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Macht die richterliche Tätigkeit Spaß?
NDS-Jura1
Junior Member
Beiträge: 9
Themen: 5
Registriert seit: Sep 2022
#1
30.10.2022, 15:44
Hey zusammen,

ich bin noch recht unentschlossen, ob ich in die Verwaltung, oder Justiz gehen soll. Hab schon Lust auf juristisches Arbeiten und auch mal tief an der einen oder anderen Stelle "zu graben". Das geht zumindest am AG/LG zwischendurch mal, hab ich im Ref gemerkt. Aber eine Frage hier an die Leute aus der Justiz: Macht euch die Tätigkeit Spaß? ODer steht der Druck/ die BElastung derart im Vordergrund, dass man einfach nur alles "durchhaut" ohne sich wirklich über irgendwas Gedanken zu machen?
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Leo@ius
Member
***
Beiträge: 87
Themen: 14
Registriert seit: Sep 2022
#2
30.10.2022, 16:09
Ja, mir macht die richterliche Tätigkeit Spaß, aber vielleicht unter einem anderen Gesichtspunkt als (nur) dem juristischen Arbeiten. Ich bin an einem AG im Zivilrecht und die Themen, die bei mir auf dem Tisch landen, sind zu 90 % Standardthemen, sodass Situationen, in denen man juristisch tiefer einsteigen muss, eher seltener sind. Das finde ich persönlich aber gut, denn was mir am meisten Spaß macht, ist der Austausch mit den Parteien (Rechtsgespräche und Vergleichsverhandlungen in den Sitzungen) und die Erarbeitung des Sachverhalts in der Beweisaufnahme. Da bin ich am AG gut aufgehoben, da man dort typischerweise 2 statt nur 1 Verhandlungstag hat und die einzelnen Fälle dafür nicht so sehr in die Tiefe gehen. 

Wenn du vertieft juristischer Arbeiten möchtest, wärst du in der Justiz aber auch gut aufgehoben, nämlich am LG (oder irgendwann mal vielleicht OLG). Generell kann man sagen, dass die Arbeitstage nicht langweilig werden, weil zwar schon viele Routinesachen anstehen, aber oft auch Austausch mit Anwälten und/oder den Parteien. Das sorgt für genügend Abwechslung, finde ich.
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NDS-Jura1
Junior Member
Beiträge: 9
Themen: 5
Registriert seit: Sep 2022
#3
30.10.2022, 16:13
(30.10.2022, 16:09)Leo@ius schrieb:  Ja, mir macht die richterliche Tätigkeit Spaß, aber vielleicht unter einem anderen Gesichtspunkt als (nur) dem juristischen Arbeiten. Ich bin an einem AG im Zivilrecht und die Themen, die bei mir auf dem Tisch landen, sind zu 90 % Standardthemen, sodass Situationen, in denen man juristisch tiefer einsteigen muss, eher seltener sind. Das finde ich persönlich aber gut, denn was mir am meisten Spaß macht, ist der Austausch mit den Parteien (Rechtsgespräche und Vergleichsverhandlungen in den Sitzungen) und die Erarbeitung des Sachverhalts in der Beweisaufnahme. Da bin ich am AG gut aufgehoben, da man dort typischerweise 2 statt nur 1 Verhandlungstag hat und die einzelnen Fälle dafür nicht so sehr in die Tiefe gehen. 

Wenn du vertieft juristischer Arbeiten möchtest, wärst du in der Justiz aber auch gut aufgehoben, nämlich am LG (oder irgendwann mal vielleicht OLG). Generell kann man sagen, dass die Arbeitstage nicht langweilig werden, weil zwar schon viele Routinesachen anstehen, aber oft auch Austausch mit Anwälten und/oder den Parteien. Das sorgt für genügend Abwechslung, finde ich.

Super, vielen Dank für deine Einschätzung. Und was würdest du im Hinblick auf die Belastung sagen? Denkst du jeden Feierabend an die Aktenberge oder lässt sich das gut handhaben?
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Lars die Ente
Member
***
Beiträge: 85
Themen: 1
Registriert seit: Oct 2021
#4
30.10.2022, 20:06
Ich bringe mal den typischen Kommentar, dass es von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich ist und von dir persönlich abhängt, ob du die Arbeit schnell erledigt bekommst.
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Praktiker
Posting Freak
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Beiträge: 2.121
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#5
30.10.2022, 23:25
Mir hat es auch Freude gemacht, und zwar am LG. Das ist juristischer als AG und näher an den Menschen als OLG. Es ist einfach ein toller Beruf.
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Leo@ius
Member
***
Beiträge: 87
Themen: 14
Registriert seit: Sep 2022
#6
31.10.2022, 11:33
(30.10.2022, 16:13)NDS-Jura1 schrieb:  
(30.10.2022, 16:09)Leo@ius schrieb:  Ja, mir macht die richterliche Tätigkeit Spaß, aber vielleicht unter einem anderen Gesichtspunkt als (nur) dem juristischen Arbeiten. Ich bin an einem AG im Zivilrecht und die Themen, die bei mir auf dem Tisch landen, sind zu 90 % Standardthemen, sodass Situationen, in denen man juristisch tiefer einsteigen muss, eher seltener sind. Das finde ich persönlich aber gut, denn was mir am meisten Spaß macht, ist der Austausch mit den Parteien (Rechtsgespräche und Vergleichsverhandlungen in den Sitzungen) und die Erarbeitung des Sachverhalts in der Beweisaufnahme. Da bin ich am AG gut aufgehoben, da man dort typischerweise 2 statt nur 1 Verhandlungstag hat und die einzelnen Fälle dafür nicht so sehr in die Tiefe gehen. 

Wenn du vertieft juristischer Arbeiten möchtest, wärst du in der Justiz aber auch gut aufgehoben, nämlich am LG (oder irgendwann mal vielleicht OLG). Generell kann man sagen, dass die Arbeitstage nicht langweilig werden, weil zwar schon viele Routinesachen anstehen, aber oft auch Austausch mit Anwälten und/oder den Parteien. Das sorgt für genügend Abwechslung, finde ich.

Super, vielen Dank für deine Einschätzung. Und was würdest du im Hinblick auf die Belastung sagen? Denkst du jeden Feierabend an die Aktenberge oder lässt sich das gut handhaben?

Wie schon angeklungen, hängt die Arbeitsbelastung von verschiedenen Faktoren ab (großes oder kleines Gericht, abgesoffenes oder aufgeräumtes Dezernat, Geschick im Abschluss von Vergleichen, Entscheidungsfreudigkeit vs. alles drei mal durchdenken). Ich bin mit der Arbeitsbelastung zufrieden, komme mit 40 Stunden pro Woche (+/-) auch als Proberichter sehr gut aus.
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