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  5. Bedenken trotz 80K Einstiegsgehalt?
1 2 »
Antworten

 
Bedenken trotz 80K Einstiegsgehalt?
Legal_Trouble
Junior Member
**
Beiträge: 1
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2026
#1
22.02.2026, 14:06
Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.
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KissingSpines
Junior Member
**
Beiträge: 31
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2025
#2
22.02.2026, 14:10
(22.02.2026, 14:06)Legal_Trouble schrieb:  Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.
Die wesentliche Frage ist: Was möchtest du? Du wirst immer das verpassen, das du nicht gewählt hast.
Da dich das Angebot grundsätzlich interessiert, empfehle ich dir dieses anzunehmen und auszuprobieren. Wechseln kannst du immer noch und ein mindestens solides Angebot für eine vage Hoffnung auf "mehr" auszuschlagen halte ich für taktisch unklug.
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Bro
Member
***
Beiträge: 117
Themen: 10
Registriert seit: Oct 2022
#3
22.02.2026, 14:58
(22.02.2026, 14:10)KissingSpines schrieb:  
(22.02.2026, 14:06)Legal_Trouble schrieb:  Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.
Die wesentliche Frage ist: Was möchtest du? Du wirst immer das verpassen, das du nicht gewählt hast.
Da dich das Angebot grundsätzlich interessiert, empfehle ich dir dieses anzunehmen und auszuprobieren. Wechseln kannst du immer noch und ein mindestens solides Angebot für eine vage Hoffnung auf "mehr" auszuschlagen halte ich für taktisch unklug.

Da würde ich mal gegenhalten: Wenn du mal "drin" bist, ist die Schwelle in eine andere Kanzlei zu wechseln, viel höher. Deshalb würde ich sagen: wenn du ein schlechtes Gefühl hast, dann vielleicht lieber weiter suchen. 80K ist tatsächlich relativ wenig und spiegelt deine guten Examina nicht wider.
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Riecko
Junior Member
**
Beiträge: 16
Themen: 2
Registriert seit: Dec 2025
#4
22.02.2026, 15:54
(22.02.2026, 14:58)Bro schrieb:  
(22.02.2026, 14:10)KissingSpines schrieb:  
(22.02.2026, 14:06)Legal_Trouble schrieb:  Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.
Die wesentliche Frage ist: Was möchtest du? Du wirst immer das verpassen, das du nicht gewählt hast.
Da dich das Angebot grundsätzlich interessiert, empfehle ich dir dieses anzunehmen und auszuprobieren. Wechseln kannst du immer noch und ein mindestens solides Angebot für eine vage Hoffnung auf "mehr" auszuschlagen halte ich für taktisch unklug.

Da würde ich mal gegenhalten: Wenn du mal "drin" bist, ist die Schwelle in eine andere Kanzlei zu wechseln, viel höher. Deshalb würde ich sagen: wenn du ein schlechtes Gefühl hast, dann vielleicht lieber weiter suchen. 80K ist tatsächlich relativ wenig und spiegelt deine guten Examina nicht wider.

"relativ wenig" bei einem Gehalt zum Einstieg, welches 70% der Menschen in Deutschland ihr Leben lang nicht erreichen werden Crying
Relativ wenig in Bezug auf die Noten vielleicht, ja. Aber nicht allgemein gesehen
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JurisRef
Member
***
Beiträge: 208
Themen: 5
Registriert seit: Dec 2023
#5
22.02.2026, 17:28
(22.02.2026, 14:06)Legal_Trouble schrieb:  Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.

Gehalt sollte nicht deine Hauptmotivation aein, aber in der Verwaltung verdienst du als frischgebackener Volljurist definitiv keine 80K im Jahr 😅
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JurisRef
Member
***
Beiträge: 208
Themen: 5
Registriert seit: Dec 2023
#6
22.02.2026, 17:30
(22.02.2026, 14:58)Bro schrieb:  
(22.02.2026, 14:10)KissingSpines schrieb:  
(22.02.2026, 14:06)Legal_Trouble schrieb:  Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.
Die wesentliche Frage ist: Was möchtest du? Du wirst immer das verpassen, das du nicht gewählt hast.
Da dich das Angebot grundsätzlich interessiert, empfehle ich dir dieses anzunehmen und auszuprobieren. Wechseln kannst du immer noch und ein mindestens solides Angebot für eine vage Hoffnung auf "mehr" auszuschlagen halte ich für taktisch unklug.

Da würde ich mal gegenhalten: Wenn du mal "drin" bist, ist die Schwelle in eine andere Kanzlei zu wechseln, viel höher. Deshalb würde ich sagen: wenn du ein schlechtes Gefühl hast, dann vielleicht lieber weiter suchen. 80K ist tatsächlich relativ wenig und spiegelt deine guten Examina nicht wider.

Kommt immer noch auf den Wohnort an. Das ist je nach Region auch für Doppel Prädikat ein gutes Gehalt vor allem darf man nicht vergessen, dass es hier um 40-45 h geht so wie ich verstehe. Viele Großkanzleigehälter werden einfach nur auf die Stunde runtergerechnet. Das doppelte Gehalt für das doppelte an Arbeitszeit sollte man vlt dabei im Hinterkopf haben
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Forum2021
Junior Member
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Beiträge: 22
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2024
#7
22.02.2026, 17:33
Die Frage ist ja auch, was du langfristig tun möchtest. Mit den Noten könntest du dir auch das hauptberufliche Notariat überlegen, falls das interessant sein sollte.
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Äfes
Senior Member
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Beiträge: 336
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#8
22.02.2026, 17:35
(22.02.2026, 15:54)Riecko schrieb:  
(22.02.2026, 14:58)Bro schrieb:  
(22.02.2026, 14:10)KissingSpines schrieb:  
(22.02.2026, 14:06)Legal_Trouble schrieb:  Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.
Die wesentliche Frage ist: Was möchtest du? Du wirst immer das verpassen, das du nicht gewählt hast.
Da dich das Angebot grundsätzlich interessiert, empfehle ich dir dieses anzunehmen und auszuprobieren. Wechseln kannst du immer noch und ein mindestens solides Angebot für eine vage Hoffnung auf "mehr" auszuschlagen halte ich für taktisch unklug.

Da würde ich mal gegenhalten: Wenn du mal "drin" bist, ist die Schwelle in eine andere Kanzlei zu wechseln, viel höher. Deshalb würde ich sagen: wenn du ein schlechtes Gefühl hast, dann vielleicht lieber weiter suchen. 80K ist tatsächlich relativ wenig und spiegelt deine guten Examina nicht wider.

"relativ wenig" bei einem Gehalt zum Einstieg, welches 70% der Menschen in Deutschland ihr Leben lang nicht erreichen werden Crying
Relativ wenig in Bezug auf die Noten vielleicht, ja. Aber nicht allgemein gesehen

Deshalb steht da ja auch das Wort "relativ".

Zum Thema: Ich persönlich würde die 80k zum Einstieg + Freizeit + noch ein bisschen günstige Wohnung auf jeden Fall bevorzugen und genießen.
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E-135
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Registriert seit: Jan 2024
#9
22.02.2026, 18:01
(22.02.2026, 17:28)JurisRef schrieb:  
(22.02.2026, 14:06)Legal_Trouble schrieb:  Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.

Gehalt sollte nicht deine Hauptmotivation aein, aber in der Verwaltung verdienst du als frischgebackener Volljurist definitiv keine 80K im Jahr 😅

Netto entspricht es dem schon bzw ist sogar etwas höher :)
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JurisRef
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Beiträge: 208
Themen: 5
Registriert seit: Dec 2023
#10
22.02.2026, 18:41
(22.02.2026, 18:01)E-135 schrieb:  
(22.02.2026, 17:28)JurisRef schrieb:  
(22.02.2026, 14:06)Legal_Trouble schrieb:  Ich bin 25 und bin seit Kurzem nach über 7 Jahren harter Arbeit endlich Volljurist mir zwei zweistelligen Prädikatsexamina geworden. Nun habe ich ein Jobangebot als Anwalt:
  • Einstiegsgehalt 80K, jährliche Steigerung 5k (Lockstep) + wohl geringer Bonus
  • 40-45 Stunden realistisch
  • interessantes Rechtsgebiet und interessante Mandante
Ich freu mich, aber trotzdem habe ich Angst, etwas zu verpassen. In der Verwaltung verdient man zumindest am Anfang ähnlich und Großkanzleien zahlen nochmal deutlich mehr, teilweise fast das doppelte. Dafür müsste ich meine günstige Wohnung aufgeben und umziehen (Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf oder München), was natürlich eine höhere Miete bedeuten würde. Gleichzeitig würde ich natürlich dort deutlich mehr arbeiten. Trotzdem habe ich irgendwie im Hinterkopf, ob ich nicht mir mit einem "niedrigeren " Einstieg mir eventuell was verbaue und ob ich nicht wie bisher mit Vollgas durchziehen soll.
Für Gedanken und Anregungen wäre ich dankbar.

Gehalt sollte nicht deine Hauptmotivation aein, aber in der Verwaltung verdienst du als frischgebackener Volljurist definitiv keine 80K im Jahr 😅

Netto entspricht es dem schon bzw ist sogar etwas höher :)

80K sind über 6.000€ / Monat. Man verdient im ÖD anfangs zw. 4.700€ und 5.300€/Monat und zwar brutto 😅
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