12.11.2025, 10:55
(12.11.2025, 09:08)JurMUC schrieb:Ich glaube die Aussage bezog sich eher darauf, dass die Beiträge gewinnbringend angelegt werden sprich man zahlt 100€ ein bekommt aber 110€ raus zB. Das Alter bleibt natürlich der größte Faktor, wie in der gesetzlichen auch...(11.11.2025, 18:11)campingstuhl schrieb: Wie sieht es mit Standortwechseln aus? Angenommen ich bin Syndikus bei einem Unternehmen in Baden-Württemberg und wechsle zu einem Unternehmen in Hamburg. 2 Jahre später dann zu einem Unternehmen in Bayern.Das hängt von den Bedingungen der Versorgungswerke ab und ist leider manchmal sehr kompliziert. Wenn dein Unternehmen oder deine Kanzlei mehrere Standorte hat (an deinem alten und deinem neuen), kann es möglich sein, weiter im alten einzuzahlen.
1. Muss ich jedes Mal die Kammer & Versorgungswerk wechseln?
2. Bekomme ich dann zum Rentenbeginn jeweils Zahlungen aus allen Versorgungswerken bei denen ich eingezahlt habe?
Lass dich vorher auf jeden Fall dazu beraten.
Und zum Thema „manchmal bekommt man sogar mehr raus als man eingezahlt hat“ - das hängt natürlich von der eigenen Lebenserwartung ab. Wenn du ein Jahr nach der Rente ins Gras beißt wars das. Wenn du 105 wirst, hat sichs mehr als gelohnt.
12.11.2025, 11:49
(12.11.2025, 10:55)Sonnenschein schrieb:(12.11.2025, 09:08)JurMUC schrieb:Ich glaube die Aussage bezog sich eher darauf, dass die Beiträge gewinnbringend angelegt werden sprich man zahlt 100€ ein bekommt aber 110€ raus zB. Das Alter bleibt natürlich der größte Faktor, wie in der gesetzlichen auch...(11.11.2025, 18:11)campingstuhl schrieb: Wie sieht es mit Standortwechseln aus? Angenommen ich bin Syndikus bei einem Unternehmen in Baden-Württemberg und wechsle zu einem Unternehmen in Hamburg. 2 Jahre später dann zu einem Unternehmen in Bayern.Das hängt von den Bedingungen der Versorgungswerke ab und ist leider manchmal sehr kompliziert. Wenn dein Unternehmen oder deine Kanzlei mehrere Standorte hat (an deinem alten und deinem neuen), kann es möglich sein, weiter im alten einzuzahlen.
1. Muss ich jedes Mal die Kammer & Versorgungswerk wechseln?
2. Bekomme ich dann zum Rentenbeginn jeweils Zahlungen aus allen Versorgungswerken bei denen ich eingezahlt habe?
Lass dich vorher auf jeden Fall dazu beraten.
Und zum Thema „manchmal bekommt man sogar mehr raus als man eingezahlt hat“ - das hängt natürlich von der eigenen Lebenserwartung ab. Wenn du ein Jahr nach der Rente ins Gras beißt wars das. Wenn du 105 wirst, hat sichs mehr als gelohnt.
Ja genau so war das gemeint. Im Gegensatz zur gesetzlichen RV wird Rendite erzielt und muss daher schon höher sein als eine Rente aus dem Schneeballsystem der gesetzlichen RV
12.11.2025, 12:55
Also in BW kriegt man (Stand 2026) 96,25 € Rente pro Jahr eingezahltem Höchstbetrag. Bei der gesetzlichen Rente gibt es dafür 2 Rentenpunkte, die 81,58 € Rente gewährleisten. Die DRV macht aber zusätzlich regelmäßige Anpassungen an die Inflation und das Versorgungswerk äußerst selten. Außerdem übernimmt die DRV noch 50% der Krankenversicherung (Das Versorgungswerk nicht). Damit ist die gesetzliche Rente schlicht und einfach besser.
12.11.2025, 14:07
(12.11.2025, 12:55)guga schrieb: Also in BW kriegt man (Stand 2026) 96,25 € Rente pro Jahr eingezahltem Höchstbetrag. Bei der gesetzlichen Rente gibt es dafür 2 Rentenpunkte, die 81,58 € Rente gewährleisten. Die DRV macht aber zusätzlich regelmäßige Anpassungen an die Inflation und das Versorgungswerk äußerst selten. Außerdem übernimmt die DRV noch 50% der Krankenversicherung (Das Versorgungswerk nicht). Damit ist die gesetzliche Rente schlicht und einfach besser.
Die Versorgungswerk-Rente wurde nachhaltiger erwirtschaftet. Und höher ist sie ja, wie du zeigst.
12.11.2025, 14:17
(12.11.2025, 14:07)Rechtsrealist schrieb:(12.11.2025, 12:55)guga schrieb: Also in BW kriegt man (Stand 2026) 96,25 € Rente pro Jahr eingezahltem Höchstbetrag. Bei der gesetzlichen Rente gibt es dafür 2 Rentenpunkte, die 81,58 € Rente gewährleisten. Die DRV macht aber zusätzlich regelmäßige Anpassungen an die Inflation und das Versorgungswerk äußerst selten. Außerdem übernimmt die DRV noch 50% der Krankenversicherung (Das Versorgungswerk nicht). Damit ist die gesetzliche Rente schlicht und einfach besser.
Die Versorgungswerk-Rente wurde nachhaltiger erwirtschaftet. Und höher ist sie ja, wie du zeigst.
Also meine VW-Rente in NRW ist deutlich höher als der Vergleich zur GRV. Auch nach Abzug der Krankenkasse knapp 1.000 Euro im Monat Differenz zu meinen Gunsten.
12.11.2025, 14:22
(12.11.2025, 14:17)Patenter Gast schrieb:(12.11.2025, 14:07)Rechtsrealist schrieb:(12.11.2025, 12:55)guga schrieb: Also in BW kriegt man (Stand 2026) 96,25 € Rente pro Jahr eingezahltem Höchstbetrag. Bei der gesetzlichen Rente gibt es dafür 2 Rentenpunkte, die 81,58 € Rente gewährleisten. Die DRV macht aber zusätzlich regelmäßige Anpassungen an die Inflation und das Versorgungswerk äußerst selten. Außerdem übernimmt die DRV noch 50% der Krankenversicherung (Das Versorgungswerk nicht). Damit ist die gesetzliche Rente schlicht und einfach besser.
Die Versorgungswerk-Rente wurde nachhaltiger erwirtschaftet. Und höher ist sie ja, wie du zeigst.
Also meine VW-Rente in NRW ist deutlich höher als der Vergleich zur GRV. Auch nach Abzug der Krankenkasse knapp 1.000 Euro im Monat Differenz zu meinen Gunsten.
Die Rechnung würde ich gerne sehen.
12.11.2025, 15:28
(12.11.2025, 14:17)Patenter Gast schrieb:(12.11.2025, 14:07)Rechtsrealist schrieb:(12.11.2025, 12:55)guga schrieb: Also in BW kriegt man (Stand 2026) 96,25 € Rente pro Jahr eingezahltem Höchstbetrag. Bei der gesetzlichen Rente gibt es dafür 2 Rentenpunkte, die 81,58 € Rente gewährleisten. Die DRV macht aber zusätzlich regelmäßige Anpassungen an die Inflation und das Versorgungswerk äußerst selten. Außerdem übernimmt die DRV noch 50% der Krankenversicherung (Das Versorgungswerk nicht). Damit ist die gesetzliche Rente schlicht und einfach besser.
Die Versorgungswerk-Rente wurde nachhaltiger erwirtschaftet. Und höher ist sie ja, wie du zeigst.
Also meine VW-Rente in NRW ist deutlich höher als der Vergleich zur GRV. Auch nach Abzug der Krankenkasse knapp 1.000 Euro im Monat Differenz zu meinen Gunsten.
Spannend, dass du jetzt schon weißt, wie hoch dein Krankenkassenbeitrag sein wird, wenn du in Rente bist.
12.11.2025, 15:37
(12.11.2025, 15:28)Greif schrieb:(12.11.2025, 14:17)Patenter Gast schrieb:(12.11.2025, 14:07)Rechtsrealist schrieb:(12.11.2025, 12:55)guga schrieb: Also in BW kriegt man (Stand 2026) 96,25 € Rente pro Jahr eingezahltem Höchstbetrag. Bei der gesetzlichen Rente gibt es dafür 2 Rentenpunkte, die 81,58 € Rente gewährleisten. Die DRV macht aber zusätzlich regelmäßige Anpassungen an die Inflation und das Versorgungswerk äußerst selten. Außerdem übernimmt die DRV noch 50% der Krankenversicherung (Das Versorgungswerk nicht). Damit ist die gesetzliche Rente schlicht und einfach besser.
Die Versorgungswerk-Rente wurde nachhaltiger erwirtschaftet. Und höher ist sie ja, wie du zeigst.
Also meine VW-Rente in NRW ist deutlich höher als der Vergleich zur GRV. Auch nach Abzug der Krankenkasse knapp 1.000 Euro im Monat Differenz zu meinen Gunsten.
Spannend, dass du jetzt schon weißt, wie hoch dein Krankenkassenbeitrag sein wird, wenn du in Rente bist.
Offensichtlich geht er von aktuellen Werten aus. Er weiß sicherlich auch nicht, welche Rentensteigerungen in den nächsten Jahrzehnten jeweils erfolgen...
13.11.2025, 10:04
(12.11.2025, 15:37)Äfes schrieb:(12.11.2025, 15:28)Greif schrieb:(12.11.2025, 14:17)Patenter Gast schrieb:(12.11.2025, 14:07)Rechtsrealist schrieb:(12.11.2025, 12:55)guga schrieb: Also in BW kriegt man (Stand 2026) 96,25 € Rente pro Jahr eingezahltem Höchstbetrag. Bei der gesetzlichen Rente gibt es dafür 2 Rentenpunkte, die 81,58 € Rente gewährleisten. Die DRV macht aber zusätzlich regelmäßige Anpassungen an die Inflation und das Versorgungswerk äußerst selten. Außerdem übernimmt die DRV noch 50% der Krankenversicherung (Das Versorgungswerk nicht). Damit ist die gesetzliche Rente schlicht und einfach besser.
Die Versorgungswerk-Rente wurde nachhaltiger erwirtschaftet. Und höher ist sie ja, wie du zeigst.
Also meine VW-Rente in NRW ist deutlich höher als der Vergleich zur GRV. Auch nach Abzug der Krankenkasse knapp 1.000 Euro im Monat Differenz zu meinen Gunsten.
Spannend, dass du jetzt schon weißt, wie hoch dein Krankenkassenbeitrag sein wird, wenn du in Rente bist.
Offensichtlich geht er von aktuellen Werten aus. Er weiß sicherlich auch nicht, welche Rentensteigerungen in den nächsten Jahrzehnten jeweils erfolgen...
Also, nirgendwo kann man sicher in die Zukunft blicken. Wenn die Regierung beschließt, dass das Rentenniveau in 30 Jahren abgesenkt wird, weil es ansonsten nicht mehr finanzierbar ist, muss der gesetzlich Versicherte auch damit leben. Wer in der GKV ist und auf einmal eine Zuzahlungspflicht beschlossen wird (oder Leistungen gestrichen werden), der muss genauso damit leben. Daher sind alle Entwicklungen mit einem Prognoserisiko behaftet. Dennoch:
In der gesetzlichen Rente käme ich auf ca. 3.100 Euro Rente. Zwei Rentenpunkte für mein gesamtes Arbeitsleben berechnet. Ich bin privat krankenversichert, dazu zahlt die GRV maximal 8,55% der Rente als Zuschuss, d.h. 265 Euro. Macht 3.365 Euro Rente abzüglich der privaten Krankenversicherung dann.
Mein gegenwärtiger Anspruch im Versorgungswerk liegt (ebenfalls prognostiziert, gleiche Versicherungsdauer) bei 4.250 Euro. Abzüglich der PKV wieder.
Ok, sind keine 1.000 Euro Differenz, sondern nur 900 Euro
ich weiß nicht, wie viel meine PKV im Alter kosten wird aber da ich bei einem großen Versicherer mit moderaten Preissteigerungen bin und einen Ansparbaustein fürs Alter habe, sehe ich dem gelassen entgegen. Geht's mit der GKV im Alter günstiger? Sicherlich. Dafür wäre die GKV für mich aktuell viel teurer und im Alter will ich doch gerne die Leistungen als Privatversicherter haben.
13.11.2025, 10:28
Irgendwas stimmt an deiner Rechnung nicht. 4250 € Rente aus dem Versorgungswerk bei 92,50 € Rentensteigerungsbetrag ergibt 45,9 Jahre Einzahlung. Macht also 92 Rentenpunkte. Ein Rentenpunkt gibt 40,79 € Rente und damit kommst du auf 3752,79 € GRV Rente. Mit PKV zuschuss (8,55%) wären wir dann bei 4073 €.


