13.03.2026, 15:23
Ich überlege, mich – UNTER ANDEREM – wegen der Verbeamtung und der Besoldung zum Berufseinstieg in der Verwaltung zu bewerben. Die in der Justiz in Hessen aufgrund der angespannten Wirtschaftslage aktuellen Notengrenzen (wenn man anderen Beiträgen im Forum Glauben schenkt) liegen eher in Richtung 20 / 20+ Punkten, was für mich auch gegen die Justiz spricht.
Kann jemand ihre/seine Erfahrungen zum Berufseinstieg in der Verwaltung teilen? Empfehlungen oder vielleicht auch Abraten von bestimmten Bereichen? Zukunftsaussichten? Bewerbungsverfahren? Ich wäre für Insights sehr dankbar.
Falls jemand Assessment Center beim HMdI oder HMdF gemacht haben sollte, wäre ich über Tipps und Erfahrungswerte auch super dankbar.
- ein verzweifelter (Noch-)Ref
Kann jemand ihre/seine Erfahrungen zum Berufseinstieg in der Verwaltung teilen? Empfehlungen oder vielleicht auch Abraten von bestimmten Bereichen? Zukunftsaussichten? Bewerbungsverfahren? Ich wäre für Insights sehr dankbar.
Falls jemand Assessment Center beim HMdI oder HMdF gemacht haben sollte, wäre ich über Tipps und Erfahrungswerte auch super dankbar.
- ein verzweifelter (Noch-)Ref
13.03.2026, 15:43
13.03.2026, 15:50
(13.03.2026, 15:43)Spencer schrieb:Keiner zwingt mich, 40 Jahre dort zu bleiben... Ich habe noch keine genaue Ahnung, was ich machen will aber die Verwaltung erscheint mir aktuell meine beste Option. Ich denke es kommt auch dort stark auf den Arbeitsbereich an, daher die Frage nach Erfahrungswerten ;)(13.03.2026, 15:23)Refgurke schrieb: Ich überlege, mich wegen der Verbeamtung und der Besoldung zum Berufseinstieg in der Verwaltung zu bewerben.Das sind aber hoffentlich nicht deine einzigen Motive. Ohne ein bisschen intrinsische Motivation können 40 Jahre sehr lang werden.
13.03.2026, 17:02
An der Antwort zur Motivlage würde ich bis zum Bewerbungsgespräch aber noch ein wenig feilen…
Will nicht patzig sein, aber Kollegen, die unmotiviert waren/sind („Hauptsache öD“) und ihre Arbeit auf anderen abgeladen haben bzw. plötzlich einfach mal weg waren, als es was besseres gab, hatte ich schon einige…letztlich haben die Kollegen dieses cherry picking alles mitzutragen.
Will nicht patzig sein, aber Kollegen, die unmotiviert waren/sind („Hauptsache öD“) und ihre Arbeit auf anderen abgeladen haben bzw. plötzlich einfach mal weg waren, als es was besseres gab, hatte ich schon einige…letztlich haben die Kollegen dieses cherry picking alles mitzutragen.
13.03.2026, 17:23
(13.03.2026, 17:02)Spencer schrieb: An der Antwort zur Motivlage würde ich bis zum Bewerbungsgespräch aber noch ein wenig feilen…
Will nicht patzig sein, aber Kollegen, die unmotiviert waren/sind („Hauptsache öD“) und ihre Arbeit auf anderen abgeladen haben bzw. plötzlich einfach mal weg waren, als es was besseres gab, hatte ich schon einige…letztlich haben die Kollegen dieses cherry picking alles mitzutragen.
Also offensichtlich bist Du in der Verwaltung tätig und hast aber kein Interesse daran, mir Deine Erfahrungen zum Berufseinstieg mitzuteilen?
Ich finde sehr interessant, was Du meinst, mir hier alles unterstellen zu wollen, anhand einer simplen kurzen Anfrage in einem Forum. Das ist hier gerade kein Bewerbungsgespräch, sondern ein Forum, das dazu da ist, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen... Ich kann auch nichts dafür, wie sich Ex-Kolleg/innen verhalten haben. Aber schon mal positiv zu werten ist ja, dass Du freitags nachmittags im öD viel Freizeit zu haben scheinst
13.03.2026, 17:56
Ich schreibe hier an meinem freien Tag und bin gerade sehr froh, dir keine weiteren Tipps gegeben zu haben.
13.03.2026, 19:18
13.03.2026, 19:39
13.03.2026, 19:46
(13.03.2026, 15:23)Refgurke schrieb: Ich überlege, mich wegen der Verbeamtung und der Besoldung zum Berufseinstieg in der Verwaltung zu bewerben.
Sehen wir es mal so: Wenigstens redet er nicht groß um den heißen Brei herum, warum die Verwaltung derzeit so sexy und beliebt ist unter Juristen.
Das Geld, was man bei ner typischen A13 hD Verbeamtung raushaut, muss man Netto irgendwo da draußen erstmal raus haben. Und von diesem weniger Netto muss man dann auch noch ne zusätzliche private Altersvorsorge aufbauen, um irgendwann mal eine vergleichbare Altersrente wie die Beamtenpension rauszuhaben.
Viele drucksen halt rum, wenn es um die Motivationslage geht, beim Staat zu arbeiten. Tatsache ist aber eben, dass mit Blick auf die Verbeamtung und das durchschnittliche Arbeitspensum der Staat aktuell da draußen so mit den besten Deal anbietet.
Bedenklich, wenn sich die attraktivsten Jobs da draußen nicht mehr in der freien Wirtschaft, sondern beim Staat wiederfinden.
13.03.2026, 23:49
(13.03.2026, 17:23)Refgurke schrieb:Da wird dir doch gar nichts unterstellt. Du hast es doch ausdrücklich geschrieben : Besoldung , Verbeamtung und dass du dann auch ggf. weg gehst, sobald du weißt, was du machen willst.(13.03.2026, 17:02)Spencer schrieb: An der Antwort zur Motivlage würde ich bis zum Bewerbungsgespräch aber noch ein wenig feilen…
Will nicht patzig sein, aber Kollegen, die unmotiviert waren/sind („Hauptsache öD“) und ihre Arbeit auf anderen abgeladen haben bzw. plötzlich einfach mal weg waren, als es was besseres gab, hatte ich schon einige…letztlich haben die Kollegen dieses cherry picking alles mitzutragen.
Also offensichtlich bist Du in der Verwaltung tätig und hast aber kein Interesse daran, mir Deine Erfahrungen zum Berufseinstieg mitzuteilen?
Ich finde sehr interessant, was Du meinst, mir hier alles unterstellen zu wollen, anhand einer simplen kurzen Anfrage in einem Forum. Das ist hier gerade kein Bewerbungsgespräch, sondern ein Forum, das dazu da ist, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen... Ich kann auch nichts dafür, wie sich Ex-Kolleg/innen verhalten haben. Aber schon mal positiv zu werten ist ja, dass Du freitags nachmittags im öD viel Freizeit zu haben scheinst
Hier schreibt jeder in seiner Freizeit. Wenn du meinst, dass man Antworten "zu bekommen" hat, dann stößt das auch schon negativ auf.
Ich habe lieber Kollegen, die auch eine intrinsische Motivation haben.



