lediglich von dem Abteilungsleiter weiß ich das mit Gewissheit. 

Wenn dir langfristig ein Unternehmen als Arbeitgeber vorschwebt, dürftest du wahrscheinlich mit dem allgemeinen Wirtschaftsrecht besser bedient sein.
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Sonnenschein
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Beiträge: 115
Themen: 3
Registriert seit: Apr 2025
#350
Gestern, 11:27
(Gestern, 11:01)advocatus diaboli schrieb:  Deinen Schilderungen entnehme ich, dass du bei dem Wechsel primär ein steuerrechtliches Fachwissen aufbauen würdest. Deine Jobchancen wären dann wohl bei einem weiteren Wechsel vor allem auch in dem Bereich gut. Ein Wechsel zu anderen Kanzleien in dem Bereich wären dann sicherlich gut möglich.

Ich kenne mich ehrlich gesagt aber nicht so gut mit den Jobchancen aus, wenn man im Steuerrecht In-house arbeiten möchte. Bei uns im Unternehmen sind in der Steuerabteilung tatsächlich fast gar keine Volljuristen tätig. Lediglich von dem Abteilungsleiter weiß ich das mit Gewissheit. 

Wenn dir langfristig ein Unternehmen als Arbeitgeber vorschwebt, dürftest du wahrscheinlich mit dem allgemeinen Wirtschaftsrecht besser bedient sein.

Ja, davon gehe ich aus. Ist ja auch eine Steuerberatungsgesellschaft. Mit natürlich Überschneidungen im Gesellschafts-/Arbeits- oder Zivilrecht...
Naja gut, aber Unternehmen wollen natürlich auch gewisse Erfahrungen, welche ich derzeit einfach nicht wirklich sammeln kann. Allgemeines Wirtschaftsrecht habe ich bislang keine Möglichkeiten bekommen, zwecks Konkurrenz :D

Ich bin nicht versteift auf Unternehmen, vll. gefällt mir ja die Beratung besser oder doch eine Kanzlei irgendwann? Jedenfalls ist mein Profil dann "wertvoller"?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 11:28 von Sonnenschein.)
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