24.04.2026, 15:52
(24.04.2026, 12:34)Praktiker schrieb:(23.04.2026, 18:58)NRW556 schrieb:(23.04.2026, 09:13)RefbaldAnwalt schrieb: Hallo
unter einem anderen Thema wurde über die Erforderlichkeit des Abbaus reduntanter Bürokratie diskutiert.
Da mich das Thema persönlich interessiert, dachte ich, wir machen ein eigenes Thema dafür auf.
Wer weiß, vielleicht bewirken unsere Ideen ja etwas.
An welchen Stellen genau findet ihr, wäre Bürokratieabbau erforderlich und warum?
Bürokratie dient ja oft den Zwecken des Datenschutzes, der Beweisfunktion oder der Gleichheit der Beteiligten (Art. 3).
Andererseits verringert sie oft die Arbeitsfähigkeit der Behörden und damit auch den Grundrechtsschutz.
Ich bin auf eure Beiträge gespannt.
Ich finde ja man könnte den Rotstift an Stellen wie Gleichstellungsbeauftragen ansetzen.
Weil ich das Thema wirklich wichtig finde, würde ich das nochmal aufgreifen. Vermutlich wären viele, vor allem die Männer, einverstanden mit der Streichung. Andererseits könnte man auch einfach eine Mindestquote von Frauen auf allen Ebenen einrichten (wozu man die Verfassung ändern müsste) - das wäre eine ziemlich unbürokratische, einfache und effektive Lösung der Gleichstellungsproblematik. Mit ihr wären allerdings ziemlich viele (Männer, aber auch Frauen) nicht einverstanden. Stattdessen hat man daher spezielle Beauftragte geschaffen und wird sie vor dem Hintergrund der genannten Interessen auch nicht wieder abschaffen. Das zeigt m.E. gut, wie aus berechtigten Zielen vor dem Hintergrund starker Interessengegensätze Kompromisse entstehen, die dann aber natürlich sehr viel komplexer und ressourcenintensiver ausfallen. Unter anderem deshalb ist dem strukturell schwierig beizukommen: der Kompromiss ist (und an sich ja zurecht) tief in unserem gesellschaftlichen und politischen System verankert. Die Extreme haben es da leichter.
Gerade bei Gleichstellungsbeauftragten sieht man mMn auch gut, wie sehr eine einzelne Person in der jeweiligen Rolle das Image prägen kann. Der Grundgedanke einer Gleichstellungsbeauftragen ist ja erstmal (jedenfalls noch) richtig und wichtig. Man kann diese Tätigkeit dann aber konstruktiv wahrnehmen und trotzdem prinzipientreu sein oder - was halt gar nicht zuträglich ist - konfrontativ und ohne Blick für andere Belange. Ich habe in meiner Praxis beides erlebt und es sind natürlich letztere Personen, die das Bild maßgeblich prägen und zu Ablehnung führen.
24.04.2026, 17:01
Mal blöd gefragt, was sollen die eigentlich noch bewirken, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ( ziemlich rückständiges Geschlechtsbild btw.
) beachtet wird?
Muss man das überhaupt noch heutzutage, bei einem Frauenanteil 60% + in der Verwaltung?
Ich könnte jetzt natürlich auch weiter polemisieren in dem ich so Dinge auf Zähle wie der Leopard 2 A8 muss für Schwangere Soldaten und Soldatinnen ausgerichtet sein.
Aber bleiben wir mal beim Grundsatz. Muss es diese Stellen heute noch geben?
) beachtet wird? Muss man das überhaupt noch heutzutage, bei einem Frauenanteil 60% + in der Verwaltung?
Ich könnte jetzt natürlich auch weiter polemisieren in dem ich so Dinge auf Zähle wie der Leopard 2 A8 muss für Schwangere Soldaten und Soldatinnen ausgerichtet sein.
Aber bleiben wir mal beim Grundsatz. Muss es diese Stellen heute noch geben?
24.04.2026, 17:38
(24.04.2026, 17:01)NRW556 schrieb: Mal blöd gefragt, was sollen die eigentlich noch bewirken, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ( ziemlich rückständiges Geschlechtsbild btw.) beachtet wird?
Muss man das überhaupt noch heutzutage, bei einem Frauenanteil 60% + in der Verwaltung?
Ich könnte jetzt natürlich auch weiter polemisieren in dem ich so Dinge auf Zähle wie der Leopard 2 A8 muss für Schwangere Soldaten und Soldatinnen ausgerichtet sein.
Aber bleiben wir mal beim Grundsatz. Muss es diese Stellen heute noch geben?
Ich tendiere auch dir zuzustimmen.
Der Staat muss ja mit dem Budget effizient umgehen und ob dieser Beruf seine Ausgaben auch rechtfertigt, bezweifle ich.
Der Beruf unterstellt ja, dass in den Reihen der Verwaltung regelmäßig Benachteiligungen von Personen bestimmten Geschlechts stattfinden würde. Das bezweifle ich auch, es werden wohl eher Einzelfälle sein.
Es gibt mit Sicherheit Personen, die sich über die Grenzen der Gleichberechtigung hinwegsetzen, aber dafür gibt es ja das Beschwerderecht der Mitarbeiter und das Aufsichtsrecht des Vorgesetzten.
24.04.2026, 20:29
(24.04.2026, 17:01)NRW556 schrieb: Mal blöd gefragt, was sollen die eigentlich noch bewirken, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ( ziemlich rückständiges Geschlechtsbild btw.) beachtet wird?
Muss man das überhaupt noch heutzutage, bei einem Frauenanteil 60% + in der Verwaltung?
Ich könnte jetzt natürlich auch weiter polemisieren in dem ich so Dinge auf Zähle wie der Leopard 2 A8 muss für Schwangere Soldaten und Soldatinnen ausgerichtet sein.
Aber bleiben wir mal beim Grundsatz. Muss es diese Stellen heute noch geben?
Naja. Bei den Erzieherinnen ist der Frauenanteil ziemlich hoch und der Männeranteil ziemlich gering. In der B-Besoldung ist es allerdings umgekehrt - was umso irritierender ist, weil es drunter anders aussieht, weiblicher Nachwuchs also vorhanden wäre. Der Blick auf den Gesamtanteil scheint mir daher doch etwas unterkomplex. Ob Beauftragte daran etwas ändern, ist natürlich nochmal eine andere Frage. Aber wenn ich mir so die Geschlechterverteilung in meiner Besoldungsgruppe anschaue, scheint jedenfalls das Ziel noch nicht erreicht (ohne dass ich deshalb zu Gunsten einer Frau hätte verzichten wollen...).
24.04.2026, 20:51
(24.04.2026, 20:29)Praktiker schrieb:(24.04.2026, 17:01)NRW556 schrieb: Mal blöd gefragt, was sollen die eigentlich noch bewirken, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ( ziemlich rückständiges Geschlechtsbild btw.) beachtet wird?
Muss man das überhaupt noch heutzutage, bei einem Frauenanteil 60% + in der Verwaltung?
Ich könnte jetzt natürlich auch weiter polemisieren in dem ich so Dinge auf Zähle wie der Leopard 2 A8 muss für Schwangere Soldaten und Soldatinnen ausgerichtet sein.
Aber bleiben wir mal beim Grundsatz. Muss es diese Stellen heute noch geben?
Naja. Bei den Erzieherinnen ist der Frauenanteil ziemlich hoch und der Männeranteil ziemlich gering. In der B-Besoldung ist es allerdings umgekehrt - was umso irritierender ist, weil es drunter anders aussieht, weiblicher Nachwuchs also vorhanden wäre. Der Blick auf den Gesamtanteil scheint mir daher doch etwas unterkomplex. Ob Beauftragte daran etwas ändern, ist natürlich nochmal eine andere Frage. Aber wenn ich mir so die Geschlechterverteilung in meiner Besoldungsgruppe anschaue, scheint jedenfalls das Ziel noch nicht erreicht (ohne dass ich deshalb zu Gunsten einer Frau hätte verzichten wollen...).
Es ist natürlich auch alles eine Frage der Zeit. In zehn, zwanzig Jahren wird es ganz anders aussehen. Die derzeitigen Personalstrukturen werden sich so oder so auswachsen.
24.04.2026, 22:06
(24.04.2026, 20:51)Pontifex Maximus schrieb:(24.04.2026, 20:29)Praktiker schrieb:(24.04.2026, 17:01)NRW556 schrieb: Mal blöd gefragt, was sollen die eigentlich noch bewirken, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ( ziemlich rückständiges Geschlechtsbild btw.) beachtet wird?
Muss man das überhaupt noch heutzutage, bei einem Frauenanteil 60% + in der Verwaltung?
Ich könnte jetzt natürlich auch weiter polemisieren in dem ich so Dinge auf Zähle wie der Leopard 2 A8 muss für Schwangere Soldaten und Soldatinnen ausgerichtet sein.
Aber bleiben wir mal beim Grundsatz. Muss es diese Stellen heute noch geben?
Naja. Bei den Erzieherinnen ist der Frauenanteil ziemlich hoch und der Männeranteil ziemlich gering. In der B-Besoldung ist es allerdings umgekehrt - was umso irritierender ist, weil es drunter anders aussieht, weiblicher Nachwuchs also vorhanden wäre. Der Blick auf den Gesamtanteil scheint mir daher doch etwas unterkomplex. Ob Beauftragte daran etwas ändern, ist natürlich nochmal eine andere Frage. Aber wenn ich mir so die Geschlechterverteilung in meiner Besoldungsgruppe anschaue, scheint jedenfalls das Ziel noch nicht erreicht (ohne dass ich deshalb zu Gunsten einer Frau hätte verzichten wollen...).
Es ist natürlich auch alles eine Frage der Zeit. In zehn, zwanzig Jahren wird es ganz anders aussehen. Die derzeitigen Personalstrukturen werden sich so oder so auswachsen.
An sich ja. Allerdings geht meine Ebene erst Ende der 2040er in den Ruhestand. Da müssten sie uns schon kollektiv wegbefördern. Aber klar, der Faktor Zeit spielt auch eine Rolle. Und wir sind ja alle trotz Gleichstellungsbeauftragter ins Amt gekommen, das kann man als Beleg gegen deren Nutzen gelten lassen. Mir ging es ja auch mehr um die Struktur, wie Bürokratie entsteht: berechtigtes Ziel, Kontroverse hinsichtlich des Weges, Kompromiss mit Ressourcenbedarf. So ähnlich läuft es in vielen Fällen.
25.04.2026, 14:36
(23.04.2026, 19:43)Homer S. schrieb:(23.04.2026, 13:43)Bro schrieb: 70% des Gesamtbudgets der Jobcenter geht für Verwaltungskosten drauf. Jeder der über 14.000 Arbeitsvermittler der Bundesagentur für Arbeit vermittelt im Schnitt gerade einmal sechs Personen im Jahr. Die Bürokratiekosten übersteigen den Nutzen um ein Vielfaches. Es ist Verwaltung zum Zwecke der Verwaltung.
Weitere Vorschläge/Ideen: Wir haben eine unüberschaubare Anzahl an Sozialleistungen, die gebündelt werden können. "Kindergeld" bzw. Kinderfreibetrag über den Arbeitgeber auszahlen. Streichen kleinerer, ressourcenbindener Delikte im StGB. Papieranträge & Bürgeranfragen automatisieren. Bedarfsermittlung & Matching via KI.
Sinnvoller Ansatz: Steuergeldverschwendung unter Strafe / Bußgeld stellen. Anreize so setzen, dass Bürokratie abgebaut wird.
Zu deiner ersten Aussage hätte ich Interesse an einer Quelle - gerade was den Nutzen angeht, wenn pro Jahr sechs Personen pro Bearbeiter vermittelt werden, klingt das für mich auf den ersten Blick auch nach auch wenig, aber wenn die sechs Personen langfristig irgendwo steuer- und sozialversicherungspflichtig arbeiten klingt das doch mehr nach einem guten Geschäft.
Das Bündeln von Leistungen halte ich auch unbedingt für erforderlich, ebenso einheitliche IT-Plattformen und Datenschnittstellen. Das StB/RAe mit dem Finanzgericht über das besondere Steuerberaterpostfach und mit Zivilgerichten über das besondere Anwaltspostfach kommunizieren müssen ist nonsens. Dafür gibt es viele weitere Beispiele.
Was ich mich aber auch frage ist, ob Bürokratieabbau "unserer" Branche überhaupt guttun würde und wie sich das generell aufs Wirtschaftswachstum auswirken würde. Beispiel aus meinem Bereich sind Meldepflichten bei internationalen Steuergestaltungen. Unglaublicher Bürokratieaufwand und der Ertrag auf Seite der Finanzverwaltung ist sehr gering. Aber: Die Steuerberater verdienen sich daran natürlich eine goldene Nase.
Steuerverschwendung unter Strafe stellen gibt es: Haushaltsuntreue. Ansonsten werden oft einzelne Projekte ausgepickt die unglaublich schlecht laufen, vieles läuft aber auch gut, dass ist nur keine Schlagzeile für die entsprechende Zielgruppe.
https://www.zdfheute.de/politik/deutschl...n-100.html
https://www.focus.de/finanzen/news/101-0...16c4a.html
25.04.2026, 15:47
(24.04.2026, 22:06)Praktiker schrieb:(24.04.2026, 20:51)Pontifex Maximus schrieb:(24.04.2026, 20:29)Praktiker schrieb:(24.04.2026, 17:01)NRW556 schrieb: Mal blöd gefragt, was sollen die eigentlich noch bewirken, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ( ziemlich rückständiges Geschlechtsbild btw.) beachtet wird?
Muss man das überhaupt noch heutzutage, bei einem Frauenanteil 60% + in der Verwaltung?
Ich könnte jetzt natürlich auch weiter polemisieren in dem ich so Dinge auf Zähle wie der Leopard 2 A8 muss für Schwangere Soldaten und Soldatinnen ausgerichtet sein.
Aber bleiben wir mal beim Grundsatz. Muss es diese Stellen heute noch geben?
Naja. Bei den Erzieherinnen ist der Frauenanteil ziemlich hoch und der Männeranteil ziemlich gering. In der B-Besoldung ist es allerdings umgekehrt - was umso irritierender ist, weil es drunter anders aussieht, weiblicher Nachwuchs also vorhanden wäre. Der Blick auf den Gesamtanteil scheint mir daher doch etwas unterkomplex. Ob Beauftragte daran etwas ändern, ist natürlich nochmal eine andere Frage. Aber wenn ich mir so die Geschlechterverteilung in meiner Besoldungsgruppe anschaue, scheint jedenfalls das Ziel noch nicht erreicht (ohne dass ich deshalb zu Gunsten einer Frau hätte verzichten wollen...).
Es ist natürlich auch alles eine Frage der Zeit. In zehn, zwanzig Jahren wird es ganz anders aussehen. Die derzeitigen Personalstrukturen werden sich so oder so auswachsen.
An sich ja. Allerdings geht meine Ebene erst Ende der 2040er in den Ruhestand. Da müssten sie uns schon kollektiv wegbefördern. Aber klar, der Faktor Zeit spielt auch eine Rolle. Und wir sind ja alle trotz Gleichstellungsbeauftragter ins Amt gekommen, das kann man als Beleg gegen deren Nutzen gelten lassen. Mir ging es ja auch mehr um die Struktur, wie Bürokratie entsteht: berechtigtes Ziel, Kontroverse hinsichtlich des Weges, Kompromiss mit Ressourcenbedarf. So ähnlich läuft es in vielen Fällen.
Da hast du natürlich Recht. Hier ist die Struktur etwas anders. Viele ältere Männer und eher weniger ältere Frauen auf oberster Leitungsebene, dafür relativ viele jüngere Frauen dadrunter, die schon in den Startlöchern stehen. Interessant ist da übrigens, dass es - Ausnahmen gibt es natürlich - eher die Frauen untereinander sind, die sich gegenseitig den Erfolg neiden bzw. sich gegenseitig versuchen, karrieremäßig Beinchen zu stellen.
25.04.2026, 17:23
(25.04.2026, 15:47)Pontifex Maximus schrieb:(24.04.2026, 22:06)Praktiker schrieb:(24.04.2026, 20:51)Pontifex Maximus schrieb:(24.04.2026, 20:29)Praktiker schrieb:(24.04.2026, 17:01)NRW556 schrieb: Mal blöd gefragt, was sollen die eigentlich noch bewirken, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ( ziemlich rückständiges Geschlechtsbild btw.) beachtet wird?
Muss man das überhaupt noch heutzutage, bei einem Frauenanteil 60% + in der Verwaltung?
Ich könnte jetzt natürlich auch weiter polemisieren in dem ich so Dinge auf Zähle wie der Leopard 2 A8 muss für Schwangere Soldaten und Soldatinnen ausgerichtet sein.
Aber bleiben wir mal beim Grundsatz. Muss es diese Stellen heute noch geben?
Naja. Bei den Erzieherinnen ist der Frauenanteil ziemlich hoch und der Männeranteil ziemlich gering. In der B-Besoldung ist es allerdings umgekehrt - was umso irritierender ist, weil es drunter anders aussieht, weiblicher Nachwuchs also vorhanden wäre. Der Blick auf den Gesamtanteil scheint mir daher doch etwas unterkomplex. Ob Beauftragte daran etwas ändern, ist natürlich nochmal eine andere Frage. Aber wenn ich mir so die Geschlechterverteilung in meiner Besoldungsgruppe anschaue, scheint jedenfalls das Ziel noch nicht erreicht (ohne dass ich deshalb zu Gunsten einer Frau hätte verzichten wollen...).
Es ist natürlich auch alles eine Frage der Zeit. In zehn, zwanzig Jahren wird es ganz anders aussehen. Die derzeitigen Personalstrukturen werden sich so oder so auswachsen.
An sich ja. Allerdings geht meine Ebene erst Ende der 2040er in den Ruhestand. Da müssten sie uns schon kollektiv wegbefördern. Aber klar, der Faktor Zeit spielt auch eine Rolle. Und wir sind ja alle trotz Gleichstellungsbeauftragter ins Amt gekommen, das kann man als Beleg gegen deren Nutzen gelten lassen. Mir ging es ja auch mehr um die Struktur, wie Bürokratie entsteht: berechtigtes Ziel, Kontroverse hinsichtlich des Weges, Kompromiss mit Ressourcenbedarf. So ähnlich läuft es in vielen Fällen.
Da hast du natürlich Recht. Hier ist die Struktur etwas anders. Viele ältere Männer und eher weniger ältere Frauen auf oberster Leitungsebene, dafür relativ viele jüngere Frauen dadrunter, die schon in den Startlöchern stehen. Interessant ist da übrigens, dass es - Ausnahmen gibt es natürlich - eher die Frauen untereinander sind, die sich gegenseitig den Erfolg neiden bzw. sich gegenseitig versuchen, karrieremäßig Beinchen zu stellen.
Die GStB sind bei uns schon zu einem großen Teil männerhassende Verrückte, sodass sich mein Verständnis dafür in Grenzen hält. Persönlich halte ich auch nicht einfach eine Quote von 50/50 für gerecht. Letztlich findet ja aktuell eine Ungleichbehandlung zulasten von jungen Männern statt, die mit der Ungleichbehandlung von vor 30 Jahren nichts zu tun haben. Das führt weder zu mehr Verständnis für das Thema noch zu tatsächlicher Gleichberechtigung.
Aber zum Thema: das verrückte ist ja, wie dann bürokratisch gekämpft wird, hier geht der Trend dazu um Schwerbehinderungen zu kämpfen, da das die Geschlechterdifferenz wieder übertrumpft...
25.04.2026, 17:33
Gerade mal die Besoldungstabellen gesehen. A13 von 5.200 Brutto auf 6.100 Brutto rauf. Und das zum Einstieg ohne jede Zulage. Keine Rentenversicherung und dazu eine entsprechende Pension, für die nichts vom netto privat vorgesorgt werden muss. Ist der Staat eigentlich schon mit gutem Beispiel vorangegangen und hat schön brav die 1.000 EUR steuerfreie Inflationsprämie auf Steuerzahlerkosten ausgezahlt?
Es ist echt kein Wunder, dass die Bevölkerung zunehmend das Gefühl bekommt, die da oben in ihrem Elfenbeinturm haben keinerlei Gespür mehr für das wirkliche Leben da draußen. Bei so nem Gehalt wären mir Inflation und Spritpreise auch komplett scheißegal.
Es ist so bodenlos und wenn man bedenkt, dass bei Singles inzwischen im Schnitt bereits jeder zweite Euro für Steuern und Sozialversicherung abgegeben werden muss, dann ist es der Bevölkerung gegenüber auch schon übergriffig.
Oben macht man sich die Taschen immer weiter voll und wundert sich, dass das einfache Volk da unten keinen Bock mehr hat (mehr) zu arbeiten.
AfD laut neuester Sonntagsumfrage auf Rekordwert. Immer weiter, immer weiter. Krug und Brunnen und so.
Es ist echt kein Wunder, dass die Bevölkerung zunehmend das Gefühl bekommt, die da oben in ihrem Elfenbeinturm haben keinerlei Gespür mehr für das wirkliche Leben da draußen. Bei so nem Gehalt wären mir Inflation und Spritpreise auch komplett scheißegal.
Es ist so bodenlos und wenn man bedenkt, dass bei Singles inzwischen im Schnitt bereits jeder zweite Euro für Steuern und Sozialversicherung abgegeben werden muss, dann ist es der Bevölkerung gegenüber auch schon übergriffig.
Oben macht man sich die Taschen immer weiter voll und wundert sich, dass das einfache Volk da unten keinen Bock mehr hat (mehr) zu arbeiten.
AfD laut neuester Sonntagsumfrage auf Rekordwert. Immer weiter, immer weiter. Krug und Brunnen und so.


