09.02.2022, 10:29
Es gibt Prüfer, die einen vollkommen hereinreiten, wo man sich nicht wehren kann.
Es gibt Lebenssituationen, die man nicht ändern kann und die die Leistung in der Note abschwächen, aber die Lebensleistung ist eine vollkommen andere als bei 9 Punkten und wo alles glatt lief. Diese Leute werden aber weiter kommen als Dir 9 Punkte Kandidaten. Also ich wäre mit den Noten vorsichtig. Bestanden zählt.
Es gibt Lebenssituationen, die man nicht ändern kann und die die Leistung in der Note abschwächen, aber die Lebensleistung ist eine vollkommen andere als bei 9 Punkten und wo alles glatt lief. Diese Leute werden aber weiter kommen als Dir 9 Punkte Kandidaten. Also ich wäre mit den Noten vorsichtig. Bestanden zählt.
09.02.2022, 10:30
09.02.2022, 10:32
Am Ende des Lebens fragt sich niemand mehr nach deinen Noten, sondern danach, was Du geleistet hast.
09.02.2022, 10:34
(09.02.2022, 10:29)Gast schrieb: Es gibt Prüfer, die einen vollkommen hereinreiten, wo man sich nicht wehren kann.
Es gibt Lebenssituationen, die man nicht ändern kann und die die Leistung in der Note abschwächen, aber die Lebensleistung ist eine vollkommen andere als bei 9 Punkten und wo alles glatt lief. Diese Leute werden aber weiter kommen als Dir 9 Punkte Kandidaten. Also ich wäre mit den Noten vorsichtig. Bestanden zählt.
Man kann sich natürlich alles schön reden. Es gibt sicherlich Menschen, die aufgrund unglücklicher Umstände daran gehindert waren, im Examen eine höhere Note zu erreichen. Aber das sind die allerwenigsten. Die meisten sind einfach nur zu sehr in ihrer Opferrolle gefangen und schimpfen auf das böse Examen statt die Schuld mal bei sich selbst zu suchen.
09.02.2022, 10:34
11.02.2022, 17:27
(07.02.2022, 14:38)Light schrieb:(06.02.2022, 23:08)Gast schrieb:(06.02.2022, 23:04)Light schrieb:(06.02.2022, 21:50)Gast schrieb:(06.02.2022, 21:38)Gast schrieb: So ist es nun mal. BWLern geht es besser als Juristen und Lehrer haben sowieso den Jackpot. Lehrer würden es doch keine fünf Sekunden in der Juristerei aushalten.
Also der Großteil der BWLer versauert in niedrigsten Sachbearbeiterstellen oder dem Marketing und wird nie groß über 60k verdienen.
Da sehe ich die Chancen als Anwalt doch deutlich besser.
Mit Beamten kannst du das nicht vergleichen, zumal du das aber als Jurist auch werden kannst
Der Großteil meines Bekanntenkreises sowie meine Freundin (Controllerin) haben BWL studiert und keiner von ihnen verdient weniger als 60k.
Zudem wird es mit 2×a als Jurist schwer, eine Beamtenstelle zu erhalten.
Tja, dein persönliches Umfeld ist halt leider nicht repräsentativ.
Kannst dir ja gern Mal die Statistiken auf Gehalt.de oder ähnlichen Portalen anschauen. Zudem gibts einen Unterschied zwischen Uni BWL und FH BWL sowie Bachelor und Master.
Es ist also immer leicht gejammert als Jurist, aber es ist auch ein Stück weit in der eigenen Hand, das Beste aus der Situation zu machen.
Und ein BWLer ist in den Möglichkeiten doch eher beschränkter
Ein kurzer Blick auf den Stepstone-Gehaltsreport 2021 zeigt schon:
BWL-Einstiegsgehalt (Master): 47k
Jura-Einstiegstgehalt (2. Stex): 52k
Obwohl der Jurist also 8-10 Jahre Ausbildung hinter sich hatte und der BWLer lediglich 5-6 Jahre, liegen nur 5k Differenz im Einstiegsgehalt; der BWLer verdient zudem noch, während der Jurist in der Ausbildung ist, Geld und hat bereits die erste Beförderung.
Außerdem liegt das Durchschnittsgehalt eines BWLers laut Report bei 67k. Also sogar noch weitaus höher als die angesprochenen 60k.
Man sollte sich seine eigene Position nicht schön reden, indem man unwissend andere Studiengänge runtermacht...
1+
11.02.2022, 17:32
(11.02.2022, 17:27)Geto schrieb:(07.02.2022, 14:38)Light schrieb:(06.02.2022, 23:08)Gast schrieb:(06.02.2022, 23:04)Light schrieb:(06.02.2022, 21:50)Gast schrieb: Also der Großteil der BWLer versauert in niedrigsten Sachbearbeiterstellen oder dem Marketing und wird nie groß über 60k verdienen.
Da sehe ich die Chancen als Anwalt doch deutlich besser.
Mit Beamten kannst du das nicht vergleichen, zumal du das aber als Jurist auch werden kannst
Der Großteil meines Bekanntenkreises sowie meine Freundin (Controllerin) haben BWL studiert und keiner von ihnen verdient weniger als 60k.
Zudem wird es mit 2×a als Jurist schwer, eine Beamtenstelle zu erhalten.
Tja, dein persönliches Umfeld ist halt leider nicht repräsentativ.
Kannst dir ja gern Mal die Statistiken auf Gehalt.de oder ähnlichen Portalen anschauen. Zudem gibts einen Unterschied zwischen Uni BWL und FH BWL sowie Bachelor und Master.
Es ist also immer leicht gejammert als Jurist, aber es ist auch ein Stück weit in der eigenen Hand, das Beste aus der Situation zu machen.
Und ein BWLer ist in den Möglichkeiten doch eher beschränkter
Ein kurzer Blick auf den Stepstone-Gehaltsreport 2021 zeigt schon:
BWL-Einstiegsgehalt (Master): 47k
Jura-Einstiegstgehalt (2. Stex): 52k
Obwohl der Jurist also 8-10 Jahre Ausbildung hinter sich hatte und der BWLer lediglich 5-6 Jahre, liegen nur 5k Differenz im Einstiegsgehalt; der BWLer verdient zudem noch, während der Jurist in der Ausbildung ist, Geld und hat bereits die erste Beförderung.
Außerdem liegt das Durchschnittsgehalt eines BWLers laut Report bei 67k. Also sogar noch weitaus höher als die angesprochenen 60k.
Man sollte sich seine eigene Position nicht schön reden, indem man unwissend andere Studiengänge runtermacht...
1+
Joa, wer Durchschnitt ist oder unterdurchschnittlich in seiner Leistung, hätte besser BWL an einer FH studieren sollen. Noch besser wäre vielleicht sogar ein Lehramts-Studium gewesen.
Zu sagen, die eine Ausbildung dauert X Jahre und die andere Y Jahre, und deswegen ist ein Gehaltsunterschied gerechtfertigt, macht halt gar keinen Sinn. Demnach sollten Piloten richtig schlecht bezahlt werden (Ausbildungsdauer nur 2 Jahre und dann nicht mal Studium!), während der promovierte Historiker mit Post-Doc Stelle dick sechsstellig verdienen müsste... der war nämlich über 10 Jahre an der Uni.
So what?
11.02.2022, 19:31
Merkwürdigerweise dauert das Jurastudium im „Ausland“ nur halb so lange.
Bisher noch nichts von mitbekommen, dass das Rechtssystem in anderen Ländern, insbesondere in anderen EU-Ländern, zusammengebrochen wäre, weil das Jurastudium zu „kurz“ war.
Das Bachelor/Master System hat auch nie zu einem Heer an „dummen“ und unqualifizierten Absolventen geführt, wie immer prophezeit wurde. Ganz im Gegenteil. Die meisten Bachelor-Absolventen erhalten durch ihren schnellen Zugang in die Wirtschaft, wertvolle Praxiserfahrungen, die einem deutschen Juristen in generali verwehrt bleiben. Eine enorme Fehlallokation.
Nein; uns dt. Juristen mangelt es einfach an Selbstreflexion und volkswirtschaftlichem Verständnis. Die Länge des Jura-Studiums kaschiert letztlich unsere Unfähigkeit mit der Zeit zu gehen. Getreu dem Motto: „Da musste ich auch mal durch. Die sollen es doch nicht einfacher haben als ich! Soweit kommt’s noch“. Ein irrer Spieẞrutenlauf ohne nennenswerten Outcome.
Bisher noch nichts von mitbekommen, dass das Rechtssystem in anderen Ländern, insbesondere in anderen EU-Ländern, zusammengebrochen wäre, weil das Jurastudium zu „kurz“ war.
Das Bachelor/Master System hat auch nie zu einem Heer an „dummen“ und unqualifizierten Absolventen geführt, wie immer prophezeit wurde. Ganz im Gegenteil. Die meisten Bachelor-Absolventen erhalten durch ihren schnellen Zugang in die Wirtschaft, wertvolle Praxiserfahrungen, die einem deutschen Juristen in generali verwehrt bleiben. Eine enorme Fehlallokation.
Nein; uns dt. Juristen mangelt es einfach an Selbstreflexion und volkswirtschaftlichem Verständnis. Die Länge des Jura-Studiums kaschiert letztlich unsere Unfähigkeit mit der Zeit zu gehen. Getreu dem Motto: „Da musste ich auch mal durch. Die sollen es doch nicht einfacher haben als ich! Soweit kommt’s noch“. Ein irrer Spieẞrutenlauf ohne nennenswerten Outcome.
11.02.2022, 19:37
Erinnert mich irgendwie an die Impfdebatte ?
11.02.2022, 19:44
(11.02.2022, 19:31)Ahrens schrieb: Merkwürdigerweise dauert das Jurastudium im „Ausland“ nur halb so lange.
Bisher noch nichts von mitbekommen, dass das Rechtssystem in anderen Ländern, insbesondere in anderen EU-Ländern, zusammengebrochen wäre, weil das Jurastudium zu „kurz“ war.
Das Bachelor/Master System hat auch nie zu einem Heer an „dummen“ und unqualifizierten Absolventen geführt, wie immer prophezeit wurde. Ganz im Gegenteil. Die meisten Bachelor-Absolventen erhalten durch ihren schnellen Zugang in die Wirtschaft, wertvolle Praxiserfahrungen, die einem deutschen Juristen in generali verwehrt bleiben. Eine enorme Fehlallokation.
Nein; uns dt. Juristen mangelt es einfach an Selbstreflexion und volkswirtschaftlichem Verständnis. Getreu dem Motto: „Da musste ich auch mal durch. Die sollen es doch nicht einfacher haben als ich! Soweit kommt’s noch“
Haben die nicht teils noch obligatorische Zusatzqualifikationen, die für die jeweiligen Berufszweige abzulegen sind?
Abseits davon hinkt der Vergleich, weil kaum ein Staat ein so breites und komplexes Rechtssystem hat, wie Deutschland.









