05.09.2022, 21:42
Auf jeden Fall über einen Headhunter bewerben. Man spart sich das nervige Anschreiben, in dem eh nur inhaltsleeres Gesülze steht. Die hard facts können bereits dem Lebenslauf entnommen werden. Als ob das aus Bewerbersicht eine relevante Erwägung darstellt, dass das einstellende Unternehmen Provision bezahlen muss. Wen juckts. Dann soll es halt keine Kandidat*innen annehmen, die über Headhunter vermittelt werden - fertig aus.
05.09.2022, 22:01
(05.09.2022, 21:42)Pathfinder97 schrieb: Auf jeden Fall über einen Headhunter bewerben. Man spart sich das nervige Anschreiben, in dem eh nur inhaltsleeres Gesülze steht. Die hard facts können bereits dem Lebenslauf entnommen werden. Als ob das aus Bewerbersicht eine relevante Erwägung darstellt, dass das einstellende Unternehmen Provision bezahlen muss. Wen juckts. Dann soll es halt keine Kandidat*innen annehmen, die über Headhunter vermittelt werden - fertig aus.
Wenn du gute Noten hast, kann dein Anschreiben drei Zeilen sein… niemand will da viel lesen. Aber lieber dem Headhunter 50k in den Rachen schmeißen (lassen).
Und ja, wenn du am Ende eine gute Stelle in einer tollen Kanzlei nicht bekommst, weil man den Headhunter nicht bezahlen will, dann ist das dein Pech.
05.09.2022, 22:08
(05.09.2022, 22:01)Gast schrieb:(05.09.2022, 21:42)Pathfinder97 schrieb: Auf jeden Fall über einen Headhunter bewerben. Man spart sich das nervige Anschreiben, in dem eh nur inhaltsleeres Gesülze steht. Die hard facts können bereits dem Lebenslauf entnommen werden. Als ob das aus Bewerbersicht eine relevante Erwägung darstellt, dass das einstellende Unternehmen Provision bezahlen muss. Wen juckts. Dann soll es halt keine Kandidat*innen annehmen, die über Headhunter vermittelt werden - fertig aus.
Wenn du gute Noten hast, kann dein Anschreiben drei Zeilen sein… niemand will da viel lesen. Aber lieber dem Headhunter 50k in den Rachen schmeißen (lassen).
Und ja, wenn du am Ende eine gute Stelle in einer tollen Kanzlei nicht bekommst, weil man den Headhunter nicht bezahlen will, dann ist das dein Pech.
+1
05.09.2022, 22:19
Noch ein Nachtrag: Die Kohle für die Headhunter müsst ihr ja wieder erwirtschaften.
Das ist sowieso so ein geiles Gehabe. Einerseits auf vernünftige Arbeitszeiten und/oder ein top Gehalt achten, dann aber den AG mal eben 50k oder mehr für den Headhunter rauswerfen lassen, weil man sich 15 Minuten fürs Anschreiben sparen will. Ja, ratet mal, wo diese 50k als Personalkosten einberechnet werden…? da dürft ihr dann wieder ein paar Stunden extra schuften, weil es eben Teil der Budgetierung der Kanzlei ist. Aber sich selbst ganz clever vorkommen…
Das ist sowieso so ein geiles Gehabe. Einerseits auf vernünftige Arbeitszeiten und/oder ein top Gehalt achten, dann aber den AG mal eben 50k oder mehr für den Headhunter rauswerfen lassen, weil man sich 15 Minuten fürs Anschreiben sparen will. Ja, ratet mal, wo diese 50k als Personalkosten einberechnet werden…? da dürft ihr dann wieder ein paar Stunden extra schuften, weil es eben Teil der Budgetierung der Kanzlei ist. Aber sich selbst ganz clever vorkommen…
05.09.2022, 22:37
(05.09.2022, 22:01)Gast schrieb:(05.09.2022, 21:42)Pathfinder97 schrieb: Auf jeden Fall über einen Headhunter bewerben. Man spart sich das nervige Anschreiben, in dem eh nur inhaltsleeres Gesülze steht. Die hard facts können bereits dem Lebenslauf entnommen werden. Als ob das aus Bewerbersicht eine relevante Erwägung darstellt, dass das einstellende Unternehmen Provision bezahlen muss. Wen juckts. Dann soll es halt keine Kandidat*innen annehmen, die über Headhunter vermittelt werden - fertig aus.
Wenn du gute Noten hast, kann dein Anschreiben drei Zeilen sein… niemand will da viel lesen. Aber lieber dem Headhunter 50k in den Rachen schmeißen (lassen).
Und ja, wenn du am Ende eine gute Stelle in einer tollen Kanzlei nicht bekommst, weil man den Headhunter nicht bezahlen will, dann ist das dein Pech.
Offtopic aber: Ist ein Anschreiben als Berufseinsteiger notwendig? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich da etwas relevantes reinschreiben kann, wenn ich mich nicht bereits in diese Richtung fortgebildet habe.
05.09.2022, 22:39
Als Berufsanfänger macht es offensichtlich keinen Sinn sich über einen Headhunter auf eine ausgeschriebene Stelle zu bewerben. Im späteren Karriereverlauf werden Headhunter interessanter, zumal auch nicht alle zu besetzenden Stellen ausgeschrieben werden.
05.09.2022, 22:54
(05.09.2022, 21:42)Pathfinder97 schrieb: Auf jeden Fall über einen Headhunter bewerben. Man spart sich das nervige Anschreiben, in dem eh nur inhaltsleeres Gesülze steht. Die hard facts können bereits dem Lebenslauf entnommen werden. Als ob das aus Bewerbersicht eine relevante Erwägung darstellt, dass das einstellende Unternehmen Provision bezahlen muss. Wen juckts. Dann soll es halt keine Kandidat*innen annehmen, die über Headhunter vermittelt werden - fertig aus.Ernst gemeinte Frage: Wenn man schon kein Anschreiben für die eigene Bewerbung erstellen möchte, wieso will man dann überhaupt Anwalt werden? Da ist die professionelle Korrespondenz doch Alltagsgeschäft.
05.09.2022, 23:01
(05.09.2022, 22:37)RefGießen schrieb:Wenn man sich nicht über Portale bewirbt, ist ein Anschreiben natürlich notwendig. Du kannst doch nicht einfach deinen Lebenslauf kommentarlos versenden. Wesentliche Informationen sind der gewünschte Ort, das gewünschte Startdatum und die gewünschte Position (Associate oder promotionsbegleitende wissenschaftliche Mitarbeit?). Empfehlenswert ist außerdem die Angabe des gewünschten Bereichs. Insofern ist das Anschreiben auch eine Chance des Bewerbers.(05.09.2022, 22:01)Gast schrieb:(05.09.2022, 21:42)Pathfinder97 schrieb: Auf jeden Fall über einen Headhunter bewerben. Man spart sich das nervige Anschreiben, in dem eh nur inhaltsleeres Gesülze steht. Die hard facts können bereits dem Lebenslauf entnommen werden. Als ob das aus Bewerbersicht eine relevante Erwägung darstellt, dass das einstellende Unternehmen Provision bezahlen muss. Wen juckts. Dann soll es halt keine Kandidat*innen annehmen, die über Headhunter vermittelt werden - fertig aus.
Wenn du gute Noten hast, kann dein Anschreiben drei Zeilen sein… niemand will da viel lesen. Aber lieber dem Headhunter 50k in den Rachen schmeißen (lassen).
Und ja, wenn du am Ende eine gute Stelle in einer tollen Kanzlei nicht bekommst, weil man den Headhunter nicht bezahlen will, dann ist das dein Pech.
Offtopic aber: Ist ein Anschreiben als Berufseinsteiger notwendig? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich da etwas relevantes reinschreiben kann, wenn ich mich nicht bereits in diese Richtung fortgebildet habe.
Ich habe da jeweils reingeschrieben, was mich fachlich interessiert. Also nicht nur das Rechtsgebiet, sondern auch einzelne Themen. Das wurde häufig bei der Teamauswahl berücksichtigt.
05.09.2022, 23:57
Ich meinte mit Anschreiben auch eher etwas wie ein Motivationsschreiben als separates Word Dokument, die von dir genannten Daten (bis auf besondere Interessen) schreibe ich in die E-Mail, mit der ich die relevanten Dokumente versende.
06.09.2022, 08:16
(05.09.2022, 22:19)Gast schrieb: Noch ein Nachtrag: Die Kohle für die Headhunter müsst ihr ja wieder erwirtschaften.
Das ist sowieso so ein geiles Gehabe. Einerseits auf vernünftige Arbeitszeiten und/oder ein top Gehalt achten, dann aber den AG mal eben 50k oder mehr für den Headhunter rauswerfen lassen, weil man sich 15 Minuten fürs Anschreiben sparen will. Ja, ratet mal, wo diese 50k als Personalkosten einberechnet werden…? da dürft ihr dann wieder ein paar Stunden extra schuften, weil es eben Teil der Budgetierung der Kanzlei ist. Aber sich selbst ganz clever vorkommen…
Korrigiere mich wenn ich falsch liege. Aber die gängigen Jobportale für Juristen vermitteln die Kandidaten doch auch nicht für lau? Legalhead bspw. wirbt ja sogar aktiv damit, dass der Kandidat bei Bestehen der Probezeit einen Teil der Vermittlungspauschale als Startgeld ausgezahlt bekommt.









