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Einstellungen Sozialgerichtsbarkeit NRW - Dauer
Wallendael
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Beiträge: 86
Themen: 36
Registriert seit: Aug 2024
#31
18.11.2025, 13:30
(18.11.2025, 13:27)Fast_and_fatigued schrieb:  
(18.11.2025, 12:45)Wallendael schrieb:  Dieses verflixte Sparen macht mich langsam krank. Das macht die Examenszeit nicht leichter...

Zumal man dann zumindest realistische aktuelle Einstellungschancen bei den Stellenausschreibungen angeben könnte. Ich habe das Gerücht gehört, dass selbst die OLGs in NRW aktuell wohl nur noch ab einem Prädikat im zweiten Examen einstellen sollen. Bei den Justizvollzugsbeamten in NRW wurden auch Stellenkürzungen angekündigt. Die Einkommensrunde zum TdL NRW steht in 2026 an und die Gewerkschaften fordern +7 % mind. 300 €, sowie + 200 € für Auszubildene. Bei den aktuellen Sparmaßnahmen wohl wenig erfolgsversprechend.

Ohne Worte...

Merkwürdig, ist aber dann dass im Bezirk OLG Köln ein Bewerber im Juni 2025 seine Mündliche hatte und an seinem Wohnort zum 01.11.25 als Richter eingestellt wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt....
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nachdenklich
Senior Member
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Beiträge: 313
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2023
#32
18.11.2025, 13:42
V.a. scheint sich ja schon ein großer Bewerberpool gebildet zu haben. Auch wenn die Bewerbung des Kandidaten selbst eventuell schon viele Monate (Jahre) zurückliegt und der Bewerber aktuell schon anderweitig untergekommen und eigearbeitet ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass - aufgrund des unzweifelhaft vorhandenen Ansehens des Richter/StA-Berufs (und natürlich Arbeitsplatzsicherheit, Familienzuschlag, Beihilfe, Pension usw.) - diese Bewerber auch nach langer Wartezeit die Chance ergreifen werden.

Im allgemeinen scheint bei der öffentlichen Hand der Bewerberüberschuss anzukommen. Letztens stand in einer Stellenanzeige für eine Position im Rechtsamt einer 80.-100.000 Stadt: "möglichst mir Prädikat" und "mehrjähriger Berufserfahrung, gerne durch FA-Titel nachzuweisen". Ich meine es war für E13 und nicht E14.

Oder bei einem Landesministerium: "wir stellen laufend Volljuristen ein. Für konkrete Stellenausschreibungen im Ministerium und diesem untergeordnente Behörden bitte hier klicken"......und dann: gähnende Leere auf dem Stellenportal :D. Das hat zwar jetzt nichts mit den Notenanforderungen zu tun, allerdings mit dem Bedarf an Volljuristen.


(18.11.2025, 13:27)Fast_and_fatigued schrieb:  
(18.11.2025, 12:45)Wallendael schrieb:  Dieses verflixte Sparen macht mich langsam krank. Das macht die Examenszeit nicht leichter...

Zumal man dann zumindest realistische aktuelle Einstellungschancen bei den Stellenausschreibungen angeben könnte. Ich habe das Gerücht gehört, dass selbst die OLGs in NRW aktuell wohl nur noch ab einem Prädikat im zweiten Examen einstellen sollen. Bei den Justizvollzugsbeamten in NRW wurden auch Stellenkürzungen angekündigt. Die Einkommensrunde zum TdL NRW steht in 2026 an und die Gewerkschaften fordern +7 % mind. 300 €, sowie + 200 € für Auszubildene. Bei den aktuellen Sparmaßnahmen wohl wenig erfolgsversprechend.

jeder im ÖD soll natürlich ein ordentliches Einkommen/Besoldung haben. Der letzte TV hat dazu geführt, dass Länder/Kommunen ein "Mehr" an Personalkosten von ca 25 Mia einzukalkulieren hatten. Jedenfalls in meiner Kommune wird auch u.a. auf die steigenden Personalkosten hingewiesen, wenn es um Erhöhungen von Gebühren oder Neueinführung von iwas geht.

Meiner Meinung nach kann man gerne bei den unteren Besoldungsgruppen/TV-Gruppierungen erhöhen. Aber ein Automatismus auch für schon gut verdiende gD(vllt ab A11 mit hoher Erfahrungsstufe)/ jedenfalls ab hD sollte man vor dem Hintergrund der aktuellen finanziellen Möglichkeiten zumindest hinterfragen. Denn idR wird der ausgehandelte TV dann per Gesetz auf die Beamten übertragen. Aber da würden die Betroffenen wahrscheinlich sofort auf irgendein "Abstandsgebot" verweisen. In anderen Staaten kann man bspw. nur eine Erhöung für die unteren Einkommenstarife aushandeln und eventuell eine Einmalzahlung für die höheren Gruppen. 

Fakt ist jedenfalls, dass die Personalkosten für Länder und Kommunen zum "Problem" werden. Vielleicht sollte man es eher so wie in Ö. oder I/FR/SP machen: man verdient weniger im ÖD, dafür aber mehr Angestellte ;-).
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.11.2025, 14:15 von nachdenklich.)
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HLLM
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Beiträge: 97
Themen: 26
Registriert seit: Aug 2022
#33
18.11.2025, 15:34
(18.11.2025, 13:27)Fast_and_fatigued schrieb:  
(18.11.2025, 12:45)Wallendael schrieb:  Dieses verflixte Sparen macht mich langsam krank. Das macht die Examenszeit nicht leichter...

Zumal man dann zumindest realistische aktuelle Einstellungschancen bei den Stellenausschreibungen angeben könnte. Ich habe das Gerücht gehört, dass selbst die OLGs in NRW aktuell wohl nur noch ab einem Prädikat im zweiten Examen einstellen sollen. Bei den Justizvollzugsbeamten in NRW wurden auch Stellenkürzungen angekündigt. Die Einkommensrunde zum TdL NRW steht in 2026 an und die Gewerkschaften fordern +7 % mind. 300 €, sowie + 200 € für Auszubildene. Bei den aktuellen Sparmaßnahmen wohl wenig erfolgsversprechend.
Mit Ausnahme von sehr sehr unbeliebten Gerichten (zB. LG Arnsberg) geht es wohl sogar Richtung 10 Punkte +. Zumal auch kaum Leute in der ordentlichen Gerichtsbarkeit eingestellt werden. Es gibt wohl eher eine mittlere zweistelligen Zahl von Neueinstellungen pro Jahr, da die letzten Jahre „auf Vorrat“ eingestellt wurde und nun gespart werden muss. Die Chancen sind also schlecht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.11.2025, 15:40 von HLLM.)
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Sesselpupser
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Beiträge: 153
Themen: 2
Registriert seit: Mar 2024
#34
19.11.2025, 09:33
(18.11.2025, 13:42)nachdenklich schrieb:   Aber da würden die Betroffenen wahrscheinlich sofort auf irgendein "Abstandsgebot" verweisen. In anderen Staaten kann man bspw. nur eine Erhöung für die unteren Einkommenstarife aushandeln und eventuell eine Einmalzahlung für die höheren Gruppen. 

Fakt ist jedenfalls, dass die Personalkosten für Länder und Kommunen zum "Problem" werden. Vielleicht sollte man es eher so wie in Ö. oder I/FR/SP machen: man verdient weniger im ÖD, dafür aber mehr Angestellte ;-).

Naja, wozu soll ich als Jurist im öD arbeiten, wenn jemand mit ner 3-jährigen Ausbildung mehr oder weniger das gleiche verdient? Noch dazu öD-immanent unabhängig davon was und ob überhaupt jemand irgendwelche Leistung erbringt. Diese sozialistische Arbeitsmoral im öD und Fehlallokationen sind es doch zusammen mit der schlechten Organisation überhaupt erst, dass ständig über Personalmangel geklagt wird. Wenn ich sehe was bei uns alles auf irgendwelchen Stellen rumsitzt, wo vielleicht ne Stunde täglich wirklich was gearbeitet wird, und dann auf anderen Bereichen Personal händeringend gesucht wird. Den Stress Ausländerbehörde oder Liegenschaften für das gleiche Geld wie Personalrat, Umwelt oder irgendwelche Beauftragten zu machen, dafür muss man schon der Typ Mensch sein der normalerweise nicht so häufig im öD zu finden ist. Und je mehr man die Gehälter senkt bzw. intern leistungs- und qualifikationsunabhängig angleicht, desto weniger qualifiziertes Personal findet überhaupt den Weg in den öD. Hier wäre wie (mal wieder) Regelungsabbau und Entbürokratisierung die Lösung, es gibt verdammt viele Tätigkeiten im öD die einfach ersatzlos gestrichen werden können, dann brauchts auch weniger Beschäftigte. Für Beamte würde ich (selbst Beamter) generell einen Neueinstellungsstopp vorschlagen.
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Wallendael
Member
***
Beiträge: 86
Themen: 36
Registriert seit: Aug 2024
#35
19.11.2025, 11:10
(19.11.2025, 09:33)Sesselpupser schrieb:  
(18.11.2025, 13:42)nachdenklich schrieb:   Aber da würden die Betroffenen wahrscheinlich sofort auf irgendein "Abstandsgebot" verweisen. In anderen Staaten kann man bspw. nur eine Erhöung für die unteren Einkommenstarife aushandeln und eventuell eine Einmalzahlung für die höheren Gruppen. 

Fakt ist jedenfalls, dass die Personalkosten für Länder und Kommunen zum "Problem" werden. Vielleicht sollte man es eher so wie in Ö. oder I/FR/SP machen: man verdient weniger im ÖD, dafür aber mehr Angestellte ;-).

Naja, wozu soll ich als Jurist im öD arbeiten, wenn jemand mit ner 3-jährigen Ausbildung mehr oder weniger das gleiche verdient? Noch dazu öD-immanent unabhängig davon was und ob überhaupt jemand irgendwelche Leistung erbringt. Diese sozialistische Arbeitsmoral im öD und Fehlallokationen sind es doch zusammen mit der schlechten Organisation überhaupt erst, dass ständig über Personalmangel geklagt wird. Wenn ich sehe was bei uns alles auf irgendwelchen Stellen rumsitzt, wo vielleicht ne Stunde täglich wirklich was gearbeitet wird, und dann auf anderen Bereichen Personal händeringend gesucht wird. Den Stress Ausländerbehörde oder Liegenschaften für das gleiche Geld wie Personalrat, Umwelt oder irgendwelche Beauftragten zu machen, dafür muss man schon der Typ Mensch sein der normalerweise nicht so häufig im öD zu finden ist. Und je mehr man die Gehälter senkt bzw. intern leistungs- und qualifikationsunabhängig angleicht, desto weniger qualifiziertes Personal findet überhaupt den Weg in den öD. Hier wäre wie (mal wieder) Regelungsabbau und Entbürokratisierung die Lösung, es gibt verdammt viele Tätigkeiten im öD die einfach ersatzlos gestrichen werden können, dann brauchts auch weniger Beschäftigte. Für Beamte würde ich (selbst Beamter) generell einen Neueinstellungsstopp vorschlagen.
Wann steigst du auf Tarif um?
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Spaghettimonster
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Themen: 1
Registriert seit: Nov 2025
#36
19.11.2025, 12:24
BVerfG, Beschl. v. 17.09.2025 - 2 BvL 5/18 u. a. könnte da durchaus nochmal mehr Schwung in die Sache bringen... https://www.tagesschau.de/inland/innenpo...g-100.html
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Suchender
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Beiträge: 25
Themen: 2
Registriert seit: Jul 2023
#37
11.02.2026, 19:44
Hat jemand etwas Neues vom LSG NRW gehört? Es kann ja sein, dass nun im neuen Jahr 2026 wieder Personen in den Proberichterdienst eingestellt werden. Wäre ganz interessant zu wissen, was andere hier vielleicht so gehört haben. Vielleicht haben manche ja sogar schon eine Einladung zum Auswahlgespräch erhalten.

Ich befürchte aber stark, dass es nichts Neues gibt  Upside_down
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Suchender
Junior Member
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Beiträge: 25
Themen: 2
Registriert seit: Jul 2023
#38
03.05.2026, 17:06
Im Jahrespressebericht des LSG NRW wird nun mehr auch erstmals der Personalabbau in der Sozialgerichtsbarkeit NRW thematisiert. Es sind demnach 37 Planstellen für Richterinnen und Richter weggefallen.

https://www.lsg.nrw.de/behoerde/presse/A.../index.php
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