14.09.2021, 14:39
in der GK sind es wohl kleinere einstellige Millionenbeträge, die man als Partner leisten muss.
Die 1-3 Mio hat man natürlich auf der hohen Kante nach 8-10 Jahren GK
Die 1-3 Mio hat man natürlich auf der hohen Kante nach 8-10 Jahren GK
14.09.2021, 15:12
(14.09.2021, 14:34)Gast schrieb:(12.09.2021, 13:04)Gast 78910 schrieb: Partner kann man durchaus werden, wenn extrem gut gearbeitet wird. Wenn man nicht über Mandanten/Mandate verfügt, muss allerdings eine relativ hohe Einlage gezahlt werden (Erfahrung/Berichte aus einer größeren mittelständischen Kanzlei).
Es ist eig. wie in jeder anderen Branche auch. Es geht um Beziehungen/Mandanten oder um Geld. Das Gelaber mit dem "Hocharbeiten" kann ich schon nicht mehr hören. Das wird gewissen Leuten erzählt, damit diese schön arbeiten und andere schön verdienen.
Das mit der Einlage kann nur in einer 5-Mann-Dorfbutze gewesen sein. In der GK wird jedes Jahr eine Mio. an die Equity Partner ausgeschüttet. Was meinst Du was Du da einlegen müsstest, um diese Rendite zu bekommen? 25 Mio?![]()
Es ist in der GK genau anders herum. Zitat meines ehemaligen Chefs (viele Jahre Managing Partner in einer GK): Die Einlage ist eher so ein symbolischer Betrag. Wir wollen nicht an unseren Partnern verdienen, sondern an unseren Mandanten.
So kenne ich das auch. Einlagen halten sich moderat, da durch das Konstrukt als LLC oder ähnliches sowieso keine große Haftungsmasse vorgehalten wird. Eine Einlage hingegen überwiegend direkt an die anderen Partner wieder auszuschütten ist dahingehend unattraktiv, dass ausscheidenden Partnern ihre Einlage auch wieder ausgezahlt werden muss bzw. eben ihr entsprechender Anteilswert. Wenn du aber jedes Jahr Partner auszahlen musst, musst du als Unternehmen hierfür auch Rückstellungen in Millionenhöhe bilden. Kurzum, bei großen Einheiten wäre es oft ein Nullsummenspiel, was aber mit viel Aufwand verbunden wäre.
14.09.2021, 15:51
(14.09.2021, 15:12)Gast Gast schrieb:(14.09.2021, 14:34)Gast schrieb:(12.09.2021, 13:04)Gast 78910 schrieb: Partner kann man durchaus werden, wenn extrem gut gearbeitet wird. Wenn man nicht über Mandanten/Mandate verfügt, muss allerdings eine relativ hohe Einlage gezahlt werden (Erfahrung/Berichte aus einer größeren mittelständischen Kanzlei).
Es ist eig. wie in jeder anderen Branche auch. Es geht um Beziehungen/Mandanten oder um Geld. Das Gelaber mit dem "Hocharbeiten" kann ich schon nicht mehr hören. Das wird gewissen Leuten erzählt, damit diese schön arbeiten und andere schön verdienen.
Das mit der Einlage kann nur in einer 5-Mann-Dorfbutze gewesen sein. In der GK wird jedes Jahr eine Mio. an die Equity Partner ausgeschüttet. Was meinst Du was Du da einlegen müsstest, um diese Rendite zu bekommen? 25 Mio?![]()
Es ist in der GK genau anders herum. Zitat meines ehemaligen Chefs (viele Jahre Managing Partner in einer GK): Die Einlage ist eher so ein symbolischer Betrag. Wir wollen nicht an unseren Partnern verdienen, sondern an unseren Mandanten.
So kenne ich das auch. Einlagen halten sich moderat, da durch das Konstrukt als LLC oder ähnliches sowieso keine große Haftungsmasse vorgehalten wird. Eine Einlage hingegen überwiegend direkt an die anderen Partner wieder auszuschütten ist dahingehend unattraktiv, dass ausscheidenden Partnern ihre Einlage auch wieder ausgezahlt werden muss bzw. eben ihr entsprechender Anteilswert. Wenn du aber jedes Jahr Partner auszahlen musst, musst du als Unternehmen hierfür auch Rückstellungen in Millionenhöhe bilden. Kurzum, bei großen Einheiten wäre es oft ein Nullsummenspiel, was aber mit viel Aufwand verbunden wäre.
Deshalb gilt dort in der Regel: naked in - naked out
14.09.2021, 15:56
Genau. Und ich sehe gerade, natürlich LLP nicht LLC. Zu viel mit den Mandanten beschäftigt heute, die LLCs sind.
14.09.2021, 19:58
(14.09.2021, 14:39)Gast schrieb: in der GK sind es wohl kleinere einstellige Millionenbeträge, die man als Partner leisten muss.
Die 1-3 Mio hat man natürlich auf der hohen Kante nach 8-10 Jahren GK
Klar. Bei 3 Millionen in 8 Jahren also mal eben 375.000€ im Durchschnitt p.a. zurückgelegt, also ca 700.000 verdient und bei Mama gewohnt und Anzüge von der Wohlfahrt getragen.
15.09.2021, 08:45
Die - wie gesagt symbolische - Einlage wurde in meiner letzten GK (britisch-amerikanisch) über ein besonderes Kreditprogramm bei Barclays in London finanziert. Dort haben die Partner entsprechende Darlehen aufgenommen. Diese werden nicht getilgt sondern nur Zinsen gezahlt. Diese werden mit den jährlichen Entnahmen verrechnet. Wenn man ausscheidet gibts die Einlage zurück und das Darlehen wird getilgt
15.09.2021, 09:13
So richtig symbolisch wirds aber auch nicht sein, wenn man einen Kredit aufnehmen muss.
15.09.2021, 09:14
(15.09.2021, 08:45)Gast schrieb: Die - wie gesagt symbolische - Einlage wurde in meiner letzten GK (britisch-amerikanisch) über ein besonderes Kreditprogramm bei Barclays in London finanziert. Dort haben die Partner entsprechende Darlehen aufgenommen. Diese werden nicht getilgt sondern nur Zinsen gezahlt. Diese werden mit den jährlichen Entnahmen verrechnet. Wenn man ausscheidet gibts die Einlage zurück und das Darlehen wird getilgt
Wenn die Einlage nur "symbolisch" ist, warum nimmt man dafür ein Darlehen auf?
Ich kenne es aus einer GK so: Nach der Partnerernennung ist man die ersten Jahre Non-Equity Partner. Das geht so lange bis man die Einlage geleistet hat. Das läuft dann so, dass man sich z.B. "nur" 300k jährlich auszahlen lässt, den Rest aber für die Einlage anspart. Nach ca. drei Jahren hat man dann die Einlagesumme zusammen und kann Equity-Partner werden.
15.09.2021, 14:08
(15.09.2021, 09:14)Gast schrieb:(15.09.2021, 08:45)Gast schrieb: Die - wie gesagt symbolische - Einlage wurde in meiner letzten GK (britisch-amerikanisch) über ein besonderes Kreditprogramm bei Barclays in London finanziert. Dort haben die Partner entsprechende Darlehen aufgenommen. Diese werden nicht getilgt sondern nur Zinsen gezahlt. Diese werden mit den jährlichen Entnahmen verrechnet. Wenn man ausscheidet gibts die Einlage zurück und das Darlehen wird getilgt
Wenn die Einlage nur "symbolisch" ist, warum nimmt man dafür ein Darlehen auf?
Ich kenne es aus einer GK so: Nach der Partnerernennung ist man die ersten Jahre Non-Equity Partner. Das geht so lange bis man die Einlage geleistet hat. Das läuft dann so, dass man sich z.B. "nur" 300k jährlich auszahlen lässt, den Rest aber für die Einlage anspart. Nach ca. drei Jahren hat man dann die Einlagesumme zusammen und kann Equity-Partner werden.
Weil wahrscheinlich im Equity-Partner Bereich bei einer anglo-amerikanischen GK selbst eine Einlage von 100k als "symbolisch" gilt. Wenn es da dann ein geeignetes Kreditprogramm gibt, kann es schlicht lohnenswert sein, das über ein Darlehen zu finanzieren, dessen Zinsen man auch noch von der Steuer absetzen kann statt 100k (oder welchen Betrag auch immer) selbst einzuzahlen.
Zu "deiner" GK: Verrückt, sowas habe ich noch nie gehört. Ich kenne es nur so, dass die Unterscheidung Salary und Equity vor allem über den Umsatz läuft. Sprich, alle erstmal Salary sind und nur die, die wirklich Cash reinbringen, werden dann zum Equity "befördert", wo es nochmal ganz andere Entnahmen gibt (also Salary so 250-500k; Equity keiner unter 800k, eher 1 Mio).
15.09.2021, 14:15
(15.09.2021, 14:08)Gasto schrieb:(15.09.2021, 09:14)Gast schrieb:(15.09.2021, 08:45)Gast schrieb: Die - wie gesagt symbolische - Einlage wurde in meiner letzten GK (britisch-amerikanisch) über ein besonderes Kreditprogramm bei Barclays in London finanziert. Dort haben die Partner entsprechende Darlehen aufgenommen. Diese werden nicht getilgt sondern nur Zinsen gezahlt. Diese werden mit den jährlichen Entnahmen verrechnet. Wenn man ausscheidet gibts die Einlage zurück und das Darlehen wird getilgt
Wenn die Einlage nur "symbolisch" ist, warum nimmt man dafür ein Darlehen auf?
Ich kenne es aus einer GK so: Nach der Partnerernennung ist man die ersten Jahre Non-Equity Partner. Das geht so lange bis man die Einlage geleistet hat. Das läuft dann so, dass man sich z.B. "nur" 300k jährlich auszahlen lässt, den Rest aber für die Einlage anspart. Nach ca. drei Jahren hat man dann die Einlagesumme zusammen und kann Equity-Partner werden.
Weil wahrscheinlich im Equity-Partner Bereich bei einer anglo-amerikanischen GK selbst eine Einlage von 100k als "symbolisch" gilt. Wenn es da dann ein geeignetes Kreditprogramm gibt, kann es schlicht lohnenswert sein, das über ein Darlehen zu finanzieren, dessen Zinsen man auch noch von der Steuer absetzen kann statt 100k (oder welchen Betrag auch immer) selbst einzuzahlen.
Zu "deiner" GK: Verrückt, sowas habe ich noch nie gehört. Ich kenne es nur so, dass die Unterscheidung Salary und Equity vor allem über den Umsatz läuft. Sprich, alle erstmal Salary sind und nur die, die wirklich Cash reinbringen, werden dann zum Equity "befördert", wo es nochmal ganz andere Entnahmen gibt (also Salary so 250-500k; Equity keiner unter 800k, eher 1 Mio).
Wie der Name schon sagt ist ein Salary-Partner nichts anderes als ein Angestellter, der den Titel bzw. das Etikett "Partner" hat.









