10.09.2021, 07:33
(10.09.2021, 07:32)Gast schrieb:(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb:(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb: Ich war im Ref am VG.
Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.
Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.
War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.
Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
Klar. Weil ja jeder, der nicht zu den 20% seines Jahrgangs gehört, automatisch ein schlechter Richter ist…
* 20% Besten
10.09.2021, 09:52
(10.09.2021, 07:32)Gast schrieb:(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb:(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb: Ich war im Ref am VG.
Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.
Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.
War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.
Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
Klar. Weil ja jeder, der nicht zu den 20% seines Jahrgangs gehört, automatisch ein schlechter Richter ist…
Nicht automatisch, aber regelmäßig. Auch nicht per se „schlecht“, aber eben „schlechter“ als die entsprechende Vergleichsgruppe.
10.09.2021, 11:13
(10.09.2021, 07:33)Gast schrieb:(10.09.2021, 07:32)Gast schrieb:(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb:(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb: Ich war im Ref am VG.
Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.
Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.
War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.
Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
Klar. Weil ja jeder, der nicht zu den 20% seines Jahrgangs gehört, automatisch ein schlechter Richter ist…
* 20% Besten
Nö, aber ein schlechterer. Richter bis Bundesgerichtsniveau ist vor allem Fleiß und wenig Genie. Und das misst das Examen schon ganz gut.
Und ich merke halt, wenn verplante Richter Standardkonstellationen nicht beherrschen und dann irgendeinen Quatsch erzählen, obwohl es beim BVerwG seit 1980 st. Rspr. ist.
10.09.2021, 13:48
(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb:(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb: Ich war im Ref am VG.
Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.
Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.
War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.
Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
Definiere bitte mal "schlechteres" Examen.
10.09.2021, 15:53
(10.09.2021, 13:48)Gast schrieb:(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb:(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb: Ich war im Ref am VG.
Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.
Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.
War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.
Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
Definiere bitte mal "schlechteres" Examen.
VG Köln hat lange nicht unter 23 Punkten eingestellt, mindestens einmal gut, regelmäßig beide gut.
Ab 2016 war es plötzlich mit 9-10 Punkten kein Problem.
Zwischen 18-20 Punkten und 23 Punkten aufwärts liegen in Jura Welten. Und das zeigt sich auch. Ich kann Dir genau sagen, wer in der Welle ans Gericht gekommen ist und sonst NIEMALS hier wäre ;-).
10.09.2021, 15:57
(10.09.2021, 15:53)Gast schrieb:(10.09.2021, 13:48)Gast schrieb:(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb:(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb: Ich war im Ref am VG.
Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.
Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.
War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.
Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
Definiere bitte mal "schlechteres" Examen.
VG Köln hat lange nicht unter 23 Punkten eingestellt, mindestens einmal gut, regelmäßig beide gut.
Ab 2016 war es plötzlich mit 9-10 Punkten kein Problem.
Zwischen 18-20 Punkten und 23 Punkten aufwärts liegen in Jura Welten. Und das zeigt sich auch. Ich kann Dir genau sagen, wer in der Welle ans Gericht gekommen ist und sonst NIEMALS hier wäre ;-).
Wers glaubt...
Abgesehen davon scheinst du dich für die Krone der Richterschöpfung zu halten.
10.09.2021, 18:04
(10.09.2021, 15:57)Gast schrieb:(10.09.2021, 15:53)Gast schrieb:(10.09.2021, 13:48)Gast schrieb:(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb:(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb: Ich war im Ref am VG.
Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.
Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.
War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.
Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
Definiere bitte mal "schlechteres" Examen.
VG Köln hat lange nicht unter 23 Punkten eingestellt, mindestens einmal gut, regelmäßig beide gut.
Ab 2016 war es plötzlich mit 9-10 Punkten kein Problem.
Zwischen 18-20 Punkten und 23 Punkten aufwärts liegen in Jura Welten. Und das zeigt sich auch. Ich kann Dir genau sagen, wer in der Welle ans Gericht gekommen ist und sonst NIEMALS hier wäre ;-).
Wers glaubt...
Abgesehen davon scheinst du dich für die Krone der Richterschöpfung zu halten.
Wo liegt Dein Problem? Ist doch eine einfache Rechnung. Wenn ich bis zum Examen Pietzner / Ronellenfitsch durchgearbeitet und verstanden habe, dann fange ich damit nicht erst zum Berufsstart an. Ebenso wenn in den Entscheidungsgründen keine Würdigung von Zeugenaussagen stattfindet, sondern eine mehr oder minder wiederholende Wiedergabe.
All das sind Punkte, die im Examen den guten vom mittelmäßigen Juristen unterscheiden.
Und der Abstand vergrößert sich.
Und ehrlich gesagt finde ich es (leicht) amüsant so zu tun, als würden die Uhren beim Berufsstart auf null gestellt. Was machst Du denn als Richter viel anderes, als Entscheidungen zu schreiben?
Sicher, als Anwalt oder Verwaltungsjurist kommt viel Neues, aber die Organisation des eigenen Dezernats ist doch keine Kunst.
10.09.2021, 18:58
(10.09.2021, 18:04)Gast schrieb:(10.09.2021, 15:57)Gast schrieb:(10.09.2021, 15:53)Gast schrieb:(10.09.2021, 13:48)Gast schrieb:(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb: Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
Definiere bitte mal "schlechteres" Examen.
VG Köln hat lange nicht unter 23 Punkten eingestellt, mindestens einmal gut, regelmäßig beide gut.
Ab 2016 war es plötzlich mit 9-10 Punkten kein Problem.
Zwischen 18-20 Punkten und 23 Punkten aufwärts liegen in Jura Welten. Und das zeigt sich auch. Ich kann Dir genau sagen, wer in der Welle ans Gericht gekommen ist und sonst NIEMALS hier wäre ;-).
Wers glaubt...
Abgesehen davon scheinst du dich für die Krone der Richterschöpfung zu halten.
Wo liegt Dein Problem? Ist doch eine einfache Rechnung. Wenn ich bis zum Examen Pietzner / Ronellenfitsch durchgearbeitet und verstanden habe, dann fange ich damit nicht erst zum Berufsstart an. Ebenso wenn in den Entscheidungsgründen keine Würdigung von Zeugenaussagen stattfindet, sondern eine mehr oder minder wiederholende Wiedergabe.
All das sind Punkte, die im Examen den guten vom mittelmäßigen Juristen unterscheiden.
Und der Abstand vergrößert sich.
Und ehrlich gesagt finde ich es (leicht) amüsant so zu tun, als würden die Uhren beim Berufsstart auf null gestellt. Was machst Du denn als Richter viel anderes, als Entscheidungen zu schreiben?
Sicher, als Anwalt oder Verwaltungsjurist kommt viel Neues, aber die Organisation des eigenen Dezernats ist doch keine Kunst.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis du am BVerwG landest.
10.09.2021, 22:25
(10.09.2021, 18:58)Gast schrieb:(10.09.2021, 18:04)Gast schrieb:(10.09.2021, 15:57)Gast schrieb:(10.09.2021, 15:53)Gast schrieb:(10.09.2021, 13:48)Gast schrieb: Definiere bitte mal "schlechteres" Examen.
VG Köln hat lange nicht unter 23 Punkten eingestellt, mindestens einmal gut, regelmäßig beide gut.
Ab 2016 war es plötzlich mit 9-10 Punkten kein Problem.
Zwischen 18-20 Punkten und 23 Punkten aufwärts liegen in Jura Welten. Und das zeigt sich auch. Ich kann Dir genau sagen, wer in der Welle ans Gericht gekommen ist und sonst NIEMALS hier wäre ;-).
Wers glaubt...
Abgesehen davon scheinst du dich für die Krone der Richterschöpfung zu halten.
Wo liegt Dein Problem? Ist doch eine einfache Rechnung. Wenn ich bis zum Examen Pietzner / Ronellenfitsch durchgearbeitet und verstanden habe, dann fange ich damit nicht erst zum Berufsstart an. Ebenso wenn in den Entscheidungsgründen keine Würdigung von Zeugenaussagen stattfindet, sondern eine mehr oder minder wiederholende Wiedergabe.
All das sind Punkte, die im Examen den guten vom mittelmäßigen Juristen unterscheiden.
Und der Abstand vergrößert sich.
Und ehrlich gesagt finde ich es (leicht) amüsant so zu tun, als würden die Uhren beim Berufsstart auf null gestellt. Was machst Du denn als Richter viel anderes, als Entscheidungen zu schreiben?
Sicher, als Anwalt oder Verwaltungsjurist kommt viel Neues, aber die Organisation des eigenen Dezernats ist doch keine Kunst.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis du am BVerwG landest.
Ne, auch diese Stellen werden ja von irgendwelchen Trotteln blockiert, die man mal versehentlich eingestellt hat
10.09.2021, 22:35
(10.09.2021, 22:25)Praktiker schrieb:(10.09.2021, 18:58)Gast schrieb:(10.09.2021, 18:04)Gast schrieb:(10.09.2021, 15:57)Gast schrieb:(10.09.2021, 15:53)Gast schrieb: VG Köln hat lange nicht unter 23 Punkten eingestellt, mindestens einmal gut, regelmäßig beide gut.
Ab 2016 war es plötzlich mit 9-10 Punkten kein Problem.
Zwischen 18-20 Punkten und 23 Punkten aufwärts liegen in Jura Welten. Und das zeigt sich auch. Ich kann Dir genau sagen, wer in der Welle ans Gericht gekommen ist und sonst NIEMALS hier wäre ;-).
Wers glaubt...
Abgesehen davon scheinst du dich für die Krone der Richterschöpfung zu halten.
Wo liegt Dein Problem? Ist doch eine einfache Rechnung. Wenn ich bis zum Examen Pietzner / Ronellenfitsch durchgearbeitet und verstanden habe, dann fange ich damit nicht erst zum Berufsstart an. Ebenso wenn in den Entscheidungsgründen keine Würdigung von Zeugenaussagen stattfindet, sondern eine mehr oder minder wiederholende Wiedergabe.
All das sind Punkte, die im Examen den guten vom mittelmäßigen Juristen unterscheiden.
Und der Abstand vergrößert sich.
Und ehrlich gesagt finde ich es (leicht) amüsant so zu tun, als würden die Uhren beim Berufsstart auf null gestellt. Was machst Du denn als Richter viel anderes, als Entscheidungen zu schreiben?
Sicher, als Anwalt oder Verwaltungsjurist kommt viel Neues, aber die Organisation des eigenen Dezernats ist doch keine Kunst.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis du am BVerwG landest.
Ne, auch diese Stellen werden ja von irgendwelchen Trotteln blockiert, die man mal versehentlich eingestellt hat
Stimmt, maximal zwei mal 11. Luschen.










