22.11.2021, 15:32
Hi,
ich habe nach dem Examen in einem sehr transaktionslastigen Bereich (nicht M&A) in einer GK angefangen, was eigentlich auch während Studium/Ref das große Ziel war. Ich merke aber, dass ich mit den Arbeitszeiten schlicht nicht zurechtkomme und das physisch und mental auf meine Gesundheit schlägt. Ich war schon im Referendariat da, aber habe unterschätzt, dass es nochmal was anderes ist, selbst in der ersten Reihe zu stehen. Ich habe etwas mehr als ein halbes Jahr rum und möchte ein Jahr zumindest vollkriegen, dann aber wechseln. Ist/war hier jemand in derselben Situation und kann berichten? Erntet man eher hochgezogene Augenbrauen bei potentiellen neuen Arbeitgebern (mittelständische Kanzlei o. Unternehmen) oder ist es durchaus akzeptabel, nach einem Jahr zu gehen? Ich weiß, dass drei Jahre eigentlich die Faustregel sind, aber das sehe ich einfach nicht für mich. Wäre dankbar für ein paar Erfahrungen.
ich habe nach dem Examen in einem sehr transaktionslastigen Bereich (nicht M&A) in einer GK angefangen, was eigentlich auch während Studium/Ref das große Ziel war. Ich merke aber, dass ich mit den Arbeitszeiten schlicht nicht zurechtkomme und das physisch und mental auf meine Gesundheit schlägt. Ich war schon im Referendariat da, aber habe unterschätzt, dass es nochmal was anderes ist, selbst in der ersten Reihe zu stehen. Ich habe etwas mehr als ein halbes Jahr rum und möchte ein Jahr zumindest vollkriegen, dann aber wechseln. Ist/war hier jemand in derselben Situation und kann berichten? Erntet man eher hochgezogene Augenbrauen bei potentiellen neuen Arbeitgebern (mittelständische Kanzlei o. Unternehmen) oder ist es durchaus akzeptabel, nach einem Jahr zu gehen? Ich weiß, dass drei Jahre eigentlich die Faustregel sind, aber das sehe ich einfach nicht für mich. Wäre dankbar für ein paar Erfahrungen.
22.11.2021, 15:36
Darf man fragen wo? Also MC, US Top Tier? Dann kann man es etwas einordnen. Manchmal reicht es ja, einfach zu CMS oder Noerr zu gehen und da etwas zu chillen. Muss nicht gleich der Exit sein.
22.11.2021, 15:40
Ich würde auch erstmal einen simplen AG-Wechsel anstreben aber im Bereich bleiben. Ansonsten gilt aber, wenn du gut bist, kannst du auch einfach sagen, dass es dir als Anwalt doch nicht so viel Spaß gemacht hat und du deswegen jetzt ins Unternehmen willst blablabla
beim Wechsel in eine MK musst du noch bedenken, dass du mit einem Jahr BE oftmals noch keinen "der kommt aus der GK-Sonderdeal" bekommst. Es besteht also das Risiko eines größeren Gehaltsminus.
beim Wechsel in eine MK musst du noch bedenken, dass du mit einem Jahr BE oftmals noch keinen "der kommt aus der GK-Sonderdeal" bekommst. Es besteht also das Risiko eines größeren Gehaltsminus.
22.11.2021, 15:44
Danke schon mal.
Ist eine MC-Kanzlei. Der Gehalts-Cut wäre in Austausch gegen vertretbare Arbeitszeiten für mich absolut ok.
Ist eine MC-Kanzlei. Der Gehalts-Cut wäre in Austausch gegen vertretbare Arbeitszeiten für mich absolut ok.
22.11.2021, 15:53
22.11.2021, 16:42
(22.11.2021, 15:53)Gast schrieb:(22.11.2021, 15:44)Guest6083 schrieb: Danke schon mal.
Ist eine MC-Kanzlei. Der Gehalts-Cut wäre in Austausch gegen vertretbare Arbeitszeiten für mich absolut ok.
Wenn einem MC zu anstrengend ist, sollte man es sich mit der Anwaltschsft generell nochmal überlegen.
Was für ein absolut unnötiger und unqualifizierter Kommentar, Kollege.
22.11.2021, 16:47
(22.11.2021, 15:44)Guest6083 schrieb: Danke schon mal.
Ist eine MC-Kanzlei. Der Gehalts-Cut wäre in Austausch gegen vertretbare Arbeitszeiten für mich absolut ok.
Der Gehalts-Cut könnte halt (je nachdem wo du gerade bist und wo du hingehst) auch mal fast 50% sein.
So oder so, was bleibt dir groß übrig? Du findest deinen aktuellen Job doof, also solltest du wechseln. Wenn du schon nach 6 Monaten keinen Spaß mehr hast, wirst du doch eh keine 3 Jahre durchziehen.
Und da es aktuell ein Bewerbermarkt ist, wirst du von den Kanzleien gesucht. Selbst wenn mal einer irgendwo die Augenbraue hochziehen sollte, vernünftig unterkommen wirst du.
22.11.2021, 17:11
(22.11.2021, 15:53)Gast schrieb:(22.11.2021, 15:44)Guest6083 schrieb: Danke schon mal.
Ist eine MC-Kanzlei. Der Gehalts-Cut wäre in Austausch gegen vertretbare Arbeitszeiten für mich absolut ok.
Wenn einem MC zu anstrengend ist, sollte man es sich mit der Anwaltschsft generell nochmal überlegen.
Was für ein Schwachsinn. Das kann eigentlich nur von jemandem kommen, der bisher noch keine einzige GK von innen gesehen hat. „MC“ heißt uA zB auch Private Equity bei Freshfields. Die Arbeitszeiten dort stehen denen bei den US-Kanzleien in nur wenig nach.
22.11.2021, 17:49
Hi,
wechsle ruhig. Diese 3-Jahres-Regel stimmt mMn nicht.
Hier sind mehrere Anwälte, die nach ihrem 1. Jahr die Kanzlei gewechselt haben, trotz Kanzlei mit grds hohen Anforderungen.
Solange es nicht jetzt immer so ist, dass du nach 1 Jahr wechselst, ist alles super.
Keinen Stress also :)
wechsle ruhig. Diese 3-Jahres-Regel stimmt mMn nicht.
Hier sind mehrere Anwälte, die nach ihrem 1. Jahr die Kanzlei gewechselt haben, trotz Kanzlei mit grds hohen Anforderungen.
Solange es nicht jetzt immer so ist, dass du nach 1 Jahr wechselst, ist alles super.
Keinen Stress also :)
22.11.2021, 22:18










