16.02.2022, 15:42
Liebe Kollegen,
ich bin nunmehr seit genau 3 Monaten arbeitslos. Das ewige zu Hause rumsitzen zerrt extrem an den Nerven und es macht mich regelrecht unglücklich.
Zu mir: Ich bin im 3. Berufsjahr, habe zweimal a und wurde leider aufgrund persönlicher Differenzen mit dem Vorgesetzten in der Probezeit gekündigt, habe jedoch ein gutes Zeugnis, so dass die Kündigung in der Probezeit vllt nur sekundär beachtet wird.
Von 15 Bewerbungen wurde ich dreimal eingeladen; entweder scheiterte es am Gehalt oder an der gegenseitigen Sympathie.
Bei 4 Bewerbungen habe ich die Voraussetzungen nicht erfüllt, sollte mich laut Bundesagentur für Arbeit jedoch bewerben. Eine Absage kam natürlich.
Bei 3 4 Bewerbungen (jeweils KK) hatte ich das Gefühl, dass es eigentlich klappen könnte. Leider kam bislang keine Rückantwort ( 4-5 Tage sind die Bewerbung her). Ich vermute mal, dass meine Gehaltsvorstellung zu hoch angesetzt war (zwischen 55k-60k), obwohl in Ddorf oder Essen beworben.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich war bis heute nie arbeitslos und das ewige Rumsitzen zieht mich super runter. Ich checke täglich Jobangebote ab, doch gibt es nur wenige Stellenausschreibungen.
Lieht es an Corona?
ich bin nunmehr seit genau 3 Monaten arbeitslos. Das ewige zu Hause rumsitzen zerrt extrem an den Nerven und es macht mich regelrecht unglücklich.
Zu mir: Ich bin im 3. Berufsjahr, habe zweimal a und wurde leider aufgrund persönlicher Differenzen mit dem Vorgesetzten in der Probezeit gekündigt, habe jedoch ein gutes Zeugnis, so dass die Kündigung in der Probezeit vllt nur sekundär beachtet wird.
Von 15 Bewerbungen wurde ich dreimal eingeladen; entweder scheiterte es am Gehalt oder an der gegenseitigen Sympathie.
Bei 4 Bewerbungen habe ich die Voraussetzungen nicht erfüllt, sollte mich laut Bundesagentur für Arbeit jedoch bewerben. Eine Absage kam natürlich.
Bei 3 4 Bewerbungen (jeweils KK) hatte ich das Gefühl, dass es eigentlich klappen könnte. Leider kam bislang keine Rückantwort ( 4-5 Tage sind die Bewerbung her). Ich vermute mal, dass meine Gehaltsvorstellung zu hoch angesetzt war (zwischen 55k-60k), obwohl in Ddorf oder Essen beworben.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich war bis heute nie arbeitslos und das ewige Rumsitzen zieht mich super runter. Ich checke täglich Jobangebote ab, doch gibt es nur wenige Stellenausschreibungen.
Lieht es an Corona?
16.02.2022, 15:55
Hast du einen Schwerpunkt? Oder willst du einen Schwerpunkt in Zukunft setzen?
Das würde ich als Ankerpunkt nehmen und dich da speziell bewerben.
Ggf mal ohne gehaltsangabe bewerben, um zumindest in eine Gespräch zu kommen.
Stellen müsste es eigentlich genug geben. Aber wird wohl mit den Noten eher schwer, wenn auch 3 Jahre Berufserfahrung
Das würde ich als Ankerpunkt nehmen und dich da speziell bewerben.
Ggf mal ohne gehaltsangabe bewerben, um zumindest in eine Gespräch zu kommen.
Stellen müsste es eigentlich genug geben. Aber wird wohl mit den Noten eher schwer, wenn auch 3 Jahre Berufserfahrung
16.02.2022, 15:59
(16.02.2022, 15:55)Anna1202 schrieb: Hast du einen Schwerpunkt? Oder willst du einen Schwerpunkt in Zukunft setzen?
Das würde ich als Ankerpunkt nehmen und dich da speziell bewerben.
Ggf mal ohne gehaltsangabe bewerben, um zumindest in eine Gespräch zu kommen.
Stellen müsste es eigentlich genug geben. Aber wird wohl mit den Noten eher schwer, wenn auch 3 Jahre Berufserfahrung
Ja, habe ich. Bislang war ich im Allg. Zivilrecht, Arbeit-und Verkehrsrecht tätig. Da, wo Gehaltsvorstellungen angegeben werden sollten, gebe ich natürlich welche an. Da wo es nicht verlangt wird, tue ich es nicht.
16.02.2022, 16:06
Eher 2 Jahre Erfahrung oder? Der dritte Arbeitgeber nach zwei Jahren Erfahrung ist halt nicht so geil. Das gepaart mit den Noten und der Probezeitkündigung macht die Sache auch nicht einfacher. Musst dich halt weiter bewerben, vllt deutschlandweit.
16.02.2022, 16:07
(16.02.2022, 15:42)roteminze schrieb: Lieht es an Corona?
Nein. 3 von 11 ist doch eine gute Quote... Es scheint ja schon dein zweiter Job innerhalb von drei Jahren zu sein und deine Gehaltsvorstellungen sind auf jeden Fall sportlich, wenn man sich die harten Fakten ansieht (schlechte Noten, dann dritter Job im dritten Jahr, allgemeine Rechtsgebiete). Am Ende musst du wahrscheinlich überlegen, ob es sich nicht lohnen könnte für weniger anzufangen und dann in einem Jahr die Gehaltserhöhung zu bekommen. Dein Marktwerkt steigt auf jeden Fall nicht durch eine weitere Arbeitslosigkeit.
16.02.2022, 16:12
(16.02.2022, 16:07)Gast schrieb:(16.02.2022, 15:42)roteminze schrieb: Lieht es an Corona?
Nein. 3 von 11 ist doch eine gute Quote... Es scheint ja schon dein zweiter Job innerhalb von drei Jahren zu sein und deine Gehaltsvorstellungen sind auf jeden Fall sportlich, wenn man sich die harten Fakten ansieht (schlechte Noten, dann dritter Job im dritten Jahr, allgemeine Rechtsgebiete). Am Ende musst du wahrscheinlich überlegen, ob es sich nicht lohnen könnte für weniger anzufangen und dann in einem Jahr die Gehaltserhöhung zu bekommen. Dein Marktwerkt steigt auf jeden Fall nicht durch eine weitere Arbeitslosigkeit.
Bislang habe ich das nicht als "harte Fakten" betrachtet. Ich kenne einige, die den Job in mehreren Jahren mehrmals gewechselt haben und dies entsprechend begründen konnten.
Ich bewerbe mich in Düsseldorf, Essen und Köln. Ganz notenunabhängig finde ich 55k nicht als zu hoch angesetzt. Und den Zusammenhang mit dem Jobwechsel und den Rechtsgebieten muss du mir auch nochmal erklären. Arbeitsrecht und Verkehrsrecht sind gängige Rechtsgebiete, oder? Soll ich mich für 40k eher ausbeuten lassen?
16.02.2022, 16:17
(16.02.2022, 16:12)roteminze schrieb:(16.02.2022, 16:07)Gast schrieb:(16.02.2022, 15:42)roteminze schrieb: Lieht es an Corona?
Nein. 3 von 11 ist doch eine gute Quote... Es scheint ja schon dein zweiter Job innerhalb von drei Jahren zu sein und deine Gehaltsvorstellungen sind auf jeden Fall sportlich, wenn man sich die harten Fakten ansieht (schlechte Noten, dann dritter Job im dritten Jahr, allgemeine Rechtsgebiete). Am Ende musst du wahrscheinlich überlegen, ob es sich nicht lohnen könnte für weniger anzufangen und dann in einem Jahr die Gehaltserhöhung zu bekommen. Dein Marktwerkt steigt auf jeden Fall nicht durch eine weitere Arbeitslosigkeit.
Das war von mir, dem TE
Was?
16.02.2022, 16:24
Ich habe wegen meiner Prüfungsangst auch 2x ausreichend. Habe das Gefühl z.b. im Strafrecht tut man sich derzeit mit Neueinstellungen schwer.
Könnte jetzt wählen zwischen A9b Stelle bei der Stadt im OwigR oder Projektjurist befristet, 1 Jahr, mit 4.300 brutto.
Ich will aber auch nicht iwo zusagen, um dann nach kurzer Zeit wieder zu gehen, weils vielleicht doch mit ner Kanzlei klappt. Gerade nachdem was du, TE, erzählst, macht ein ständiger Wechseln einen schlechten Eindruck.
Die Rückmeldezeiten der Kanzleien sind total unterschiedlich. Von gar nicht, auch auf Nachfrage nicht, nach 1 Monat, bis zu wenigen Tagen.
Könnte jetzt wählen zwischen A9b Stelle bei der Stadt im OwigR oder Projektjurist befristet, 1 Jahr, mit 4.300 brutto.
Ich will aber auch nicht iwo zusagen, um dann nach kurzer Zeit wieder zu gehen, weils vielleicht doch mit ner Kanzlei klappt. Gerade nachdem was du, TE, erzählst, macht ein ständiger Wechseln einen schlechten Eindruck.
Die Rückmeldezeiten der Kanzleien sind total unterschiedlich. Von gar nicht, auch auf Nachfrage nicht, nach 1 Monat, bis zu wenigen Tagen.
16.02.2022, 16:29
(16.02.2022, 16:24)Gast81 schrieb: Ich habe wegen meiner Prüfungsangst auch 2x ausreichend. Habe das Gefühl z.b. im Strafrecht tut man sich derzeit mit Neueinstellungen schwer.
Könnte jetzt wählen zwischen A9b Stelle bei der Stadt im OwigR oder Projektjurist befristet, 1 Jahr, mit 4.300 brutto.
Ich will aber auch nicht iwo zusagen, um dann nach kurzer Zeit wieder zu gehen, weils vielleicht doch mit ner Kanzlei klappt. Gerade nachdem was du, TE, erzählst, macht ein ständiger Wechseln einen schlechten Eindruck.
Die Rückmeldezeiten der Kanzleien sind total unterschiedlich. Von gar nicht, auch auf Nachfrage nicht, nach 1 Monat, bis zu wenigen Tagen.
Ich habe einen Kollegen, der in einem Jahr satte dreimal gewechselt hat und im Moment mit zweimal a in einer mittelständischen Kanzlei angestellt ist.
Das mit dem "ständigen Wechseln" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich habe einmal von mir aus gewechselt und einmal wurde ich gekündigt. Dass das mit der Kündigung nicht super ist, ist mir klar. Aber Fakt ist, dass ich Berufserfahrung habe und auch knappt zwei Jahre in der ersten Kanzlei tätig war.
16.02.2022, 16:49
(16.02.2022, 16:12)roteminze schrieb:(16.02.2022, 16:07)Gast schrieb:(16.02.2022, 15:42)roteminze schrieb: Lieht es an Corona?
Nein. 3 von 11 ist doch eine gute Quote... Es scheint ja schon dein zweiter Job innerhalb von drei Jahren zu sein und deine Gehaltsvorstellungen sind auf jeden Fall sportlich, wenn man sich die harten Fakten ansieht (schlechte Noten, dann dritter Job im dritten Jahr, allgemeine Rechtsgebiete). Am Ende musst du wahrscheinlich überlegen, ob es sich nicht lohnen könnte für weniger anzufangen und dann in einem Jahr die Gehaltserhöhung zu bekommen. Dein Marktwerkt steigt auf jeden Fall nicht durch eine weitere Arbeitslosigkeit.
Bislang habe ich das nicht als "harte Fakten" betrachtet. Ich kenne einige, die den Job in mehreren Jahren mehrmals gewechselt haben und dies entsprechend begründen konnten.
Ich bewerbe mich in Düsseldorf, Essen und Köln. Ganz notenunabhängig finde ich 55k nicht als zu hoch angesetzt. Und den Zusammenhang mit dem Jobwechsel und den Rechtsgebieten muss du mir auch nochmal erklären. Arbeitsrecht und Verkehrsrecht sind gängige Rechtsgebiete, oder? Soll ich mich für 40k eher ausbeuten lassen?
Nein, aber 55k-60k ist auch nicht wenig für die Ausgangslage. Das verdienen Mediziner nicht zum Berufseinstieg.










