22.01.2026, 13:25
Hallo zusammen,
ich würde mich über Erfahrungswerte und Einschätzungen zu folgender Situation freuen:
Ich plane aktuell, mich bei Großkanzleien zu bewerben und im Frühjahr zu starten (präferiert im Arbeitsrecht).
Derzeit lebe ich mit meiner Partnerin in Nürnberg. Meine Partnerin beginnt im September ihr Referendariat als Grundschullehrerin.
Für das Referendariat kann sie drei Regierungsbezirke als Wünsche angeben und innerhalb dieser jeweils Schulamtsbezirke, die endgültige Zuteilung ist aber natürlich nicht sicher. Für mich kämen als Kanzleistandorte insbesondere Frankfurt oder München in Betracht.
Wir möchten ungern direkt in eine noch größere Stadt ziehen. Denkbar wäre daher ein Wohnort etwas außerhalb, z.B. Aschaffenburg (für Frankfurt) oder Augsburg (für München).
Meine Frage ist nun:
Haltet ihr es für sinnvoll, bereits jetzt in einen solchen Pendelstandort umzuziehen? Der Worst Case wäre natürlich, dass meine Partnerin nicht in der Nähe eingesetzt wird und sie dann eine Zweitwohnung bräuchte.
Als Alternative überlegen wir, vorerst in Nürnberg zu bleiben und erst dann umzuziehen, wenn klar ist, wo meine Partnerin hinkommt. Ein tägliches Pendeln von Nürnberg nach Frankfurt ist wohl zeitlich ausgeschlossen, in der Übergangsphase nach München evtl. in Ordnung. Ansonsten bräuchte ich wohl eine Pendelwohnung.
Mich würde besonders interessieren:
Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte und Einschätzungen.
Vielen Dank!
ich würde mich über Erfahrungswerte und Einschätzungen zu folgender Situation freuen:
Ich plane aktuell, mich bei Großkanzleien zu bewerben und im Frühjahr zu starten (präferiert im Arbeitsrecht).
Derzeit lebe ich mit meiner Partnerin in Nürnberg. Meine Partnerin beginnt im September ihr Referendariat als Grundschullehrerin.
Für das Referendariat kann sie drei Regierungsbezirke als Wünsche angeben und innerhalb dieser jeweils Schulamtsbezirke, die endgültige Zuteilung ist aber natürlich nicht sicher. Für mich kämen als Kanzleistandorte insbesondere Frankfurt oder München in Betracht.
Wir möchten ungern direkt in eine noch größere Stadt ziehen. Denkbar wäre daher ein Wohnort etwas außerhalb, z.B. Aschaffenburg (für Frankfurt) oder Augsburg (für München).
Meine Frage ist nun:
Haltet ihr es für sinnvoll, bereits jetzt in einen solchen Pendelstandort umzuziehen? Der Worst Case wäre natürlich, dass meine Partnerin nicht in der Nähe eingesetzt wird und sie dann eine Zweitwohnung bräuchte.
Als Alternative überlegen wir, vorerst in Nürnberg zu bleiben und erst dann umzuziehen, wenn klar ist, wo meine Partnerin hinkommt. Ein tägliches Pendeln von Nürnberg nach Frankfurt ist wohl zeitlich ausgeschlossen, in der Übergangsphase nach München evtl. in Ordnung. Ansonsten bräuchte ich wohl eine Pendelwohnung.
Mich würde besonders interessieren:
- Wie flexibel sind Großkanzleien beim Berufseinstieg in Bezug auf Home Office (1-2 Tage pro Woche) in einer Übergangsphase?
- Habt ihre andere Ideen oder Vorschläge für unsere Situation?
Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte und Einschätzungen.
Vielen Dank!
22.01.2026, 15:31
(22.01.2026, 13:25)fridolin schrieb: Hallo zusammen,
ich würde mich über Erfahrungswerte und Einschätzungen zu folgender Situation freuen:
Ich plane aktuell, mich bei Großkanzleien zu bewerben und im Frühjahr zu starten (präferiert im Arbeitsrecht).
Derzeit lebe ich mit meiner Partnerin in Nürnberg. Meine Partnerin beginnt im September ihr Referendariat als Grundschullehrerin.
Für das Referendariat kann sie drei Regierungsbezirke als Wünsche angeben und innerhalb dieser jeweils Schulamtsbezirke, die endgültige Zuteilung ist aber natürlich nicht sicher. Für mich kämen als Kanzleistandorte insbesondere Frankfurt oder München in Betracht.
Wir möchten ungern direkt in eine noch größere Stadt ziehen. Denkbar wäre daher ein Wohnort etwas außerhalb, z.B. Aschaffenburg (für Frankfurt) oder Augsburg (für München).
Meine Frage ist nun:
Haltet ihr es für sinnvoll, bereits jetzt in einen solchen Pendelstandort umzuziehen? Der Worst Case wäre natürlich, dass meine Partnerin nicht in der Nähe eingesetzt wird und sie dann eine Zweitwohnung bräuchte.
Als Alternative überlegen wir, vorerst in Nürnberg zu bleiben und erst dann umzuziehen, wenn klar ist, wo meine Partnerin hinkommt. Ein tägliches Pendeln von Nürnberg nach Frankfurt ist wohl zeitlich ausgeschlossen, in der Übergangsphase nach München evtl. in Ordnung. Ansonsten bräuchte ich wohl eine Pendelwohnung.
Mich würde besonders interessieren:
- Wie flexibel sind Großkanzleien beim Berufseinstieg in Bezug auf Home Office (1-2 Tage pro Woche) in einer Übergangsphase?
- Habt ihre andere Ideen oder Vorschläge für unsere Situation?
Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte und Einschätzungen.
Vielen Dank!
Also umziehen ohne dass du und deine Partnerin nicht wissen wo es hingeht ergibt meiner Meinung nach gar keinen Sinn. Idealerweise sollte wenigstens einer von euch einen Ort sicher haben und der andere richtet sich dann danach. Also die Kanzleien die dich wirklich wollen, werden es nicht an 1-2 Tagen HO scheitern lassen (ist eigentlich Standard). Jedoch sollte dir auch klar sein, dass 1. die Konkurrenz aktuell stark ist auf dem angespannten Markt und 2. Weites Pendeln auf Dauer ein absolutes Problem sind in einer GK, da du oftmals sehr spät erst rauskommst. Möglich sind aber Kombinationen mit Hotelübernachtungen oder einer Zweitwohnung, wobei das im Idealfall schon von Anfang an geklärt werden müsste mit der Kanzlei. Wünsche euch viel Erfolg. Aber überschätz deine Wahlmöglichkeit nicht, grade in München ist der Markt auch deutlich dünner als in Frankfurt was man so mitbekommt.
22.01.2026, 18:15
(22.01.2026, 13:25)fridolin schrieb: Hallo zusammen,Dass Deine Freundin Lehramtsreferendarin ist macht die Sache etwas schwieriger. Denn auch innerhalb eines Bundeslands oder Regierungsbezirks kann man örtlich weit weg versetzt werden (Bsp. Bayern: Zuordnung Regierungsbezirk Oberfranken - Einsatzort Hof; Regierungsbezirk Niederbayern - Einsatzort Deggendorf). Das ist von München sicher nicht pendelbar. Sozialkriterien helfen sehr (verheiratet/Kinder).
ich würde mich über Erfahrungswerte und Einschätzungen zu folgender Situation freuen:
Ich plane aktuell, mich bei Großkanzleien zu bewerben und im Frühjahr zu starten (präferiert im Arbeitsrecht).
Derzeit lebe ich mit meiner Partnerin in Nürnberg. Meine Partnerin beginnt im September ihr Referendariat als Grundschullehrerin.
Für das Referendariat kann sie drei Regierungsbezirke als Wünsche angeben und innerhalb dieser jeweils Schulamtsbezirke, die endgültige Zuteilung ist aber natürlich nicht sicher. Für mich kämen als Kanzleistandorte insbesondere Frankfurt oder München in Betracht.
Wir möchten ungern direkt in eine noch größere Stadt ziehen. Denkbar wäre daher ein Wohnort etwas außerhalb, z.B. Aschaffenburg (für Frankfurt) oder Augsburg (für München).
Meine Frage ist nun:
Haltet ihr es für sinnvoll, bereits jetzt in einen solchen Pendelstandort umzuziehen? Der Worst Case wäre natürlich, dass meine Partnerin nicht in der Nähe eingesetzt wird und sie dann eine Zweitwohnung bräuchte.
Als Alternative überlegen wir, vorerst in Nürnberg zu bleiben und erst dann umzuziehen, wenn klar ist, wo meine Partnerin hinkommt. Ein tägliches Pendeln von Nürnberg nach Frankfurt ist wohl zeitlich ausgeschlossen, in der Übergangsphase nach München evtl. in Ordnung. Ansonsten bräuchte ich wohl eine Pendelwohnung.
Mich würde besonders interessieren:
- Wie flexibel sind Großkanzleien beim Berufseinstieg in Bezug auf Home Office (1-2 Tage pro Woche) in einer Übergangsphase?
- Habt ihre andere Ideen oder Vorschläge für unsere Situation?
Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte und Einschätzungen.
Vielen Dank!
Meiner Meinung nach solltet ihr euch beide erstmal bewerben (Frankfurt/München und jeweilige Ref-Bezirke). Wenn ihr beide im gleichen Bundesland unterkommt super. Ob es dann noch nahe beieinander ist steht in den Sternen. Ich rate davon ab nach Augsburg oder Aschaffenburg zu ziehen - am Ende müsst ihr beide pendeln.
Und unterschätze bitte nicht die Kombi aus GK und pendeln. Völliger Overkill, selbst bei drei Tagen die Woche. GK finde ich nur sinnvoll, wenn man in der jeweiligen Stadt wohnt. In München selbst kannst du auch easy 30min zur Arbeit brauchen.
22.01.2026, 18:19
(22.01.2026, 13:25)fridolin schrieb: Hallo zusammen,
ich würde mich über Erfahrungswerte und Einschätzungen zu folgender Situation freuen:
Ich plane aktuell, mich bei Großkanzleien zu bewerben und im Frühjahr zu starten (präferiert im Arbeitsrecht).
Derzeit lebe ich mit meiner Partnerin in Nürnberg. Meine Partnerin beginnt im September ihr Referendariat als Grundschullehrerin.
Für das Referendariat kann sie drei Regierungsbezirke als Wünsche angeben und innerhalb dieser jeweils Schulamtsbezirke, die endgültige Zuteilung ist aber natürlich nicht sicher. Für mich kämen als Kanzleistandorte insbesondere Frankfurt oder München in Betracht.
Wir möchten ungern direkt in eine noch größere Stadt ziehen. Denkbar wäre daher ein Wohnort etwas außerhalb, z.B. Aschaffenburg (für Frankfurt) oder Augsburg (für München).
Meine Frage ist nun:
Haltet ihr es für sinnvoll, bereits jetzt in einen solchen Pendelstandort umzuziehen? Der Worst Case wäre natürlich, dass meine Partnerin nicht in der Nähe eingesetzt wird und sie dann eine Zweitwohnung bräuchte.
Als Alternative überlegen wir, vorerst in Nürnberg zu bleiben und erst dann umzuziehen, wenn klar ist, wo meine Partnerin hinkommt. Ein tägliches Pendeln von Nürnberg nach Frankfurt ist wohl zeitlich ausgeschlossen, in der Übergangsphase nach München evtl. in Ordnung. Ansonsten bräuchte ich wohl eine Pendelwohnung.
Mich würde besonders interessieren:
- Wie flexibel sind Großkanzleien beim Berufseinstieg in Bezug auf Home Office (1-2 Tage pro Woche) in einer Übergangsphase?
- Habt ihre andere Ideen oder Vorschläge für unsere Situation?
Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte und Einschätzungen.
Vielen Dank!
Ich würde auch jetzt noch nicht umziehen.
Die Strecke Augsburg-München bin ich jahrelang gependelt über meine verschiedenen Ausbildungsstationen. Ich kenne einige Leute, die das auch weiter durchgezogen haben, nachdem sie fertig waren und kenne auch immer noch einige Kollegen, die die Strecke im Vollzeitjob pendeln. Mir kam es allerdings zu häufig zu Zugausfällen und ich wollte möglichst bald nach meinem Berufseinstieg dann doch umziehen (was sich in München als gar nicht so leicht herausstellt). Die Strecke ist halt leider doch schon recht marode.
Ich würde daher an euerer Stelle erst umziehen, wenn die Station deiner Freundin feststeht. Wird es z.B. Augsburg dann cool, probier es aus mit dem Pendeln, 2 Jahre kann man es schon aushalten. Aber wenn ihr jetzt nach Augsburg zieht und am Ende müsst ihr beide noch pendeln, sehe ich den Mehrwert nicht. Wobei Augsburg in diesem Fall nur ein Beispiel sein soll, gilt m.E. für alle Einzugsgebiete.
22.01.2026, 19:04
(22.01.2026, 15:31)ForumBenutzer schrieb:(22.01.2026, 13:25)fridolin schrieb: Hallo zusammen,
ich würde mich über Erfahrungswerte und Einschätzungen zu folgender Situation freuen:
Ich plane aktuell, mich bei Großkanzleien zu bewerben und im Frühjahr zu starten (präferiert im Arbeitsrecht).
Derzeit lebe ich mit meiner Partnerin in Nürnberg. Meine Partnerin beginnt im September ihr Referendariat als Grundschullehrerin.
Für das Referendariat kann sie drei Regierungsbezirke als Wünsche angeben und innerhalb dieser jeweils Schulamtsbezirke, die endgültige Zuteilung ist aber natürlich nicht sicher. Für mich kämen als Kanzleistandorte insbesondere Frankfurt oder München in Betracht.
Wir möchten ungern direkt in eine noch größere Stadt ziehen. Denkbar wäre daher ein Wohnort etwas außerhalb, z.B. Aschaffenburg (für Frankfurt) oder Augsburg (für München).
Meine Frage ist nun:
Haltet ihr es für sinnvoll, bereits jetzt in einen solchen Pendelstandort umzuziehen? Der Worst Case wäre natürlich, dass meine Partnerin nicht in der Nähe eingesetzt wird und sie dann eine Zweitwohnung bräuchte.
Als Alternative überlegen wir, vorerst in Nürnberg zu bleiben und erst dann umzuziehen, wenn klar ist, wo meine Partnerin hinkommt. Ein tägliches Pendeln von Nürnberg nach Frankfurt ist wohl zeitlich ausgeschlossen, in der Übergangsphase nach München evtl. in Ordnung. Ansonsten bräuchte ich wohl eine Pendelwohnung.
Mich würde besonders interessieren:
- Wie flexibel sind Großkanzleien beim Berufseinstieg in Bezug auf Home Office (1-2 Tage pro Woche) in einer Übergangsphase?
- Habt ihre andere Ideen oder Vorschläge für unsere Situation?
Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte und Einschätzungen.
Vielen Dank!
Also umziehen ohne dass du und deine Partnerin nicht wissen wo es hingeht ergibt meiner Meinung nach gar keinen Sinn. Idealerweise sollte wenigstens einer von euch einen Ort sicher haben und der andere richtet sich dann danach. Also die Kanzleien die dich wirklich wollen, werden es nicht an 1-2 Tagen HO scheitern lassen (ist eigentlich Standard). Jedoch sollte dir auch klar sein, dass 1. die Konkurrenz aktuell stark ist auf dem angespannten Markt und 2. Weites Pendeln auf Dauer ein absolutes Problem sind in einer GK, da du oftmals sehr spät erst rauskommst. Möglich sind aber Kombinationen mit Hotelübernachtungen oder einer Zweitwohnung, wobei das im Idealfall schon von Anfang an geklärt werden müsste mit der Kanzlei. Wünsche euch viel Erfolg. Aber überschätz deine Wahlmöglichkeit nicht, grade in München ist der Markt auch deutlich dünner als in Frankfurt was man so mitbekommt.
Die Info zum Home Office hilft mir schonmal, vielen Dank.
Das mit dem Umzug war vielleicht missverständlich ausgedrückt. Wir würden natürlich erst umziehen, wenn ich eine Zusage habe. Ich habe jeweils zweistellige Examen, insofern hoffe ich, dass ich damit trotz angespanntem Markt Chancen habe. Aber von den Ausschreibungen her würde ich dir zustimmen, dass München dünner ist als Frankfurt.
22.01.2026, 19:07
(22.01.2026, 18:15)JurMUC schrieb:(22.01.2026, 13:25)fridolin schrieb: Hallo zusammen,Dass Deine Freundin Lehramtsreferendarin ist macht die Sache etwas schwieriger. Denn auch innerhalb eines Bundeslands oder Regierungsbezirks kann man örtlich weit weg versetzt werden (Bsp. Bayern: Zuordnung Regierungsbezirk Oberfranken - Einsatzort Hof; Regierungsbezirk Niederbayern - Einsatzort Deggendorf). Das ist von München sicher nicht pendelbar. Sozialkriterien helfen sehr (verheiratet/Kinder).
ich würde mich über Erfahrungswerte und Einschätzungen zu folgender Situation freuen:
Ich plane aktuell, mich bei Großkanzleien zu bewerben und im Frühjahr zu starten (präferiert im Arbeitsrecht).
Derzeit lebe ich mit meiner Partnerin in Nürnberg. Meine Partnerin beginnt im September ihr Referendariat als Grundschullehrerin.
Für das Referendariat kann sie drei Regierungsbezirke als Wünsche angeben und innerhalb dieser jeweils Schulamtsbezirke, die endgültige Zuteilung ist aber natürlich nicht sicher. Für mich kämen als Kanzleistandorte insbesondere Frankfurt oder München in Betracht.
Wir möchten ungern direkt in eine noch größere Stadt ziehen. Denkbar wäre daher ein Wohnort etwas außerhalb, z.B. Aschaffenburg (für Frankfurt) oder Augsburg (für München).
Meine Frage ist nun:
Haltet ihr es für sinnvoll, bereits jetzt in einen solchen Pendelstandort umzuziehen? Der Worst Case wäre natürlich, dass meine Partnerin nicht in der Nähe eingesetzt wird und sie dann eine Zweitwohnung bräuchte.
Als Alternative überlegen wir, vorerst in Nürnberg zu bleiben und erst dann umzuziehen, wenn klar ist, wo meine Partnerin hinkommt. Ein tägliches Pendeln von Nürnberg nach Frankfurt ist wohl zeitlich ausgeschlossen, in der Übergangsphase nach München evtl. in Ordnung. Ansonsten bräuchte ich wohl eine Pendelwohnung.
Mich würde besonders interessieren:
- Wie flexibel sind Großkanzleien beim Berufseinstieg in Bezug auf Home Office (1-2 Tage pro Woche) in einer Übergangsphase?
- Habt ihre andere Ideen oder Vorschläge für unsere Situation?
Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte und Einschätzungen.
Vielen Dank!
Meiner Meinung nach solltet ihr euch beide erstmal bewerben (Frankfurt/München und jeweilige Ref-Bezirke). Wenn ihr beide im gleichen Bundesland unterkommt super. Ob es dann noch nahe beieinander ist steht in den Sternen. Ich rate davon ab nach Augsburg oder Aschaffenburg zu ziehen - am Ende müsst ihr beide pendeln.
Und unterschätze bitte nicht die Kombi aus GK und pendeln. Völliger Overkill, selbst bei drei Tagen die Woche. GK finde ich nur sinnvoll, wenn man in der jeweiligen Stadt wohnt. In München selbst kannst du auch easy 30min zur Arbeit brauchen.
Vielen Dank für deinen Input! :)
Bezüglich der Pendelzeit macht es wahrscheinlich nicht so viel Unterschied, ob ich ca. 30-40 Minuten innerhalb Münchens pendeln muss oder ca. 40-50 Minuten von außerhalb in die Stadt rein. Bezüglich der Verlässlichkeit ist es innerhalb einer Stadt "pendeln" aber natürlich einfacher als wenn man auf die Bahn angewiesen ist.
22.01.2026, 20:13
Also wenn du jetzt gerade zB von Frankfurt Taunusanlage zum Aschaffenburg HBF fahren müsstest, wären das ziemlich genau 60 min. Vom Aschaffenburg HBF nochmal min 10 min bis nach Hause. Das halte ich mit der Arbeit in einer GK für absolut unvereinbar. Bei "normalen" GK Arbeitszeiten hieße das gegen halb 8 aus dem Haus (um gegen 9 zu starten) und gegen halb 11 zuhaus (bei 21 Uhr Feierabend).
HO ist meiner Erfahrung nach in den meisten Kanzleien immernoch bzw. wieder ungern gesehen.
HO ist meiner Erfahrung nach in den meisten Kanzleien immernoch bzw. wieder ungern gesehen.
22.01.2026, 22:03
Lehramtsreferendariat kann nochmal viel heftiger sein als unseres. Für mich klingt das alles nach maximalem Stress für beide Seiten. Und vielleicht ist ihre erste Stelle nochmal ganz woanders als ihre Schule im Ref. Das ist wirklich eine schwierige Situation.
23.01.2026, 11:37
(22.01.2026, 20:13)Homer S. schrieb: Also wenn du jetzt gerade zB von Frankfurt Taunusanlage zum Aschaffenburg HBF fahren müsstest, wären das ziemlich genau 60 min. Vom Aschaffenburg HBF nochmal min 10 min bis nach Hause. Das halte ich mit der Arbeit in einer GK für absolut unvereinbar. Bei "normalen" GK Arbeitszeiten hieße das gegen halb 8 aus dem Haus (um gegen 9 zu starten) und gegen halb 11 zuhaus (bei 21 Uhr Feierabend).
HO ist meiner Erfahrung nach in den meisten Kanzleien immernoch bzw. wieder ungern gesehen.
Da hast du tatsächlich leider einen Punkt... Dann bliebe ja eigentlich nur München, weil in Frankfurt leben für meine Partnerin natürlich keinen Sinn machen würde, sie will das Ref. in Bayern machen.
23.01.2026, 11:38
(22.01.2026, 22:03)Praktiker schrieb: Lehramtsreferendariat kann nochmal viel heftiger sein als unseres. Für mich klingt das alles nach maximalem Stress für beide Seiten. Und vielleicht ist ihre erste Stelle nochmal ganz woanders als ihre Schule im Ref. Das ist wirklich eine schwierige Situation.
Ja das soll sehr stressig sein. Die Problematik mit dem anderen Standort in 2 Jahren dann nach dem Ref stellt sich aber natürlich unabhängig davon, wo wir jetzt hinziehen.










