05.03.2022, 21:16
Liebes Forum,
ich habe eine Frage: wo würdet Ihr eher in der Justiz anfangen? Hessen oder Bayern? Ich würde vorzugsweise eine reine Richterlaufbahn einschlagen, was lediglich in Hessen und nicht in Bayern möglich ist.
Welches Bundesland ist in Sachen Fortbildung, Ausstattung (Kommentare u.ä.), IT, Geschäftsstelle usw. besser?
Vielen Dank :)
ich habe eine Frage: wo würdet Ihr eher in der Justiz anfangen? Hessen oder Bayern? Ich würde vorzugsweise eine reine Richterlaufbahn einschlagen, was lediglich in Hessen und nicht in Bayern möglich ist.
Welches Bundesland ist in Sachen Fortbildung, Ausstattung (Kommentare u.ä.), IT, Geschäftsstelle usw. besser?
Vielen Dank :)
Erste Infos zum Bewerbungsverfahren für den Justizdienst findest Du auf den Richter-Infoseiten von Juristenkoffer.de:
https://www.juristenkoffer.de/richter/
Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
https://www.juristenkoffer.de/richter/
Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
05.03.2022, 22:47
Bei der Auswahl unbedingt Bayern. Der Wechsel ist nicht schlimm, eher eine Bereicherung.
Aber zwischen den genannten liegt noch ein anderes Land, das würde ich wieder nehmen und nicht tauschen wollen (ich meine nicht Thüringen...).
Aber zwischen den genannten liegt noch ein anderes Land, das würde ich wieder nehmen und nicht tauschen wollen (ich meine nicht Thüringen...).
05.03.2022, 23:27
06.03.2022, 03:25
Zur derzeitigen Situation in Hessen siehe kürzlich: https://www.hessenschau.de/panorama/rich...l-100.html
06.03.2022, 14:28
(06.03.2022, 03:25)GastU schrieb: Zur derzeitigen Situation in Hessen siehe kürzlich: https://www.hessenschau.de/panorama/rich...l-100.html
Solange das Justizministerium das nicht so sieht sind das nur Wünsche.
Würde mich mal interessieren ob die Überlastung auch von Pebbsy abgebildet wird. Dann hätte man gute Chancen.
06.03.2022, 14:59
(06.03.2022, 14:28)Gast schrieb:(06.03.2022, 03:25)GastU schrieb: Zur derzeitigen Situation in Hessen siehe kürzlich: https://www.hessenschau.de/panorama/rich...l-100.html
Solange das Justizministerium das nicht so sieht sind das nur Wünsche.
Würde mich mal interessieren ob die Überlastung auch von Pebbsy abgebildet wird. Dann hätte man gute Chancen.
Die Überlastung, die die hessischen Gerichte beklagen, basieren sämtlich auf Pebbsy. Dabei muss man noch berücksichtigen, dass Pebbsy die Belastung nur nach Eingängen berechnet, die Anzahl der Bestandsakten aber nicht berücksichtigt.
06.03.2022, 16:50
(05.03.2022, 22:47)Praktiker schrieb: Bei der Auswahl unbedingt Bayern. Der Wechsel ist nicht schlimm, eher eine Bereicherung.
Aber zwischen den genannten liegt noch ein anderes Land, das würde ich wieder nehmen und nicht tauschen wollen (ich meine nicht Thüringen...).
Das hörte ich auch oft. Nur wäre ich ungern StA, da mir zur Ref-Zeiten die parteiische Rolle nicht gefiel und ich vor Strafrecht ohnehin große „Angst“ habe ;)
Von Kollegen, die sich für Bayern entschieden, höre ich nur Positives. Hessische Richter kenne ich leider nicht. Aber ich denke, dass da Bayern ohnehin wieder um einiges besser sein wird
06.03.2022, 16:52
(06.03.2022, 03:25)GastU schrieb: Zur derzeitigen Situation in Hessen siehe kürzlich: https://www.hessenschau.de/panorama/rich...l-100.html
Also nach dem Artikel will man nicht mehr nach Hessen. Wie soll man eine 130-prozentige Belastung schaffen? Da sind doch auch Erledigungszahlen und Aufstiegschancen gleich null, oder?
Ist Besserung trotz Klammer Kassen für die hessische Justiz in Sicht?
06.03.2022, 16:53
(05.03.2022, 22:47)Praktiker schrieb: Bei der Auswahl unbedingt Bayern. Der Wechsel ist nicht schlimm, eher eine Bereicherung.
Aber zwischen den genannten liegt noch ein anderes Land, das würde ich wieder nehmen und nicht tauschen wollen (ich meine nicht Thüringen...).
Was wäre der Vorteil von BW? Die wechseln doch auch regelmäßig zwischen StA und Gericht, oder?
06.03.2022, 20:34
(06.03.2022, 16:53)Gast15 schrieb:(05.03.2022, 22:47)Praktiker schrieb: Bei der Auswahl unbedingt Bayern. Der Wechsel ist nicht schlimm, eher eine Bereicherung.
Aber zwischen den genannten liegt noch ein anderes Land, das würde ich wieder nehmen und nicht tauschen wollen (ich meine nicht Thüringen...).
Was wäre der Vorteil von BW? Die wechseln doch auch regelmäßig zwischen StA und Gericht, oder?
Wie gesagt, den Wechsel halte ich für einen Vorteil - abgesehen davon, dass es persönlich bereichernd ist, führt es dazu, dass die Berufe als gleichwertig betrachtet werden und Richter und Staatsanwälte sich auf Augenhöhe begegnen, das ist atmosphärisch besser.
Von Hessen höre ich aus dem Bekanntenkreis so viel Schreckliches, dass ich nicht hin wollte; von den beruflichen Kontakten her war der Eindruck auch eher ungünstig.
Bayern ist sicher auch OK, aber die Justiz von BW hält sich für etwas qualitativ hochwertiger, vor allem die OLGs :) Das hat was mit der Erfolgsquote von Nichtzulassungsbeschwerden zu tun, muss aber für den Einstieg nicht interessieren. Nur, wie gesagt, Hessen würde ich persönlich nicht machen.










