16.02.2022, 20:24
(15.02.2022, 18:17)Gast schrieb:Zitat:Wie willst du dies denn als sichereren Weg gehen, wenn du keine Topnoten hast? Diss mit Dispens bedeutet ja mWn. unter 9 (staatlich, je nach Uni). GK mag möglich sein, Prof hingegen nahezu unmöglich und Notarassessor bundeslandabhängig, aber auch eher schwer.
Habe kein VB im 1., dafür aber ein zweistelliges VB (nah am gut) im 2.
Es wundert mich, dass die Noten für Euch so relevant sind - mein Prof meinte, die Examensnoten würden in den Berufungsverfahren nur eine äußerst untergeordnete Rolle spielen.
Ich kann das nicht bestätigen, dass die Examensnoten in den Berufungsverfahren eine äußerst unterordnete Rolle spielen würden - im Gegenteil.
Das Problem ist ja: du hast auf eine ausgeschrieben Professur immer zahlreiche sehr gute Bewerber. Die meisten mit der Komi gut + vb, teilweise auch gut gut. Das erste spielt dabei noch eine größere Rolle.
Das heiß nicht, dass du mit B + VB keine Chance hast. Aber du fällst halt damit nicht positiv auf. Also musst du es eigentlich kompensieren, zB mit sehr guter wissenschaftlicher Arbeit. Die gut gut Kandidaten können aber auch sehr gut wissenschaftlich arbeiten. Und jetzt?
Ich würde lassen. Der Weg ist zu ungewiss. Man muss schon ein Überflieger sein und selbst dann issues schwer.
18.02.2022, 17:37
Der Weg in die Wissenschaft ist von Zufällen und Glück abhängig.
Man erhöht die Chancen v.a. (kein Witz) mit seinem Geschlecht (w/d), mit der Einwerbung von Drittmitteln, Auslandsaufenthalten, zahlreichen Publikationen und guten Noten im Examen. Gerüchtehalber spielen die Examensnoten vor allem im Zivilrecht eine größere Bedeutung als in den andern Disziplinen.
Ob man einen Ruf bekommt kann sich schon bei der Zusammensetzung der Berufungskommission entscheiden. Kann niemand vorher voraussagen.
Ist meistens Kungelei.
Man erhöht die Chancen v.a. (kein Witz) mit seinem Geschlecht (w/d), mit der Einwerbung von Drittmitteln, Auslandsaufenthalten, zahlreichen Publikationen und guten Noten im Examen. Gerüchtehalber spielen die Examensnoten vor allem im Zivilrecht eine größere Bedeutung als in den andern Disziplinen.
Ob man einen Ruf bekommt kann sich schon bei der Zusammensetzung der Berufungskommission entscheiden. Kann niemand vorher voraussagen.
Ist meistens Kungelei.
18.02.2022, 18:14
(18.02.2022, 17:37)Wissenschaftler schrieb: Der Weg in die Wissenschaft ist von Zufällen und Glück abhängig.
Man erhöht die Chancen v.a. (kein Witz) mit seinem Geschlecht (w/d), mit der Einwerbung von Drittmitteln, Auslandsaufenthalten, zahlreichen Publikationen und guten Noten im Examen. Gerüchtehalber spielen die Examensnoten vor allem im Zivilrecht eine größere Bedeutung als in den andern Disziplinen.
Ob man einen Ruf bekommt kann sich schon bei der Zusammensetzung der Berufungskommission entscheiden. Kann niemand vorher voraussagen.
Ist meistens Kungelei.
Warum sollte das ein Witz sein? Dass die durchschnittliche Frau in Deutschland bessere Chancen hat als der durchschnittliche Mann, ist doch wohl kein Geheimnis...
18.02.2022, 19:38
Naja, dass es kein Witz ist, dürfte uns allen klar sein. Ob man es unverblümt ansprechen darf, dürfte dagegen nicht immer klar sein.
18.02.2022, 20:18
(18.02.2022, 18:14)Gast schrieb:(18.02.2022, 17:37)Wissenschaftler schrieb: Der Weg in die Wissenschaft ist von Zufällen und Glück abhängig.
Man erhöht die Chancen v.a. (kein Witz) mit seinem Geschlecht (w/d), mit der Einwerbung von Drittmitteln, Auslandsaufenthalten, zahlreichen Publikationen und guten Noten im Examen. Gerüchtehalber spielen die Examensnoten vor allem im Zivilrecht eine größere Bedeutung als in den andern Disziplinen.
Ob man einen Ruf bekommt kann sich schon bei der Zusammensetzung der Berufungskommission entscheiden. Kann niemand vorher voraussagen.
Ist meistens Kungelei.
Warum sollte das ein Witz sein? Dass die durchschnittliche Frau in Deutschland bessere Chancen hat als der durchschnittliche Mann, ist doch wohl kein Geheimnis...
Das Incel-Forum ist woanders.
19.02.2022, 00:16
(18.02.2022, 20:18)DonJuansohn schrieb:(18.02.2022, 18:14)Gast schrieb:(18.02.2022, 17:37)Wissenschaftler schrieb: Der Weg in die Wissenschaft ist von Zufällen und Glück abhängig.
Man erhöht die Chancen v.a. (kein Witz) mit seinem Geschlecht (w/d), mit der Einwerbung von Drittmitteln, Auslandsaufenthalten, zahlreichen Publikationen und guten Noten im Examen. Gerüchtehalber spielen die Examensnoten vor allem im Zivilrecht eine größere Bedeutung als in den andern Disziplinen.
Ob man einen Ruf bekommt kann sich schon bei der Zusammensetzung der Berufungskommission entscheiden. Kann niemand vorher voraussagen.
Ist meistens Kungelei.
Warum sollte das ein Witz sein? Dass die durchschnittliche Frau in Deutschland bessere Chancen hat als der durchschnittliche Mann, ist doch wohl kein Geheimnis...
Das Incel-Forum ist woanders.
Diggi, es steht doch sogar in den Stellenausschreibungen...
20.02.2022, 14:06
Vielleicht sollte man aber zur Bevorzugung von Frauen noch sagen, dass jahrzehntelang Männer bevorzugt wurden. Als ich an der Uni angefangen habe hatten wir exakt 0 Professorinnen! Dass jetzt zum Ausgleich mehr Frauen berufen werden, ist eben die Folge des ewigen Männergeklüngel.
22.02.2022, 01:19
(20.02.2022, 14:06)Gast schrieb: Vielleicht sollte man aber zur Bevorzugung von Frauen noch sagen, dass jahrzehntelang Männer bevorzugt wurden. Als ich an der Uni angefangen habe hatten wir exakt 0 Professorinnen! Dass jetzt zum Ausgleich mehr Frauen berufen werden, ist eben die Folge des ewigen Männergeklüngel.
Das stimmt. Ist für die jungen Männer unter uns, die im Zweifel genauso wie Frauen sich bemüht haben und immernoch bemühen Benachteiligungen abzubauen, ein schwacher Trost. Wir baden halt mal wieder die Versäumnisse der boomer aus. So ist das wohl mit der Demografie.









