18.07.2022, 23:30
18.07.2022, 23:53
19.07.2022, 00:12
(18.07.2022, 23:26)Gast schrieb: Ach kp mittlerweile glaube ich in diesem Forum garnichts mehr. Eine Beamtin im Ministerium, die nach 4 Jahren sichere Aussichten auf B6 hat, will wg Kohle in eine GK für m&a? Das ist auf so vielen Ebenen bescheuert, das kann ich einfach nicht glauben.
ich hoffe Sie sagt Bescheid wenn sie geht, ich nehm Ihren Job mit Handkuss.
19.07.2022, 10:17
Ich glaube an einen Troll-Beitrag.
Mal im Ernst, jemand der 4-Jahre Beamtenmentalität eingetrichtert bekommen hat, will heute in einer GK(!) in die komplizierteste Materie der Anwaltschaft eintauchen?
Ich mache seit bald 9 Jahren M&A und ohne angeben zu wollen, bei uns heisst es, wer weniger als 50h pro Woche billed (!) , arbeitet in Teilzeit. Es ist brutale Arbeit, die aber auch unglaublich erfüllt. Wenn da um 19 Uhr der Mandant anruft oder auch der Kollege der Unterstützung braucht, ist es nicht wie im öD, wo ein Verweis auf Feierabend oder Unzuständigkeit ausreicht.
Mal im Ernst, jemand der 4-Jahre Beamtenmentalität eingetrichtert bekommen hat, will heute in einer GK(!) in die komplizierteste Materie der Anwaltschaft eintauchen?
Ich mache seit bald 9 Jahren M&A und ohne angeben zu wollen, bei uns heisst es, wer weniger als 50h pro Woche billed (!) , arbeitet in Teilzeit. Es ist brutale Arbeit, die aber auch unglaublich erfüllt. Wenn da um 19 Uhr der Mandant anruft oder auch der Kollege der Unterstützung braucht, ist es nicht wie im öD, wo ein Verweis auf Feierabend oder Unzuständigkeit ausreicht.
19.07.2022, 10:22
(19.07.2022, 10:17)MnA schrieb: Ich glaube an einen Troll-Beitrag.
Mal im Ernst, jemand der 4-Jahre Beamtenmentalität eingetrichtert bekommen hat, will heute in einer GK(!) in die komplizierteste Materie der Anwaltschaft eintauchen?
Ich mache seit bald 9 Jahren M&A und ohne angeben zu wollen, bei uns heisst es, wer weniger als 50h pro Woche billed (!) , arbeitet in Teilzeit. Es ist brutale Arbeit, die aber auch unglaublich erfüllt. Wenn da um 19 Uhr der Mandant anruft oder auch der Kollege der Unterstützung braucht, ist es nicht wie im öD, wo ein Verweis auf Feierabend oder Unzuständigkeit ausreicht.
Als ob um 19 Uhr im öD noch irgendjemand den Hörer abnimmt.
19.07.2022, 10:25
(19.07.2022, 00:12)IllTakeIt schrieb:(18.07.2022, 23:26)Gast schrieb: Ach kp mittlerweile glaube ich in diesem Forum garnichts mehr. Eine Beamtin im Ministerium, die nach 4 Jahren sichere Aussichten auf B6 hat, will wg Kohle in eine GK für m&a? Das ist auf so vielen Ebenen bescheuert, das kann ich einfach nicht glauben.
ich hoffe Sie sagt Bescheid wenn sie geht, ich nehm Ihren Job mit Handkuss.
Wahre Worte.
Mit B6 wärest du in der Landesverwaltung schon einer der Ober-Affen. Hättest deine 6,5k netto aufwärts in der Tasche, unkündbar, Pension, PKV mit Beihilfe. Damit liegt man schon fast auf BGH Richter Niveau, nach wenigen Jahren...
19.07.2022, 11:13
(19.07.2022, 10:22)Gast schrieb:(19.07.2022, 10:17)MnA schrieb: Ich glaube an einen Troll-Beitrag.
Mal im Ernst, jemand der 4-Jahre Beamtenmentalität eingetrichtert bekommen hat, will heute in einer GK(!) in die komplizierteste Materie der Anwaltschaft eintauchen?
Ich mache seit bald 9 Jahren M&A und ohne angeben zu wollen, bei uns heisst es, wer weniger als 50h pro Woche billed (!) , arbeitet in Teilzeit. Es ist brutale Arbeit, die aber auch unglaublich erfüllt. Wenn da um 19 Uhr der Mandant anruft oder auch der Kollege der Unterstützung braucht, ist es nicht wie im öD, wo ein Verweis auf Feierabend oder Unzuständigkeit ausreicht.
Als ob um 19 Uhr im öD noch irgendjemand den Hörer abnimmt.
Ich frage mich, woher eigentlich dieses immer wieder auftauchende ÖD-Bashing kommt. Ich denke, dass sowohl die Arbeit im öffentlichen Dienst als auch die in einer GK seine Berechtigung haben und jeder sich aus diesen oder jenen Gründen für das eine oder andere entscheidet. Jeder Job hat seine Licht- und Schattenseiten und isoliert bestimmte Aspekte herauszugreifen (Arbeitszeit, Gehalt, Arbeitsplatzsicherheit) und miteinander zu vergleichen, geht m.E. fehl und führt auch zu nichts. Es freut mich sehr, dass 50 Stunden pro Woche und das Aufgabengebiet als erfüllend wahrgenommen werden und das ist auch völlig in Ordnung. Dem geht regelmäßig auch eine bewusste Entscheidung voraus, die sich aus einer Gesamtabwägung aller Vor- und Nachteile ergibt.
Weshalb man sich aber sogleich im nächsten Satz und ohne Not zu einen Vergleich mit dem ÖD und seiner vermeintlichen "Feierabendmentalität" versteigt, erschließt sich mir nicht. Wenn man mit sich und seinem Job im Reinen ist, hat man das m.E. eigentlich nicht nötig.
19.07.2022, 11:24
Oh Boy, 50 billables sind nicht 50 Arbeitsstunden.
19.07.2022, 11:45
19.07.2022, 13:38
(19.07.2022, 11:45)MrJudgeBW schrieb:(19.07.2022, 11:24)guga schrieb: Oh Boy, 50 billables sind nicht 50 Arbeitsstunden.
Die Unterschiede zwischen Anwesenheitszeit, Arbeitszeit und billables sind mir durchaus bekannt.
Wobei man da ja auch nochmal differenzieren muss, manchmal muss man auch mal 10 Stunden BD machen oder recruiting, oder der Partner/Partnerin lässt einen mal bisschen was für den Mandanten non billable machen, was man auch billen könnte.
Zum Thema: bei der aktuellen Marktsituation findet TE sicher etwas schönes, 4 Jahre Verwaltung kann man, wenn man clever ist, auch als asset Verkaufen.









