11.10.2021, 09:57
5-10%, ggf. unter Hinweis auf die gegenwärtige Inflation sogar mehr. Nachdem du scheinbar ja noch recht neu dabei bist evtl. sogar noch mehr.
11.10.2021, 10:03
(11.10.2021, 09:57)Gast schrieb: 5-10%, ggf. unter Hinweis auf die gegenwärtige Inflation sogar mehr. Nachdem du scheinbar ja noch recht neu dabei bist evtl. sogar noch mehr.
10% in einem DAX Unternehmen... oder sogar 15% ohne Beförderung
go for it! Aber nicht wundern, wenn sie aus 15% Forderung dann 1,5% machen.
11.10.2021, 10:19
(11.10.2021, 10:03)Gast Gast schrieb:(11.10.2021, 09:57)Gast schrieb: 5-10%, ggf. unter Hinweis auf die gegenwärtige Inflation sogar mehr. Nachdem du scheinbar ja noch recht neu dabei bist evtl. sogar noch mehr.
10% in einem DAX Unternehmen... oder sogar 15% ohne Beförderunggo for it! Aber nicht wundern, wenn sie aus 15% Forderung dann 1,5% machen.
jedes Jahr 15%! Nach 10 Jahren ist man dann bei 404k
11.10.2021, 10:24
Aber 5k, also 5 Prozent wären im Rahmen? Hat man überhaupt eine Verhandlungsmöglichkeit oder bekommt man über die festgesetzte Erhöhung "Bescheid"
11.10.2021, 10:45
Ich hatte bei mir bei der HR angerufen und generell gefragt, wie da der Prozess sei... dann meinte man zu mir, dass für mich bereits eine Erhöhung vorgesehen sei. Die war höher als das, womit ich eigentlich als Forderung ins Gespräch gehen wollte (ca. 9%). So easy kann es in einem Unternehmen also sein, welches von seinen Strukturen häufig einer Behörde gleicht
11.10.2021, 10:48
(11.10.2021, 10:24)Gast schrieb: Aber 5k, also 5 Prozent wären im Rahmen? Hat man überhaupt eine Verhandlungsmöglichkeit oder bekommt man über die festgesetzte Erhöhung "Bescheid"
In großen Konzernen (also DAX) darf man nicht glauben, dass man sonderlich groß über sein Gehalt verhandeln kann (außer mal zum Einstieg). Du wirst als Jurist zwar in der Regel nicht Tarifmitarbeiter sein, aber auch Außertarif (AT) ist nicht offener Himmel. Normalerweise gibt es auch sog. AT-Stufen (oder Bänder etc.), die wiederum in einzelne Unterstufen unterteilt sind. Du startest dann AT Stufe 1.0, steigst über Stufe 1.1 zu 1.2 auf und kannst dann in die Stufe 2.0 wechseln usw. Den jeweiligen Stufen und Unterstufen sind wiederum Gehaltsbänder zugewiesen, also Stufe 1.1 z.B. 82.200 bis 84.000 Euro; Stufe 1.2 wären dann 84.001 Euro bis 85.900 Euro usw.
Innerhalb dieser Unterstufe kannst du beim Aufstieg mal etwas verhandeln oder wenn du top bist, kannst du von Stufe 1.0 in 1.2 aufsteigen. Wenn du aber 5k oder gar 15k mehr willst, würdest du von Stufe 1.0 in Stufe 3.2 springen und so etwas gibt es im Konzern nicht, außer der Vorstand kommt herabgestiegen und befördert dich höchstpersönlich zum neuen Abteilungsleiter XYZ.
11.10.2021, 10:59
Wiese überhaupt verhandeln? Ich dachte das läuft im Dax Konzern alles von alleine. Da muss doch niemand hinter seiner Gehaltserhöhung herlaufen, den Gewerkschaften sei Dank
11.10.2021, 11:05
(11.10.2021, 10:59)Gast schrieb: Wiese überhaupt verhandeln? Ich dachte das läuft im Dax Konzern alles von alleine. Da muss doch niemand hinter seiner Gehaltserhöhung herlaufen, den Gewerkschaften sei Dank
Gewerkschaft verhandelt offiziell nur für Tarifmitarbeiter
die AT Leute werden höchstens entsprechend angepasst.
11.10.2021, 11:15
(11.10.2021, 10:59)Gast schrieb: Wiese überhaupt verhandeln? Ich dachte das läuft im Dax Konzern alles von alleine. Da muss doch niemand hinter seiner Gehaltserhöhung herlaufen, den Gewerkschaften sei Dank
Nur, dass Du idR als Jurist jedenfalls nach einiger Zeit AT-Mitarbeiter bist. Dass auf die tarifvertragliche Erhöhungen übertragen werden, ist kein Selbstläufer (Grundkurs Arbeitsrecht). Auch wenn es sicherlich häufig der Fall ist, habe ich es selbst schon erlebt, dass ein solcher Gleichlauf nicht erfolgt. I.Ü. erfolgen auch tarifvertragliche Erhöhungen nicht zwingend jährlich.
Abgesehen davon hat der TE hier ja jedenfalls in Ansätzen die lebensfremde Idee geäußert, jährlich einfach so eine Erhöhung zu bekommen oder groß verhandeln zu können. Und ohne zusätzliche (signifikante) Verantwortung oder Aufgabenerweiterung gibt es grds. nicht großartig mehr, die manchmal praktizierte Erhöhung von 100-200 € pro Monat - ob wg Tarifvertrag oder sonstiger Praxis - dürfte der TE vermutlich eher nicht gemeint haben, da das netto eben doch relativ wenig ist. Jährlich im Büro des Chefs klopfen, um 5-10k mehr rauszuhandeln, dürfte ein äußerst erfolgloses Unterfangen sein, mit dem man ich eher eine potentielle Karriere verbaut.
11.10.2021, 11:23
(11.10.2021, 11:15)Gast schrieb:(11.10.2021, 10:59)Gast schrieb: Wiese überhaupt verhandeln? Ich dachte das läuft im Dax Konzern alles von alleine. Da muss doch niemand hinter seiner Gehaltserhöhung herlaufen, den Gewerkschaften sei Dank
Nur, dass Du idR als Jurist jedenfalls nach einiger Zeit AT-Mitarbeiter bist. Dass auf die tarifvertragliche Erhöhungen übertragen werden, ist kein Selbstläufer (Grundkurs Arbeitsrecht). Auch wenn es sicherlich häufig der Fall ist, habe ich es selbst schon erlebt, dass ein solcher Gleichlauf nicht erfolgt. I.Ü. erfolgen auch tarifvertragliche Erhöhungen nicht zwingend jährlich.
Abgesehen davon hat der TE hier ja jedenfalls in Ansätzen die lebensfremde Idee geäußert, jährlich einfach so eine Erhöhung zu bekommen oder groß verhandeln zu können. Und ohne zusätzliche (signifikante) Verantwortung oder Aufgabenerweiterung gibt es grds. nicht großartig mehr, die manchmal praktizierte Erhöhung von 100-200 € pro Monat - ob wg Tarifvertrag oder sonstiger Praxis - dürfte der TE vermutlich eher nicht gemeint haben, da das netto eben doch relativ wenig ist. Jährlich im Büro des Chefs klopfen, um 5-10k mehr rauszuhandeln, dürfte ein äußerst erfolgloses Unterfangen sein, mit dem man ich eher eine potentielle Karriere verbaut.
Da lobe ich mir doch die GK. Jedes Jahr 10k mehr ohne zu fragen. Ab und zu noch einen extra Schluck oben drauf wenn die Konkurrenz erhöht








