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Tipps Bewerbung Associate
Lawliet
Member
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Beiträge: 132
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2021
#11
16.02.2026, 11:08
Als Tipp von jemandem, der schon einige Bewerbungen gelesen, Bewerber eingeladen und Gespräche geführt hat: nichts ist schlimmer als Floskeln. Das galt vor KI und umso mehr seit es generative KI gibt. 

Wenn ich eine Seite Anschreiben lese und da kein Inhalt steht, hab ich relativ wenig Bock die Person einzuladen.
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Bayjur
Junior Member
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Beiträge: 16
Themen: 2
Registriert seit: Aug 2023
#12
17.02.2026, 18:43
(16.02.2026, 11:08)Lawliet schrieb:  Als Tipp von jemandem, der schon einige Bewerbungen gelesen, Bewerber eingeladen und Gespräche geführt hat: nichts ist schlimmer als Floskeln. Das galt vor KI und umso mehr seit es generative KI gibt. 

Wenn ich eine Seite Anschreiben lese und da kein Inhalt steht, hab ich relativ wenig Bock die Person einzuladen.

Was erwartet man denn groß von Berufseinsteigern als Inhalt? Das kann man von mir aus gerne nach ein paar Jahren Berufserfahrung/ Laterals verlangen, aber bei Berufseinsteigern ist das Quark. Allein schon weil nicht jeder die (finanziellen) Möglichkeiten hat seinen Lebenslauf mit LLM, Auslandssemester etc. zu füllen. Dann einfach kein Anschreiben verlangen.
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Die Spitze der Sozialkompetenz
Member
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Beiträge: 164
Themen: 2
Registriert seit: Dec 2021
#13
17.02.2026, 18:50
(17.02.2026, 18:43)Bayjur schrieb:  
(16.02.2026, 11:08)Lawliet schrieb:  Als Tipp von jemandem, der schon einige Bewerbungen gelesen, Bewerber eingeladen und Gespräche geführt hat: nichts ist schlimmer als Floskeln. Das galt vor KI und umso mehr seit es generative KI gibt. 

Wenn ich eine Seite Anschreiben lese und da kein Inhalt steht, hab ich relativ wenig Bock die Person einzuladen.

Was erwartet man denn groß von Berufseinsteigern als Inhalt? Das kann man von mir aus gerne nach ein paar Jahren Berufserfahrung/ Laterals verlangen, aber bei Berufseinsteigern ist das Quark. Allein schon weil nicht jeder die (finanziellen) Möglichkeiten hat seinen Lebenslauf mit LLM, Auslandssemester etc. zu füllen. Dann einfach kein Anschreiben verlangen.

Authentisch rüberbringen, warum man sich auf genau diese Stelle bewirbt und was den Bewerber motiviert?

Dafür braucht es keinen LLM oder sonst etwas im Lebenslauf.
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Bayjur
Junior Member
**
Beiträge: 16
Themen: 2
Registriert seit: Aug 2023
#14
17.02.2026, 19:44
(17.02.2026, 18:50)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:  
(17.02.2026, 18:43)Bayjur schrieb:  
(16.02.2026, 11:08)Lawliet schrieb:  Als Tipp von jemandem, der schon einige Bewerbungen gelesen, Bewerber eingeladen und Gespräche geführt hat: nichts ist schlimmer als Floskeln. Das galt vor KI und umso mehr seit es generative KI gibt. 

Wenn ich eine Seite Anschreiben lese und da kein Inhalt steht, hab ich relativ wenig Bock die Person einzuladen.

Was erwartet man denn groß von Berufseinsteigern als Inhalt? Das kann man von mir aus gerne nach ein paar Jahren Berufserfahrung/ Laterals verlangen, aber bei Berufseinsteigern ist das Quark. Allein schon weil nicht jeder die (finanziellen) Möglichkeiten hat seinen Lebenslauf mit LLM, Auslandssemester etc. zu füllen. Dann einfach kein Anschreiben verlangen.

Authentisch rüberbringen, warum man sich auf genau diese Stelle bewirbt und was den Bewerber motiviert?

Dafür braucht es keinen LLM oder sonst etwas im Lebenslauf.

Das sind halt dann auch wieder nur Floskeln.

"Ich interessiere mich schon lange für den Bereich XY und die Zusammenhänge mit ABC. Das spiegelt sich in - ja was denn eigentlich? - wider. Am Ende brauche ich ehrlicherweise eigentlich einfach nur einen Job, der gut bezahlt ist und mir halbwegs Spaß macht.

Außerdem macht Ihre Kanzlei mir einen sympathischen Eindruck, weil ich die Farbkombination auf der Website ganz cool finde und das gekaufte Azur-Ranking mir zumindest vermitteln will, dass ihr nicht ganz scheisse seid.

Ich hab die Noten, die ihr euch vorstellt also ladet mich doch bitte endlich zu einem Gespräch mit dem zuständigen Partner ein, der sich kurz vorher meinen Lebenslauf ansieht, aber das Anschreiben sowieso nicht einmal öffnet. Ich schreibe diesen unnützen Text ohnehin nur, um jemanden aus HR zu überzeugen, der von Jura keinen blassen Schimmer hat und am Ende so gut wie keinen Kontakt mit mir haben wird."

Am Ende muss man in einem persönlichen Gespräch überzeugen und nicht mit irgendeinem stupiden Text. Hab daher vor meinem Berufseinstieg so gut wie keine Bewerbungen versendet, die ein Anschreiben gefordert haben.
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Paul Klee
Member
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Beiträge: 178
Themen: 2
Registriert seit: Apr 2023
#15
18.02.2026, 00:47
(17.02.2026, 19:44)Bayjur schrieb:  
(17.02.2026, 18:50)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:  
(17.02.2026, 18:43)Bayjur schrieb:  
(16.02.2026, 11:08)Lawliet schrieb:  Als Tipp von jemandem, der schon einige Bewerbungen gelesen, Bewerber eingeladen und Gespräche geführt hat: nichts ist schlimmer als Floskeln. Das galt vor KI und umso mehr seit es generative KI gibt. 

Wenn ich eine Seite Anschreiben lese und da kein Inhalt steht, hab ich relativ wenig Bock die Person einzuladen.

Was erwartet man denn groß von Berufseinsteigern als Inhalt? Das kann man von mir aus gerne nach ein paar Jahren Berufserfahrung/ Laterals verlangen, aber bei Berufseinsteigern ist das Quark. Allein schon weil nicht jeder die (finanziellen) Möglichkeiten hat seinen Lebenslauf mit LLM, Auslandssemester etc. zu füllen. Dann einfach kein Anschreiben verlangen.

Authentisch rüberbringen, warum man sich auf genau diese Stelle bewirbt und was den Bewerber motiviert?

Dafür braucht es keinen LLM oder sonst etwas im Lebenslauf.

Das sind halt dann auch wieder nur Floskeln.

"Ich interessiere mich schon lange für den Bereich XY und die Zusammenhänge mit ABC. Das spiegelt sich in - ja was denn eigentlich? - wider. Am Ende brauche ich ehrlicherweise eigentlich einfach nur einen Job, der gut bezahlt ist und mir halbwegs Spaß macht.

Außerdem macht Ihre Kanzlei mir einen sympathischen Eindruck, weil ich die Farbkombination auf der Website ganz cool finde und das gekaufte Azur-Ranking mir zumindest vermitteln will, dass ihr nicht ganz scheisse seid.

Ich hab die Noten, die ihr euch vorstellt also ladet mich doch bitte endlich zu einem Gespräch mit dem zuständigen Partner ein, der sich kurz vorher meinen Lebenslauf ansieht, aber das Anschreiben sowieso nicht einmal öffnet. Ich schreibe diesen unnützen Text ohnehin nur, um jemanden aus HR zu überzeugen, der von Jura keinen blassen Schimmer hat und am Ende so gut wie keinen Kontakt mit mir haben wird."

Am Ende muss man in einem persönlichen Gespräch überzeugen und nicht mit irgendeinem stupiden Text. Hab daher vor meinem Berufseinstieg so gut wie keine Bewerbungen versendet, die ein Anschreiben gefordert haben.

Probiers doch mal mit dem Text, vielleicht klappt es ja ;)

Bullshit Texte schreiben gehört zum Anwaltsjob dazu. Da sollte auch drinne sein ein Anschreiben zu formulieren, das keine Red Flags enthält.
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Die Spitze der Sozialkompetenz
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Beiträge: 164
Themen: 2
Registriert seit: Dec 2021
#16
18.02.2026, 11:09
(17.02.2026, 19:44)Bayjur schrieb:  
(17.02.2026, 18:50)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:  
(17.02.2026, 18:43)Bayjur schrieb:  
(16.02.2026, 11:08)Lawliet schrieb:  Als Tipp von jemandem, der schon einige Bewerbungen gelesen, Bewerber eingeladen und Gespräche geführt hat: nichts ist schlimmer als Floskeln. Das galt vor KI und umso mehr seit es generative KI gibt. 

Wenn ich eine Seite Anschreiben lese und da kein Inhalt steht, hab ich relativ wenig Bock die Person einzuladen.

Was erwartet man denn groß von Berufseinsteigern als Inhalt? Das kann man von mir aus gerne nach ein paar Jahren Berufserfahrung/ Laterals verlangen, aber bei Berufseinsteigern ist das Quark. Allein schon weil nicht jeder die (finanziellen) Möglichkeiten hat seinen Lebenslauf mit LLM, Auslandssemester etc. zu füllen. Dann einfach kein Anschreiben verlangen.

Authentisch rüberbringen, warum man sich auf genau diese Stelle bewirbt und was den Bewerber motiviert?

Dafür braucht es keinen LLM oder sonst etwas im Lebenslauf.

Das sind halt dann auch wieder nur Floskeln.

"Ich interessiere mich schon lange für den Bereich XY und die Zusammenhänge mit ABC. Das spiegelt sich in - ja was denn eigentlich? - wider. Am Ende brauche ich ehrlicherweise eigentlich einfach nur einen Job, der gut bezahlt ist und mir halbwegs Spaß macht.

Außerdem macht Ihre Kanzlei mir einen sympathischen Eindruck, weil ich die Farbkombination auf der Website ganz cool finde und das gekaufte Azur-Ranking mir zumindest vermitteln will, dass ihr nicht ganz scheisse seid.

Ich hab die Noten, die ihr euch vorstellt also ladet mich doch bitte endlich zu einem Gespräch mit dem zuständigen Partner ein, der sich kurz vorher meinen Lebenslauf ansieht, aber das Anschreiben sowieso nicht einmal öffnet. Ich schreibe diesen unnützen Text ohnehin nur, um jemanden aus HR zu überzeugen, der von Jura keinen blassen Schimmer hat und am Ende so gut wie keinen Kontakt mit mir haben wird."

Am Ende muss man in einem persönlichen Gespräch überzeugen und nicht mit irgendeinem stupiden Text. Hab daher vor meinem Berufseinstieg so gut wie keine Bewerbungen versendet, die ein Anschreiben gefordert haben.

Wieso der Zynismus?

Mir war es immer wichtig, meine Motivation und Persönlichkeit in meinen Anschreiben authentisch rüberzubringen. Das scheint mir bislang auch immer gelungen zu sein.
Ja, das persönliche Gespräch und die Noten sind deutlich wichtiger. Das Anschreiben ist aber ein schöner Vorgeschmack für Arbeitgeber. Und es ist nicht nur die HR, die die Anschreiben liest (vorausgesetzt die jeweilige Kanzlei hat überhaupt eine HR-Abteilung). 

Die Partner meines jetzigen Arbeitgebers haben sich meine Unterlagen und auch mein Anschreiben sehr genau angesehen. Kein Anschreiben mitzusenden, hätte mir hier definitiv geschadet.

Und selbst wenn ich mich in die Haut eines GK-Partners versetzen würde, der über Einstellungen von Berufseinsteigern entscheidet: Ich möchte schon wissen, wer dieser Mensch ist und vor allem, wieso er genau diese Stelle haben möchte. Nur weil die Kanzlei im Jahr 250 Millionen umsetzt, ist es ihr immer noch nicht weniger wichtig, Berufseinsteiger mit langfristiger Bleibeabsicht und selbst wenn nicht, ausreichender Motivation für eine kurz- oder mittelfristige Anstellung einzustellen.

Sich ohne Anschreiben zu bewerben bedeutet in meinen Augen, erstmal mit Minuspunkten in den Bewerbungsprozess zu starten. Muss einem nicht das Bein brechen, aber wieso das Risiko eingehen? Selbst wenn mir nichts einfällt, schreibe ich halt generisches Zeug (was in der Regel nicht der Fall sein wird, irgendetwas hat einen ja zu dieser Stelle und zu diesem Rechtsgebiet bewegt). Immer noch besser als gar nichts zu schreiben und sich die Mühe nicht zu machen.
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